Arbeitszeugnis! Bitte bewerten!

Ich bitte sie um ihre Meinung! Welche Note würdet ihr dafür geben?

Zeugnis.

Zu ihrem Aufgabenbereich zählten …,…,…

Trotz der Tatsache, dass sie erst am Anfang ihres beruflichen Werdegangs stand, arbeitete sie sich sehr bald in alle pharmazeutische Bereiche ein, und war auch bereit, ständig ihr Wissen zu erweitern und Erfahrung bei der Anfertigung unserer vielfältigen Rezeptur zu sammeln.

Sie führte alle ihr übertragenen Arbeiten selbstständuig, schnell und zu meiner vollen Zufriedenheit durch.
Sie arbeitete selbstständig und gewissenhaft und war immer pünktlich und ehrlich.

Durch ihre ruhige und ausgeglichene Art war Frau … bei den Kunden und bei den Mitarbeitern gleichermaßen beliebt.

Sie verlässt …auf eigenen Wunsch.

Für ihre berufliche und persönliche Zukunft wünsche ich Frau … alles Gute.

P.S. ich habe ein schlechtes Gefühl wenn ich d. Zeugnis durchlese, ich muss noch erwähnen dass ich selber FRISTLOS gekündigt habe (durch Mobbing am Arbeitsplatz durch den AG)

Hallo,

Ich bitte sie um ihre Meinung! Welche Note würdet ihr dafür
geben?

stellenweise nicht so gut, kommt aber auch immer darauf an, ob derjenige, der das erstellt hat, ein Profi auf dem Gebiet war oder ein Laie. Bzw. eigentlich, ob derjenige, der das später mal liest

Trotz der Tatsache, dass sie erst am Anfang ihres beruflichen
Werdegangs stand, arbeitete sie sich sehr bald in alle
pharmazeutische Bereiche ein, und war auch bereit, ständig ihr
Wissen zu erweitern und Erfahrung bei der Anfertigung unserer
vielfältigen Rezeptur zu sammeln.

„war bereit“ - hats aber nicht geschafft?

Sie führte alle ihr übertragenen Arbeiten selbstständuig,
schnell und zu meiner vollen Zufriedenheit durch.

Soweit „gut“.

Sie arbeitete selbstständig und gewissenhaft und war immer
pünktlich und ehrlich.

Pünktlichkeit und Ehrlichkeit sollten nicht hervorgehoben sein, wenn doch, heisst es soviel wie „mehr aber auch nicht“.

Durch ihre ruhige und ausgeglichene Art war Frau … bei den
Kunden und bei den Mitarbeitern gleichermaßen beliebt.

Oft bedeutet „bei den Mitarbeitern beliebt“, dass man geschwätzig war.

Sie verlässt …auf eigenen Wunsch.

Es fehlt ein „zu unserem größten Bedauern“.

Für ihre berufliche und persönliche Zukunft wünsche ich Frau

Und hier fehlt ein „würden uns freuen, in Zunkunft wieder mit ihr zusammenarbeiten zu können“ (o.ä.).

Aber ich bin kein Personaler, sondern war nur vor 2 Jahren selbst darauf bedacht, dass in meinem Zeugnis kein Patzer ist.

Alles Gute wünscht
… Michael

Hallo SuperGirl,

ist das Zeugnis wirklich so komplett? Falls nein, poste das bitte in voller Länge und Schönheit (ausser natürlich irgendwelcher Eigennamen und Geburtsdaten, so vorhanden). Und bitte schreib auch die genauen Aufgaben dazu, wir ahnen ja nichtmal um welchen Job es geht…

*wink*

Petzi

)))) Ok…ich habe gedacht, es würde keine Rolle spielen :smile: aber wenn du willst…hier bitte schön:

Zeugnis

Frau: …

geb. am …

wohnhaft in …

war vom …bis …

als …Pharmazeutisch technische Assistentin

in der von mir geleiteten ***** Apotheke in ******* beschäftigt.

Rest habe ich schon geschrieben siehe oben.

Bitte bitte bewerten…ich hab ein schlechtes gefühl ;((((

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

und die Aufgaben? (owT)
…hier könnte Ihre Werbung stehen…

von… bis… sollte auch noch stehen
ist ja nun ein Untereschied ob Du 5 Wochen oder 15 Jahre in dem Laden warst :wink:

Hallo
ich mache mir dazu folgende Gedanken:

Trotz der Tatsache, dass sie erst am Anfang ihres beruflichen
Werdegangs stand, arbeitete sie sich sehr bald in alle
pharmazeutische Bereiche ein,

könnte positiv gemeint sein, andererseits könnte es auch heißen, dass du von einem Bereich in den nächsten „weitergelobt“ wurdest.

und war auch bereit, ständig ihr
Wissen zu erweitern und Erfahrung bei der Anfertigung unserer
vielfältigen Rezeptur zu sammeln.

