nur mal so in den Raum geworfen…
das Problem hat man aber in anderen Situationen auch:
Jemand war mit dem Bruder der besten Freundin liiert.
Die Geburtstagsparty der besten Freundin Susi, das Grillfest
bei Susi, die Geburtstagsfeier von Susis Eltern (mit denen man
sich super versteht), Susis Vereinsstand am Sommerfest - man
„kann dann nicht hingehen“, da Susis Bruder, mit dem sie sich
einfach klasse versteht und der natürlich dabei ist, der
eigene Ex-Partner ist dem man nie, nie wieder unter die Augen
kommen will.
ja und? Es ist doch ein riesiger Unterschied, ob ich mal 1 oder 2 Jahre nicht zum Grillfest von Susi gehen kann (nach einiger Zeit hat sich das Verhältnis zum Ex meiner Erfahrung nach meist wieder so normalisiert/neutralisiert, dass man ein Zusammentreffen nicht mehr schlimm findet) oder ob ich ihm TÄGLICH im Büro gegenüber sitze.
Die Firma, mein Job, das Gehalt - das sind die wirtschaftlichen Grundlagen für mein Leben. Da kann ich nicht eben einfach mal sagen ‚ich komme jetzt mal ne Weile nicht mehr, weil ich will den Dingsbums nicht sehen‘.
Somit dürfte man nur Personen kennenlernen, die man einzeln
aus dem eigenen Leben streichen kann und die keine
Verbindungen zu anderen Menschen, mit denen man zu tun hat,
haben.
Unsinn - aber man sollte sich sehr genau überlegen, ob eine Liebesbeziehung sinnvoll ist, die einem die Möglichkeit nimmt, sich aus dem Weg zu gehen im Ernstfall.
Ich jedenfalls finde das zu einschränkend (nichts mit den
Arbeitskollegen, den Vereinskollegen, der besten Freundin
Bruder etc. privat zu tun zu haben (egal ob nun verliebt oder
befreundet, denn auch in letzterem Fall könnte es ja
passieren, dass man sich später übel zerzofft), aber das kann
jeder halten, wie er will.
Also ich persönlich habe am Arbeitsplatz ein Mal eine etwas ernsthaftere Beziehung gehabt, sie führte dazu, dass ich das Unternehmen verlassen habe.
Ansonsten kann ich nur aus dem Freundeskreis plaudern, dass es äußerst schwierig ist, weiter gemeinsam zu arbeiten, wenn einer von beiden den Schlussstrich zieht.
Dann dürfte man im Pr.
inzip auch nie zusammen ziehen, weil es
schwerer ist, dann sofort und unmittelbar zu „verschwinden“.
Auch der Vergleich hinkt. Eine neue Wohnung ist in der Regel schneller gefunden als ein neuer Job. Oftmals kann auch einer von beiden bei Freunden oder der Familie unterkommen.
Viele Grüße
Aquilegia A.