Arbeitszeugnisse mit identischer Leistungsbeurteil

Hallo, ich habe folgenden Frage und hoffe jemand kann mir eine Einschätzung mailen.

Angenommen jemand hat zwei Mal bei demselben Arbeitgeber gearbeitet. Dazwischen liegen ein paar Monate Arbeitslosigkeit. Über die erste Tätigkeit wurde ein sehr gutes Arbeitszeugnis ausgestellt. Nach der zweiten Beschäftigungszeit erhält die Person ein Arbeitszeugnis, welches in der Leistungsbeurteilung identisch ist mit dem ersten Zeugnis. Damit ist gemeint, dass die Beurteilung größtenteils wortwörtlich übernommen wurde. Seht darin jemand ein Problem?

Bitte um Feedback.

Wieso sollte dies ein Problem darstellen?
Wenn der AG der Meinung ist das die leistung wieder entsprechend war? Bei einem Qualifizierten Arbeitszeugnis hat man ja auch nicht soviele Audrucksmöglichkeiten. Sollte der AN mit dem Zeugnis nicht zufrieden sein, kann der AG zum AN gehen und dies entsprechend ändern lassen.

Hallo

Ist das Zeugnis denn inhaltlich wahr? Wenn ja, wo sollte das Problem sein. Der AG müsste dann im Umkehrschluss ja Unwahrheiten reinschreiben, damit die Zeugnisse sich unterscheiden…

Gruß,
LeoLo

Na ja, man könnte doch auf dem Standpunkt stehen, dass der Arbeitgeber sich schon die Mühe machen könnte ein paar neue Formulierungen zu wählen. Deswegen muss ja nicht gleich die Beurteilung eine andere sein. Es gibt ja doch in der Regel mehrere Möglichkeiten ein und dieselbe Sache auszudrücken. Es ist halt die Frage, ob es auf neue Arbeitgeber nicht etwas merkwürdig wirkt, wenn sich zwei Zeugnisse mit zum Teil identischem Wortlauf in der Bewerbungsmappe befinden. Und das bei einem Mitarbeiter, den man angeblich sehr geschätzt hat und der immer außerordentlich gute Leistungen erbracht hat. Könnte man da nicht erwarten, dass der Arbeitgeber sich auch ein bisschen mehr Mühe bei der Zeugniserstellung gibt?

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Hallo

Na ja, man könnte doch auf dem Standpunkt stehen, dass der
Arbeitgeber sich schon die Mühe machen könnte ein paar neue
Formulierungen zu wählen. Deswegen muss ja nicht gleich die
Beurteilung eine andere sein. Es gibt ja doch in der Regel
mehrere Möglichkeiten ein und dieselbe Sache auszudrücken. Es
ist halt die Frage, ob es auf neue Arbeitgeber nicht etwas
merkwürdig wirkt, wenn sich zwei Zeugnisse mit zum Teil
identischem Wortlauf in der Bewerbungsmappe befinden.

Ganz im Gegenteil wird der Leser anfangen zu grübeln, warum der AG beim zweiten Mal andere Formulierungen gewählt hat und was sich dahinter wohl an versteckten Botschaften verbergen könnte.

Gruß,
LeoLo