Arbeitszeugnis einer Bank

Einen wunderschönen guten Abend,

ich habe von meinem ehemaligen Arbeitgeber - einem regionalen Kreditinstitut mit ca. 400 Mitarbeitern - mein Arbeitszeugnis bekommen. Den Betrieb habe ich verlassen, um mich schulisch weiterzubilden. Hier nun der Zeugnistext, es wäre klasse, wenn mir das jemand „übersetzen“ könnte:


Herr … , geboren …, begann am 01. September 2004 seine Ausbildung zum Bankkaufmann in unserem Hause. Am 03. Februar 2007 haben wir ihn nach erfolgreicher Beendigung seiner Ausbildung in ein befristetes Angestelltenverhältnis übernommen.

Herr … war als Junior-Serviceberater in unserer Hauptstelle in … tätig. Zu seinen wesentlichen Aufgaben gehörten:

  • Abwicklung aller Standarddienstleistungen rund um das Girokonto
  • Durchführung einfacher Beratungen zu allen (Institutsname-)Produkten
  • Vermittlung von Verbundgeschäften im Bauspar- und Versicherungsgeschäft
  • Unterstützung und Kundenüberleitung für die Kundenberater
  • aktive Teilnahme an Marketingmaßnahmen

Das Fachwissen von Herrn … liegt über dem Durchschnitt und er setzt es erfolgreich in die Praxis um. Herr … hat eine gute Auffassungsgabe und erkennt schnell, worauf es ankommt. Er hat einen gesunden Menschenverstand und geht praktisch an die Dinge heran. Herr … kann einen Sachverhalt präzise darstellen und anschaulich vermitteln. Er trägt seinen Gedanken strukturiert und leicht verständlich vor.

Herr … ist sehr beweglich und stellt sich rasch auf neue Situationen ein. Er besitzt ein gutes Einfühlungsvermögen und weiß, was Kunden wollen. Er ist sehr belastbar, sucht und erkennt die Aufgabenstellungen und bewältigt hohen Arbeitsanfall. Herr … behalt auch unter Zeitdruck einen klaren Kopf. Er arbeitet sorgfältig, zuverlässig, engagiert und macht seine Sache gut. Herr … arbeitet gewissenhaft und verantwortungsbewusst.
Seine Arbeitsergebnisse übertreffen unsere Erwartungen.

Herr … ist sehr freundlich, hat ein gutes Verhältnis zu seinen Kollegen und arbeitet konstruktiv mit ihnen zusammen. Das Verhalten gegenüber seinen Vorgesetzten ist stets korrekt.

Herr … verließ unser Haus zum 31.07.2007 auf eigenen Wunsch. Wir bedauern dies sehr, da wir mit Herrn … einen sehr guten Mitarbeiter verlieren.

Wir danken ihm für die gute Zusammenarbeit und wünschen Herrn … für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und alles Gute für seinen persönlichen und beruflichen Lebensweg.


Gibt es in dem Zeugnis Fallstricke? Was ist gut, was ist schlecht? Was könnte man als Gesamtnote nennen?

Vielen Dank schonmal und liebe Grüße
Andreas

Hallo.


…wo ist die weitere Beschreibung des Instituts ?

Herr … , geboren …, begann am 01. September 2004 seine
Ausbildung zum Bankkaufmann in unserem Hause. Am 03. Februar
2007 haben wir ihn nach erfolgreicher Beendigung seiner
Ausbildung in ein befristetes Angestelltenverhältnis
übernommen.

ok

Herr … war als Junior-Serviceberater in unserer Hauptstelle
in … tätig. Zu seinen wesentlichen Aufgaben gehörten:

(…)

Das Fachwissen von Herrn … liegt über dem Durchschnitt und
er setzt es erfolgreich in die Praxis um. Herr … hat eine
gute Auffassungsgabe und erkennt schnell, worauf es ankommt.
Er hat einen gesunden Menschenverstand und geht praktisch an
die Dinge heran. Herr … kann einen Sachverhalt präzise
darstellen und anschaulich vermitteln. Er trägt seinen
Gedanken strukturiert und leicht verständlich vor.

ok (obwohl man als Aussenstehender nicht ohne Weiteres erkennen kann, was als selbstverständlich und was als herausragend bezeichnet werden kann)

