ich stelle mir die Frage, was man tun könnte, wenn man eigentlich im öffentlichen Dienst (Vertrag z.B. TV-L) angestellt ist, von seinem Chef (Professor), der nebenbei eine GmbH führt aber ständig quer durch Deutschland geschickt wird und mindestens 11 Stunden am Tag arbeiten muss. Sowas grenzt ja schon an Ausbeutung und sollte doch unterbunden werden.
ich stelle mir die Frage, was man tun könnte, wenn man
eigentlich im öffentlichen Dienst (Vertrag z.B. TV-L)
angestellt ist, von seinem Chef (Professor), der nebenbei eine
GmbH führt aber ständig quer durch Deutschland geschickt wird
und mindestens 11 Stunden am Tag arbeiten muss. Sowas grenzt
ja schon an Ausbeutung und sollte doch unterbunden werden.
Man könnte sich an den vorhandenen Personalrat wenden.
Im Prinzip spricht nichts gegen die Arbeitszeit. Nach Arbeitszeitverordnung §4 darf die tägliche Arbeitszeit inklusive Pausen 13 Stunden nicht überschreiten.
Allerdings sollte der Tarifvertrag hier eine andere Regelung haben. Beim TV-ÖD Bund (keine Schichtarbeit oder Bereitschaftszeiten) z.B. liegt die maximale Arbeitszeit bei 10 Stunden.
Achtung! Bei Dienstreisen gilt die Reisezeit nicht zur Arbeitszeit dazu. Allerdings wird die Reisezeit bei vielen und/oder langen Reisen dem Zeitkonto gutgeschrieben. Genaueres §11 AZV (http://bundesrecht.juris.de/azv/__11.html)
Also erstmal im gültigen Tarifvertrag nachschauen und dann mit dem Prof. reden, sonst Personalrat/Gewerkschaft/oder den Dienstherrn(Geschäftsführer/Uni-Präsident) ansprechen.