Archivierung von Digitalaufnahmen

Hallo,
die Bilddateien von Digitalkameras werden immer größer und da man gerne gute Bilder speichern will, wird eine Datei schnell schnell über 30 Mb groß. Der Speicherbedarf wird dann schon ettliche GB groß, frißt evtl.den PC auf oder erfordert viele Speicher-CD`s. Mir scheint, daß dies in eine Sackgasse führt. Die Sammlung mit Negativen, wie früher üblich, war mir da doch einfacher. Das Finden alter Aufnahmen zudem schneller. Ich neige daher dazu, wieder meine alten Kameras zu aktivieren, besonders wegen der Weitwinkelobjektive.
Oder gibt es bereits eine ideale Lösung, um ebenso sicher und schnell wie früher Bilder zu archivieren und aktivieren zu können?
Freundliche Grüße
Heinz J.

Hallo,

Speicherplatz wird immer preiswerter, Archivsoftware gibt es wie Sand am Meer. Sicherlich ist noch nicht das Optimum gefunden, aber es ist in Sicht (Festplatten ohne bewegliche Teile).

Eine gute und preisgünstige Lösung: eine separate Platte für Fotos. Platten mit 200GB oder mehr sind bezahlbar. Als Sicherung eine externe Platte, welche nur für Updates der Sicherungen aktiviert wird.

Zur Verwaltung gibt es unzählige Programme, z.B. Picasa, ThumbsPlus, ACDSee … Jedes hat Vor- und Nachteile, Auswahl ist Geschmackssache.

Gruß,

Myriam

Hi,
also mindestens 2 externe Festplatten verschiedener Hersteller doppelt
sichern, und wenn die erste Kaputtgeht oder spätestens nach 3 Jahren
auf neue Größere wiederum doppelt kopieren.
Das war die billige Variante 150 - 200 Euro für 2 x 500GB USB-Platten.
Die teurere und komfortablere ist ein kleiner Raid Server
ein TB kosten derzeit ca. 1000€.

OL

Ich verkleinere meine Bilder auf eine Größe von 600 x 400 Pixel, dann habe ich pro Bild nur noch ca. 700 K statt 29 MB.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ich verkleinere meine Bilder auf eine Größe von 600 x 400
Pixel, dann habe ich pro Bild nur noch ca. 700 K statt 29 MB.

Dann brauchst Du sie doch eigentlich gar nicht mehr zu sichern … Was soll da schon drauf zu sehen sein?

Gruß,

Myriam

Dann brauchst Du sie doch eigentlich gar nicht mehr zu sichern
… Was soll da schon drauf zu sehen sein?

Kommt auf das Motiv an und wie groß ich ein Bild in Papierform oder an der Bildwand zeigen möchte.
Pauschal, wie ich das oben geschrieben habe ist es sicher nicht richtig. Je nach Motiv, unterteile ich in vier Qualitätsklassen und spare dadurch enorm an Speicher.

Wenn du von 29 MB für ein volles Bild und von 700 KB für 600x400 Pixel sprichst, dann verwendest vermutlich nur verlustfreie Kompression?

Ich denke für den Erhalt von Bildinformation bei gleicher Speichergrösse wäre es da sicher gscheiter mit JPEG o. ä. zu arbeiten, da kriegst du in 700 KB erheblich mehr Pixel. Bei den Grössen gehts dann eh nicht mehr um die Detailqualität …

Schöne Grüße, Robert

Hi,
also mindestens 2 externe Festplatten verschiedener Hersteller
doppelt
sichern,

mindestens, noch besser sind 4 und dann achtfach sichern :wink:.

und wenn die erste Kaputtgeht oder spätestens nach 3
Jahren
auf neue Größere wiederum doppelt kopieren.

Genau, und die alten 4 Festplatten - ja, was mach ich eigentlich damit?

Das war die billige Variante 150 - 200 Euro für 2 x 500GB
USB-Platten.
Die teurere und komfortablere ist ein kleiner Raid Server
ein TB kosten derzeit ca. 1000€.

Na das ist doch günstig!

OL

Ne, jetzt mal im Ernst, was hast Du eigentlich zu analogen Zeiten gemacht? Nach dem entwickeln bist Du bestimmt in den Fotoladen gerannt und hast von den Negativen noch schnell mal 2 bis 3 Abzüge machen lassen. Davon war dann Einer bei Dir zu Hause, der Zweite bei Deinen Eltern und der Dritte lag wohlverschlossen in einem Bankschließfach.

Mann oh Mann, was müsst ihr für sagenhafte Aufnahmen machen um so einen Aufwand mit der Datensicherung zu machen.

Gruß Jürgen

Hallo,
die Bilddateien von Digitalkameras werden immer größer und da
man gerne gute Bilder speichern will, wird eine Datei schnell
schnell über 30 Mb groß.

Ich weiß ja nicht mit welcher Kamera Du arbeitest, aber 30 MB ist doch etwas überzogen. Meine Raws sind ca. 7 MB groß. Für Ottonormalknipser reichen die 6 bis 10 MP Kameras doch völlig aus, oder machst Du nur Fotos, die Du in DIN A0 ausdrucken willst?

Der Speicherbedarf wird dann schon
ettliche GB groß, frißt evtl.den PC auf oder erfordert viele
Speicher-CD`s.

Stimmt schon, aber meine alten Negativordner haben schon sehr viel Platz gebraucht.

Mir scheint, daß dies in eine Sackgasse führt.
Die Sammlung mit Negativen, wie früher üblich, war mir da doch
einfacher. Das Finden alter Aufnahmen zudem schneller.

Pardon, Du findest wirklich aus 20 Negativordnern bestimmte Fotos z.B. alle, die etwas mit Winter und Schlittenfahren zu tun haben?

Meine Hochachtung, ich glaube aber doch, dass ich da mit einer gut verschlagworteten Bilddatenbank schneller bin.

Ich
neige daher dazu, wieder meine alten Kameras zu aktivieren,
besonders wegen der Weitwinkelobjektive.

Klar, mindestens einen Vorteil hat die Sache, analog überlegst Du Dir wieder vorher, ob Du den Auslöser drückst oder nicht. Damit sinkt die Anzahl der Bilder und somit der Archivierungs aufwand :wink:.

Oder gibt es bereits eine ideale Lösung, um ebenso sicher und
schnell wie früher Bilder zu archivieren und aktivieren zu
können?

Wie meinst Du das? Hast Du früher schon digitale Bilder archiviert?

Freundliche Grüße
Heinz J.

Gruß Jürgen