ich erhalte immer mal wieder unterschiedliche Infos (Bücher, Kommentare, Rechtsprechung, Internet usw.) zur richtigen Reihenfolge bei der Beurteilung des Sozialverhaltens.
Also: In welcher Reihenfolge haben sich Eurer Meinung nach Kollegen, Mitarbeiter (=Untergebene), Kunden und Chefs zu tummeln?
Bestenfalls natürlich nicht alle in einem kurzen Standardsatz, ich weiß …
Also: In welcher Reihenfolge haben sich Eurer Meinung :nach
Kollegen, Mitarbeiter (=Untergebene), Kunden und Chefs :zu tummeln?
Ein Wetteinsatz: der Kunde ist König, aber manche sind bedeutender als andere.
Danach geht die Hierarchie wie folgt: Kunde, Chefs, Kollegen, Mitarbeiter
hier ein Auszug aus einem Ausbildungszeugnis, das ich vor kurzem gelesen habe:
„Das Verhalten von Herrn X gegenüber Vorgesetzten, Ausbildern, Mitarbeitern und Mit-Auszubildenden war stets einwandfrei. Auch sein Verhalten gegenüber Kunden und Geschäftspartnern war stets vorbildlich.“
So finde ich das ganz gut. Interne (Chefs, Kollegen…)und externe (Kunden…)Personen werden getrennt gehalten. Meiner Meinung nach sollten die höchsten Personen, also Deine Vorgesetzten, zuerst genannt werden, dann alle anderen.
„Das Verhalten von Herrn X gegenüber Vorgesetzten, Ausbildern, Mitarbeitern und Mit-Auszubildenden war stets einwandfrei. Auch sein Verhalten gegenüber Kunden und Geschäftspartnern war stets vorbildlich.“
den Fehler hatte ich auch mal gemacht. Glücklicherweise hatte mich Guido eines Besseren belehrt.
Wenn der Kunde nicht zuerst steht, sind entweder die Prioritäten des Unternehmens oder des Mitarbeiters verquert.
Besonders das „Auch gegenüber Kunden…“ stimmt mich fast eher bedenklich, das klingt ja fast nach „Dann fällt mir da noch ein, da war nochwas… achja, Kunden…“
Daß Kunden eine Sonderbehandlung kriegen, wunderbar. Dass sie nach hinten, sogar noch hinter die Azubis und mit diesem „Auch“, gestellt werden, ist schon sehr prekär.
Erstens auf jeden Fall die Kunden nach vorne. Möglicherweise sogar in einen eigenen Absatz.
Und dieses „auch“ weg.
Wie wäre es damit:
„Gegenüber Kunden und Geschäftspartnern verhielt sich stets tadellos.
Von der Geschäftsführung, Kollegen und Mitarbeitern wurde aufgrund es jederzeit vorbildlichen Verhaltens hoch geachtet und geschätzt.“
Ob das „stets tadellos“ ausreicht oder ein echtes Positivum stärker formuliert sein müßte, weiß ich nicht, aber in dieser Formulierung paßt wenigstens die Reihenfolge.
den Fehler hatte ich auch mal gemacht. Glücklicherweise hatte
mich Guido eines Besseren belehrt.
Wer ist das denn?
Wenn der Kunde nicht zuerst steht, sind entweder die
Prioritäten des Unternehmens oder des Mitarbeiters verquert.
Sagte ich nicht auch, dass es nicht ganz so wild ist, wenn Externe in einem Extrasatz erwähnt werden? *flöt*
Besonders das „Auch gegenüber Kunden…“ stimmt mich
fast eher bedenklich, das klingt ja fast nach „Dann fällt mir
da noch ein, da war nochwas… achja, Kunden…“
DAS könnte man allerdings so interpretieren. Ich finde auch so ein „/“ in einem Zeugnis äußerst fehlplatziert. Haben die kein „und“ oder „sowie“ auf der Tastatur?