Arbeitszeugnis

Hallo Zusammen,

wahrscheinlihc haben hier schon tausend Luete das gleiche gefragt, jedoch benötige ich mal eine Beurteilung meines Zeugnisses. Leider finde ich nirgens eine entsprechende Formulierung. Es wäre nett wenn mir dies jemand übersetzen könnte.

Hier die Formulierung in meinem Zeugnis:

Herr Bethke verfügt über ein fundiertes technisches Wissen sowie einen ausgeprägt analytischen Sachverstand. Dies befähigt Ihn, die zahlreichen Problemstellungen der komplexen Anlagen und der ablaufenden Prozesse einzuplanen und stets bedarfsgeechte und überzeugende Lösungen hierfür anzubieten. Er arbeitete sehr selbstständig und zeigte gute konzeptionelle planerische und organisatorische Fähigkeiten.
Mit hohem Engagement setzte er sich für die Einhaltung der oftmals kritischen Terminsituationen ein. Mit seinen Leistungen waren wir jederzeit zufrieden.

Wäre nett wenn das jemand für mich „dummen“ Übersetzen können.

Gruss Matthias

Auch hallo.

Arbeitszeugnisse sind besser allgemein zu halten,
aber das nur am Rand :wink:

Herr B. verfügt über ein fundiertes technisches Wissen
sowie einen ausgeprägt analytischen Sachverstand. Dies
befähigt(e) Ihn, die zahlreichen Problemstellungen der komplexen
Anlagen und der ablaufenden Prozesse einzuplanen und stets
bedarfsgeechte und überzeugende Lösungen hierfür anzubieten.
Er arbeitete sehr selbstständig und zeigte gute konzeptionelle
planerische und organisatorische Fähigkeiten.
Mit hohem Engagement setzte er sich für die Einhaltung der
oftmals kritischen Terminsituationen ein. Mit seinen
Leistungen waren wir jederzeit zufrieden.

Arbeitszeugnisse sind immer im Kontext der jeweiligen betrieblichen Situation und des restlichen Umfelds anzugeben. Wie lange hat Herr B. denn dort gearbeitet ? Verhältnis zu Kunden, Vorgesetzten, Kollegen ? usw. Siehe auch den ersten Absatz von FAQ:2027

Dennoch:
als Laie könnte man das als gutes Zeugnis interpretieren. Dafür sprechen auch die Erwähnungen der Arbeitsleistungen. Allerdings fehlen konkretere Erfolge. Ausserdem könnte ein Spezialist dieser Tätigkeit das Erwähnte nicht als aussergewöhnliche Leistung, sondern als Selbstverständlichkeit werten.

HTH
mfg M.L.

Hallo!

Könntest Du zur besseren Beurteilung auch noch den restlichen Text ergänzen (Anfang und Ende)?

Gruß
Adaaka

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Arbeitszeugnisse muß man immer komplett zitieren damit jemand sie seriös beurteilen kann. Deinen Namen, Geburtsdatum und den Firmennnamen solltest Du natürlich unkenntlich machen.

Zitiere das Zeugnis dann absolut wortwörtlich, inklusive auch aller Schreibfehler…

Ich schreibe Dir dann etwas dazu.

Gruß,

MecFleih

Hallo

Natürlich kann ich das gesamte Zeugnis abtippen. Besten Dank schon im voraus.

Herr Dipl. Ing. (FH) … geboren … trat am 01. September 2000 un unser Unternehmen ein.

Herr … war als Projektleiter tätig und verantwortete in unserem Bereich Holz- und Kunststoffindustrie die Abwicklung von Kunststofflackieranlagen. ZU seinen Aufgaben gehörten insbesondere die

  • Erstellung von technischen Basisdaten, Verfahrensschemen, Steuerungskonfigurationen sowie das Anlagenlayouts

  • Festlegung der Schnittstellen zwischen den beteiligten Gewerken

  • Planung der Stahlbauebenen und der lufttechnishcen Anlagen

  • Erstellung von Lageplänen der elektrischen Verbraucher

  • Erstellung der Funktionsbeschreibungen, CE-Dokumentation und Sicherhietspläne

  • Erstellung von Ausschreibungsunterlagen für Peripherietechnik wie Kälteanlagen, Kompressoren, Heizkessel, Wasseraufbereitungsunterlagen, brandschutztechnischenen Anlagen und GEbäudeeinrichtungen

  • Durchführung der Abnahmen mit Verfügbarkeits- Qualitäts- und Durchsatztests.

