Habe heute ein Arbeitszeugniss bekommen, welches mich ein wenig stutzig macht, vielleicht ist jemand hier der es bewerten kann?
Frau … war von … bis … in als Verkäuferin in der Parfümerieabteilung unseres Hauses tätig.
Im Rahmén dieser Tätigkeit oblagen Frau … die fachliche Baratung und Bedienung unserer Kunden sowie Kassentätigkeiten. Zu ihren Aufgaben gehörten die Sortiments-und Warenpflege, die Betreuung der Firma Dior und alle dekorative Kosmetik.
Frau … verfügt über gute Fach- und Warenkenntnisse und erreichte damit gute Verkaufserfolge.
Wir haben in Frau … eine interessierte und einsatzbereite Mitarbeiterin kennengelernt, die uns mit ihren gezeigten Leistungen voll zufriedengestellt hat.
Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern war jederzeit korrekt.
Im Umgang mit unseren Kunden war sie stets zuvorkommens und hilfsbereit.
Gern bestätigen wir Frau …, dass sie verantwortungsbewußt, pünktlich und fleißig ihren Dienst versah.
Frau … scheidet am heutigen Tag auf Grund der Befristunf ihres vertrages aus den Diensten der … AG aus.
Wir wünschen ihr für ihren weiteren Berufs-und Lebensweg alles Gute und viel Erfolg.
Ende
??? hört sich für mich sehr schlecht an
weiß jemand bescheid???
mfg ilka
Hallo, nach meiner Einschätzung hört sich dann Zeugnis nach (Schulnoteneinteilung) 2-3 ein…
die uns mit ihren gezeigten
Leistungen voll zufriedengestellt hat. (vollsten zufriedenheit ist 2, stets zu unserer vollsten zufriedenheit 1)
stets zuvorkommend und hilfsbereit (2+), jederzeit korrektes verhalten +
aber generell weicht diese einteilung immer ein wenig von unternehmen zu unternehmen ab… es scheint aber kein schlechtes zudem aber auch kein überragendes zeugnis zu sein… sei zufrieden es wird meiner meinung auch zuviel stellenwert drauf gelegt.
liebe grüße CABAL
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vom 12.6.03-12.06.04 , muß dazu sagen dass sie mich deswegen
nich übernommen haben weil ich schwanger bin
mfg ilka
Hallo
Also für ein Zeugnis nach einjähriger Beschäftigung finde ich das Ganze recht schwach. Sicherlich kein schlechtes, aber auch kein gutes Zeugnis. Mehr so in der Gesamtnote bei „oberflächlich o.k.“ einzuordnen. Erfolgreiche Arbeit scheint sich im ersten Teil des Zeugnisses schon anzudeuten, danach fällt das Zeugnis in der Bewertung in meinen Augen aber deutlich ab. Insbesondere „verantwortungsbewußt, pünktlich und fleißig“ stößt mir auf. „Pünktlich“ an sich ist schon ziemlich schlecht, denn selbstverständlichkeiten im Zeugnis deuten eher darauf hin, daß es sonst nix tolles über die AN zu sagen gibt. Das Ganze kombiniert damit, daß „erfolgreiche“ Leistungen nie ausdrücklich attestiert werden (weder bezüglich Deiner Einarbeitung, noch bezüglich einer Weiterentwicklung) und der AG mit keinem Wort andeutet, daß es schade sein könnte, Dich zu verlieren, ergibt bei mir eher so einen Gesamteindruck von schulnotenmäßig „befriedigend minus“.
Frau … verfügt über gute Fach- und Warenkenntnisse und
erreichte damit gute Verkaufserfolge.
Irgendwie würd ich eines der beiden „gut“ durch „hervorragend“, „außerordentlich“ oder so ersetzen wollen…
Wir haben in Frau … eine interessierte und einsatzbereite
Da würd ich einhaken. Einsatzbereit klingt mir nach „sie hätte sich ja prinizipiell einsetzen wollen, aber bei dem frommen Wunsch isses dann halt auch geblieben“. Vielleicht lieber sowas wie „engagiert und erfolgreich“?
Mitarbeiterin kennengelernt, die uns mit ihren gezeigten
Leistungen voll zufriedengestellt hat.
Das hatte ja schon einer meiner Vorposter gesagt: „voll“ geht eher in die Richtung von „befriedigend“. Eher „…Erwartungen stets zu unserer vollsten (wat’n Wort!) Zufriedenheit erfüllt…“
Gern bestätigen wir Frau …, dass sie verantwortungsbewußt,
pünktlich und fleißig ihren Dienst versah.
Das klingt mir auch so „sie wollte halt gerne, daß das noch drin steht - auch wenn wir das eigentlich so nicht behaupten können bzw. von unseren Mitarbeitern eh erwarten“.
Frau … scheidet am heutigen Tag auf Grund der Befristunf
ihres vertrages aus den Diensten der … AG aus.
Hmmm - wenn Du aber sagst, daß Du aufgrund Deiner Schwangerschaft nicht bleiben konntest, sollten die Jungs das doch erwähnen, finde ich…
Ich glaube, in diesem Fall muß zusätzlich die Ehrlichkeit bescheinigt werden. Das Fehlen eines Hinweises bei einem Kassierer (nur da!) könnte man sonst negativ auslegen.
Frau … verfügt über gute Fach- und Warenkenntnisse und
erreichte damit gute Verkaufserfolge.
durchschnittliche Bewertung.
Wir haben in Frau … eine interessierte und einsatzbereite
Mitarbeiterin kennengelernt,
die uns mit ihren gezeigten Leistungen voll zufriedengestellt hat.
insgesamt befriedigend
Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern war
jederzeit korrekt.
OK.
Im Umgang mit unseren Kunden war sie stets zuvorkommens und
hilfsbereit.
OK.
Gern bestätigen wir Frau …, dass sie verantwortungsbewußt,
pünktlich und fleißig ihren Dienst versah.
Hört sich im Prinzip OK an, wobei das „gern bestätigen wir“ sich auch ein bisschen nach „hat uns solange damit genervt, bis daß wir diese Formulierung aufgenommen haben“ anhört. „Wir haben Frau als … kennengelernt“ klingt besser.
Frau … scheidet am heutigen Tag auf Grund der Befristunf
ihres vertrages aus den Diensten der … AG aus.
Wir wünschen ihr für ihren weiteren Berufs-und Lebensweg alles
Gute und viel Erfolg.
Bedingt durch den Umgang mit der Kasse muss die Ehrlichkeit rein. Ansosnten ist es eine Unterlassungs-Technik und ein Hinweis auf einen Kassengriff.
Ich schätze mal, das Du keine Mitarbeiter hattest. Daher müsste es richtig heißen Vorgesetzte und Kollegen.
Gern bestätigen wir Frau… . Das ist schlecht weil es hier nur Dir bestätigt wird und nicht anderen. Das ist der Klassiker wenn jemand ein gutes Zeugnis fordert dann bestätigt man ihm das, aber niemand anderem. Das Wort Dienst stört mich persönlich weil das so eingeengt klingt nach mangelndem Engagement.(Dienst nach Vorschrift)
Ansosnten finde ich das Zeugnis ok
Viel Erfolg
Julio
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