Hallo Fragezeichen,
was mich noch interessieren würde ist, inwiefern erst möglich
ist nachdem man einige Jahre gearbeitet hat kürzer zu treten
und dann (für weniger Gehalt natürlich) weniger zu arbeiten.
Du kannst Dich auf die tarifliche Arbeitszeit „zurückfallen lassen“. Das hat erstmal keine direkten Auswirkungen auf das Gehalt (ausser Du hast variable Bestandteile), Dein weiterer Karriereaufstieg ist dadurch aber jäh beendet.
Nicht, dass ich das von vorneherein vorhätte, aber ein Minimum
von 50h hört sich schon nach sehr viel Arbeit an und ich weiß
nich ob ich das mein ganzes Leben lang machen wollen würde.
Wie bereits gesagt, kürzer treten geht schon, wird aber nicht so gerne gesehen, abgesehen vom Sabbatical (Auszeit nehmen für eine gewisse Zeit - da wird aber auch mehr versprochen, als hinterher gehalten).
Hört sich jetz vielleicht ein bischen kleinlich an, aber is ne
Mittagspause von ner bestimmten Länge zufällig bei der
Arbeitszeit normalerweise eingerechnet
Nein, Pausenzeiten sind keine Arbeitszeiten. Aber bitte ja nicht beim Bewerbungsgespräch nach solchen Themen fragen, das wäre (zumindest in meinen Augen) das Aus.
und schauts so aus,
dass man dann die ganze Zeit am arbeiten ist?
Nein, man macht schon Pause (irgendwann kommt der Hunger…). Bei Bedarf wird die Pause aber „variabel“ gelegt (also nicht mitten im Meeting aufstehen und auf die Uhr hinweisen).
…habe nämlich
irgendwo mal gelesen, dass ne Firma das Experiment eines
Emailmaulkorbes gemacht hat, weil die Mitarbeiter ca. 1 Stunde
ihrer Arbeitszeit allein damit verbracht haben, private Emails
etc. zu schreiben.
Private emails am Arbeitsplatz sind eigentlich eh verboten (ausser der AG genehmigt es). Finde ich auch gut so, da man zum Arbeiten da ist und nicht zum email-Schreiben (das kann man auch abends machen). Meine Erfahrung ist, dass viele MA emails schreiben, weil sie zu Hause keinen PC haben (sollen sich halt einen kaufen…).
Grüsse
Sven