Herr Bethke verfügt über ein fundiertes technisches Wissen

sowie einen ausgeprägt analytischen Sachverstand. Dies
befähigt Ihn, die zahlreichen Problemstellungen der komplexen
Anlagen und der ablaufenden Prozesse einzuplanen und stets
bedarfsgeechte und überzeugende Lösungen hierfür anzubieten.
Er arbeitete sehr selbstständig und zeigte gute konzeptionelle
planerische und organisatorische Fähigkeiten.

Mit hohem Engagement setzte er sich für die Einhaltung der
oftmals kritischen Terminsituationen ein. Mit seinen
Leistungen waren wir jederzeit zufrieden.

Herr B. Verlässt unser Unternehmen zum 30 Juni 2006 auf eigenen Wunsch. Wir bedanken ihm für seinen Mitarbeit und wünschen ihmür seine Mitarbeit und wünihm auf seinem w Berufs- und Lebensweg Gute und weiterhin viel Erfolg

So ich hoffe ich habe alles richtig abgetippt. Wäre nett wenn Sie mir weiterhelfen könnten

Gruss Matthias

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo!

Könntest Du zur besseren Beurteilung auch noch den restlichen
Text ergänzen (Anfang und Ende)?

Gruß
Adaaka

Hallo

Natürlich kann ich das gesamte Zeugnis abtippen. Besten Dank schon im voraus.

Herr Dipl. Ing. (FH) … geboren … trat am 01. September 2000 un unser Unternehmen ein.

Herr … war als Projektleiter tätig und verantwortete in unserem Bereich Holz- und Kunststoffindustrie die Abwicklung von Kunststofflackieranlagen. ZU seinen Aufgaben gehörten insbesondere die

  • Erstellung von technischen Basisdaten, Verfahrensschemen, Steuerungskonfigurationen sowie das Anlagenlayouts

  • Festlegung der Schnittstellen zwischen den beteiligten Gewerken

  • Planung der Stahlbauebenen und der lufttechnishcen Anlagen

  • Erstellung von Lageplänen der elektrischen Verbraucher

  • Erstellung der Funktionsbeschreibungen, CE-Dokumentation und Sicherhietspläne

  • Erstellung von Ausschreibungsunterlagen für Peripherietechnik wie Kälteanlagen, Kompressoren, Heizkessel, Wasseraufbereitungsunterlagen, brandschutztechnischenen Anlagen und GEbäudeeinrichtungen

  • Durchführung der Abnahmen mit Verfügbarkeits- Qualitäts- und Durchsatztests.

Herr Bethke verfügt über ein fundiertes technisches Wissen

sowie einen ausgeprägt analytischen Sachverstand. Dies
befähigt Ihn, die zahlreichen Problemstellungen der komplexen
Anlagen und der ablaufenden Prozesse einzuplanen und stets
bedarfsgeechte und überzeugende Lösungen hierfür anzubieten.
Er arbeitete sehr selbstständig und zeigte gute konzeptionelle
planerische und organisatorische Fähigkeiten.

Mit hohem Engagement setzte er sich für die Einhaltung der
oftmals kritischen Terminsituationen ein. Mit seinen
Leistungen waren wir jederzeit zufrieden.

Herr B. Verlässt unser Unternehmen zum 30 Juni 2006 auf eigenen Wunsch. Wir bedanken ihm für seinen Mitarbeit und wünschen ihmür seine Mitarbeit und wünihm auf seinem w Berufs- und Lebensweg Gute und weiterhin viel Erfolg

So ich hoffe ich habe alles richtig abgetippt. Wäre nett wenn Sie mir weiterhelfen könnten

Gruss Matthias

Hallo Zusammen,

wahrscheinlihc haben hier schon tausend Luete das gleiche
gefragt, jedoch benötige ich mal eine Beurteilung meines
Zeugnisses. Leider finde ich nirgens eine entsprechende
Formulierung. Es wäre nett wenn mir dies jemand übersetzen
könnte.

