Arbeitsrecht Arbeitszeugnis

Liebe/-r Experte/-in,

ich würde gerne wissen, welche Zensur und Bedeutung einzelne Zeilen meines Arbeitszeugnises haben. Ich schätze es selber auf befriedigend ein. Da ich sehr selbstkritisch bin, bitte ich um andere, qualifizierte Meinungen. Gerade hinsichtlich der Abrbeistleistung/Qualität und dem Verhalten Mitarbeiter/Vorgesetzte. Ich habe von meinem damaligen AG nach der Schließung meines Standorts eine Weiterbeschäftigung in einer anderen Abt. angeboten bekommen. Da diese Gehaltstechnisch weit unter meinem damaligen Bezug lag, habe ich ausgeschlagen und die betriebsbedingte Kündigung mit Abfindung angenommen.
Nun mein Zeugnis:

Herr … , geboren am … . … . 1979 in … , war vom 01.12.2006 bis zum 31.01.2009 in unserem Geschäftsbereich Cargo als Leiter des Standorts Duisburg tätig.

… die Schwerpunkte werden nun beschrieben …

Bereits nach kurzer Einarbeitung beherrschte Herr … seinen Aufgabenbereich umfassend.

In schwierigen Situationen zeichnete Herr … sich durch seine Auffassungsgabe aus und fand daher gute Lösungen.

Er war auch bei stärkstem Arbeitsaufkommen der Situation gewachsen und hat somit Aufgaben auch unter Zeitdruck stets zu unserer Zufriedenheit bewältigt.

Erwähnenswert sind sein Engagement und seine Eigeninititive.

Herr … zeichnete sich durch eine gute, selbständige Arbeitsweise aus.

Seine Aufgaben erledigte er termingerecht und auch die Qualität seiner Arbeitsergebnisse erfüllte in vollem Umfang die Arbeitsanforderung.

Durch seine aktive Einstellung in Verbindung mit seinen guten Kenntnissen führte Herr … seine Aufgaben stets zu unserer Zufriedenheit durch.

Sein Verhalten gegenüber Mitarbeitern und Vorgesetzten war gut. Acuh sein Verhalten gegenüber unseren Geschäftspartnern war einwandfrei. Er verstand es, unser Unternehmen gut zu repräsentieren.

Das Arbeitsverhältnis endet am 31.01.2009. Wir danken ihm für seine Arbeit und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.

Liebe/-r Experte/-in,

ich würde gerne wissen, welche Zensur und Bedeutung einzelne
Zeilen meines Arbeitszeugnises haben. Ich schätze es selber
auf befriedigend ein. Da ich sehr selbstkritisch bin, bitte
ich um andere, qualifizierte Meinungen. Gerade hinsichtlich
der Abrbeistleistung/Qualität und dem Verhalten
Mitarbeiter/Vorgesetzte. Ich habe von meinem damaligen AG nach
der Schließung meines Standorts eine Weiterbeschäftigung in
einer anderen Abt. angeboten bekommen. Da diese
Gehaltstechnisch weit unter meinem damaligen Bezug lag, habe
ich ausgeschlagen und die betriebsbedingte Kündigung mit
Abfindung angenommen.
Nun mein Zeugnis:

Herr … , geboren am … . … . 1979 in … , war vom
01.12.2006 bis zum 31.01.2009 in unserem Geschäftsbereich
Cargo als Leiter des Standorts Duisburg tätig.

… die Schwerpunkte werden nun beschrieben …

Bereits nach kurzer Einarbeitung beherrschte Herr … seinen
Aufgabenbereich umfassend. 2-3

In schwierigen Situationen zeichnete Herr … sich durch seine
Auffassungsgabe aus (3-4) und fand daher gute Lösungen. 3

Er war auch bei stärkstem Arbeitsaufkommen der Situation
gewachsen (3) und hat somit Aufgaben auch unter Zeitdruck stets zu
unserer Zufriedenheit (2-3) bewältigt.