Herr … ist sehr beweglich und stellt sich rasch auf neue
Situationen ein. Er besitzt ein gutes Einfühlungsvermögen und
weiß, was Kunden wollen. Er ist sehr belastbar, sucht und
erkennt die Aufgabenstellungen und bewältigt hohen
Arbeitsanfall. Herr … behalt auch unter Zeitdruck einen
klaren Kopf. Er arbeitet sorgfältig, zuverlässig, engagiert
und macht seine Sache gut. Herr … arbeitet gewissenhaft und
verantwortungsbewusst.
Seine Arbeitsergebnisse übertreffen unsere Erwartungen.

Auch ok, obwohl konkretere Erfolge sicher besser wären.

Herr … ist sehr freundlich, hat ein gutes Verhältnis zu
seinen Kollegen und arbeitet konstruktiv mit ihnen zusammen.
Das Verhalten gegenüber seinen Vorgesetzten ist stets korrekt.

Genau diese Reihenfolge impliziert, dass er mit den Kollegen besser ausgekommen ist als den Vorgesetzten. Das Verhältnis zu den Kunden findet normalerweise auch hier seinen Platz.

Herr … verließ unser Haus zum 31.07.2007 auf eigenen Wunsch.
Wir bedauern dies sehr, da wir mit Herrn … einen sehr guten
Mitarbeiter verlieren.

ok (oder sehr gut)

Wir danken ihm für die gute Zusammenarbeit und wünschen Herrn
… für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und alles Gute für
seinen persönlichen und beruflichen Lebensweg.

ok


Gibt es in dem Zeugnis Fallstricke? Was ist gut, was ist
schlecht? Was könnte man als Gesamtnote nennen?

Besser als Note 3, eher 2
Aber vgl. mit FAQ:2027

mfg M.L.

Einen wunderschönen guten Abend,

Einen ebensolchen Morgen :wink:

jetzt muss ich erstmal blöd fragen: ist das Zeugnis nur für die Ausbildung UND die (kurze) Beschäftigung danach? Oder gibt’s ein eigenes Zeugnis über die Ausbildung? Ich gehe mal davon aus, dass das „nur“ für den Zeitraum der Beschäftigung nach der Ausbildung ist. Ansonsten MUSS definitiv noch mehr rein zu den Bereichen in denen Du ausgebildet wurdest etc.

Herr … , geboren …, begann am 01. September 2004 seine
Ausbildung zum Bankkaufmann in unserem Hause. Am 03. Februar
2007 haben wir ihn nach erfolgreicher Beendigung seiner
Ausbildung in ein befristetes Angestelltenverhältnis
übernommen.

Ist merkwürdig. Einerseits befristetes Arbeitsverhältnis andererseits scheidest Du weiter unten auf eigenen Wunsch aus. Da sollte dann unten noch stehen „…vor Ablauf der Befristung…auf eigenen Wunsch“.

Herr … war als Junior-Serviceberater in unserer Hauptstelle
in … tätig. Zu seinen wesentlichen Aufgaben gehörten:

  • Abwicklung aller Standarddienstleistungen rund um das
    Girokonto
  • Durchführung einfacher Beratungen zu allen
    (Institutsname-)Produkten
  • Vermittlung von Verbundgeschäften im Bauspar- und
    Versicherungsgeschäft
  • Unterstützung und Kundenüberleitung für die Kundenberater
  • aktive Teilnahme an Marketingmaßnahmen

Und das ist alles so richtig, vollständig und auch in der Reihenfolge passend? Ich für meinen Teil kann mir unter „aktiver Teilnahme an Marktingmassnahmen“ nix rechtes vorstellen, vielleicht könnte man das noch schlauer ausdrücken?

Das Fachwissen von Herrn … liegt über dem Durchschnitt und
er setzt es erfolgreich in die Praxis um. Herr … hat eine
gute Auffassungsgabe und erkennt schnell, worauf es ankommt.

„worauf es ankommt“ ist mir vom sprachlichen her etwas zu flapsig. Je nachdem was der Schreiber da ausdrücken will „sieht die Arbeit“ oder „hängt sein Mäntelchen in den Wind“ sollte man das noch präzisieren.

