Arbeitszeugnis - sozialer Bereich

Hallo,
mit Bitte um Bewertung des Arbeitszeugnisses. Beschäftigung war hauptsächlich im betreuenden und pflegerischen Bereich (mit therapeutischer Sichtweise).
Danke!
Der Anwärter bedankt sich.

xx, geboren am xx, war vom xx bis zum xx als xxtherapeutin im therapeutischen und pflegerischen Bereich beim xx tätig. Ihre wöchentliche Arbeitszeit betrug xx Stunden. Weiterhin führte sie Gruppen- und Einzeltherapien durch, die über eine freie Praxis abgerechnet wurden.

In der betreuten Wohngruppe leben sieben demenziell erkrankte Menschen. xx zählte zu den Mitarbeitern der ersten Stunde und hat am Aufbau und strukturellen Entwicklung der Einrichtung mitgewirkt.

Ihr Aufgabengebiet umfasste folgende therapeutische, pflegerische und organisatorische Tätigkeiten:
Ø Unterstützung bei Aktivitäten des täglichen Lebens und Wasch-, Anzieh-, Ess- und iADL, aktivierende Pflege
Ø Betreuung gemeinschaftlicher Aktivitäten (Haushalts und Freizeitaktivitäten, z.B. einkaufen, Mahlzeiten zubereiten, basteln, spielen, musizieren und spazieren gehen)
Ø Orientierungshilfen im Alltag geben (initiieren tagesstrukturierender Angebote, therapeutisches Führen und verbale Strukturierung bei alltagspraktischen Handlungen)
Ø Biographieorientierte Förderung von Ressourcen mit dem Ziel, die Selbständigkeit der Mieter so lange wie möglich zu erhalten
Ø Psychosoziale Betreuung, z.B. Führen validierender Gespräche
Ø Planung und Durchführung therapeutischer Gruppenangebote (zur Mobilisation kognitiver, motorischer und sensorischer Fähigkeiten und Förderung der Orientierung)
Ø Planung und Durchführung von Einzeltherapien
Ø Lagerung, Transfers, Mobilisation und Kontrakturenprophylaxe
Ø Beobachten und Erkennen krankheitsbedingter Veränderungen und Festlegen kurz- und langfristiger Ziele und Maßnahmen („entsprechendes professionelles Handeln“)
Ø Sicherstellen einer ausgewogenen Ernährung
Ø Milieugestaltung
Ø Angehörigenberatung
Ø Sicherung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben

xx arbeitete zu unserer vollsten Zufriedenheit in allen Situationen stets verantwortungsbewusst, gewissenhaft und am Ziel und Prozess orientiert.
Ihr Kontakt zu den Mietern war immer sehr gut, verlässlich, respektvoll und wertschätzend.
Sie war unterstützend, aufmerksam und verständnisvoll (oder: einfühlend) im Umgang und stellte die Integrität und Selbständigkeit der Mieter stets in den Vordergrund.

Ihre umfassenden Fachkenntnisse setzte sie stets zielgerichtet ein und arbeitete sich schnell in die neuen Arbeitsbereiche ein.

xx verrichtete ihre Arbeit stets zuverlässig und … Sie kam mit allen Ansprechpartnern immer gut zurecht und begegnete ihnen mit ihrer zugewandten, offenen und akzeptierenden Art. Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten war stets korrekt und loyal. Bei den Kollegen war sie als kompetente, teamorientierte und engagierte Mitarbeiterin angesehen.

Wir bedauern sehr, dass der befristete Vertrag von xx, der am xx auslief, aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht verlängert werden kann.

Wir bedauern es sehr, xx zu verlieren, danken für die wertvolle Arbeit und wünschen ihr sowohl für ihre berufliche als auch private Zukunft weiterhin viel Erfolg und alles Gute.

xx, xx

Das Arbeitsverhältnis hat zwei Jahre angedauert.

und ging von wann bis wann?

Das Arbeitsverhältnis hat zwei Jahre angedauert.

Das Arbeitsverhältnis hat zwei Jahre angedauert (01.01.2007 bis 31.12.2008. Inkl. dreimonatigem unbezahlten Urlaub von Oktober 2007 bis Januar 2008).

