Hallo!
Inzwischen kann ich ein Buch schreiben über meine Erlebnisse bei Arcor…
((
Chronologisch:
18.12.01 Umschaltung von Telekom auf Arcor, gleichzeitig Freischaltung des DSL-Zugangs.
19.12.01 Telefonische Übermittlung der Einwahldaten, Zugang jedoch nicht möglich.
Nach langem Hin und Her mit dem Support endlich Zugang hergestellt - aber unter Weglassen des Routers wegen undefinierbaren Fehlfunktionen. (DeTeWe OpenCom 40dsl - ebenfalls bei Arcor gekauft)
Laut Hotline-Mitarbeiter sei die Nutzung des Routers ohnehin nicht gestattet, weil Arcor nur standalone-Lösungen unterstützen würde. Außerdem könne das Gerät ja Störungen hervorrufen. (???)
20.12.01 DSL und Router arbeiten!
Aber nur für etwa 4 Stunden. Danach kein Zugang mehr möglich, Fehlermeldung „Benutzername oder Kennwort falsch“ Gleiche Fehlermeldung unter Umgehung des Routers bei Nutzung der Arcor-Zugangssoftware.
Laut Hotline läge bei Arcor selber „in diesem Bereich“ eine technische Störung vor, das Problem sei bekannt und solle im Laufe des Tages behoben werden. Nachmittags dieselbe Auskunft, die Störung wäre am Abend abgestellt. 23:30 Uhr: immer noch keinen Zugang, der Support wußte aber nichts mehr von einer „allgemeinen Störung“, riet, das DSL-Modem zu „resetten“, d.h. für mindestens 30 Minuten stromlos machen. (ohne Erfolg)
21.12.01, 10:00 Uhr: kein Zugang. Hotline nahm erstmalig eine Störungsmeldung auf. Die Techniker würden sich umgehend kümmern.
13:35 Uhr: kein Zugang, die Fehlermeldung sei gerade in Bearbeitung, man bittet um Geduld.
16:10 Uhr: die Meldung sei noch „in Bearbeitung“. Ab 17:00 Uhr seien aber keine Techniker mehr im Haus, danach würde sich über die Feiertage bis zum 27.12. nichts mehr tun. Am 27.12. sollte das Problem aber endgültig behoben werden.
Man gab er mir zu verstehen, daß bei Privatkunden eine Maximaldauer für Entstörungen nicht vorgesehen sei.
Wenigstens nannte man mir eine Einwahlnummer für den Zugang via ISDN. Da ich ja DSL-flatrate-Kunde sei bräuchte ich für diese ISDN-Einwahlgebühren nicht aufkommen, so lange das DSL-Problem nicht gelöst sei.
27.12.01, 13:30 Uhr: Anfrage des Support, ob der Zugang inzwischen wieder funktioniere. (Tat er natürlich nicht!) Auch diesmal die Empfehlung, das DSL-Modem durch Abtrennung vom Stromnetz zu resetten; allerdings sollten dafür nur einige Sekunden notwendig sein.
Weil das nichts half, sollte mich umgehend ein Techniker zurückrufen. (Kein Rückruf bis heute)
28.12.01: Der Support warf mir vor, daß der Zugang ja über einen Router laufen würde. (war auch gar nicht anders möglich, da ich keine ISDN-Karte mehr im PC hatte, so daß ich für den ISDN-Zugang auf die TK-Anlage angewiesen bin. Das war aber schon am 20.12. klar gewesen und der Support hatte damals keine Einwände)
Ich bräuchte vor dem 02.01.02 mit einer Bereinigung der Störung gar nicht rechnen, die Technik sei sehr beschäftigt und ohnehin unterbesetzt.
02.01.02: Erneute Rückfrage seitens Arcor ob der Zugang nunmehr funktionieren würde. (Tat er nicht)
03.01.02: Kein Zugang. Laut Support sei „erst gestern die Störungsmeldung in eine Technikmeldung umgewandelt“ worden??? Es gäbe noch keine Rückmeldung von der Technik…
04.01.02: Kein Zugang. Hotline war nicht zu erreichen, nur Warteschleife.
07.01.02: es solle laut Support die Netzwerktechnik am nächsten Tag tätig werden.
10.01.02, 16:00 Uhr: Das Ticket solle nochmals als DRINGENDE Meldung an den letzten Barbeiter in der Technik zurückgehen. Ich sollte aber auf JEDEN Fall am nächsten Tag von einem Techniker zurückgerufen werden. Die laufenden ISDN-Einwahlen würden nicht separat berechnet werden, da mein Login-Name und das Paßwort mich ja schon als flatrat-Inhaber identifizieren würden. (Auch diesmal kein Rückruf)
14.01.02 kein Zugang, aber dafür die erste Rechnung von Arcor in der Post! Aberechnet wurden neben den Gebühren für die DSL-flatrate auch € 19,01 für meine laufenden ISDN-Einwahlen!!! Der Support verwies mich an die kaufmännische Hotline, um die belasteten Beträge gutschreiben zu lassen.
Wegen des Zuganges möge ich mich noch einige Tage gedulden.
