Arbeitszeugnis

Hallo, habe heute ein Arbeitszeugnis erhalten. Meiner Meinung nach ist es absolut schlecht, aber ich weiss nicht, ob meine Chefin sich überhaupt mit den zweideutigkeiten auskennt, da es nur ein sehr kleiner Betrieb ist. Vor allem, dass es total kurz ist, ich gern selbsständig arbeite und und dass kein Schlusssatz drunter ist, schockiert mich. Werde morgen meine Chefin drauf ansprechen, aber wüßte gern Eure Meinung.

Folgendes steht drin:

Frau … arbeitet bei uns als Bürokauffrau seit August 2006. Ihre Anstellung ist befristet bis 30.04.2008, da es eine Vertetung für Mutterschaftsurlaub ist.

Sie hat sich schnell in die ihr übertragenen Aufgaben eingearbeitet.
Sie besitzt eine leichte Auffassungsgabe und gute Computerkenntnisse. Zu ihren Aufgaben gehörte die Erstellung und Verwaltung von Dokumentationen und Aufgaben der Warenwirtschaft. Frau Montenbruck arbeitet gern selbstständig.

Ihr Auftreten gegenüber Kollegen, Vorgesetzten und Kunden ist höflich und selbstsicher.

Mit freundlichen Grüßen

Alles?!?!?!
Hi!

Hallo, habe heute ein Arbeitszeugnis erhalten. Meiner Meinung
nach ist es absolut schlecht, aber ich weiss nicht, ob meine
Chefin sich überhaupt mit den zweideutigkeiten auskennt, da es
nur ein sehr kleiner Betrieb ist. Vor allem, dass es total
kurz ist, ich gern selbsständig arbeite und und dass kein
Schlusssatz drunter ist, schockiert mich. Werde morgen meine
Chefin drauf ansprechen, aber wüßte gern Eure Meinung.

Ähm - ist das WIRKLICH alles?!

Soory, aber das Ist das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben steht.

Es sit nicht nur so, dass das so ziemlich alles fehlt - das, WAS dort steht ist auch noch miserabel geschrieben
Es lohnt nicht, das Teil auseinanderzunehmen…

LG
Guido

Ja… das habe ich mir schon gedacht :smile:
Na prima…wenn sie mich wirklich so sieht wie geschrieben… bin ich wohl total miserabel…
muss ich denn beim Bewerben ein aktuelles Zeugnis rein legen?
Meine vorherigen würden ja auch reichen oder??? Denn die sind gut geschrieben und auch gut beurteilt :wink: Komm mir voll dumm vor im Moment, denn so schlecht schätze ich mich nicht ein. Ist zwar nicht mein Traumjob, aber ich bin auch immer pünktlich fleißig und ehrlich gewesen… denke sowas muss doch auf alle Fälle rein.

Ähm - ist das WIRKLICH alles?!

Soory, aber das Ist das Papier nicht wert, auf dem es
geschrieben steht.

Es sit nicht nur so, dass das so ziemlich alles fehlt - das,
WAS dort steht ist auch noch miserabel geschrieben
Es lohnt nicht, das Teil auseinanderzunehmen…

LG
Guido

Hallo,

Na prima…wenn sie mich wirklich so sieht wie geschrieben…
bin ich wohl total miserabel…

Wie dich deine Chefin wirklich sieht, wissen wir nicht. Vielleicht hat sie auch einfach keine Ahnung vom Zeugnisschreiben.

muss ich denn beim Bewerben ein aktuelles Zeugnis rein legen?

Da es nicht nur für paar Tage/Wochen ist, sollte es schon dabei sein.

Meine vorherigen würden ja auch reichen oder?

Und was machste mit dem Zeitraum ab 2006?

Komm mir voll dumm
vor im Moment, denn so schlecht schätze ich mich nicht ein.

Ja dann sprich halt mit ihr über das Zeugnis. Vielleicht ist sie ja sogar dankbar, wenn du einen selbsterstellten Entwurf mitbringst, den du ihr vorlegen kannst.

Ist zwar nicht mein Traumjob, aber ich bin auch immer
pünktlich fleißig und ehrlich gewesen… denke sowas muss doch
auf alle Fälle rein.

Es sollte mit rein, wenn es deine Pluspunkte unterstreicht. Wenn da nichts weiter genannt wird in nem Zeugnis als Selbstverständlichkeiten (pünktlich fleißig und ehrlich), dann ist das wiederum kritisch, denn das heißt dann: ‚‚Sie war nicht der Brüller also bestätige ich ihr wenigstens das, was man selbstverständlich von einem AN erwartet.‘‘

MfG

Hi,

Du hast sowieso Anspruch auf ein formal korrektes Zeugnis. Das liegt hier schon mal gar nicht vor, insofern muß die Chefin das sowieso nochmal alles neu und besser machen. Bei der Gelegenheit kann sie dann auch die Beurteilung ordentlich machen. Wenn sie nicht beweisen kann dass du ausgesprochen schlecht gearbeitet hast steht dir als Minimum ein gutes Durchschnittszeugnis zu, für das du dich bei keiner Bewerbung schämen mußt.
Vorschlag: schreibe selber ein Zeugnis und lege es der Chefin vor! Meistens geht es weniger darum dass Chefs einem kein gutes Zeugnis schreiben wollen, sondern sie wissen nicht wie und saugen sich dann mit Mühe und Not irgendwas aus den Fingern, was mit irgendwann mal aufgeschnappten Formulierungen wie ein Arbeitszeugnis klingen soll. Diese Leute sind dann froh wenn man denen etwas vorlegt, das sie nur auf Firmenpapier ausdrucken und unterschreiben müssen, das macht nämlich die wenigste Arbeit - und du hast dazu noch die Chance dein eigenes, gutes Zeugnis zu schreiben.

Gruß,

MecFleih

Hallo inviolate.

siehe mal hier:
http://www.arbeitszeugnis-info.de/index_visit.htm?in…

gruß Mücke

Das übliche Problem
Hi!

siehe mal hier:
http://www.arbeitszeugnis-info.de/index_visit.htm?in…

Das übliche Problem:

  1. Wenn man sich nicht auskennt, bringen auch Generatoren nichts.
  2. Auch hier finden Kunden keine Berücksichtigung was in DIESEN Job tödlich ist.

LG
Guido


Ich finde es auch viel zu kurz für zwei Jahre. Außerdem steht kaum etwas fachbezogenes drin. Auffassungsgabe und Computerkenntnisse sind eher normale Skills. Außerdem klingt leichte Auffassungsgabe auch seltsam…wenn dann schnelle Auffassungsgabe aber selbst dann klingt es in so nem kurzen Wischiwaschisatz seltsam. Der Satz mit dem arbeitet gern selbstständig erinnert mich an ein Problem, dass ich auch selber mit meinem Arbeitszeugnis hab. Das klingt arg nach, sie macht eh was Sie will. Den Abschlußsatz finde ich auch arg seltsam.
Erstens ist die Reihenfolge ein Indiz und sagt das du mehr Respekt bzw. dich besser mit den Kollegen als mit deinem Chef verstanden hast.

! Es fehlt übrigens auch der Satz, dass man dein Ausscheiden bedauert bzw. dir auch für die Zukunft alles Gut wünscht.

Und der abschließende Satz mit der Gesamtbewertung muss rein. Das is nach meiner Erfahrung ein unabdingbarer Bestandteil eines Zeugnisses.

Beste Grüße & hoffe ich konnte helfen

Chris

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