meine Bekannte hat seit ungefähr einem Jahr in der ARGE eine Betreuerin, die ihr das Leben schwermacht. Sei es durch überhebliches Verhalten getreu dem Motto „ich bin am Drücker“, sei es durch andauerndes Nachfordern irgendwelcher Spezialformulare für eine Nebenbeschäftigung und sei es im grundsätzlichen Ton ihr gegenüber, der immer recht ruppig und unfreundlich ist.
Eine Beschwerde beim Teamleiter, in der unter anderem auch mittlerweile tatsächlich vorhandenen gesundheitliche Probleme (Magen, Verspannungen, Kopfschmerzen)aufgeführt werden, wurde mit der Begründung abgewiesen, daß keine „Sachgründe“ vorliegen. Klar, daß sie jetzt in Zukunft von dieser Sachbearbeiterin besonders „nett“ behandelt werden wird, nachdem diese die Beschwerde mitbekommen hat.
Was kann man da tun, denn es gibt ja die Fallmanager, die bei solchen Problemen einspringen, wie kann man hier sein Recht durchsetzen ? Auf diesen wollte sie auch hinweisen, aber man hat es eben momentan abgelehnt. Gibt es rechtliche Vorschriften, wenn man mit jemandem nicht „kann“ ?
Hallo Stefan,
wenn sich Deine Bekannte durch ihre Sachbearbeiterin nicht richtig behandelt fühlt, sollte Sie ihr bei ihrem nächsten Besuch in der Dienststelle dieses darlegen, z.B. mit den Worten: Bitte mäßigen Sie Ihren Ton mir gegenüber. Behandeln Sie mich bitte so, wie sie selbst auch behandelt werden möchten, sonst muß ich leider eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Sie einlegen. So eine Beschwerde kann man an den Leiter/die Leiterin der Agentur für Arbeit in seiner Stadt senden, das kann formlos geschehen.
Allerdings würde ich zuerst mit der zuständigen Sachbearbeiterin Rücksprache nehmen und ihr dieses androhen. Meistens wirkt es Wunder.
Viel Glück
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
ja, so werden wir es machen, sie soll das mal „andeuten“ und wenn es nichts hilft, dann eben die Dienstaufsichtbeschwerde, man muss sich ja nicht alles gefallen lassen, nur weil man ARGE von ihnen bezieht.
meine Oma hat immer gesagt : „Das schlimme an solchen Beamten ist das sie so tun als wäre das ihr eigenes Geld.“
Ich hab auch schon so Dinger erlebt in denen eine Sachbearbeiterin mir zu verstehen gegeben hat das sie meinen „Lebenswandel“ nicht gut findet (habe eine Tochter, Mutter hat sich vor fünf Jahren von mir getrennt, seitdem wohnt unser Kind je eine Woche bei mir, je eine Woche bei ihrer Mutter (mit der ich inzwischen wieder gut befreundet bin)), in dem Moment kannst du echt nur auf den Tisch hauen, ihr klar machen das ihre persönliche Meinung über dich absolut unrelevant ist und wenn sie sich nicht entschuldigt und einlenkt Beschwerde einlegen. Die sitzen leider wirklich am längeren Hebel und wenn sie dich nicht leiden können dann wirds schnell ganz unschön.