Hallo liebe Wer weiß was Gemeinde.
Folgender Sachverhalt:
Frau X. ist 22 Jahre alt, hat noch keine abgeschlossene Berufsausbildung und lebt von Harz IV.
Nun war sie 6 Monate als Praktikantin (bezahlt) in der Verwaltung eines Altenheims tätig. Durch die Tätigkeit in der Verwaltung hatte sie durchaus auch des öfteren Kontakt zu den Senioren im Heim und auch zu den Pflegekräften. Dadurch entstand immer mehr Interesse an dem Beruf Altenpflegerin.
Nach Absprache mit der zuständigen Pflegedienstleitung und auf anraten vieler Schwestern beschloss Frau X ein Praktikum als Altenpflegerin zu machen (1 Woche / unbezahlt).
Da Frau X aber Harz IV bezieht, musste diese Entscheidung mit der ARGE (Berufberatung) abgesprochen werden. Diese lehnte das Praktikum mit der Begründung „zu tempramentvoller Charakter“ ab und fügte hinzu „es gäbe Sanktionen sofern Frau X sich nicht an die Entscheidung hält“. Eine schriftliche Ablehnung gab es nicht.
Nun meine Frage:
Ist die Entscheidung der Berufsberatung rechtens?
Eigentlich steht doch jedem ein Praktikum zu?
Und vor allem können doch Fachleute (in dem Fall Schwestern, Pflegedienstleitung und Heimleitung des Altenheims) selbst entscheiden und besser beurteilen ob jemand für diesen Beruf geeignet ist?!
Man möchte noch wissen:
Würde Frau X nach beenden des Praktikums ihr Interesse an einer Ausbildungsstelle bestätigen, würde noch für dieses Jahr ein Ausbildungsverhältnis zustande kommen welches es Frau X ermöglichen würde selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen.
Bitte um schnelle Antwort und danke schon einmal für die Hilfe.
Liebe Grüße