Liebe/-r Experte/-in,
Liebe/-r Experte/-in,
Ich arbeite seit 20 Jahren in einer Psychiatrie und habe schon manche „Tiefen“ mitgemacht.
Auflösung eines Stationteams wegen eingefahrene Arbeitsweisen
Versetzung einer Schwangeren, weil sie nicht 3Wochenenden hintereinander arbeiten wollte
Dienstanzeige eines Oberarztes, der dann einen Verweis bekam
und noch vieles mehr. Und dass dies nicht ohne Folgen für mich bleibt ist ja wohl klar!
7 Jahre habe ich z.B. versucht meine Wöchentliche Arbeitszeit von 19,5 Std auf eine volle Arbeitsstelle zu bekommen, bis ich zum Schluß meinen Arbeitgeber verklagte. Nachdem der mir auf meinen 17 ten Erhöhungsantrag geschrieben hat, so ungefähr…ich sollte doch lieber kündigen oder ob ich diese Demütigungen der immer wieder kehrenden Absage meines Antragen weiter hinnehmen wollte.
Ich habe zwar gewonnen, doch meine volle Arbeitsstunden habe ich nicht ( von 38,5 habe ich 30 Std), na ja, man muß zufrieden sein.
Jetzt habe ich mich auch noch verhoben
( Bandscheibenvorfall) Arbeitsunfall???
Wird noch ermittelt, ist zwar bei der Arbeit passiert, wird aber noch untersucht. Das allerdings dauert auch schon 1,5 Jahre.
Nun gut! Seither jedenfalls bin ich immer mal wieder krank geschrieben und ich habe zum guten Schluß die Station wechseln müssen. War auf einer gerontogeriatrische Abteilung. Doch auch hier wurde ich natürlich gemoppt.
Gefragt wurde ich auf welche Station ich mit Sicherheit NICHT HIN WILL, und die Frage stellte man mir 3x.
Jetzt bin ich auf genau dieser Station. Und nicht nur das, ich habe eine Station mit Psychose, Neurose, Forensikern (2) und Suchtpatienten ALLEIN.
Es ist zwar eine Therapiestation, doch hier bin ich auch in erster Linie allein verantwortlich, was ist, wenn was passiert?
Und nicht nur das! Ich kann kaum meine rechtliche Pause machen, weil ich die ganze Zeit meines Dienstes die alleinige Ansprechperson für die Patienten bin.
Die täglichen Aufgaben, die nicht nur Gespräche sind, muß ich alleine erledigen. Und wenn ich vor Rückenschmerzen nicht mehr kann, kann ich mich nicht einfach ausruhen, denn die nächste Schichtschwester hat natürlich ihre eigenen Aufgaben zu erledigen, da kann sie nicht meine noch miterledigen. Und außerdem würde in kürzester Zeit nur noch über mich hergezogen.
(Auf der Gerontostation waren wir wenigens mehrere Pflegepersonen und somit konnte man auch mal eine andere Person bitte etwas zu erledigen. Hier konnte man, wenn man sich nicht so gut fühlte auch mal eine Arbeit machen, die nicht so anstrengend war. Man teilte sich die Arbeit und die Verantwortung!)
Ich denke natürlich wieder an Mobbing, ohne dass ich es Beweisen kann. Ich glaube die Pflegedienstleitung wartet nur daauf, das ich einen Fehler mache.
Somit stehe ich natürlich unter einem enormen Druck.
Meine Krankheit, die Station, die mir Schwierigkeiten macht und die Verantwortung. Ich muß also ständig „auf der Hut sein“.
Die Frage ist doch, wie komm ich da raus, ohne das Gesetz zu brechen.
Wieviel Patienten kommen auf eine Pflegekraft in der Psychiatrie auf der Therapiestation, und darf ich überhaupt mit 50% Gbd alleine Dienst machen?
Wen kann ich danach fragen? Wer kann mir helfen