Arbeitszeugnis vom Vater

Hallo,

mir drängt sich so die Frage auf wie ein Vater einem am besten ein glaubhaftes Arbeitszeugnis schreibt. Schließlich klingt es unglaubwürdig wenn alles mit „sehr gut“ bewertet wird oder?
Wie schreibt/formuliert man am Besten ein Zeugnis für ein Familienmitglied?

Liebe Grüße,

Counter

Ich würde es nicht anders formulieren als ein „normales“ Arbeitszeugnis.

Gibt es denn gar keine Möglichkeit dass jemand anderes das Zeugnis unterschreibt / ausstellt?

Egal was dort drin steht, wenn es ein naher Verwandter ausstellt wirkt es immer weniger glaubwürdig.

Bei einem Zeugnis ist es generell wichtig, dass eine möglichst „wichtige“, in der Hierarchie hoch stehende und damit vertrauenswürdige Person das Zeugnis ausstellt.

Hy~

Egal was dort drin steht, wenn es ein naher Verwandter
ausstellt wirkt es immer weniger glaubwürdig.

Wieso? Solange man diese Verwandtschaft nicht ausnutzt und die echte Leistung verzerrt (falsch bewertet) ist das doch kein Problem.
Es kommt häufiger vor, dass zB Studenten ihre Praktika im elterlichen Betrieb absolvieren, hinterher aber doch nicht einsteigen wollen und sich dann mit den Zeugnissen bewerben (müssen). Sollen die dann alle nix wert sein oder wie?

Ich habe schon öfter gehört, dass es eher komischer aussähe, wenn dann eben kein Zeugnis vorhanden ist.

Gruß
Kathrina

Hi

darum geht es doch gar nicht. Als Verwandter ist man nun mal befangen. Natuerlich kann der Sohn im Betrieb des Vaters excellente Arbeit leisten. Aber was ist, wenn seine Arbeit wirklich „nur“ ne 3 wert ist? Wird der Vater das dann im Zeugnis festhalten bzw. wird er die Leistung seines Sohnes ueberhaupt objektiv einschaetzen koennen? Lehrer unterrichten ja auch nicht ihre eigenen Kinder…

Das Problem hierbei ist, dass die Firma meines Vaters eine Ein-Mann-Firma ist und daher keine andere Person infrage kommt, die ein Zeugnis schreiben kann.
Mein Vater hatte auch die Idee einfach eine Arbeitsbescheinigung zu schreiben (Auflistung der Tätigkeiten, Zeit die ich dort war etc.) statt ein ganzes Zeugnis.
Andererseits suche ich wieder eine Arbeit im Büro und ohne sein Zeugnis fällt ein ganzes Jahr Büroarbeit weg und in den anderen Jahren habe ich diverse andere Jobs gemacht, was meine Chancen für einen erneuten Bürojob nicht erhöht… :frowning:

Also seid ihr der Meinung er sollte wie jeder andere Personalchef auch, ein normales Zeugnis formulieren? Befangenheit ist dann aber klar. Soll ich es vielleicht mit ihm besprechen, so dass es nicht übertrieben gut wird sondern eher realistisch?