und wieder geht es mir um österreichisches Arbeitsrecht, falls jemand mir helfen kann:
Ich arbeite derzeit 39 h/Woche, auf 6 Tage verteilt, immer Nachts. Meinen Arbeitsvertrag habe ich zum 31.10.2000 gekündigt. Ich habe nun die Möglichkeit, ab November als Teilzeitkraft (3 Tage Nachts) zu arbeiten (in der selben Firma). Gibt es arbeitsrechtliche oder gesetzliche Vor- oder Nachteile, wenn ich den jetzigen AV wie gekündigt beende und einen neuen abschliesse, oder den jetzigen nur statusmässig ändere?
Bei Belassen der Kündigung bekomme ich mein 13. und 14. Gehalt sowie meine Urlaubsabfindung (nehme meinen Urlaub des aktuellen AV nicht) ausgezahlt.
Da ich die Abfindung ebenso wie die freien Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Arbeitsverhältnisses recht gut gebrauchen kann, ist die Lage für mich derzeit etwas undurchsichtig. Wer macht mehr Miese, mein Chef, wenn er mich entlässt und neu einstellt, oder ich wenn ich den AV nur ändere?
du hast gefragt, wer mehr miese macht, du oder dein chef…
für mich ist das ganz klar: dein chef natürlich, da er dir ja eine abfindung auszahlt und dich gleichzeitig wieder (wenn auch nur für eine teilzeitbeschäftigung) einstellt. ich könnte mir vorstellen, dass dein chef bei einer sog. „weiterbeschäftigung“ dir eine änderung des jetzigen av anbietet, da er ja sonst schön blöd wär *g*…
oder hat er dir zugesichert, dass du die abfindung auch dann bekommst, wenn du den neuen vertrag mit ihm eingehst?
oder hat er dir zugesichert, dass du die abfindung auch dann
bekommst, wenn du den neuen vertrag mit ihm eingehst?
Hallo Nick,
das Problem ist der Urlaub. Bei einer AV-Änderung hätte ich gestern meinen letzen Arbeitstag haben müssen, wegen meines Resturlaubes. Da mein Chef hierzu keinerlei Äusserungen machte, ist der Fall damit für mich erledigt, eigentlich. Zudem ich die einige Tage zischen dem 31.10. und dem 06.11. (dem Neueinstieg) verplant habe. Viel Wahl hat er, aber auch ich nicht mehr. Allerdings sehe ich mich in der besseren Position, da mein Chef möchte, dass ich bleibe, weniger umgekehrt.