Er hat einen gesunden Menschenverstand und geht praktisch an
die Dinge heran.

Oh, das finde ich für einen Bänker unüblich. Ist es nicht viel wichtiger, stets korrekt, zuverlässig und sowas zu sein? Das klingt mir in diesem Zusammenhang nach „er hat ständig irgendwelche internen Regeln verletzt und ist uns dann noch blöd gekommen, wenn wir ihm das gesagt haben“

Herr … kann einen Sachverhalt präzise
darstellen und anschaulich vermitteln. Er trägt seinen
Gedanken strukturiert und leicht verständlich vor.

Das fände ich nun für einen Dozenten wichtiger als für einen Bänker (siehe oben)

Herr … ist sehr beweglich und stellt sich rasch auf neue
Situationen ein. Er besitzt ein gutes Einfühlungsvermögen und
weiß, was Kunden wollen.

…und notfalls umgart er auch die Damen nach Feierabend (könnte jemand böse wollendes ergänzen) Verstehe ich gar nicht was das da drin soll. Hier würde ich eher was erwarten, dass Du auf die unterschiedlichsten Kunden souverän eingegangen bist und für einen jeden Kunden vor seinem speziellen Hintergrund die optimale Lösung für seine Finanzprobleme gefunden hast.

Er ist sehr belastbar, sucht und
erkennt die Aufgabenstellungen und bewältigt hohen
Arbeitsanfall. Herr … behalt auch unter Zeitdruck einen
klaren Kopf. Er arbeitet sorgfältig, zuverlässig, engagiert
und macht seine Sache gut. Herr … arbeitet gewissenhaft und
verantwortungsbewusst.
Seine Arbeitsergebnisse übertreffen unsere Erwartungen.

ok

Herr … ist sehr freundlich, hat ein gutes Verhältnis zu
seinen Kollegen und arbeitet konstruktiv mit ihnen zusammen.
Das Verhalten gegenüber seinen Vorgesetzten ist stets korrekt.

Wie ML schon schrob: die Vorgesetzten vor den Kollegen. Und die Kunden (siehe oben) gehören in so einem Job deutlich wichtiger rausgestellt.

Herr … verließ unser Haus zum 31.07.2007 auf eigenen Wunsch.

VERLÄSST. Das Zeugnis sollte zum Termin des Ausscheidens datiert sein. Schön wäre auch noch wenn da stünde „auf eigenen Wunsch, um eine Fortbildung im Bereich xy zu beginnen“

Wir bedauern dies sehr, da wir mit Herrn … einen sehr guten
Mitarbeiter verlieren.

gut.

Wir danken ihm für die gute Zusammenarbeit und wünschen Herrn
… für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und alles Gute für
seinen persönlichen und beruflichen Lebensweg.

auch gut.

Wie aber ML schon schrieb, es fehlen ein paar konkrete Erfolge, allerdings warst Du da ja nur relativ kurze Zeit… Aber vielleicht lässt sich da noch was tolles finden?

*wink*

Petzi

Ich für meinen Teil kann mir unter
„aktiver Teilnahme an Marktingmassnahmen“ nix rechtes
vorstellen, vielleicht könnte man das noch schlauer
ausdrücken?

Hallo, hab zwar von Banken keine Ahnung aber von Marketing ein bisschen. Das kann zwischen Luftballonsverteilen zum Weltspartag, Glücksraddreher beim Strassenfest, Handzettelverteiler am Messestand sein… bis hin zur Administration des Sponsoring des TUS Hinterdemmond reichen (Verhandlungen führen, Festlegung der Werbemaßnahme- Trikots oder Bande-, Gelder verwalten und ausgeben, ordentliche Spendenquittung einfordern) oder einer anderen Marketingmaßnahme (Anzeigenschaltung im Käsblatt, Telefonakuise im Callcenter, etc.)
Falls es nur Spielkram war würd ichs so lassen, wenns wirklich fachliche Aufgaben waren, dann wäre eine genauere Umschreibung sinnvoller

Er hat einen gesunden Menschenverstand und geht praktisch an
die Dinge heran.

Ah also die Marketingmassnahme war das regelmäßige aufhängen der neuen Werbeplakate oder die Fensterdekoration…???