Hier die Formulierung in meinem Zeugnis:

Herr Bethke verfügt über ein fundiertes technisches Wissen
sowie einen ausgeprägt analytischen Sachverstand. Dies
befähigt Ihn, die zahlreichen Problemstellungen der komplexen
Anlagen und der ablaufenden Prozesse einzuplanen und stets
bedarfsgeechte und überzeugende Lösungen hierfür anzubieten.
Er arbeitete sehr selbstständig und zeigte gute konzeptionelle
planerische und organisatorische Fähigkeiten.
Mit hohem Engagement setzte er sich für die Einhaltung der
oftmals kritischen Terminsituationen ein. Mit seinen
Leistungen waren wir jederzeit zufrieden.

Wäre nett wenn das jemand für mich „dummen“ Übersetzen können.

Gruss Matthias

Hallo,

zunächst zu den Äußerlichkeiten. Das Zeugnis muß…

  • auf offiziellem Firmenpapier geschrieben sein
  • darf nur geknickt sein wenn man es kopieren kann ohne daß die Knicke auf den Duplikaten sichtbar sind
  • das Adressfeld darf nicht, wie bei einem Brief, ausgefüllt sein
  • das Datum SOLLTE (ist aber nicht einklagbar) auf den Tag des Ausscheidens aus dem Unternehmen datiert sein (nicht etwa auf das Datum, an dem der Text geschrieben wurde)
  • die Unterschrift muß von einem hochrangigen Vertreter der Firma (Chef, Leiter Personalabteilung, …) persönlich geleistet worden sein. „I. A. Müller, Sekretärin des Abteilungsleiters“ reicht nicht
  • unter der Unterschrift müssen Name und Funktion des Unterzeichnenden nochmal in Maschinenschrift stehen.

Herr Dipl. Ing. (FH) … geboren … trat am 01. September
2000 un unser Unternehmen ein.

OK

Herr … war als Projektleiter tätig und verantwortete in
unserem Bereich Holz- und Kunststoffindustrie die Abwicklung
von Kunststofflackieranlagen. ZU seinen Aufgaben gehörten
insbesondere die

ist „ZU“ Dein Schreibfehler oder steht das so auch im Original? Falls ja: das geht nicht - korrigieren lassen.

  • Erstellung von technischen Basisdaten, Verfahrensschemen,
    Steuerungskonfigurationen sowie das Anlagenlayouts

  • Festlegung der Schnittstellen zwischen den beteiligten
    Gewerken

  • Planung der Stahlbauebenen und der lufttechnishcen Anlagen

  • Erstellung von Lageplänen der elektrischen Verbraucher

  • Erstellung der Funktionsbeschreibungen, CE-Dokumentation und
    Sicherhietspläne

Nochmal ein Schreibfehler und wieder die Frage: steht es so im Original oder hast Du Dich hier beim abtippen verschrieben?

  • Erstellung von Ausschreibungsunterlagen für
    Peripherietechnik wie Kälteanlagen, Kompressoren, Heizkessel,
    Wasseraufbereitungsunterlagen, brandschutztechnischenen
    Anlagen und GEbäudeeinrichtungen

Schreibfehler - siehe oben

  • Durchführung der Abnahmen mit Verfügbarkeits- Qualitäts- und
    Durchsatztests.

Ansonsten ist die Auflistung OK, sofern sie Deiner Meinung nach Deine Aufgaben zutreffend und ausreichend im Umfang beschreibt.

Herr Bethke verfügt über ein fundiertes technisches Wissen

sowie einen ausgeprägt analytischen Sachverstand. Dies
befähigt Ihn,

Du weißt was kommt… Schreibfehler! Diese werde von manchen Zeugnis-Interpreten als Negation der jeweiligen Aussage verstanden. Hier würde man also, wenn man argwöhnisch ist, unterstellen können daß Du eben gerade nicht befähigt wärst.

die zahlreichen Problemstellungen der komplexen
Anlagen und der ablaufenden Prozesse einzuplanen und stets
bedarfsgeechte und überzeugende Lösungen hierfür anzubieten.

Soweit in Ordnung, aber etwas zu wenig detailgenau. Wenn Du ein so umfangreiches, komplexes Aufgabengebiet hattest mit viel Verantwortung, dann sollte hier etwas genauer auf Deine speziellen Fähigkeiten und Erfolge eingegangen werden. Das ist alles sehr oberflächlich und austauschbar formuliert, diese Phrasen könnte man tatsächlich in JEDES Zeugnis schreiben und niemandem würde auffallen daß es um einen anderen Job geht.

