Hallo an alle,
muss er Firmenstempel am Ende des Arbeitszeugnisses hin, oder reichen die Unterschriften der 2 Geschaeftsfuehrer?
Vielen Dank!!
LG
Jasmin
Hallo an alle,
muss er Firmenstempel am Ende des Arbeitszeugnisses hin, oder reichen die Unterschriften der 2 Geschaeftsfuehrer?
Vielen Dank!!
LG
Jasmin
Wenn das Arbeitszuegnis „gültig“ sein soll, dann Unterschrift und Stempel.
Gruß
Kuddenberg
Wenn das Arbeitszuegnis „gültig“ sein soll, dann Unterschrift
und Stempel.
Ups, dann habe ich ja nur „ungültige“ Zeugnisse und auch alle anderen Zeugnisse, die ich in meinem Leben gesehen habe, wäre ungültig.
Ein Stempel sieht zwar „amtlich“ aus, hat rechtlich aber keinerlei Auswirkungen.
Gruß
S.J.
Hi,
es gibt Firmen, die das Arbeitszeugis auf neutralem Papier ausstellen. Die sollten / müssen dann gestempelt sein.
Also definitiv wichtig ist ein Datum und eine UNterschrift von einem höhrwertigen Mitarbeiter der Firma.
Wenn offizielles Briefpapier, also mit Firmenlogo und Co genutzt wird, dann könnte man auf den Stempel verzichten.
Viele moderne Personalchefs machen sich aber kaum etwas aus den Arbeitszeugnissen. Lt. meiner Frau, die sich u.a. auch mit dem Einstellen und entlassen von Leuten beschäftigen muss, ist die ordentliche Bewerbung, ein ordentliches Auftreten beim Bewerbungsgespräch und ordentliches Arbeiten an den Probearbeitstagen (macht die Firma aufgrund schlechter Erfahrung immer) wichtiger als ein Zettel auf dem irgendjemand drauf geschrieben hat wie der potentielle Arbeitnehmer denn früher so war.
Gruß
Kuddenberg
Aber ich gebe ja nicht auf,
es hat ein Urteil vom Bundesarbeitsgericht gegeben.
3.März 1993 - 5 AZR 182/92
[…]Es müsse mit einem ordnungsgemäßen Briefkopf ausgestattet sein, aus dem der Name und die Anschrift des Ausstellers erkennbar seien. Der Unterschrift sei ein Firmenstempel beizufügen. Ferner könne der Mitarbeiter auch beanspruchen, dass das Zeugnis in einheitlicher Maschinenschrift abgefasst werde.[…]
Gruß
Kuddenberg
Gerade ausgedacht?
Hi
Der Volltext
http://www.hensche.de/Rechtsanwalt_Arbeitsrecht_Urte…
http://www.verdi-arbeitszeugnisberatung.de/meldung_v…
beinhaltet das nicht.
Dieses Urteil beantwortet auch die Frage
Gruß
Guido
Hallo,
Viele moderne Personalchefs machen sich aber kaum etwas aus
den Arbeitszeugnissen. Lt. meiner Frau, die sich u.a. auch mit
dem Einstellen und entlassen von Leuten beschäftigen muss, ist
die ordentliche Bewerbung, ein ordentliches Auftreten beim
Bewerbungsgespräch und ordentliches Arbeiten an den
Probearbeitstagen (macht die Firma aufgrund schlechter
Erfahrung immer) wichtiger als ein Zettel auf dem irgendjemand
drauf geschrieben hat wie der potentielle Arbeitnehmer denn
früher so war.
werden durchweg gute Zeugnisse lückenlos vorgelegt, sagt das nicht unbedingt etwas über die Qualität des Bewerbers. Werden aber schlechte Zeugnisse vorgelegt oder fehlen welche, ist dies durchweg als negativ zu bewerten. Probearbeitstage sind nur bei wenigen Stellen üblich. M.E. lässt nur „Probearbeiten“ wer nicht fähig ist, eine Personalauswahl unter Einsatz der klassischen Kriterien zu treffen.
Geht es Stellen von höhere Qualifikationen gefordert sind und auch entsprechende Gehälter gezahlt werden, kommt man ohne gute und lückenlose Zeugnisse kaum zum Vorstellungsgespräch.
Gruß
S.J.
Dem kann ich widersprechen.
Es bewerben sich bei meiner Frau relativ häufig junge Menschen die ein sehr gutes abitur und auch eine gute sonstige Ausbildung haben, aber trotzdem völlig weltfremd sind.
Ein Zeugnis sagt eigentlich nur aus, dass die Person mal in einer Lehranstalt gesessen hat und am entscheidenen Tag die passenden Antworten auf ein paar Fragen wußte.
Letzter Fall:
Eine Bürokauffrau bewirbt sich und hat schöne Zeugnisse (Abschluss mit 1,7). Es sind auch ganz tolle Bescheinigungen von MS-Office Schulungen von einer recht ordentlichen Fortbildungsstelle beigelegt.
Beim Bewerbungsgespräch sah das auch alles schön aus, machte wohl insgesamt einen guten Eindruck.
Beim Probearbeitstag kam dann die große Ernüchterung. Weil das Betriebssystem nicht Windows XP, sondern Windows Vista war, konnte die gute Frau angeblich nicht mit dem Computer arbeiten. Und das MS-Office war ja auch anders. Excel? Ja also eine Formel eingeben hat sie noch nie gemacht… HALLO?
Das ist ähnlich wie bei meiner Handwerksausbildung gewesen. Einer der Azubis saß in der Berufsschule das erste Mal vor einem PC. Es konnte ja auch niemand ahnen, dass man bei einer Ausbildung in der Fernmeldetechnik etwas mit Computern zu tun hat…
Gruß
Kuddenberg
Dem kann ich widersprechen.
Und in welchen Punkten widersprichst Du meinen Ausführungen?
In keinen.
Zudem geht es hier um Arbeits zeugnisse.