Arbeitszeugnis bitte bewerten :/

Hallo zusammen!

Ich habe zwar bereits in der Berufsschule die Geheimcodes und Entschlüsselungen von Arbeitszeugnissen gelernt, ABER leider auch viel wieder vergessen. Ich wäre euch dankbar, wenn ihr dies mal analysieren und mir sagen könnt, ob man was ändern lassen muss.

Natürlich ist es nicht mein eigenes, würde es aber gern analysieren :wink:

Ausbildungszeugnis

Frau XY, geb. am xx.xx.xxxx in XY, absolvierte in unserem Unternehmen in der Zeit vom xx.xx.xxxx bis zum xx.xx.xxxx eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation.

Im Verlauf Ihrer Ausbildung wurde Frau XY in allen Abteilungen unseres Unternehmens eingeführt. Frau XY erhielt durch Ihre Ausbildung fundierte Kenntnisse in allen Bereichen. Die an Frau XY gestellten komplexen fachlichen Anforderungen erfüllte sie stets und in jeder Hinsicht gut.

Dank ihres ausgeprägten konzeptionellen Denkvermögens und ihrer guten Auffassungsgabe hat sie sich stets rasch in unterschiedliche Aufgabenstellungen eingearbeitet. Wir möchten besonders ihre Fähigkeit hervorheben, bei der Bewältigung ihrer Aufgaben stets belastbar zu agieren.

Ihr Vorgehen war durch Gewissenhaftigkeit und Systematik gekennzeichnet. Die Anwendung, der in der Ausbildungszeit erworbenen Kenntnisse können wir als gut bezeichnen. Frau XY arbeitete mit Engagement und Eigeninitiative.

Ihre Aufgaben erledigte sie termingerecht und auch die Qualität ihrer Arbeitsergebnisse erfüllte in vollem Umfang die Arbeitsanforderung.

Frau XY hat zu unserer vollen Zufriedenheit gelernt und gearbeitet. Aufgrund ihrer killegialen und freundlichen Art war die Zusammenarbeit mit ihren Ausbildern und Kollegen voll zufriedenstellend.

Frau XY hat ihre Ausbildung abgeschlossen. Sie erreichte die Gesamtnote „gut“. Frau XY wird nach Abschluss ihrer Ausbildung weiter in unserem Unternehmen arbeiten. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und hoffen, dass sie unserem Unternehmen noch lange erhalten bleibt.

Wir sind ihr für die bisherigen guten Leistungen sehr dankbar und wünschen uns auch zukünftig die Fortsetzung dieser konstruktiven und angenehmen Zusammenarbeit.


Arbeitszeugnis

Frau XY, geboren am xx.xx.xxxx in XY, war vom xx.xx.xxxx bis zum xx.xx.xxxx als Kauffrau für Bürokommunikation in unserem Hause im Back Office tätig.

Im Rahmen ihrer Tätigkeit bei uns war sie im Einzelnen zuständig für den Kundenservice, die allgemeine Büroführung bzw. Verwaltung einschließlich aller anfallenden Sekretariatsarbeiten und der allgemeinen Geschäftskorrespondenz wowie die Postbearbeitung. Zu den Aufgaben von Frau XY gehörte ferner die Überwachung des Zahlungseingangs des Mahnwesens. Der telefonische Kontakt zu unseren Kunden und das Durchführen von Kundenbefragungen sowie die persönliche und telefonische Betreuung unserer Kunden, gehörten ebenfalls zu ihrem Aufgabenbereich.

Sie erledigte die täglich anfallenden Arbeiten stets sicher und effizient. Infolge ihrer guten Auffassungsgabe überblickte sie auch komplexe Arbeitsabläufe sofort. Frau XY erledigte die ihr aufgetragenen Arbeiten mit Umsicht, Wissen und Effizienz. Frau XY war eine einsazufreudige Mitarbeiterin, die stets Einsatzwillen zeigte. Die Arbeitsqualität von Frau XY war konstant gut. Die Aufgaben ihrer Position hat sie zu unserer vollen Zufriedenheit erfüllt und unseren Anforderungen in jeder Hinsicht entsprochen. Ihr Benehmen gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeitern war stets zufrieden stellend.