Er arbeitete sehr selbstständig und zeigte gute konzeptionelle
planerische und organisatorische Fähigkeiten.

Mit hohem Engagement setzte er sich für die Einhaltung der
oftmals kritischen Terminsituationen ein. Mit seinen
Leistungen waren wir jederzeit zufrieden.

„jederzeit zufrieden“ wäre in Noten irgendwo im Bereich einer 3-4, also leicht unterdurchschnittlich. Es wird allgemein eine „Nullinie“ der Note 3 angenommen, die man als normaler, ordentlicher Mitarbeiter bekommt.
Eine solche Beurteilung paßt allerdings nicht zu den ansonsten lobenden Worten, die man über Dich findet. Deswegen sollte an dieser Stelle auch eine adäquate, passende Formulierung stehen, also besser „stets zu unserer vollen Zufriedenheit“.

Überhaupt fällt auf daß positive Verstärkungen wie „stets“, „jederzeit“ etc. gänzlich fehlen - und vor allem Fehlt der Block „Sozialverhalten“, dazu aber unten mehr. Will man vielleicht ausdrücken daß Deine Leistungen nicht konstant waren? Das würde dann natürlich auch erklären warum an dieser Stelle keine gute Gesamtleistung attestiert wird.

An dieser Stelle, also nach der Leistungsbeurteilung und Aussagen zu Deiner Motivation und speziellen Erfolgen, muß eigentlich der 2. wichtige Block, das „Sozialverhalten“, kommen. Das fehlt in diesem Zeugnis vollends.

Dort sollte dann sowas stehen wie „Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Mitarbeitern und Kunden war jederzeit einwandfrei“, und nachdem Du seit immerhin fast 6 Jahren in der Firma bist sollte auch dieser Themenkomplex ein bißchen Ausführlichkeit aufweisen. 2 oder 3 Sätze dazu sollten schon sein.

Hier fehlt es völlig, was ein schwerer Mangel des Zeugnisses ist - oder als „beredtes Schweigen“ gewertet wird: Du warst so unkollegial und scheiße daß man zu dem Thema komplett schweigt um nicht Negatives schreiben zu müssen.

Herr B. Verlässt

wieder ein Schreibfehler - verläßt er das Unternehmen also vielleicht doch nicht auf eigenen Wunsch?

unser Unternehmen zum 30 Juni 2006

Da fehlt der Punkt: 30. …

auf eigenen Wunsch. Wir bedanken ihm

grammatisch falsch. „Wir bedanken uns“ oder „wir danken ihm“ - auch da: will man vielleicht genau das Gegenteil aussagen, man ist froh Dich endlich los zu sein?

für seinen Mitarbeit und
wünschen ihmür seine Mitarbeit und wünihm auf seinem w Berufs-
und Lebensweg Gute und weiterhin viel Erfolg

naja, da brauch ich jetzt nicht nochmal etwas zu schreiben, ne?

Alles in allem: schon wegen des völlig fehlenden Blocks „Sozialverhalten“ ein inakzeptables Zeugnis. Aussagen zu dem Thema müssen auf jeden Fall noch reingeschrieben werden, es sei denn es kämen dann ganz katastrophale Aussagen zustande.

Die massigen Rechtschreibfehler müssen allesamt korrigiert werden.

Achte darüber hinaus auf die ganzen Äußerlichkeiten, die ich am Anfang erwähnt habe.

Gruß,

MecFleih

3 „Gefällt mir“

Den Ausführungen von MecFleih ist nichts/wenig hinzuzufügen.

Das Zeugnis ist in sich unstimmig und sollte, wenn möglich, nach diesen Vorgaben geändert werden.

Möglicherweise liegt das Problem auch beim Arbeitgeber. Leider gibt es bei vielen Verfassern von Arbeitszeugnissen mangelnde Kenntnisse zum Thema korrektes Arbeitszeugnis. Die Ergebnisse sind mitunter haarsträubend.

Gruß
Adaaka

Hallo,

vielen Dank für Eure Tipps. Die schreibfehler waren von mir, da ich das nebenher so abgetippt habe.