Klingt so als ob in der Ausbildung nicht genug hängen geblieben wäre und alles nachgearbeitet werden musste … ?

Sie führte alle ihr übertragenen Arbeiten selbstständig,
schnell und zu meiner vollen Zufriedenheit durch.

Hier ein Widerspruch zu Michael: Das ist definitiv ne 3 evtl auch 4 („gut“ wäre zb „stets zu meiner vollen Zufriedenheit“

Sie arbeitete selbstständig und gewissenhaft und war immer
pünktlich und ehrlich.

Wie unten bereits geschrieben wurde: das sind eigentlich alles Selbstverständlichkeiten, die keiner Erwähnung bedürfen. Wenn so eine Formulierung auftaucht heißt das, dass es sonst nichts Positives zu sagen gibt …

Durch ihre ruhige und ausgeglichene Art war Frau … bei den
Kunden und bei den Mitarbeitern gleichermaßen beliebt.

Bei den Kunden warst du scheinbar beliebter als bei den Mitarbeiten, das Weglassen der Vorgesetzten könnte als sehr schlechtes Verhältnis Mitarbeiter - Vorgesetzter interpretiert werden.

Für ihre berufliche und persönliche Zukunft wünsche ich Frau
… alles Gute.

Analog zu Michael: fehlt das Bedauern über das Ausscheiden sind sie froh dass du weg bist, wobei der „alles-Gute-Wunsch“ das ganze etwas abmildert.

Allerdings liest sich das Zeugnis z.T. auch so, als ob der Schreiber keine große Ahnung von der Materie hätte:
es fehlen Beschäftigungszeitraum, angestellt als, Tätigkeits-/Aufgabenbereich.

Grüße
Wawi

ist ja nun ein Untereschied ob Du 5 Wochen oder 15 Jahre in
dem Laden warst :wink:

genau 1 Jahr, war ich dort beschäftigt

Hallo SuperGirl,

jetzt schreib noch die Aufgaben rein, die Du angeblich dort erledigt hast und kopiere das ganze Werk in ein einziges Posting (bevorzugt als Antwort unter Deine Ausgangsfrage) und die Antworten werden nur so auf Dich niederprasseln.

genau 1 Jahr, war ich dort beschäftigt

Sorry, ich mag spiessig sein, aber bitte gib doch die genauen Daten an. Denn wenn Du am 13.4 ausgeschieden bist, kann das eine andere Interpretation beinhalten als wenn Du zum 30.3 (=Quartalsende) ausgeschieden bist. Ersteres würde nämlich (potentiell negative) Rückschlüsse über Dein fristloses Ausscheiden erlauben. Und das wolln wir doch nicht, oda?

*wink*

Petzi

Glaubst du nicht, das du viel zu VIEL INFO möchtest??? Die anderen haben auch ohne diese Angaben bewertet.
Entweder…tust du SO bewerten wie es ist oder lass es sein. Ich bin hier nicht verflichtet mein ganzes Lebenslauf reinzuschreiben!

)
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Liebe SuperGirl,

Du hast selbstverständlich recht und ich bin über alle Massen neugierig. Und dazu noch jemand, der diese Neugier auch noch unverschämt und penetrant vertritt.

Oder mal ohne Unfug: Selbstverständlich KANN man Zeugnisse anhand von Textfragmenten analysieren. Natürlich KANN man damit auch der Wahrheit nahe kommen. Und natürlich KANN man auch im Kaffesatz lesen oder die Innereien von geschlachteten Hühnern betrachten. Aber seriös ist das nicht.