Leider müssen wir das Arbeitsverhältnis mit Frau XY zum heutigen Tag beenden.

Für die Zukunft wünschen wir Frau XY, beruflich und persönlich alles Gute und weiterhin Erfolg.


Leider weiß ich nicht mehr alles zu deuten , ich weiß bzw. ahne jedenfalls, dass die Zeugnisse nicht besonders wohlwollend formuliert sind.

Wäre toll, wenn ihr mir helfen könntet.

Liebe Grüße
alphalady

Auch hallo

ABER leider
auch viel wieder vergessen.

In etwa abschätzen kann man es trotzdem: FAQ:2027

in der Zeit vom xx.xx.xxxx bis zum xx.xx.xxxx eine

Und genau das verhindert eine bessere Antwort

Das ebenso:

, war vom xx.xx.xxxx bis
zum xx.xx.xxxx

mfg M.L.

Ok …

Die Daten für das Ausbildungszeugnis lauten

01.08.2006 bis 09.06.2009 (also volle Lehrjahre)

Die DAten für das Arbeitszeugnis lauten

10.06.2009 bis 10.08.2009 (aufgrund von schwerer Krankheit (Krebs) wurde gekündigt, weder in der Kündigung noch im AZ stand der Kündigungsgrund).

Guten Abend.

10.06.2009 bis 10.08.2009 (aufgrund von schwerer Krankheit
(Krebs) wurde gekündigt, weder in der Kündigung noch im AZ
stand der Kündigungsgrund).

Ich habe ein Weilchen gezögert, hier zu antworten, tue es aber jetzt doch. Und zwar deswegen, weil es mir (jetzt knapp zwei Stunden nach dem ersten Lesen immer noch) so vorkommt, als wolle jemand hier nicht mit der Wahrheit herausrücken.

Nicht, dass ich nicht glaube, jemand könne in jungen Jahren schwer erkranken. Ich glaube auch durchaus, dass es Menschenfreunde gibt, die einen schwer erkrankten Arbeitnehmer am liebsten vorgestern rauswerfen würden - mindestens einen von diesem Kaliber kenne ich persönlich. Was ich aber ganz und gar nicht glauben kann, ist, dass der-, die- oder dasjenige tatsächlich von jetzt auf gleich den Stuhl vor die Tür bekommt, zumal man noch wissen müsste, woher der Menschenfreund die Diagnose eigentlich kennt.

Wenn ich jemanden ausbilde und dann übernehme, ist davon auszugehen, dass ich diesen Jemand auch in meinem Laden zu brauchen können glaube. Im Zweimannbetrieb würde ich mich in diesem Sinne hüten, wegen einer zunächst einmal einfachen Mitteilung einer Krankheit meinen einzigen Mitarbeiter so rauszukegeln. In einem Laden mit mehreren Leuten ist zu vermuten, dass nicht nur Chef die Diagnose kennt - und selbst das allergrößte Charakterschwein der Welt wird davor zurückscheuen, eine rechtlich völlig unhaltbare Maßnahme durchzuziehen, wenn er dann vor seinen Leuten noch als siehe vor dasteht. Selbst, wenn ihn das einen Dreck schöre, müsste er sich doch bewusst sein, dass die Chance, in Presse, Funk und Fernsehen lobend erwähnt zu werden für seine Fürsorge, eine sehr hohe ist. Nicht zuletzt wird ein Arbeitgeber, der einen Arbeitnehmer aus einem solchen Grund fristlos rausschmeißt, weder bei der Arbeitsagentur gut dastehen, noch wird er ggf. vor Gericht einen leichten Stand haben.

