Hallo!
Ich habe ein Arbeitszeugnis von meinem ehemaligen Arbeitgeber (Öffentlicher Dienst) erhalten, das mir sehr fragwürdig erscheint. Ich bin Ende des Jahres gegangen, weil ich eine super Chance in der Freien Wirtschaft angeboten bekommen habe. An manchen Stellen scheint es eine 2 zu sein, aber an manchen eher eine 4, obwohl ich stets gelobt wurde und auch eine Prämie erhalten habe. Daher wäre ich sehr dankbar, wenn ich dazu von euch Feedback erhalten könnte. Ich zitiere an dieser Stelle nur den Teil, in dem meine Arbeitsleistungen bewertet werden. Eine Info vorab, es handelt sich bei diesem Arbeitgeber um eine große Bundesbehörde.
Hier die Bewertung:
"Frau XXX setzte das erforderliche Fachwissen erfolgreich ein, arbeitete sorgfältig und zeichnete sich durch eine ausgesprochen hohe Initiativkraft aus. Mit neuen Problemstellungen hat sie sich rasch zurechtgefunden und neue Aufgaben gut gemeistert.
Die ihr gestellten Aufgaben erledigte Frau XXX mit großem Fleiß, sehr konzentriert und stets zu meiner vollen Zufriedenheit.
Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern und Kunden war vorbildlich. Sie war stets hilfsbereit und aufgeschlossen.
Das Arbeitsverhältnis endete am 31.12.2007 durch Kündigung der Arbeitnehmerin, da Frau XXX eine neue Tätigkeit außerhalb (NAME der BEHÖRDE) aufnimmt.
Für die geleistete Arbeit spreche ich Frau XXX meinen Dank aus und wünsche ihr für den weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute."
Ich zitiere an dieser
Stelle nur den Teil, in dem meine Arbeitsleistungen bewertet
werden.
Einzelne Sätze aus nem Zeugnis ohne Kontext beurteilen zu wollen, ist Stochern im Nebel. In deinem eigenen Interesse solltest du das ganze Zeugnis (anonymisiert) posten.
für eine Küchenhilfe in der Behördenkantine ist das doch ein super Zeugnis. Oder um was für einen Job geht es. Wäre nicht uninteressant zu wissen …
Gruß
S.J.
Hier die Bewertung:
"Frau XXX setzte das erforderliche Fachwissen erfolgreich ein,
arbeitete sorgfältig und zeichnete sich durch eine
ausgesprochen hohe Initiativkraft aus. Mit neuen
Problemstellungen hat sie sich rasch zurechtgefunden und neue
Aufgaben gut gemeistert.
Die ihr gestellten Aufgaben erledigte Frau XXX mit großem
Fleiß, sehr konzentriert und stets zu meiner vollen
Zufriedenheit.
Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern und
Kunden war vorbildlich. Sie war stets hilfsbereit und
aufgeschlossen.
Das Arbeitsverhältnis endete am 31.12.2007 durch Kündigung der
Arbeitnehmerin, da Frau XXX eine neue Tätigkeit außerhalb
(NAME der BEHÖRDE) aufnimmt.
Für die geleistete Arbeit spreche ich Frau XXX meinen Dank aus
und wünsche ihr für den weiteren Berufs- und Lebensweg alles
Gute."
Hallo!
Mir geht es ehrlich gesagt nur um den Teil der Bewertung, den ich zitiert habe. Ich dachte, das würde einem „Experten“ ausreichen…
Da ich es bevorzuge, anonym zu bleiben, hier der Teil der Tätigkeitsbeschreibung:
Frau XXX war als Sachbearbeiterin im Direktionsbüro beschäftigt. Ihre Aufgabenschwerpunkte lagen in
der Führungsunterstützung
der internen Kommunikation
der Internet-/ Intranetbetreuung
dem Kundenreaktionsmanagement
Hervorzuheben ist die Entwicklung und Herausgabe einer Mitarbeiterzeitung für die XXX. In diesem Zusammenhang entwickelte sie mitverantwortlich die Konzeption, plante die Erscheinungstermine, erstellte und redigierte Texte und verantwortete den Druckprozess und die Distribution.
In ihrer Funktion als Web-Autorin für die XXX unterstützte Frau XXX den Relaunch von XXX. Dabei koordinierte und prüfte sie die Beiträge der Geschäftsbereiche und war zentrale Ansprechpartnerin. Darüber hinaus betreute sie im Tagesgeschäft den Content der XXX mittels des Redaktionssystems Core Media.
Im Bereich des Kundenreaktionsmanagements erarbeitete sie eine Geschäftsanweisung zur Handhabung von Kundenreaktionen in der XXX und verankerte das Thema durch Vorträge und Präsentationen bei den Mitarbeitern der XXX. In Einzelfällen bearbeitete sie Kundenreaktionen zu Vorlage an die Direktion. Ferner zeichnete sie sich für die zentrale Erfassung sowie die Erstellung und Auswertung von Quartals- und Jahresberichten verantwortlich.
Die Aufgaben im Bereich der Führungsunterstützung umfassten im Wesentlichen die Organisation von Führungskräfte-Dienstbesprechungen, die Vorbereitung von Antworten parlamentarischer Anfragen sowie die Auswertung zentraler Weisungen und Richtlinien."
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
in jedem 2. neuen Thread wird nach der Beurteilung von Arbeitszeugnissen gefragt und fast jedes Mal muß erstmal die gleiche Leier, dass man Zeugnisse nur im gesamten Zusammenhang beurteilen kann, zurückgepostet werden.
Bei dir hat es immer noch nicht dazu geführt dass der komplette Text hier steht.
So geht’s nicht und ich hab’ auch keine Lust mehr.