Hallo,
ich bräuchte Hilfe in der „Bewertung“ eines Arbeitszeugnisses. Wäre super, wenn jemand beim Interpretieren der deutschen Sprache behilflich sein könnte.
Z. B. ist jetzt der Satz „Aufgrund seiner äußerst kollegialen und hilfsbereiten Art war er bei Vorgesetzten und Kollegen allgemein geschätzt und beliebt.“ total schlecht oder doch recht gut???
Desweiteren weiß jemand, wie lange man (und ob überhaupt) die Möglichkeit hat, Einspruch gegen ein Zeugnis zu erheben?
ich widerspreche der Einschätzung von Sven keineswegs, dennoch bitte ich zu bedenken, dass sich die „Note“ eines Zeugnisses erst aus dem Gesamtbild ergibt. Wenn z. B. die von Dir angeführte Beurteilung die einzig positive ist, hat das einen ganz anderen Wert als wenn sie einen positiven Gesamteindruck bestätigt/bekräftigt/ergänzt.
Fazit: Zeugnisse sind immer in erster Linie in der Wertigkeit des Bezeugenden zu verstehen, in zweiter Linie liest, versteht und „wertet“ und interpretiert sie der Beurteilte und in dritter (daran kannst Du leider auch nichts ändern) völlig autonom jede® Dritte®.
ich würde dies als positives Statement ansehen. Natürlich gibt es Zeugniscodes, die existieren aber m.E. eher in den Illustrierten und den Köpfen der Mitarbeiter als bei seriösen Personalfachleuten. Wichtig ist das Gesamtbild eines Zeugnisses,
was hat der Mann/die Frau gemacht, welche Kompetenzen wurden übertragen usw.
Einzelne Formulierungen mit der Lupe zu untersuchen, macht (fast)
nie Sinn.
mfg LS_Igel
Hallo,
ich bräuchte Hilfe in der „Bewertung“ eines Arbeitszeugnisses.
Wäre super, wenn jemand beim Interpretieren der deutschen
Sprache behilflich sein könnte.
Z. B. ist jetzt der Satz „Aufgrund seiner äußerst kollegialen
und hilfsbereiten Art war er bei Vorgesetzten und Kollegen
allgemein geschätzt und beliebt.“ total schlecht oder doch
recht gut???
Desweiteren weiß jemand, wie lange man (und ob überhaupt) die
Möglichkeit hat, Einspruch gegen ein Zeugnis zu erheben?
Zeugniscodes existieren sehr wohl…
Schon die folgenden Formulierungen „klingen“ alle gut, sagen aber etwas sehr unterschiedliches aus:
…hat die Ihr/Ihm übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt. (=sehr gut)
…hat die Ihr/Ihm übertragenen Aufgaben zu unserer Zufriedenheit erledigt. (=befriedigend)
…hat sich bemüht, die Ihr/Ihm übertragenen Aufgaben zu unserer Zufriedenheit zu erledigen. (=Scheiße)
Dies nur als Beispiel. Es kommt natürlich auch immer darauf an, wo man sich mit so einem Arbeitszeugnis bewirbt. Firmen, die eigene Personalabteilungen haben, werden solche Formulierungen sehr wohl zu interpretieren wissen, bei kleinen Firmen sieht es dagegen manchmal anders aus.
Nochmal Sorry, aber mich würd schon interessieren, in was für ner Firma du arbeitest!
Auf jeden Fall solltest du andere nicht durch deine Bemerkungen auf den Holzweg bringen, denn sie sind schlichtweg falsch und wohl nur bei Micky-Maus Unternehmen ab und an zutreffend!