Hallo zusammen,
stehen vor einem riesen Problem. Sind derzeit dabei unseren Traum zu verwirklichen. Haben endlich unser Traumhaus gefunden nach langem suchen und stecken mitten in der Finanzierundsplanung mit der Bank.
Gestern dann der Schock: Mein Mann (Dachdecker) wurde aufgrund des Wetters stempeln geschickt.Er wird bei Wetterbesserung wieder eingestellt, aber was können wir jetzt tun?! Müssen wir wirklich das Haus aufgeben, oder gibt es noch eine Möglichkeit für uns unser Vorhaben aufrecht zu erhalten?
Habt ihr denn schon unterschrieben?
Ansonsten verwundert mich die Frage ein bisschen. In seinem Job ist es doch regelmäßig so, dass Schlechtwetterausfälle zu beklagen sind.
Also müsst ihr Eure Finanzierung so gestalten, dass ihr auch mit einem Ausfall von 1-2 Monaten über die Runden kommt, d.h. in den anderen 10 Monaten genug anspart, um die Raten zu zahlen. Wenn es dazu nicht reicht, ist Euer aktuelles Vorhaben schlicht zu teuer für euch.
Unabhängig davon würde ich mir Sorgen um die Bank machen, wenn die das mitbekommen. Die mögen ungesicherte Wiederanstellungsoptionen eigentlich nicht so gerne.
Hallo, nein wir haben noch nicht unterschrieben. Das Haus wurde uns reserviert. Die Maklerin wartet auf Antwort von uns und von der Bank aus wurde ein Antrag an die WFA geschickt, aus deren Antwort wir derzeit auch warten. Auf Anraten der Bank habe ich mir nun noch kurzfristig einen 400Euro Job angenommen, somit wäre alles garkein Problem gewesen. Auch die Wintermonate zu überbrücken wäre für uns kein Problem. Hätten trotz Arbeitslosengeld noch fast 2000 Euro plus 13. Monatsgehalt vom Dezember. Aber hab halt riesen Bammel, dass die Bank mich morgen auslacht, wenn ich da Bescheid sage. Das kam aber auch wieder zum blödsten Zeitpunkt den man sich erdenken konnte…
Hmmm… ich bin kein Finanzberater und Ferndiagnosen sind auch immer problematisch, aber das klingt alles „hauteng“ und dann sind solche Unwägbarkeiten wie Schlechtwetterausfälle nicht gut:
Auf Anraten der
Bank habe ich mir nun noch kurzfristig einen 400Euro Job
angenommen, somit wäre alles garkein Problem gewesen.
Braucht ihr die 400, damit es überhaupt geht?
Auch die
Wintermonate zu überbrücken wäre für uns kein Problem. Hätten
trotz Arbeitslosengeld noch fast 2000 Euro plus 13.
Monatsgehalt vom Dezember.
Was passiert, wenn der Februar auch ausfällt?
Aber hab halt riesen Bammel, dass
die Bank mich morgen auslacht, wenn ich da Bescheid sage. Das
kam aber auch wieder zum blödsten Zeitpunkt den man sich
erdenken konnte…
Nunja, in der Branche kommt das doch jedes Jahr um diese Zeit, oder?
Ihr solltet es der Bank jedenfalls nicht verschweigen. Und ja, ich kann mir auch vorstellen, dass die nicht begeistert sind, sofern sie sich so etwas nicht schon bei der Berufsbezeichnung vorher gedacht haben.
Ich kann nur eine Meinung sagen, über die ihr selbst nachdenken müsst: Man sollte IN einem Haus leben, nicht FÜR ein Haus. Also kann man es sich entweder halbwegs leisten, auch wenn mal nicht alles optimal läuft oder man sollte es lieber lassen.
Aber wie gesagt, das ist nur meine Meinung als Denkanstoß für Euch.
Hallo,
auch wenn Du es nicht gerne hörst:
Wenn Euch die Bank kein Geld für das Haus gibt, seid froh. In diesem Fall wäre der Traum schnell zum Alptraum geworden.
Meines Erachtens sollte ein Haus so finanziert sein, dass man sich auch noch jährlich einen guten Urlaub oder ein paar Luxusanschaffungen leisten kann. Sollten irgenwelche finanziellen Probleme dazwischenkommen, kann man auf Urlaub und Luxus verzichten um „Reserven“ zu mobilisieren. Das ist nicht möglich, wenn man schon kräftig im Verzicht lebt um die Finanzierung zu stemmen.
Gruß, Niels
Hallo,
nun mal langsam: Was heißt „stempeln gehen“ und „wird wieder eingestellt“? Reden wir hier von Saison-Kurzarbeit (früher Schlechtwetter) oder einer echten Entlassung (für die dann ja erst einmal eine Kündigungsfrist gelten würde, und bei der man sich nicht unbedingt auf eine Wiedereinstellung verlassen sollte).
So oder so, zeigt Eure Situation deutlich, dass Ihr Euren „Traum“ offenbar sehr auf Kante genäht habt, und ich würde mir schon alleine im Sinne des eigenen gesunden Schlafs deutlich überlegen, ob aktuell der richtige Zeitpunkt für einen Immobilienerwerb ist, und ob es nicht sinnvoll wäre zumindest mehr Eigenkapital anzusparen, damit einen solche Dinge nicht gleich so treffen, wie sie Dich offenbar gerade getroffen haben.
Gruß vom Wiz
Hi,
nur mal Grundsätzlich: Um welche Darlehenssumme geht es eigentlich?
Ist die Darlehensgebende Bank denn Eure normale Hausbank?
Musste Dein Mann in der Vergangenheit öfter wg. der Witterung stemplen gehen?
Normalerweise wird im Standardgeschäft kein Darlehen an Arbeitslose vergeben. Einzig der Umstand, dass diese Prozedere des Arbeitgebers regelmäßig (über viele Jahre hinweg) so praktiziert wird, kann die Hausbank (und nur die, da sie das anhand des Kontospiegels sieht) dazu bewegen, hier keine Gefahr drin zu sehen.
Wenn allerdings schon der Rat der Bank war, einen 400€ Job anzunehmen, ist die Einkommenssituation schon eher als schwierig eingestuft. Ich gehe mal davon aus, dass nun der Verlust durch das ALG mehr als die 400 € ausmacht.
Auch die WFA will bzw. muss ebenfalls über das Einkommen informiert werden. Mit der Unterschrift im Darlehensantrag verpflichtet man sich, wesentliche Änderungen der persönlichen Situation mitzuteilen.
Insgesamt kann hier nur ein Gespräch mit der Bank helfen.