15.01.02, 13:00 Uhr, Rechnungsabteilung. KEINE Gutschrift der ISDN-Gebühren, weil in dem Trouble-Ticket keinerlei Hinweis auf eine solche Vereinbarung enthalten sei; Ich solle mich an den IP-Support wenden, nach deren Anweisung würde man umgehend für die Rückbuchung sorgen.
15.01.02, 14:30: Support: man könne zwar auf Kulanz eine pauschale Gutschrift erteilen, einen Anspruch auf eine Erstattung hätte ich aber nicht.
Von dem Angebot einer pauschalen Gutschrift wollte ich keinen Gebrauch machen, weil ich befürchte, daß ich mich damit schlechter stellen würde - wer weiß, wie lange ich noch auf diesen Notbehelf via ISDN angewiesen bin, und ob man sich auch für diesen Zeitraum „kulant“ zeigen würde bleibt ungewiß!
16.01.02 Schreiben per Post und Fax an Arcor mit Schilderung des gesamten Sachverhalts und Bitte um Aufklärung. Bis heute keine schriftliche Antwort!
22.01.02, 11:00 Uhr: Anruf VON der Hotline:
Zugangskennung solle neu generiert werden, dabei fiele der Zugang aber für ca. 8 Stunden aus.
Antwort: wenn Ausfall definitiv nicht länger als 8 Stunden, OK, länger z.Zt. nicht vertretbar.
Neuer Gegenvorschlag: alte Zugangsdaten sollten noch einmal „zurückgesetzt“ werden, Service meldet sich danach nochmals.
23.01.02, 12:05 Uhr: erneut Anruf vom selben Mitarbeiter: „das Profil sei komplett neu erstellt worden“, der Zugang sollte jetzt funktionieren. Man bat mich, nach einem Versuch kurz telefonisch Bescheid zu geben, ob die Störung behoben und Ticket 8561 beendet werden kann.
16:15 Uhr: Zugang funktionierte nicht. Laut Hotline solle die Sache sofort nochmal geprüft werden, ich würde umgehend zurückgerufen werden - der Rückruf blieb jedoch (wieder einmal) aus.
24.01.01, 10:40 Uhr: Anruf bei der Hotline: der „örtliche Einwahlserver“ würde meine Zugangskennung nicht akzeptieren, deshalb müßten die Zugangsdaten komplett neu erstellt werden. Hierbei würde allerdings der Zugang für mehrere Tage ausfallen.
Ich bat darum, diese Sache dann erst ab dem nächsten Tag, dem 25.01.02 vorzunehmen, weil ich dann ohnehin einen zweiwöchigen Urlaub antreten wollte. In dieser Zeit wäre ein mehrtägiger Ausfall unproblematisch.
Das wurde so bestätigt; ich sollte bis zu meiner Rückkehr aus dem Urlaub die neue Zugangskennung und das Paßwort mit der Post erhalten, so daß ich dann auf jeden Fall sofort den DSL-Zugang nutzen könne.
Am 08.02.02 bin ich aus dem Urlaub zurückgekommen, aber Post von Arcor hatte ich nicht bekommen!
12.02.02: erneutes Schreiben per Post und Fax an Arcor mit der dringenden Bitte um Aufklärung. Auch diesmal bis heute keine Antwort!
19.02.02: wegen NULL Rückmeldung erneutes Schreiben per Post und Fax an Arcor: inzwischen ist die zweite Rechnung da - mit Einwahlgebühren für ISDN von € 50,88!!! Natürlich ZUSÄTZLICH zur flatrate!!!
Im Schreiben letzte Frist gesetzt zur Entstörung von DSL (läuft heute noch nicht) und um Stellungnahme wegen der zusätzlichen horrenden Gebühren gebeten.
02.03.02: bis heute keine Antwort! DSL funktioniert noch immer nicht!!!
Brief geschrieben an den Vorstand der Arcor AG. Schreiben an die ComputerBild (mag man über diese Zeitung lästern - immerhin bringt sie durchaus auch größere Firmen zum Einlenken!) wird in naher Zukunft folgen.
FRAGE: kann ich von dem Vertrag mit Arcor wegen Nichterfüllung zurücktreten?
Wie mache ich das am besten?
Kann ich Arcor wegen Betrugs verklagen??? Immerhin buchen sie seit zwei Monaten Gebühren ab für eine Leistung die sie gar nicht erbringen und schröpfen mich zusätzlich mit den horrenden Einwahlgebühren für ISDN obwohl vorher mehrfach (jedoch leider nicht schriftlich) bestätigt wurde, daß eine Berechnung NICHT erfolgt.
ICH HABE EINEN SOLCHEN KRAGEN AUF DIESE SCHEISSFIRMA!!!
Leute, macht was ihr wollt - geht zu allen möglichen dubiosen Mogelprovidern, unterschreibt bei AOL oder bei freenet, aber geht NIEMALS NIEMALS NIEMALS zu Arcor!!! Ihr werdet eures Lebens nicht mehr froh!!!
Schönen Gruß von
Robert
*mächtig gefrustet*