Herr … kann einen Sachverhalt präzise
darstellen und anschaulich vermitteln. Er trägt seinen
Gedanken strukturiert und leicht verständlich vor.

Das fände ich nun für einen Dozenten wichtiger als für einen
Bänker (siehe oben)

Na für einen Bänker finde ich als Kunden das schon wichtig, aber er soll nicht nur seine Gedanken vortragen, sondern auch meine verstehen oder gar meine dahin bringen dass ich seine Produkte nehm…(naja aus meiner Sicht besser nicht, aber aus der seines Chefs schon)

Herr … ist sehr beweglich und stellt sich rasch auf neue
Situationen ein. Er besitzt ein gutes Einfühlungsvermögen und
weiß, was Kunden wollen.

Hallo, tät ich auch so sehen, konkret: du hattest S** mit Kunden („geistig/Gedanklich“ beweglich wär besser als nur Beweglich, allenfalls flexibel wäre noch erträglich auch ohne Zusatz, wenn nicht das „Weiß was kunden wollen“ wär, oder ist das der Claim der BAnk, der auch im Briefkopf steht? Dann wär es erklärlich)

Gruß Susanne

Hallo zusammen,

danke erstmal für die Antworten! Ich versuche mal, noch ein bisschen die Hintergründe aufzuklären.

jetzt muss ich erstmal blöd fragen: ist das Zeugnis nur für die Ausbildung UND die (kurze) Beschäftigung danach? Oder gibt’s ein eigenes Zeugnis über die Ausbildung?:

Das Zeugnis ist nur für die Zeit zwischen Ausbildungsende und Ausscheiden. Ein Ausbildungszeugnis habe ich bereits bekommen.

Und das ist alles so richtig, vollständig und auch in der Reihenfolge passend? Ich für meinen Teil kann mir unter „aktiver Teilnahme an Marktingmassnahmen“ nix rechtes vorstellen, vielleicht könnte man das noch schlauer ausdrücken?:

Das ist richtig, vollständig und in der Reihenfolge passend. Die „aktive Teilnahme an Marketingmassnahmen“ führe ich darauf zurück, dass ich immer wieder an der Vorbereitung und schließlich auch an der Durchführung diverser Marketingmassnahmen beteiligt war, um neuen Produkten bzw. einer neuen Produktausgestaltung einen entsprechenden Bekanntheitsgrad zu verschaffen, bzw. das Image der Bank (wieder) aufzupolieren. (Cocktailbar in der Schalterhalle, Infostände bezüglich Riester, Bausparen, usw., Infoabende mit Experten zu verschiedensten Themen,…).

Das klingt mir in diesem Zusammenhang nach „er hat ständig irgendwelche internen Regeln verletzt und ist uns dann noch blöd gekommen, wenn wir ihm das gesagt haben“:

Mhm, war definitiv nie der Fall.

…und notfalls umgart er auch die Damen nach Feierabend (könnte jemand böse wollendes ergänzen):

Nunja… Damen mit Sicherheit nicht :smile:
Nichts desto trotz ist es nie zu außerbetrieblichem Kundenkontakt gekommen…

Wie aber ML schon schrieb, es fehlen ein paar konkrete Erfolge, allerdings warst Du da ja nur relativ kurze Zeit… Aber vielleicht lässt sich da noch was tolles finden?:

Ich muss dazu sagen, dass es in den letzten Monaten (im Prinzip 1 1/2 Jahren) extrem chaotisch zugegangen ist, bedingt durch eine mehr als stümperhafte „Umstrukturierung“ (Kahlschlag) mit Hilfe einer Unternehmensberatung. Zeitweise mutierte selbst die korrekte Durchführung des einfachen Tagesgeschäftes zu einem Abenteuer, in dem leider kein Platz für Herausragendes war. Meiner Ansicht nach sind in dieser Zeit alle Kolleginnen und Kollegen weit über sich hinausgewachsen und haben weit mehr als das Erträgliche akzeptiert, um das Gesicht vor dem Kunden wahren zu können.