Hallo ich finds ok, aber schau mal hier http://www.dbsh.de/html/publikationen.html
unter weitere Publikationen dort dann das 5. oder schau dich auch mal auf den Seiten zum Thema um.
Gruß Susanne

Hallo Susanne,

ok,
unter dem Punkt finde ich nur:
„Masterstudieng�nge f�r die Soziale Arbeit“

  • was meintest Du genau?

Mit den hier beschriebenen Zeugnissen zur Orientierung stimmts ungefähr überein. Das fachlich-inhaltliche muss wohl nochmal mit den Inhalten des Berufes (Berufsverband) abgestimmt werden. War das vielleicht Dein Hinweis?

Neugierig,
A.

Hallo Susanne,

ok,
unter dem Punkt finde ich nur:
„Masterstudieng�nge f�r die Soziale Arbeit“

  • was meintest Du genau?

Hallo, also über den Link solltest du auf eine Seite kommen, die mit „Publikationen/Positionen“ betitelt ist, die scrollst du runter bis zum Absatz
„„Weitere Publikationen“ geben die Landesverbände, die Bundes- und Landesfachgruppen, sowie der Verband insgesamt geben heraus. Diese Bücher und Broschüren zu unterschiedlichen Themenstellungen wollen Diskussionen anregen und Hilfestellungen anbieten. Neu erschienen sind: “Das Zeugnis in der Sozialen Arbeit” (Bundes- kommission für Arbeits-, Tarif- und BeamtInnenrecht), …“
wobei du auf den link „weitere Publikationen“ klickst, dort findest du dann die Publikation zum Zeugnis in der sozialen Arbeit wieder etwas weiter unten (erst springt dir das Startpaket ins Auge, wo auch was zum Thema drinsteht, aber ich meine die gelbe Titelzeile „Bundeskommission für Arbeits-, Tarif- und BeamtInnenrecht: Das Zeugnis in der Sozialen Arbeit“)
Hier der Deeplink http://www.dbsh.de/html/hauptteil_landesverbaende.html

Du kannst auch die Seite nach „Volker“ wenn „Zeugnis“ nichts bringt durchsuchen

Mit den hier beschriebenen Zeugnissen zur Orientierung stimmts
ungefähr überein. Das fachlich-inhaltliche muss wohl nochmal
mit den Inhalten des Berufes (Berufsverband) abgestimmt
werden. War das vielleicht Dein Hinweis?

Irgendwie bist du wohl auf der falschen Seite gelandet, wenn das irgendwo stand, ich habs auf den gemeinsten Seiten jedenfalls nicht gefunden. Oder waren es deine Worte,naja, es gibt jedenfalls spezialpublikationen zu Zeugnissen in der Sozialarbeit, einmal vom DBSH selbst (notfalls findest du es auch auf dem Bestellschein http://www.dbsh.de/html/hauptteil_publikationsliste… )und
irgendwo stellen die da auch ein Buch vor http://www.dbsh.de/buch/userpages/buch78.html

Denn manche Qualifikationen oder Tätigkeiten sind berufsbezogen ok, während sie in anderen Berufen zur Abwertung führen würden (zB. was unter den Bereich „gutes Verhältnis“ fällt, da kann eine Sozialarbeitstypische Formulierung anderswo als „Achtung Alkoholiker“ oder „Labertasche“ ausgelegt werden)

Gruß Susanne

Hallo Susanne,

ja, das waren meine eigenen Worte. Diese Broschüre klingt interessant, für Ergotherapeuten gibt es so etwas nicht. Daher die Idee, auf der SEite des Berufsverbandes zu stöbern. Es wäre schön, wenn das Zeugnis nach Ergotherapie „klingt“, auch, wenn die Tätigkeit von Person xx viel mit Betreuung zusammenhängt (auch Pflege), aber aus ergotherapeutischer Sichtweise. Wahrscheinlich gibt es Überschneidungen zur sozialpädagogischen (Sozialarbeiter-) Perspektive.

Danke für die Info.
Gruß
A