Arbeitsplatz: Einer muss gehen

Hallo Nina,

aber ich widerspreche dir doch gar nicht. Der Spruch ist halt so etwas wie eine Bauernweisheit, die sind auch sehr eingängig und sind trotzdem jetzt nicht in Stein gemeisselte ewige alleinige Wahrheiten, bloss ein bisschen ist halt immer dran.

Gruß

Annie

Hallo Ultra,
aus deiner Vita ist nicht zu ersehen wie alt du ist - vielleicht noch nicht so alt - vermute ich.

du schreibst:

„… Aber Liebe entwickele ich persönlich nicht nach ausgeprägter :Überlegung, …, sondern es passiert einfach.“

‚Es‘ kommt da ein großer Geist über dich, oder was?
Ist doch die Frage ob man sich seinen Gefühlen hingibt, wenn man das möchte oder, wenn sie nicht (mehr) passen, in passende Bahnen leiten kann. Für mich ein Zeichen von Reife, das zumindest anzustreben.
Und das hat gar nichts zu tun mit

„… Trennung, nach der man nach drei Wochen schon drüber hinweg ist,“

zu tun. Auch wenn man noch nicht drüber hinweg ist kann man sich fair, höflich, und ‚zivilisiert‘ verhalten.
Es gibt immer einen der macht und einen der mit sich machen lässt. Man kann vor so einer Situation wie du sie geschildert hat weglaufen - und hat nichts gelernt - beim nächsten Mal muss man dann wieder laufen oder man kann sich entschließen etwas zu lernen und wird beim nächsten Mal ein Handwerkszeug mehr im Verhaltens-Repertoire haben.
Und diese Entscheidung trifft jeder selber - die hat gar nichts mit anderen zu tun.
Weisheit …lux

Hallo Aquilegia,

ja und? Es ist doch ein riesiger Unterschied, ob ich mal 1
oder 2 Jahre nicht zum Grillfest von Susi gehen kann (nach
einiger Zeit hat sich das Verhältnis zum Ex meiner Erfahrung
nach meist wieder so normalisiert/neutralisiert, dass man ein
Zusammentreffen nicht mehr schlimm findet) oder ob ich ihm
TÄGLICH im Büro gegenüber sitze.

warum ich das erwähnte:
Eine Freundin von mir hat aktuell das Problem, zu Treffen, Parties, Ausflügen etc. mit ihrer Clique „nicht gehen zu können“, weil es dort permanent eine Person gibt, mit der sie sich nicht versteht.
Die Stammkneipe ist aus dem selben Grund „tabu“.

Die Firma, mein Job, das Gehalt - das sind die
wirtschaftlichen Grundlagen für mein Leben. Da kann ich nicht
eben einfach mal sagen ‚ich komme jetzt mal ne Weile nicht
mehr, weil ich will den Dingsbums nicht sehen‘.

Selbstverständlich ist mir der Unterschied dahingehend klar.
Nur: Eine gewisse Grundlage fürs Leben sind aber auch soziale Kontakte.
Genausowenig, wie man seine Arbeitsstelle rasch wechseln kann/will, kann/will man seinen Freundeskreis ruckzuck austauschen, weil dort häufig eine bestimmte Person, mit der man sich nicht mehr versteht, auftaucht.

Prinzipiell lässt sich auch in der Firma einer Person, die man nicht mehr ausstehen kann, aus dem Weg gehen (außer, es wird gemobbt).

Auch der Vergleich hinkt. Eine neue Wohnung ist in der Regel
schneller gefunden als ein neuer Job. Oftmals kann auch einer
von beiden bei Freunden oder der Familie unterkommen.

Aber auch nicht unmittelbar - darauf hatte ich Bezug genommen :wink: Gemeinsame Wohnung ist ferner für manche ein Grund, eine Trennung hinauszuzögern.
Und: Nicht jeder kann bei Freunden oder Familie schnell „unterschlüpfen“ (Familie z.B. so weit weg, dass man seine Arbeitsstelle oder die Uni nicht erreichen könnte; Haustier das man eigentlich gerne mitnehmen würde (… aber zieh mal mit Dogge in den dritten Stock ohne Aufzug :wink: )).

Viele Grüße
Nina

Hi Branden,

wenigstens eine vernünftige Antwort. Du hättest Arzt werden sollen.

Gruß
Ultra

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