seit neuestem muss jeder bei der Arbeit (Call-Center) fragen, ob er auf Toilette gehen darf. Es soll wohl angeblich ein paar Mitarbeiter gegeben haben, die sowas ausgenutzt haben. Klar verstehe ich, dass wir verfügbar sein müssen, aber wenn mein Blase schon halb am platzen ist, kann ich doch unmöglich noch ein Anruf entgegen nehmen, oder doch ?
Ich habe meine Teamleiterin gefragt, ob das wirklich so krass gemeint ist, wie es uns mitgeteilt wurde. Also, dass ich nicht auf Toilette darf, wenn viele Leute in der Warteschleife warten. Daraufhin meinte sie, dass die Anrufer vorrang haben und ich doch warten müsse. Ebenso müssen wir jetzt fragen, ob wir uns was zu trinken holen dürfen.
Tja wie es sich von der Rechtsseite her verhält kann ich nicht sagen, aber vom Gefühl her würde ich sagen da hat jemand den Bogen ueberspannt. Daher nun ueberzogene restriktionen die meiner Meinung nach nicht durchzusetzen sind. Es kann sicherlich von dir verlangt werden das du die Pausenzeiten für den Toilkettengang nutzt. Falls du öfters musst. kann dein AG sicherlich verlangen das du dies mit kollegen koordinierst damit nicht alle gleichzeitig weg sind. Eine ahängigkeit vom Callaufkommen ist sicherlich unzulässig da du dieses nicht beeinflussen kannst.
Das mit dem Getränke holen ist eine andere Sache, das ist kein körperliches bedürfniss was du nicht planen kannst. du kannst sicherlich in der/den Pausen eine Flasche holen und an deinen Arbeitsplatz stellen.
Gruss von Frank
*Derzumklogehendarfwannerwill*
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ähnliche Dinge wurden früher auch aus der Auskunft der damsls noch Post genannten Einrichtung immer wieder berichtet. Durch Einschaltung der Gewerkschaften wurde dem aber recht bald ein Riegel vorgeschoben. D.h. Toilettengang muss, sofern nicht offensichtlich missbräuchlich, jederzeit möglich sein.
Anders allerdings die Frage der Getränkeorganisation. Dafür sind die Pausen da.
Gruß vom Wiz
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