hallo,
habe ein großes problem und knobel schon seit einigen tagen an einen für mich sehr schwierigen fall… ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen…
Mal angenommen:
A hat die Ausbildung (Hotelfachwirt) abgeschlossen und findet eine Arbeitsstelle als Rezeptionist in einem 4* Sterne Hotel. Seine Aufgaben sind umfassend, er muss zum Beispiel auch den Reiserverlauf von Gruppenreisen organisieren und diese betreuen. Sein Arbeitgeber S meint, dass er ihn zunächst „nur formell“ als Kellner mit einem Gehalt von € 1.200,- brutto anstellen und zur Sozialversicherung anmelden werde. Wenn A „sich gut mache“, werde er dann später bezahlt. Dienstzettel wurde nicht ausgehändigt, auch ein schriftlicher Arbeitsvertrag wurde nicht unterfertigt.
Am 28. November nachmittags, nach 2-monatiger Beschäftigung, bekommt A starke Herzschmerzen, er ruft seinen Arzt an, der ihm sagt, er muss sofort ins Spital, es könne ein Herzinfarkt sein. Der Arbeitgeber und die Arbeitskollegen sind gerade nicht erreichbar. A setzt sich sofort ins Taxi, fährt ins Spital und wird dort stationär aufgenommen.
Sein Arbeitgeber S kommt am nachmittag zurück und sieht, dass die Rezeption unbesetzt ist und sich schon viele Gäste beschweren. Da A nicht erreichbar ist, meldet S ihn noch am gleichen Tag von der Sozialversicherung mit dem Grund „unbegründeter Austritt“ ab.
Als A am nächsten Tag S anruft, um ihm den Grund für sein Fernbleiben mitzuteilen, meint S lapidar: A braucht überhaupt nicht mehr kommen, er sei bereits gestern von der Sozialversicherung abgemeldet worden“.