Ich gehe jedenfalls davon aus, dass genau das vorliegt, was das krumme Austrittsdatum ganz stark zu vermuten gibt, nämlich eine außerordentliche Kündigung (zumal derdiedas Betroffene ja anscheinend auch nicht auf die Idee gekommen ist, sich rechtliche Unterstützung zu holen - und ein ausgebildetes Kaufwesen müsste das Wissen, wie dazu vorzugehen ist, noch recht genau kennen). Und daran knüpft sich die logische Anschlussfrage, was derdiedas Betroffene denn bitteschön angestellt hat. Wenn die Lehrzeit so reibungslos verlaufen ist, wie es den Anschein hat (immerhin gab es ja die anscheinend unbefristete Übernahme), dann würde ich als Zeugnisempfänger nicht auf eine Lappalie wie Zuspätkommen, unentschuldigtes Fehlen o.dgl. tippen, sondern auf eine schwere Verfehlung im Vertrauensbereich. Das kann eigentlich nur zweierlei sein: Diebstahl/Unterschlagung oder tätlicher Übergriff.

So ist die Lage, und der ganze Zeugnistext vermag zumindest mir den Blick auf diesen Punkt nicht zu verstellen. Wenn also meine Kombinationen von oben völlig daneben sind, dann gibt es mit diesem Zeugnis nur einen einzigen möglichen Tip, der da lautet, sofort zum Fachanwalt zu gehen, um erstens die Umstände der Kündigung klären zu lassen (Kündigungsschutzklage hat sechs Wochen nach Beendigung eher keinen optischen Nuckel mehr) und zweitens und vor allem ein vernünftiges Zeugnis ohne die vollständig tödliche Schlusspassage zu erstreiten. Sollten entgegen meiner Vermutung die genannten Umstände mit „fristloser Kündigung aufgrund Krebsdiagnose“ tatsächlich stimmen, würde ich im Interesse der Mitmenschheit übrigens tatsächlich die Medienlandschaft bemühen.

Gruß Eillicht zu Vensre

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Hallo,

Die Daten für das Ausbildungszeugnis lauten

01.08.2006 bis 09.06.2009 (also volle Lehrjahre)

Das Ausbildungszeugnis klingt für mich schlechter als es tatsächlich ist, denn die Kandidatin wurde ja ausdrücklich gerne in ein festes Anstellungsverhältnis übernommen.

Die DAten für das Arbeitszeugnis lauten

10.06.2009 bis 10.08.2009 (aufgrund von schwerer Krankheit
(Krebs) wurde gekündigt, weder in der Kündigung noch im AZ
stand der Kündigungsgrund).

Krankheit ?? Witz komm raus!!

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kat die Kandidatin irgendeinen grösseren Bock geschossen, weswegen sie hochkant aus der Firma geflogen ist.
Nicht nur das krumme Datum sondern auch das Arbeitszeugnis an sich sowie der Gesamtkontext zum Ausbildungszeugnis winken mit dem Zaunpfahl darauf hin.

Gruss,
TR

Guten Abend.

10.06.2009 bis 10.08.2009 (aufgrund von schwerer Krankheit
(Krebs) wurde gekündigt, weder in der Kündigung noch im AZ
stand der Kündigungsgrund).

Ich habe ein Weilchen gezögert, hier zu antworten, tue es aber
jetzt doch. Und zwar deswegen, weil es mir (jetzt knapp zwei
Stunden nach dem ersten Lesen immer noch) so vorkommt, als
wolle jemand hier nicht mit der Wahrheit herausrücken.

Nicht, dass ich nicht glaube, jemand könne in jungen Jahren
schwer erkranken. Ich glaube auch durchaus, dass es
Menschenfreunde gibt, die einen schwer erkrankten Arbeitnehmer
am liebsten vorgestern rauswerfen würden - mindestens einen
von diesem Kaliber kenne ich persönlich. Was ich aber ganz
und gar nicht glauben kann, ist, dass der-, die- oder
dasjenige tatsächlich von jetzt auf gleich den Stuhl vor die
Tür bekommt, zumal man noch wissen müsste, woher der
Menschenfreund die Diagnose eigentlich kennt.

Wenn ich jemanden ausbilde und dann übernehme, ist davon
auszugehen, dass ich diesen Jemand auch in meinem Laden zu
brauchen können glaube. Im Zweimannbetrieb würde ich mich in
diesem Sinne hüten, wegen einer zunächst einmal einfachen
Mitteilung einer Krankheit meinen einzigen Mitarbeiter so
rauszukegeln. In einem Laden mit mehreren Leuten ist zu
vermuten, dass nicht nur Chef die Diagnose kennt - und selbst
das allergrößte Charakterschwein der Welt wird davor
zurückscheuen, eine rechtlich völlig unhaltbare Maßnahme
durchzuziehen, wenn er dann vor seinen Leuten noch als siehe
vor dasteht. Selbst, wenn ihn das einen Dreck schöre, müsste
er sich doch bewusst sein, dass die Chance, in Presse, Funk
und Fernsehen lobend erwähnt zu werden für seine Fürsorge,
eine sehr hohe ist. Nicht zuletzt wird ein Arbeitgeber, der
einen Arbeitnehmer aus einem solchen Grund fristlos
rausschmeißt, weder bei der Arbeitsagentur gut dastehen, noch
wird er ggf. vor Gericht einen leichten Stand haben.

Ich gehe jedenfalls davon aus, dass genau das vorliegt, was
das krumme Austrittsdatum ganz stark zu vermuten gibt, nämlich
eine außerordentliche Kündigung …"

Also, ich finde es recht unverschämt zu bezweifeln, was hier geschrieben wird. Vor allem, weil es um eine schwere Krankheit geht. Aber sowas kennt man ja aus Unternehmen!

Krebs bestand bereits seit Mai 2006 (man hat auch schon vor der Ausbildung dort gejobbt sodass das Unternehmen mitbekam, als die Diagnose gestellt wurde), 2009 während Urlaub wurde allerdings festgestellt, dass man nicht mehr um eine OP herum kommt und eine Krankschreibung folgte. Dies passte dem Chef natürlich nicht und den MA im BackOffice sowieso nicht, sie mobbten ja eh alles und jeden raus, der ihnen nicht passte.

Der Anschlussvertrag an die Ausbildung war befristet auf die Probezeit (6 Monate), dies war in diesem Unternehmen normal, damit der Chef sich sicher sein konnte, MA schnell los zu werden, wenn er sie nicht mehr braucht. Zudem wurden zu diesem Jahr erneut 2 Azubis eingestellt, die natürlich wieder günstiger waren, als eine ausgelernte Fachkraft. Ich möchte zudem anmerken, dass dieses Unternehmen ein CallCenter war.

Ich denke nicht, dass man in der Lage dazu ist, einen Rechtsstreit in Angriff zu nehmen, wenn man mit Krankenhausaufenthalten, Operationen und Heilungsprozessen zu tun und den Kopf bei seinem Leben hat.

Bitte, für den weiteren Verlauf, lediglich die Zeugnisse bewerten, mehr möchte man gar nicht. Ok?

Wie bereits erwähnt war der Anschlussvertrag an die Ausbildung begrenzt auf die Probezeit (6 Monate) aus Sicherheitsgründen für den Chef. Wenn man in diesem Unternehmen nicht selbst gearbeitet hat, kann man absolut gar nichts nachvollziehen.

Schade, dass auch hier nicht lediglich die Zeugnisse bewertet werden können, sondern sich an Angaben aufgezogen wird, die eigentlich nur eine Info sind.

Hi,

Also, ich finde es recht unverschämt

und ich glaube, Du verstehst die Antworten der Experten (und die beiden sind wirklich, naja, lassen wir das…) gründlich miss. Ich bin sicher, dass keiner der beiden Dich irgendwie beleidigen wollte, vielmehr haben die einfach dargestellt was der eine oder andere ihrer Personalerkollegen, wo Frau XY sich bewirbt auch denken könnte und was in dem Fall zu einer frühen Absage führen könnte.

Der Anschlussvertrag an die Ausbildung war befristet auf die
Probezeit (6 Monate),

Dann muss das ins Zeugnis rein „…endet mit dem heutigen Ablauf der Befristung auf 6 Monaten“. Eventuell noch mit einem Nachsatz des Bedauerns „Leider können wir nicht länger, weil…“

Ich denke nicht, dass man in der Lage dazu ist, einen
Rechtsstreit in Angriff zu nehmen, wenn man mit
Krankenhausaufenthalten, Operationen und Heilungsprozessen zu
tun und den Kopf bei seinem Leben hat.

Hmm, das ist wirklich eine blöde Situation. Aber vielleicht hat die Frau XY irgendwelche Vertrauenspersonen (Eltern, Partner, Geschwister) die sie bei dieser Sache unterstützen könnten? Oftmals hilft’s doch, wenn Frau XY ihrem Cheffe den Text für ein selbstgeschriebenes Zeugnis gibt, das er dann nur noch unterschreiben muss.

*wink* und alles Gute für die Gesundheit

Petzi

Hi,
und ich glaube, Du verstehst die Antworten der Experten (und
die beiden sind wirklich, naja, lassen wir das…) gründlich
miss. Ich bin sicher, dass keiner der beiden Dich irgendwie
beleidigen wollte, vielmehr haben die einfach dargestellt was
der eine oder andere ihrer Personalerkollegen, wo Frau XY sich
bewirbt auch denken könnte und was in dem Fall zu einer frühen
Absage führen könnte.

Der Anschlussvertrag an die Ausbildung war befristet auf die
Probezeit (6 Monate),

Dann muss das ins Zeugnis rein „…endet mit dem heutigen
Ablauf der Befristung auf 6 Monaten“. Eventuell noch mit einem
Nachsatz des Bedauerns „Leider können wir nicht länger,
weil…“
vielleicht
hat die Frau XY irgendwelche Vertrauenspersonen (Eltern,
Partner, Geschwister) die sie bei dieser Sache unterstützen
könnten? Oftmals hilft’s doch, wenn Frau XY ihrem Cheffe den
Text für ein selbstgeschriebenes Zeugnis gibt, das er dann nur
noch unterschreiben muss.

*wink* und alles Gute für die Gesundheit

Petzi

Guten Morgen!

Allerdings sind solch Antworten wie „Witz komm raus“ aufgrund einer beschriebenen Krankheit doch schon sehr unmissverständlich.

Verwandte, Freunde o. ä. sind zwar vorhanden, aber selbst die haben nicht an einen Rechtsstreit gedacht. Alles in allem doof gelaufen.

Das Arbeitsverhältnis wurde ja nicht zum Ende der Probezeit gekündigt, sondern mittendrin, weil man halt natürlich auf unbestimmte Zeit fehlt. Selbstverständlich hat man sich erkundigt ob eine Kündigung während Krankschreibung rechtens ist, aber dies ist es ja wohl während der Probzeit mit einer Frist von 2 Wochen. Die erste Krankschreibung endete am 25.07.09 und am selben Tag wurde die Kündigung zum 10.08.2009 erstellt. Obwohl am selben Tag die Folgebescheinigung per Fax im Unternehmen einging.

Guten Morgen.

Das Arbeitsverhältnis wurde ja nicht zum Ende der Probezeit
gekündigt, sondern mittendrin, weil man halt natürlich auf
unbestimmte Zeit fehlt. Selbstverständlich hat man sich
erkundigt ob eine Kündigung während Krankschreibung rechtens
ist, aber dies ist es ja wohl während der Probzeit mit einer
Frist von 2 Wochen. Die erste Krankschreibung endete am
25.07.09 und am selben Tag wurde die Kündigung zum 10.08.2009
erstellt. Obwohl am selben Tag die Folgebescheinigung per Fax
im Unternehmen einging.

Der ganze Vorgang artet inzwischen in eine Schnitzeljagd aus. Die Information bzgl. Übernahme in ein befristetes Arbeitsverhältnis, bzgl. bereits vorliegender AU, bzgl. der Probezeit mit der damit verbundenen Kündigungsfrist etc. pp. konnte zumindest ich aus dem Ursprungsposting nicht entnehmen - und der Zeugnistext deutet das auch mit keinem Wort an (was an sich schon komplett irreführend ist).

Es ist, gelinde gesagt, unbefriedigend, wenn man sich um eine sachgerechte Antwort bemüht und dann im Nachhinein erfährt, dass dieses und jenes war oder ist, was ein völlig anderes Licht auf den Vorgang wirft. Deswegen klinke ich mich an dieser Stelle aus und überlasse es Geduldigeren, weitere sachdienliche Informationen aus dem Kiel des havarierten Schiffs zu pumpen.

Gruß Eillicht zu Vensre

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Ich kann dir nur zustimmen… und wenn man den nach und nach auftauchenden Background nicht kennt, dann wird ein Personaler der biese beiden Zeugnisse vor sich hat, genau das vermuten was du geschrieben hast.

Falsches Brett?
Hallo,
nach allem was bisher in diesem Artikelbaum ans Licht gekommen ist, denke ich mal, dass das Ganze unter „Parawissenschaften“ mit dem Titel „Können Personaler Hellsehen?“ besser aufgehoben wäre.

Was man als Personaler vor sich hat ist das Zeugnis - und das war’s.
Das Arbeitszeugnis dient dazu, dem empfangenden Personaler eine hinreichende Menge an Informationen über das vorhergehende Arbeitsverhältnis des Bewerbers zu vermitteln, damit man entscheiden kann, ob man diesen Bewerber in die nähere Wahl zieht oder nicht.

So, wie das Zeugnis geschrieben ist, würden höchstwahrscheinlich 99% der Personaler die Mappe in Richtung „Ablage P“ leiten.

Wenn das Arbeitszeugnis in sich nicht die Information liefert, welche hinreichend und notwendig sind, um ein realistisches Bild über den Bewerber zu liefern, dann gibt’s nur eins: Ab zum Fachanwalt, um Nachbesserung bemühen!

Denn was Personaler meistens nicht haben, ist ein detailliertes Wissen über den Hintergrund jeden Bewerbers. Und wenn der gute Mensch tatsächlich hellsichtig ist, wird er höchstwahrscheinlich sein Geld nicht mit dem Durchsehen von Arbeitszeugnissen sondern mit Börseninvestitionen verdienen.

Gruss,
Michael

Ähm…

Ein Zeugnis ist ein Konglomerat von Angaben. Angaben, wann derjenige das Arbeitsverhältnis begonnen hat. Angaben, wann dieses beendet wurde. Ggf. Angaben darüber, warum es beendet wurde. Angaben über was derjenige alles so gemacht hat und Angaben darüber, wie er diese Aufgaben erledigt hat.

Wenn hier jemand sein Zeugnis bewertet haben möchte, sollte er sich mal in die Lage versetzen, in der diejenigen sind, die dieses Zeugnis bewerten sollen. Wie soll man also ein Zeugnis bewerten, wenn es unvollständig ist???

Und hier machen nette Leute nix anderes, was auch der Personaler macht, der dieses Zeugnis im Rahmen einer Bewerbung bekommt. Man schaut sich das Zeugnis mit SÄMTLICHEN Angaben an und macht sich anhand des Zeugnisses sowie dem Bewerbungsschreiben ein Bild vom Bewerber. Und nochmal: Hier machen nette Leute nix anderes was Personaler machen. Hier hat man allerdings die Möglichkeit, vielleicht noch was zu retten. Beim Personaler gelangen miese Zeugnisse in die Ablage P.

Ihr wollt hier eine ehrliche Bewertung? Dann müsst ihr euch mal mal nicht so nette Bewertungen/ Kritik gefallen lassen, anstatt euch wie beleidigte Leberwürste zu benehmen.

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… So, wie das Zeugnis geschrieben ist, würden
höchstwahrscheinlich 99% der Personaler die Mappe in Richtung
„Ablage P“ leiten.

Wenn das Arbeitszeugnis in sich nicht die Information liefert,
welche hinreichend und notwendig sind, um ein realistisches
Bild über den Bewerber zu liefern, dann gibt’s nur eins: Ab
zum Fachanwalt, um Nachbesserung bemühen!

Denn was Personaler meistens nicht haben, ist ein
detailliertes Wissen über den Hintergrund jeden Bewerbers. Und
wenn der gute Mensch tatsächlich hellsichtig ist, wird er
höchstwahrscheinlich sein Geld nicht mit dem Durchsehen von
Arbeitszeugnissen sondern mit Börseninvestitionen verdienen.

Gruss,
Michael

Hallo Michael, danke!
Werde ich dann wohl machen.

LG
alphalady

Hallo,

(…)

Schade, dass auch hier nicht lediglich die Zeugnisse bewertet
werden können, sondern sich an Angaben aufgezogen wird, die
eigentlich nur eine Info sind.

Also das Zeugnis alleine ist ja schon unter aller Sau.
Mal den unwahrscheinlichen Fall angenommen dass ein Personaler davon nicht abgeschreckt wird und konkret nachfragt, und er hört dann diese Sache mit der Krankhei…
Ja glaubst du dass der dich dann überhaupt noch ernst nimmt?
Mag sein dass er das nicht für einen Witz hält, dafür dann aber für eine Verarschung.

Deine Krankheitsgeschichte passt weder zum Arbeitszeugnis noch zum Ausbildungszeugnis.
Und ja: ich glaube dir kein Wort.

Gruss,
TR

Deine Krankheitsgeschichte passt weder zum Arbeitszeugnis noch
zum Ausbildungszeugnis.
Und ja: ich glaube dir kein Wort.

Gruss,
TR

Ach, ich wusste gar nicht, dass sowas wie eine schwere Krankheit in einem Ausbildungs- oder Arbeitszeugnis aufgeführt werden muss?!

Ihr spinnt doch. Auf so blöde Anmachen hat man echt wenig Lust. Ihr sollt Experten sein? Nie und nimmer! Beleidigen, sich lustig machen und Aggressionen los werden, dass könnt ihr, mehr nicht! Unglaublich.

Ich wünsche niemandem was schlechtes, aber euch soll’s mal genauso mit der Krankheit treffen und dann lachen euch hoffentlich andere auch aus!

dass sowas wie eine schwere
Krankheit in einem Ausbildungs- oder Arbeitszeugnis aufgeführt
werden muss?!

Tatsächlicherweise nicht (diskreterweise wünscht man viel Gesundheit).
Allerdings macht so etwas auch neugierig und man sucht einen Grund für die Beendigung des AV (und wird diesen zwischen den Zeilen auch herauslesen)…

@Mod: bittebitte, nich löschen
diese gar wunderprächtige Kuriosität :smile:

Ihr spinnt doch. Auf so blöde Anmachen hat man echt wenig
Lust. Ihr sollt Experten sein? Nie und nimmer! Beleidigen,
sich lustig machen und Aggressionen los werden, dass könnt
ihr, mehr nicht! Unglaublich.

Ich wünsche niemandem was schlechtes, aber euch soll’s mal
genauso mit der Krankheit treffen und dann lachen euch
hoffentlich andere auch aus!

OT: Immerhin …
… ist sie noch da. Normalerweise pflegen sich solche beratungsresistenten Figuren, nachdem sie einen letzten Rundumf…z gelassen haben, ja zu verdrücken. Diese nicht - die erwartet vermutlich den Massenaustritt der an diesem Thread Beteiligten, zur Anerkennung der intellektuellen Überlegenheit der „Lady“. Ich prophezeie jedenfalls, dass wir noch nicht am Ende der Beitragsreihe „Wie schieße ich mir serienweise ins Knie, ohne Munition zu haben?“ angekommen sind - besonders nicht nach der freundlichen Mail der Dame von gestern Abend. Und: ja, MOD, diesen Beitrag darfst du gern löschen …

Gruß Eillicht zu Vensre