Arbeitszeugnis - das Zweite - bitte bewerten !

Hallo !

Habe heute, nach einschalten eines Anwalts, den zweiten Entwurf meines Arbeitszeugnisses bekommen.
Mein alter AG hat aber nicht den genauen Wortlaut des Anwalts wiedergegeben. Daher freue ich mich im Voraus auf Eure Wertungen:

Frau … war als … eingestellt und war bis zum … bei uns beschäftigt.

Ihr Aufgabengebiet erstreckte sich auf folgende Tätigkeiten:

Frau … führte ihre Aufgaben sorgfältig und rationell aus. Besonders zeichnete sie sich durch ihre Initiative, Vielseitigkeit und Belastbarkeit aus.
Starkem Arbeitsanfall war sie jederzeit gewachsen.

Insgesamt hat sie die ihr übertragenen Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt.

Ihre Führung und ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden war immer einwandfrei. Gegenüber unseren Geschäftspartnern trat sie stets sicher und gewandt mit gutem Verhandlungsgeschick auf.

Frau… verlässt unser Unternehmen ausschließlich aus betriebsbedingten Gründen zum … Wir bedauern es außerordentlich, sie zu verlieren, und bedanken uns für ihre jederzeit wertvollen Dienste. Für ihre berufliche und persönliche Zukunft wünschen wir ihr allen Gute und weiterhin viel Erfolg.

Auch hallo.

Daher freue ich mich im Voraus auf Eure Wertungen:

FAQ:2027 :wink:
Im Zweifel wird jedenfalls gegen den Zeugnisinhaber gelesen.

Frau … war als … eingestellt und war bis zum … bei uns
beschäftigt.

ok

Ihr Aufgabengebiet erstreckte sich auf folgende Tätigkeiten:

hoffentlich vollständig aufgezählt…

Frau … führte ihre Aufgaben sorgfältig und rationell aus.

Also langsam (=i.A. schlecht)

Besonders zeichnete sie sich durch ihre Initiative,
Vielseitigkeit und Belastbarkeit aus.
Starkem Arbeitsanfall war sie jederzeit gewachsen.

…und dabei wurden welche Erfolge erzielt ?

Insgesamt hat sie die ihr übertragenen Aufgaben zu unserer
vollen Zufriedenheit erledigt.

‚Stets zu unserer vollsten‘ wäre die 1. Hier nur 2-3

Ihre Führung und ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten,
Kollegen und Kunden war immer einwandfrei.

Richtiger wäre Vorgesetzten, Kunden und Kollegen. Die veränderte
Reihenfolge könnte bereits negativ ausgelegt werden…

Gegenüber unseren
Geschäftspartnern trat sie stets sicher und gewandt mit gutem
Verhandlungsgeschick auf.

…und auch hier fehlen die Erfolge.

Frau… verlässt unser Unternehmen ausschließlich aus
betriebsbedingten Gründen zum … Wir bedauern es
außerordentlich, sie zu verlieren, und bedanken uns für ihre
jederzeit wertvollen Dienste. Für ihre berufliche und
persönliche Zukunft wünschen wir ihr allen Gute und weiterhin
viel Erfolg.

‚auch weiterhin alles Gute‘

Wenn man jetzt noch wüsste, welcher Tätigkeit in welchem Zeitraum
Person X nachegegangen ist, könnte man ein besseres Urteil fällen.
Wg. der genannten Detailschwächen und der allgemeinen Erwähnung in punkto Arbeitsweise und der fehlenden Erwähnung konkreter Erfolge gehe man allerdings vom Schlimmsten aus…

HTH
mfg M.L.

Hallo

Markus, ich glaube, ich hatte dich schon mal gefragt, warum du einerseits immer darauf verweist, daß man ein Zeugnis im Ganzen kennen muß, auf der anderen Seite aber immer munter drauf los mutmaßt? Das ist sonst absoluter Kokolores. Im übrigen gibst du dir zumeist noch nicht einmal die Zeit, in Ruhe Einzelheiten zu prüfen. Direkt die erste Aussage:

Daher freue ich mich im Voraus auf Eure Wertungen:

FAQ:2027 :wink:
Im Zweifel wird jedenfalls gegen den Zeugnisinhaber gelesen.

Frau … war als … eingestellt und war bis zum … bei uns
beschäftigt.

ok

ist viel zu schnell getroffen. Es fehlt das Eintrittsdatum. Ohne die Dauer der Betriebszugehörigkeit mit einem Blick erkennen zu können, wird kein Personaler sich ein ordentliches Bild machen können. Ob er sich die Mühe macht, das irgendwie aus dem Lebenslauf heraus zu suchen?