Irgendeiner der alten Philosophen (hab leider vergessen welcher das war - alte Philosophen waren nie so mein Thema *fg*) hatte mal gesagt: „Das ganze ist mehr als die Summe der Teile“. Das Beispiel dazu war ein Puzzlespiel: Die ganzen Teile lose in der Sammlung kann man natürlich für sich angucken und sagen „ah, gelbes Teil - das ist die Sonne“ - wenn man dann aber das zusammengepuzzelte Bild anschaut stellt man fest, dass das mitneffen die Sonne ist sondern ein gelbsüchtiger Chinese.
Und so ähnlich ist das mit Zeugnissen auch: ein einzelner Satz ohne den gesamten Kontext kann durchaus positiv ausgelegt werden, wird jedoch im Zusammenhang schnell relativiert. Und gerade bei Zeugnissen gibt es ja eine gewisse „Geheimsprache“, die unter anderem durch „Auslassungen“ arbeitet.
Als Beispiel: wir haben das Zeugnis einer Verkäuferin, wo unter anderem der Satz „stets zu unserer vollsten Zufriedenheit“ steht. Wunderbar - jeder Zeugnistextgenerator sagt Dir „Note 1“. Nun steht aber bei der gleichen Verkäuferin KEIN WORT darüber, wie ihr Verhalten gegenüber Kunden war. Was schliessen wir daraus? Es war unter aller Sau (oder wurde vergessen zu erwähnen)! Die Dame hat sich vielleicht den obigen Satz eingeklagt und der Personaler versucht nun seine Kollegen auf diese Tour zu warnen.

Genauso sind Austrittstermine „mitten im Monat“ eher unüblich. Wird das durch einen netten Abschlussatz „erfolgt auf ihren eigenen Wunsch, da sie kurzfristig ihren ultimativen Traumjob gefunden hat“ relativiert ist alles in Ordnung. Fehlt dieser Abschlussatz oder steht stattdessen „wünschen wir ihr endlich mal Erfolg“ ist das ein Totschlagsargument.

Analügt natürlich auch für die Aufgaben: leider weiss ich immer noch nicht, was Du getan hast, darum ein Bürobeispiel. Wenn im Zeugnis einer Sekretärin bei den Aufgaben steht

  • Kaffe kochen
  • kopieren
  • Blätter lochen
    habe ich ein anderes Bild von der Dame als wenn da steht
  • Führung der Korrespondenz in englisch, französisch und suaheli
  • Organisation von internationalen Tagungen und Messen
  • Terminplanung für 345 Top-Manager

Entweder…tust du SO bewerten wie es ist oder lass es sein.

Tun wir’s mal ANDERS sagen: Nur wenn Du Dein Zeugnis vollständig (mit der Ausnahme aller beteiligten Namen und Geburtsdaten sowie Adressen) reinstellst hast Du eine Chance, auf eine seriöse Bewertung. Isch könnt fast schwören, dass es dazu ne FAQ gibt, die ich aber mal wieder nicht finde *zuM.L.schiele*

Ich bin hier nicht verflichtet mein ganzes Lebenslauf
reinzuschreiben!

Selbstverständlich nicht. Den will doch auch keiner von Dir. Lediglich hatte ich Dich gebeten, Dein Zeugnis hier vollständig reinzustellen. Tust Du das nicht - okay, hab ich wenig Probleme damit, Du nimmst Dir damit nur die Chance auf verdammt gute Antworten. Und damit meine ich nicht so sehr mich (ich bin kein Personaler sondern nur persönlich interessiert), sondern eher die Experten, die sich hier rumtreiben, wie Xolophos, Leo, Bobesch, M.L. und noch einigen mehr. Wenn Du darauf verzichten kannst, dann tu das beruhigt, ich für meinen Teil würde das nicht wollen.

Achja, zum zusammenkopieren vom Zeugnis: Das hat einfach damit zu tun, dass Du damit den Experten die Arbeit deutlich erleichterst und zeigst, dass Du ein sehr netter, umgänglicher und höflicher Mensch bist.

*wink*

Petzi

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Hallo Petzi

*clap* *clap*

Hätte ich nicht schöner sagen können :smile:

Gruß,
LeoLo

Dankeschön *freu* (owT)

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

WER will denn hier etwas?!
Hi!

Entweder…tust du SO bewerten wie es ist oder lass es sein.

Schon mal daran gedacht, dass DU es bist, die eine brauchbare Info möchte?

ENTWEDER, Du hilfst den Leuten, die helfen wollen (und es KÖNNEN!), ODER Du vertraust auf Leute, die keine, aber auch so gar keine Ahnung von der Materie haben - sonst würden sie nicht einen Hasenpfurz bewerten, der tatsächlich evtl. von einem Meerschweinchen kommt!

Nur kurz: Das, was hier von den beiden anderen als „Bewertung“ steht, ist unbrauchbar (ich musste mich jetzt stark zügeln, um nicht heftigere Begriffe zu benutzen)

Kopfschüttelnde Grüße
Guido

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