Arbeitspause

Hi all,
folgender Fall Person B. (angestellter Arbeitnehmer) hat gerade seinen Lohnsteuerjahresausgleich gemacht und ans Finanzamt geschickt.

das Finanzamt fordert jetzt eine Erklärung warum Person B. im letzten Jahr ca. 3 Monate nicht gearbeitet hat, bzw. warum in dieser Zeit keine Arbeitslosenhilfen in Anspruch genommen wurden.

Person B. hat da einfach mal Pause gemacht und das Arbeitsamt, Arbeitsamt sein lassen.

Was für Konsequenzen kann das von seiten des Finanzamts haben?
bzw. was sollte man denen in dem Fall schreiben, damit das keine Konsequenzen hat?

Greetz Nick

Vermutung auf Schwarzarbeit
Hallo Nick,

das Finanzamt fragt sich, wovon ein Mensch über einen längeren Zeitraum leben kann, wenn er keine regelmäßigen Einkünfte hat. Und wenn er nicht glaubhaft machen kann, dass seine Reserven dafür sehr wohl ausgereicht haben, dann erlaubt sich das FA auch eine Schätzung der vermuteten nicht aufgeführten Einkünfte und hätte gerne Steuern davon.

So auch mal bei einem Freund von mir geschehen.

Gruß

Stefan

Hab sowas gemeines schon vermutet! Kommunikation mit Finanzamt ist immer heikel.

Und wenn er nicht glaubhaft machen kann, dass seine Reserven
dafür sehr wohl ausgereicht haben, dann erlaubt sich das FA
auch eine Schätzung der vermuteten nicht aufgeführten
Einkünfte und hätte gerne Steuern davon.

Heisst glaubhaft machen, daß man denen z.B. einen Brief schickt in dem man erklärt, dass man in der Zeit vom vorher angesparten Trinkgeld gelebt hat, oder riskiert man damit daß die dann auf das Trinkgeld Steuern haben wollen?

Zu sagen man hat vom Geld seines Partners gelebt wäre auch eine Alternative…

Keine schlafenden Hunde wecken

Heisst glaubhaft machen, daß man denen z.B. einen Brief
schickt in dem man erklärt, dass man in der Zeit vom vorher
angesparten Trinkgeld gelebt hat, oder riskiert man damit daß
die dann auf das Trinkgeld Steuern haben wollen?

Aber sicher: Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit gebe ich zur Kenntnis zusätzlich zu den ordentlich gemachten Angaben über mein Einkommen auch noch viele Bareinzahlungen in kleinen Mengen, die ein ganz ordentliches Sümmchen ergeben ihnen bisher vorenthalten zu haben.

Zu sagen man hat vom Geld seines Partners gelebt wäre auch
eine Alternative…

Genau! Langfristige Bedarfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit und ein wenig Ersparnisse.

Gruß

Stefan

Aber sicher: Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit gebe ich
zur Kenntnis zusätzlich zu den ordentlich gemachten Angaben
über mein Einkommen auch noch viele Bareinzahlungen in kleinen
Mengen, die ein ganz ordentliches Sümmchen ergeben ihnen
bisher vorenthalten zu haben.

Danke Dir!
Ich glaub die oben genannte Lösung wäre echt den Gag wert! :wink: