Hallo,
angenommen, der AG möchte auf Grund schlechter Auftragslage die Wochenarbeitszeit von 40 auf 30 Stunden senken.
Wobei hier 30 Stunden gearbeitet werden(Mo-Fr je 6Stunden) und die fehlenden 10 Stunden sollen vom Gutzeitkonto genommen werden, so das man volles Gehalt bekommt. Wer keine Gutzeit hat, dem werden Minusstunden geschrieben. Die meisten betroffenen Mitarbeiter haben keine Gutzeit und einige wenige 50-100 Stunden.
Kann eine solche Regelung (mündlich) getroffen werden, zumal davon nur die Mitarbeiter der Fertigung betroffen sind und es nicht von Geschäftsführer sondern von dessen Stellvertretern vorgetragen wurde.
Dieses soll für einen Monat gelten mit der Option auf einen weiteren Monat, wenn sich die Lage nicht verbessert.
Kann so etwas einfach angeordnet werden?
Zumal im Arbeitsvertrag 40 Stunden Wochenarbeitszeit steht.
Was kann man dagegen unternehmen?
Es wurde auch schon geunkelt das keine Kurzarbeit beantragt werden kann solange es bei den Mitarbeiten Plusstunden auf den Gutzeitkonto gibt. So das das der Fall ist wenn alle Konten leer oder im Minus sind.
Es handelt sich um eine GmbH mit ca. 120 Mitarbeitern, einen Betriebsrat gibt es leider nicht.
Vielen Dank im voraus.
MfG Michael