Hallo, tät ich auch so sehen, konkret: du hattest S** mit Kunden („geistig/Gedanklich“ beweglich wär besser als nur Beweglich, allenfalls flexibel wäre noch erträglich auch ohne Zusatz, wenn nicht das „Weiß was kunden wollen“ wär, oder ist das der Claim der BAnk, der auch im Briefkopf steht? Dann wär es erklärlich):

Naja, meine Kundschaft reduzierte sich zu 90% auf das Klientel 70+, S** wäre jetzt wirklich das Letzte, was mir dazu eingefallen wäre ;o)

Ich hatte vermutet, dass mit „beweglich“ quasi „mobil“ gemeint war, da - bedingt durch o.g. „Umstrukturierung“ so ziemlich auf jeder Filiale 1- 3 Leute fehlten und ich sehr, sehr, seeeehr viel unterwegs war…

Lieben Dank für die Analyse und liebe Grüße!
Andreas

Hallo Andreas,

danke erstmal für die Antworten! Ich versuche mal, noch ein
bisschen die Hintergründe aufzuklären.

najaaa, so war das eigentlich nicht gemeint :wink: Ich hab doch nur geschrieben was jemand, der Dir böses unterstellen möchte in den Text reininterpretieren könnte. Sprich, denk nochmal über unsere Ideen nach und lass gegebenenfalls Dein Zeugnis entsprechend anpassen.

Das Zeugnis ist nur für die Zeit zwischen Ausbildungsende und
Ausscheiden. Ein Ausbildungszeugnis habe ich bereits bekommen.

Okay, dann passt das.

Die „aktive Teilnahme an Marketingmassnahmen“ führe ich darauf
zurück, dass ich immer wieder an der Vorbereitung und
schließlich auch an der Durchführung diverser

Ha! Genau das "Selbstständige Planung und Durchführung diverser Marketingmassnahmen (z.B. „unsere Bank soll schöner werden“, „Riester mit der xy-Bank - ein perfektes Team“)

Das klingt mir in diesem Zusammenhang nach „er hat ständig irgendwelche internen Regeln verletzt und ist uns dann noch blöd gekommen, wenn wir ihm das gesagt haben“:

Mhm, war definitiv nie der Fall.

Das glaub ich Dir ja :wink:

Ich muss dazu sagen, dass es in den letzten Monaten (im
Prinzip 1 1/2 Jahren) extrem chaotisch zugegangen ist, bedingt
durch eine mehr als stümperhafte „Umstrukturierung“
(Kahlschlag) mit Hilfe einer Unternehmensberatung. Zeitweise
mutierte selbst die korrekte Durchführung des einfachen
Tagesgeschäftes zu einem Abenteuer, in dem leider kein Platz
für Herausragendes war. Meiner Ansicht nach sind in dieser
Zeit alle Kolleginnen und Kollegen weit über sich
hinausgewachsen und haben weit mehr als das Erträgliche
akzeptiert, um das Gesicht vor dem Kunden wahren zu können.

Okay, das ist doch mal ein Wort. Das heisst, dass man Dich als flexiblen (das finde ich gut), selbstständigen, Mitarbeiter schätzen gelernt hat, der auch in Zeiten hoher Arbeitsbelastung stets die Zufriedenheit der Kunden als oberste Priorität betrachtet hat (sinngemäss). Vielleicht wurdet Ihr auch nach einem internen Bewertungssystem beurteilt? Sowas wie „angedrehte Bausparverträge pro Monat“ oder so? Dann könnte man das da erwähnen. Oder vielleicht auch, dass Du Deinen eigenen Kundenstamm hattest, der ausschliesslich von Dir betreut wurde?

Naja, meine Kundschaft reduzierte sich zu 90% auf das Klientel
70+, S** wäre jetzt wirklich das Letzte, was mir dazu
eingefallen wäre ;o)

*pruuuust* Auch das könnte man durchaus erwähnen, dass für Dein Starthema „Last Minute Rente“ war :wink:

Ich hatte vermutet, dass mit „beweglich“ quasi „mobil“ gemeint
war, da - bedingt durch o.g. „Umstrukturierung“ so ziemlich
auf jeder Filiale 1- 3 Leute fehlten und ich sehr, sehr,
seeeehr viel unterwegs war…

Okay, dann sollte das präzisiert werden.

*wink*

Petzi

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