Argumentation gesucht für hohe Afa Mietwohngebäude

Hallo und guten Tag,

gesucht wird eine (die) Argumentationsschiene um bei der Berechnung der Afa (Vermietung und Verpachtung) den Grundstückswert möglichst niedrig anzusiedeln und den Gebäudewert möglichst hoch…
Dass der Bodenrichtwert nur eine theoretische Grösse ist - klar, aber wie kann man darstellen, dass z.B. bei einem 6 Parteien-Mietshaus Bj. 1923 ohne Eigennutzung der Anteil d. Bodens nur 10-15% vom Kaufpreis beträgt (leider nur Gesamtkaufpreis im Notarvertrag) ?

Im Voraus besten Dank

Da kann man argumentieren so viel man will, das FA hat seine Bodenwerte, die nur durch ein Gutachten zu entkräften wären! !

Also:Gutachten erstellen lassen!

E.

Da kann man argumentieren so viel man will, das FA hat seine
Bodenwerte, die nur durch ein Gutachten zu entkräften wären! !

Also:Gutachten erstellen lassen!

Genau. Vorher sollte man sich aber überlegen, was das kostet und was dabei effektiv herauskommen könnte. Letztlich wird doch wohl immer eine mehr oder weniger enge Korrelation zwischen Boden- und Gebäudewert bestehen. Auf einem wertlosem, weil verseuchtem Grundstück, wird auch der schönste Palast erheblich an Wert verlieren. In teuren Lagen wäre hingegen denkbar, dass der Grund wesentlich teurer als der sich darauf befindliche abrißreife Schuppen ist.
Kurz, es dürfte schwierig werden einen wesentlich geringeren Wert des Grundtückes nachzuweisen und damit effektiv eine Steuerersparnis zu erreichen. Weiterhin sollte man bedenken, dass das FA in Zunkunft eventuell seine Ermessensspielräume nicht unbedingt zu Gunsten des Steuerzahlers ausübt.

Gruß