Aber ich hatte schon ein schlechtes Gefühl, als ich mir das Zeugnis durchgelesen habe. Wpllte das aber nochmals irgendwie bestätigt haben. Werde versuchen das korrigieren zu lassen. Habe ich darauf irgendein Recht?

Das der Sozialteil fehlt war mir auch aufgefallen. Außerdem fand ich die Beurteilung mit 3-4 sehr sehr schlecht. Mein direkter Vorgesetzer hat dies bestimmt nicht so geschrieben.

Ich habe aber schon von ehemaligen Kollegen gehört, dass meine Ex Firma so manchen Exmitarbeitern das Leben schwer machen will.

Außerdem ist mir aufgefallen, dass ich die Firma eigentlich zum 30.04.2006 verlassen habe. Es war eine Vereinbarung mit der Firma das ich da gehen kann. War dann (nachher) auch kein Problem. Mein Verhältnis hat mit dem 30.04 geendet und ich konnte am 02.05 bei der neuen Firma ändern. Muss ich so was ändern lassen?

Was kann ich denn machen wenn die Firma sich weigert das Zeugnis zu ändern? Soll ich denen einen Vorschlag schicken, wie sie es ändern sollen?

Wäre nett wenn Ihr mir hier noch einen Tipp geben könnteet.

Besten Dank
Gruß Matthias

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo nochmal.

Werde versuchen das korrigieren zu lassen.
Habe ich darauf irgendein Recht?

Dazu muss muss man Beurteilungen zu Leistungen, welche notenmässig unter einer ‚3‘ liegen, hart beweisen (also widerlegen) können.

Mein
direkter Vorgesetzer hat dies bestimmt nicht so :geschrieben.

Vorausgesetzt, die Zeugnis schreibende Person versteht etwas von diesem Handwerk.

Soll ich denen einen Vorschlag schicken,
wie sie es ändern sollen?

Wäre wohl das Beste.

Wäre nett wenn Ihr mir hier noch einen Tipp geben :könntet.

Die anderen Resourcen der FAQ:2027 (spez. Zeugnisgenerator)

HTH
mfg M.L.

Hallo,

vielen Dank für Eure Tipps. Die schreibfehler waren von mir,
da ich das nebenher so abgetippt habe.

OK, das ist gut :smile: weil damit sind viele Aussagen wirklich so gemeint, wie sie im Zeugnis stehen und sollten nicht etwa kodiert werden im Sinne von „genau so war es nicht“.

Aber ich hatte schon ein schlechtes Gefühl, als ich mir das
Zeugnis durchgelesen habe. Wpllte das aber nochmals irgendwie
bestätigt haben. Werde versuchen das korrigieren zu lassen.
Habe ich darauf irgendein Recht?

Generell hast Du Anspruch auf ein faires, ehrliches und ausdrücklich „wohlwollendes“ Zeugnis. Der Gesetzgeber hat das explizit so ausgedrückt um die beruflichen Chancen eines Arbeitnehmers zu fördern.

Nicht nur deswegen, sondern auch generell hast Du immer die Chance nach einer verbesserten Version zu fragen oder einen eigenen Vorschlag zu formulieren.

Wie ich schon geschrieben hatte geht man im Allgemeinen davon aus daß ein ordentlicher Mitarbeiter im Bereich einer 3 liegt. Wirst Du schlechter beurteilt und wehrst Dich dagegen muß der Arbeitgeber nachweisen daß Deine Leistungen unterdurchschnittlich waren. Arbeitsgerichte sind da allerdings sehr kritisch und allgemein sehr arbeitnehmerfreundlich.
Willst Du mit einer besseren Note als einer 3 beurteilt werden mußt Du das ggf. aber auch nachweisen.

Vorsicht: es werden fast nie Einser-Zeugnisse vergeben, insofern werden die immer kritisch beäugt: hat man jemanden mit einem allzu positiven Zeugnis „wegloben“ wollen, will ihm „die Tour vermasseln“ indem man ein unglaubwürdiges (und damit in seiner Wirkung für Dich doch eher negatives) Zeugnis schreibt?
Außerdem muß der AG hinter den Noten stehen können - ist das Zeugnis zu gut, der AN viel weniger leistungsfähig, kann der neue AG den Alten verklagen wenn er nachweist daß das gute Zeugnis zu der Einstellung führte und der An die Ansprüche nun nicht erfüllen kann.