Erwähnenswert sind sein Engagement und seine Eigeninititive. Je nach Lage kann man das auch als negativ deuten. Aber das ist dann böswillig. 3

Herr … zeichnete sich durch eine gute, selbständige
Arbeitsweise aus. 2-3

Seine Aufgaben erledigte er termingerecht und auch die
Qualität seiner Arbeitsergebnisse erfüllte in vollem Umfang
die Arbeitsanforderung. 3

Durch seine aktive Einstellung in Verbindung mit seinen guten
Kenntnissen führte Herr … seine Aufgaben stets zu unserer
Zufriedenheit durch. 3

Sein Verhalten gegenüber Mitarbeitern und Vorgesetzten war
gut.3 Acuh sein Verhalten gegenüber unseren Geschäftspartnern
war einwandfrei. 3 Er verstand es, unser Unternehmen gut zu
repräsentieren. 2

Das Arbeitsverhältnis endet am 31.01.2009. Wir danken ihm für
seine Arbeit und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.

Hallo,

im großen und ganzen sehr gut formuliert.
Mir fehlt nur die Begründung, warum das Arbeitsverhältnis endete.
Hier solle normalerweise eine unvermeidbare, betriebsbedingt Kündigung als Grund genommen werden.

Was die Vorgeschichte angeht, hätten Sie sich besser vorher ein mal anwaltlich beraten lassen sollen, da eine Versetzung/Umgruppierung zwar möglich ist, jedoch nach BGB das sogenannte Besitzstandsrecht zumindest für die Dauer von 12 Monaten keine derartige Lohnkürzungen zuläßt.

Gruß

Jürgen Witkowski

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

das Zeugnis ist nicht mal mangelhaft.

Es fehlen Verstärkungswörter (jederzeit, stets, immer, sehr, …), daher sind die meisten Formulierungen nur Durchschnitt. Da die Benotung der Führungsfähigkeit völlig fehlt und auch der Leistungen für das Unternehmen, ist das als Führungskraft eine glatte 6.

Bereits nach kurzer Einarbeitung beherrschte Herr … seinen
Aufgabenbereich umfassend.

befriedigend wäre „umfassend und sicher“

In schwierigen Situationen zeichnete Herr … sich durch seine
Auffassungsgabe aus und fand daher gute Lösungen.

Wie ist seine Auffassungsgabe? Gut? Schlecht?

Er war auch bei stärkstem Arbeitsaufkommen der Situation gewachsen

Mehr auch nicht.

und hat somit Aufgaben auch unter Zeitdruck stets zu

unserer Zufriedenheit bewältigt.

volle Zufriedenheit = befriedigend
stets zur Zufriedenheit = Verstärkungswort fehlt = ausreichend

Erwähnenswert sind sein Engagement und seine Eigeninititive.

Es zeichnet ihn nicht aus und wie stark dies ausgeprägt ist, fehlt

Herr … zeichnete sich durch eine gute, selbständige
Arbeitsweise aus.

Seine Aufgaben erledigte er termingerecht und auch die
Qualität seiner Arbeitsergebnisse erfüllte in vollem Umfang
die Arbeitsanforderung.

=befriedigend

Durch seine aktive Einstellung

Was soll das heißen?

in Verbindung mit seinen guten
Kenntnissen führte Herr … seine Aufgaben stets zu unserer
Zufriedenheit durch.

Schon wieder eine zusammenfassende Note? Was soll das?

Sein Verhalten gegenüber Mitarbeitern und Vorgesetzten war
gut.

Vorgesetzte an 2. Stelle deutet auf Probleme mit diesen hin

Acuh sein Verhalten gegenüber unseren Geschäftspartnern
war einwandfrei. Er verstand es, unser Unternehmen gut zu
repräsentieren.

Das Arbeitsverhältnis endet am 31.01.2009. Wir danken ihm für
seine Arbeit und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.

Hier sollten die Kündigungsgründe aufgenommen werden. Es fehlen außerdem die Erfolgs-Wünsche („und weiterhin beruflichen Erfolg“).

VG
EK