wie kann es sein, daß eine Aktie in Frankfurt für ,55 (bei 119.000 Stück) gehandelt wird und in XETRA noch für ,32 (bei 500 Stück). Normalerweise müßten doch da die Händler durch Kauf im XETRA und Verkauf in Frankfurt sofort Arbitragegewinne mitnehmen, oder?
wie kann es sein, daß eine Aktie in Frankfurt für ,55 (bei
119.000 Stück) gehandelt wird und in XETRA noch für ,32 (bei
500 Stück). Normalerweise müßten doch da die Händler durch
Kauf im XETRA und Verkauf in Frankfurt sofort Arbitragegewinne
mitnehmen, oder?
nun weißt Du ja einerseits nicht, wie der XETRA-Kurs zustandegekommen ist. Möglich, daß da einer eine Order bestens in den Markt gegeben hat. Du weißt auch nicht, wie der Kurs in Frankfurt zustandegekommen ist, ob z.B. jemand 119.000 billigst kaufen wollte. Des weiteren können die Kurse zeitlich auseinander liegen und dazwischen ist etwas kursrelevantes passiert.
Und nicht zuletzt: 500 Stück bei Xetra und dem Kurs sprechen nicht gerade für einen liquiden Markt, so daß Arbitrage eh nicht viel bringt.
nun weißt Du ja einerseits nicht, wie der XETRA-Kurs
zustandegekommen ist. Möglich, daß da einer eine Order bestens
in den Markt gegeben hat. Du weißt auch nicht, wie der Kurs in
Frankfurt zustandegekommen ist, ob z.B. jemand 119.000
billigst kaufen wollte. Des weiteren können die Kurse zeitlich
auseinander liegen und dazwischen ist etwas kursrelevantes
passiert.
In Frankfurt ist über den ganzen Tag gekauft worden, zwischen 1.000 und 15.000 Stück. Das ist ja das was mich gewundert hat.
Und nicht zuletzt: 500 Stück bei Xetra und dem Kurs sprechen
nicht gerade für einen liquiden Markt, so daß Arbitrage eh
nicht viel bringt.
Naja, wenn ich im XETRA für ,35 reingegangen wäre hätte ich sicherlich einige Stücke bekommen, die ich vielleicht auf dem Parkett wieder zu ,50 losgeworden wäre. Inzwischen hat es sich aber auch angeglichen, tatsächlich mit einer großen Order im XETRA. Hat mich eben alles nur gewundert, ich dachte, daß die Zeit der Arbitragegewinne in Zeiten des elektronischen Handels ziemlich vorbei wären.
Hat mich eben alles nur gewundert, ich dachte, daß die
Zeit der Arbitragegewinne in Zeiten des elektronischen Handels
ziemlich vorbei wären.
nein, damit verdienen die institutionellen „Anleger“ viel Geld. Gerade dr elektronische Handel und die entsprechende Informationsversorgung macht sekundenschnellen Arbitragehandel erst möglich. Große Differenzen - wie Du sie beschrieben hast - kommen bei den großen Werten natürlich nicht vor. Aber 0,10 * 10.000 Stück macht halt auch was aus.