Arbeitszeugnisprüfung

Hallo
ich habe heute von meinem Chef mein Arbeitszeugnis bekommen.
Ich würde gerne euere Experten-Meinung dazu wissen.

Hier der Text ( Namen habe ich abgeändert :smile: )


Herr Martin Mustermann, geb. am 24.08.1982 in Baden-Baden, begann in unserem Unternehmen, nach einem zuvor absolvierten Betriebspraktikum, am 01.09.2002 seine 2-jährige Lehrzeit zum Mediengestalter.

Da wir Herrn Mustermann durch sein Praktikum bereits bestens kannten, fiel es uns leicht, Ihm einen Ausbildungsplatz als Mediengestalter anzubieten, weil er sich schon als Praktikant durch Zielstrebigkeit und Wissbegierde auszeichnete.

Neben den praktischen Übungen übernahm Herr Mustermann schnell Aufgaben des täglichen Arbeitsablaufes.

Auftragsabwicklung- und deren Kontrolle, d.h. Erstellung von Internetseiten (Stellenanzeigen) für unsere Kunden entsprechend Layoutvorgabe.
Verschlagwortung der Anzeigen mittels unserer Datenbank.
Pflege und Aufbau unseres Online-Bereiches „Premium-Service“
Konzeptionierung und Realisierung von Kundenprojekten (Erstellung der Web-Sites für Kunden.
Administration und Pflege unserer Serverumgebung.
Unterstützung des Marketings bei der Erstellung diverser Drucksachen.

Herr Mustermann erfüllte die an ihn gestellten Aufgaben, die ein hohes Maß an Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit und Eigenverantwortung verlangten, stets zu unserer vollsten Zufriedenheit.

Das Verhalten von Herrn Mustermann gegenüber den direkten Vorgesetzten, Kollegen und Kunden war jederzeit einwandfrei. Seine Art, mit internen und externen Gesprächspartnern umzugehen, war geprägt durch Kompetenz, Sachlichkeit und gegenseitigem Respekt.

Auf eigenen Wunsch erstellen wir Herrn Mustermann dieses Zwischenzeugnis. Für seine berufliche und private Zukunft wünsche wir Ihm alles Gute.

so was haltet ihr davon??

vielen Dank schon einmal im vorraus
Ben

Hi,

Hört sich ganz gut an, die einzige Sache, die mir auffiel, dass geschrieben wurde, dass du gegenüber dem DIREKTEN Vorgesetzten, Mitarbeitern, Kunden stehst einwandfrei aufgetreten bist. Hats Du dich mit Big Boss in der Wolle gehabt???

A.

Hallo,
mmhhh, das ist so eine Sache. . .
vielleicht bezeichnet das ein Chef so, wenn man versucht sein Recht geltend zu machen.
Hatten bei uns in der Firma einige Probleme, da unser Betrieb nun offiziell Insolvent ist :frowning:

Und ich musste ihm einige male auf die Pelle rücken bezüglich Gehaltszahlungen und andere Leistungen (mittlerweile ist der Chef 3 Monatsgehälter im Rückstand).
War aber immer respektvoll nur möglicherweise bin ich ihm auf den Keks gegangen, das könnte schon gut sein.

Danke für Deine Antwort!

Gruss
Ben

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi!

Bis hierhin ganz gut, aber dann:

Das Verhalten von Herrn Mustermann gegenüber den direkten
Vorgesetzten, Kollegen und Kunden war jederzeit einwandfrei.

Die richtig gute Reihenfolge wäre Kunden, Vorgesetzte und Kollegen!

Seine Art, mit internen und externen Gesprächspartnern
umzugehen, war geprägt durch Kompetenz, Sachlichkeit und
gegenseitigem Respekt.

Auch hier: Die internen stehen vor den Externen!

Hattest Du ein nicht ganz so tolles Verhältnis zu Euren Kunden?

LG
Guido

Hi,
danke für Deine Antwort, das erste hab ich schon versucht zu erkleären, meine Antwort weiter unten. . .

Zu den Kunden:
sagen wir mal so, nicht das ich wüsste.
Ich hatte kein ungutes Verhältnis zu unseren Kunden, wenn man es genau nimmt, hatte ich sogar fast gar nichts mit Ihnen zu tun.
Höchstens mal ein Telefonat bei dem ich für die Kunden etwas bearbeiten sollte.
Aber beschwert hat sich noch nie jemand über mich, sonst hätte ich das bestimmt irgendwie mitbekommen.
Weiss jetzt selbst nicht, wie das von meinem Chef gemeint sein könnte.

Gruss
Ben

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Unwissenheit?
Hi!

Vielleicht weiß Dein Chef das aber auch einfach nicht…

LG
Guido

Hallo Ben,

leider ist es wirklich so das nicht wenige AG nur geringe Ahnung von den korrekten „Verklausolierungen“ haben. Daher tippe ich auch auf Unwissenheit, was die Reihenfolge erst intern, dann extern angeht.

Aber bis auf den … direkten Vorgesetzten … (würde ich mit dem Verfasser noch einmal reden,…direkten… streichen lassen), sonst ist alles soweit ganz gut.

Grüße

Marcel