Insofern, lange Rede, wenig Sinn: Wenn Du einen eigenen Vorschlag machst solltest Du dich im Bereich 2 oder 2-3 einstufen - das ist schon überdurchschnittlich gut, aber nicht so sehr daß es wieder unglaubwürdig und zum Nachteil wird.

Das der Sozialteil fehlt war mir auch aufgefallen. Außerdem
fand ich die Beurteilung mit 3-4 sehr sehr schlecht. Mein
direkter Vorgesetzer hat dies bestimmt nicht so geschrieben.

Sehr oft wissen die Texter auch nicht so genau was sie da schreiben… da werden Floskeln verwendet, die irgendwann irgendwo aufgeschnappt wurden, ohne daß sich der Schreiber wirklich darüber im Klaren ist wie bestimmte Formulierungen tatsächlich ausgelegt werden.

In diesem Fall deutet das komplette Fehlern des Sozialteils darauf hin daß kein wirklicher Profi am Werk war. Das gibt Dir andererseits die Chance ihnen Formulierungen „unterzujubeln“, deren Sinn dein alter Ag vielleicht nicht ganz durchschaut, die Dir aber günstig zupass kommen.

Ich habe aber schon von ehemaligen Kollegen gehört, dass meine
Ex Firma so manchen Exmitarbeitern das Leben schwer machen
will.

So geht’s bei vielen Firmen. Egal, Du hast Ansprüche und würdest vor Gericht mindestens eine glatte 3 und ein formal korrektes Zeugnis erwirken wenn Du Dich bis vor ein Arbeitsgericht bemühen würdest. Besser ist natürlich sich gütlich zu einigen, und wenn ihr nicht im Streit auseinander gegangen seid sollte sich da was machen lassen. Sag dem Ex-AG daß das ein „Armutszeugnis“ auch für ihn ist, wenn Du das in Zukunft irgendwo vorlegst macht die Firma auch keinen guten Eindruck, denn Dritte sehen gleich daß sie nicht in der LAge waren ein schon formal richtiges Zeugnis zu schreiben.
Es nützt also beiden Parteien wenn das Zeugnis formal und inhaltlich „gut“ ausfällt. Außerdem fragt man sich natürlich: hält eine Firma einen schlechten Mitarbeiter über 6 Jahre? Auch hier fällt eine schlechte Beurteilung zuletzt auch auf die Firma zurück, nicht nur auf Dich. Insofern: eine Win-win-Situation wenn ein besseres Zeugnis geschrieben wird.

Außerdem ist mir aufgefallen, dass ich die Firma eigentlich
zum 30.04.2006 verlassen habe. Es war eine Vereinbarung mit
der Firma das ich da gehen kann. War dann (nachher) auch kein
Problem. Mein Verhältnis hat mit dem 30.04 geendet und ich
konnte am 02.05 bei der neuen Firma ändern. Muss ich so was
ändern lassen?

Achte einfach nur darauf daß es lückenlos ist. Wenn Du tatsächlich schon ab Mai in der neuen Firma tätig warst kannst Du nicht bis Ende Mai in der alten Firma gewesen sein.
Ich würde das also so formulieren daß ein „sauberer“ Übergang (keine Überschneidungen, keine Lücken) in Deinem Lebenslauf zurückbleibt.

Was kann ich denn machen wenn die Firma sich weigert das
Zeugnis zu ändern? Soll ich denen einen Vorschlag schicken,
wie sie es ändern sollen?

Erstmal freundlich miteinander reden und sich gütlich einigen - Argumente siehe oben. Notfalls mit dem Arbeitsgericht drohen, wenn Du nicht auffallend - und dokumentiert! - schlecht warst bekommst Du mindestens eine 3 wenn es vor Gericht ginge. Spätestens hier lenkt ein kluger AG ein.
Notfalls wirklich gerichtliche Hilfe einholen, falls eine Einigung gar nicht möglich ist.

Ich würde in jedem Fall einen Gegenvorschlag schreiben, das ist immer „einfacher“ für den AG - und damit erfolgversprechender für Dich - als wenn man ihn zwingt nochmal alles selber neu zu formulieren.

Wäre nett wenn Ihr mir hier noch einen Tipp geben könnteet.

Ganz gute Seite, neben den FAQ hier: http://www.arbeitszeugnis.de/

Gruß,

MecFleih