Btw, deine „Interpretationen“ hier: http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv… gehen völlig an allem vorbei, was man als einigermaßen ernsthaft bezeichnen könnte.

Manchmal ist weniger mehr.

Gruß,
LeoLo

Hallo,

na das finde ich jetzt aber sehr hart, gerade weil Du hier öffentlich kritisierst. Vielleicht wäre es fairer gewesen das per Mail zu klären. Es mag sein daß M.L. immer ziemlich positive Interpretationen von Zeugnissen sieht, aber deswegen hier im öffentlichen Forum so „draufzuhauen“… ich weiß nicht. „Manchmal ist weniger mehr“.

Ich schreie Dir zwar jetzt auch über das Forum, aber nur weil es ja jetzt schon ein öffentlicher Vorgang ist.

Gruß,

MecFleih

Hallo an dieser Stelle.

Es mag sein daß M.L. immer ziemlich
positive Interpretationen von Zeugnissen sieht,

Verzeihung, dass ist dann das Endergebnis. Zuerst wird das Zeugnis so
gelesen, dass der Bewerber keine Leistung im Sinne der Aufgabenbereiche gezeigt hat (warum auch immer. Aber primär ist der Zeugnisinhaber daran schuld. Das hier der AG/Projektleiter die Bremse war sieht man als Aussenstehender i.A. nicht) und infolgedessen ein bestenfalls gut klingendes Arbeitszeugnis bekommen hat (auch wenn es im Originalposting „nur“ zum Teil gepostet wurde. Aber bereits dieser Umstand kann als eine im Arbeitsverhalten liegende Schwäche angesehen werden…).
Erst wenn man als neutraler Leser diese Gründe ausräumen kann wird über eine Verbesserung der Note nachgedacht.

aber deswegen
hier im öffentlichen Forum so „draufzuhauen“… ich weiß
nicht.

Führen wir es mal auf ‚Überarbeitung‘ auf beiden Seiten zurück :wink:
„Manchmal ist weniger mehr“.
Sicher.
Aber ein AZ enthält auch psychologische Komponenten: man weiss schliesslich nie wer es geschrieben hat und ob dieser Person die verwendeten Fachbegriffe sowie deren Aktualität und die damit zusammenhängenden Erfolge etwas sagen. Auf der Leserseite genauso. Wenn hier ein AZ bestenfalls veraltetes Wissen und Können beschreibt, kann sich das als Argument in einer Bewerbung bereits ungünstig auswirken. Ebenso das Nichterwähnen derselben. Aber das betrifft jetzt primär Tätigkeiten, in denen die Produktivität eines Bewerbers von aktuellem Wissen und Werkzeugen abhängt.

mfg M.L. (ab jetzt Sperre bei Zeugnisbewertungen für 2 Wochen. Versprochen :wink: )

Hallo MecFleih

na das finde ich jetzt aber sehr hart, gerade weil Du hier
öffentlich kritisierst.

Mmmh, kam das so böse rüber?? *grübel* „Böse“ war es gar nicht gemeint. Es sollte schlicht „ermahnend“ sein. Öffentlich von daher, als das es sich gleichzeitig an die Autoren des threads richtet, der gemachten Aussage nicht zu viel Bedeutung zuzumessen. Ich habe auch nicht das Gefühl, daß Markus sich sonderlich auf den Schlips getreten gefühlt hat. Demnach habe ich mich scheinbar zum Glück doch nicht im Ton vergriffen :smile:

Vielleicht wäre es fairer gewesen das per Mail zu klären.

Im übrigen bin ich der Meinung, daß wer im Forum öffentlich schreibt, auch einer öffentlichen Kritik standhalten muß, zumal ja auch alle anderen Leser seine Aussage als vermeintlich korrekt erachten, solange niemand etwas Gegenteiliges behauptet. Warum auch sollte Kritik nicht öffentlich geschehen, falls sie sich in einem vernünftigen Maße abspielt? Ich persönlich mag es eh nicht, wenn plötzlich über mein E-Mail-Account irgendwelche Diskussionen losgetreten werden sollen. Dazu kann man immer noch übergehen, wenn es dem MOD zu bunt wird :smile:

Ich schreie

Nanana, wer wird denn gleich :wink:

Lieben Gruß,
LeoLo