Ugh.
Ein Handwerker bekommt von seiner Firma ein Handy gestellt
Das ist also zunächst einmal ein Arbeitsmittel. Und dieses privat zu nutzen, muss ausdrücklich gestattet werden - vereinfacht gesagt.
und diesen nutzt er auch Privat, um gespräche zu führen wie z.B.
am Wochenende mal 3Std. mit der Freundin zu telefonieren.
Erstens: Die Privatnutzung ist - jedenfalls steht darüber hier nichts - nicht Bestandteil irgendeiner Vereinbarung.
Er hat sich aber beim vorarbeiter darüber informiert das es
ein Telefon ist welches „Flat“ hat.
Zweitens heißt Flachratte nicht unbedingt, dass alle Gespräche über diese laufen müssen - säße des fiktiven Arbeitnehmers Freundin in USA, käme man ja auch nicht auf diese Idee, oder?
Nach 5Monaten ruft der Chef den Handwerker rein und ist total Sauer,
legt dem Handwerker eine Telefonrechnung von 1200€ auf den Tisch und
sagt er sehe es nicht ein Monatlich 300€ für Telefonate zu zahlen.
Was man durchaus verstehen kann.
Wie verhält sich der Handwerker nun gegen über seinem Chef?
5Monate und erst dann sagt einem der Steuerberater das der
Mitarbeiter zu viel telefoniert?
Als Chef würde ich den Steuerberater durchaus mal wecken; das ist aber für die arbeitsrechtliche Seite erst mal irrelevant. Wer die Musik bestellt, bezahlt sie auch …
Wer ist Schuld und wie sollte die Lösung sein?
Ich würde als Betroffener mit dem Chef eine gütliche Einigung anstreben in Form einer Ratenzahlung. Oder aber: Fünf zusätzliche Arbeitsstunden über ein Jahr sollten die fraglichen 1200 € ausgleichen können.
Der Boss übernimmt die monatlichen kosten von 50€ und es
bleiben 1200€ für den Handwerker übrig.
Das wird durchaus so sein, ja. Der Arbeitnehmer hat hier ganz schlechte Karten - die (nicht erlaubte!) private Nutzung in nicht unerheblichem Umfang ist ja unstrittig.
Aga,
CBB