Hallo,
angenommen, jemand ist seit 3 Monaten arbeitslos und hat bisher noch keine Aussicht auf einen neuen Job.
Angenommen, er erhält 800 Euro Arbeitslosengeld, 400 Euro macht seine Miete aus, von den restlichen 400 muss er alles bezahlen: Haushalt, Sprit, Telefon, Strom, Versicherungen, Auto usw.
Angenommen, derjenige ist alleinstehend, ohne Kinder und hat aber auch durch vergangene div. Lebensumstände nichts auf der hohen Kante.
Derjenige schränkt sich also z.B. ein und kommt mit 400 Euro ganz gut zurecht, sofern keine anderen Rechnungen anstehen.
Wie’s aber der Teufel immer so will, kommen gerade in dieser Zeit auf denjenigen massive Rechnungen zu: Kronen beim Zahnarzt (400 Euro), Autoreparatur für fast 600 Euro, Anwaltskosten aus einer priv. Rechtsgeschichte (1200 Euro) usw.
Da kann derjenige natürlich finanziell kein Land mehr sehen.
Der Zahnarzt gewährt ihm Raten à 50 Euro, die Reparatur wurde z.B. in einer Filiale einer Autowerkstatt gemacht, die ihr Geld gleich haben will usw.
Damit würde sich derjenige in immer größer werdende Schulden reinreiten, denn von den oben genannten 400 Euro ist kein Spielraum mehr drin für Ratenzahlungen, vielleicht für monatlich 20 Euro oder 10 Euro, denn derjenige muss jetzt schon jeden Cent umdrehen. Wohngeld und Sozialhilfe entfallen bei ihm, da Arbeitslosengeld zu „hoch“.
Was könnte jetzt derjenige unternehmen, um der Schuldenspirale zu entgehen?
Gibt es irgendwo noch Fördermöglichkeiten finanzieller Art (außer Wohngeld, Sozialhilfe)?
Was, wenn man Rechnungen einfach nicht mehr zahlen kann?
Kann man sie dann 10-Euro-weise abstottern (auch Anwaltskosten in Höhe von 1200 Euro???)?
Was kann man nun tun, um der aufgelaufenen Rechnungen Herr zu werden?
Danke für jede Info.
Holger