Argumente contra Boxer

Eigentlich wollte ichs ja nicht so genau aufschlüsseln, weil ich dacht e es tut nix zur Sache, aber auf mehrfachen Wunsch jetzt genauer:

Aaaaalso, Omi ist denk ich klar, dann wohnen da ihre Tochter samt Mann (denen gehört das Haus zusammen, zu gleichen Teilen) im Gemeinschaftsteil. 3 Volljährige Kinder sind aber eigentlich alle schon mal ausgezogen und haben halt noch je ein Zimmer gehabt für Wochenendbesuche, Weihnachts oder Ferienaufenthalte und so und sind auch alle in festen Partnerschaften.

Das älteste Kind ist vor kurzem überraschend wieder ganz eingezogen incl Anhang (ja, richtig, unser Dickköpfchen). Und weil dann ja ein Zimmer nimmer reicht, wurde eine der ehemaligen Wohnungen reaktiviert (die 2,5 Zimmer, ohne Küche weil die ja im Gemeinschaftsteil ist). Dazu musste Omi bereits ihr Badezimmer und das Gästezimmer abtreten.

Im Gemeinschaftsteil sind also das Elternschlafzimmmer und die Schlafzimmer der anderen beiden Kinder.

Der Vater war vom Einzug (als einziger) hellauf begeistert, und vom Boxerplan ebenso. Die Mutter mag zwar Hunde, aber nicht gerade einen Boxer (wegen Dreck und Gesabber hätte sie wennschon lieber was handlicheres oder auch gar keinen, weil sie fürchtet, dass die Arbeit damit dann doch an ihr hängen bleibt). Dickschädels Anhang hält sich raus, ist aber in der Regel für alles was Dickköpfchen sagt :wink: (Papagei)

Omi hat Angst vor großen Hunden, wäre mit einem kleinen aber einverstanden (die Yorkis vom Nachbarn liebt sie), aber das hatten wir ja schon. Und die beiden anderen Kinder halten nix von den Hundeplänen (mögen zwar Hunde, aber denken nicht das das lange gut geht, und sorgen sich um die Omi).

In der Nachbarschaft wohnen auf der einen Seite 2 Yorkshire Terrier-Jungs, auf der anderen Seite eine Mischlingshündin (etwa 30cm) und jede Menge Katzen Igel Füchse und auch ein Dachs (nach hintenraus im Wald, verirrt sich aber auch öfter mal in Gärten)

so ich hoffe jetzt sind alle Klarheiten beseitigt.

ok, dann wird es wirklich schwer. Kann nicht irgendeiner eine
Allergie aus dem Ärmel schütteln?

hähä :smile: nö kann ich leider nicht mit dienen, Katzen und Meerschweinchenallergie und auch Pollen könnt ich anbieten…

Ich sag ja das wird schwer…

Aber ich fürchte fast es lässt sich echt nix machen. Zeit, Platz und Geld sind da. Vielleicht geh ich doch mal den Plan an ihr einen armen kleinen Tierheimhund schmachhaft zu machen (Ihr Liebling vom Gassigehen vielleicht, der ist zuckersüß und etwa 30 cm groß, 4 Jahre und brav und folgsam…)

Trotzdem Danke, wenn nichts gibt was bei und schlecht für den Hund ist, dann lässt sichs wohl nicht mehr verhindern

Babel

Hi,

Es geht um ein Mitglied
meiner Familie, dass sich das in den Kopf gesetzt hat, nur
sind einige von uns (3 zu 2, aber Ober sticht Unter)

Ich denke es gibt Fälle im Leben, da ist Demokratie nicht angebracht.

Wenn zwei von drei Familienmitgliedern keinen Boxer wollen, dann ist es für den Boxer eine Zumutung, in den Haushalt aufgenommen zu werden. Einen Hund ins Haus zu holen, der von einigen Familienmitgliedern nicht erwünscht ist, ist Tierquälerei (mal überspitzt gesagt).

Gruß,

Anja

Hallo Martina,
hast du denn nicht die Ironie aus meinem Vorschlag gelesen?
Ich selbst habe, wie ich wiederholt erwähnte, die 8- jährige Paula, eine Kreuzung zwischen Bordeauxdogge und Boxer als sehr liebes und braves Tier im Haus.

Gruß Jukaido

also, erst mal danke für die Durchsortierung eurer Wohnverhältnisse,
nun blickt man eigentlich schon besser durch!

aber jetzt muss ich dir trotzdem noch einiges dazu sagen, nämlich:
erstens sabbern Boxer eigentlich gar nicht mehr, zumindest auch nicht
mehr als jeder andere Hund (das war schon bei meinem Boxer in 80er
Jahren so), das ist nämlich größtenteils weggezüchtet; Dreck macht
jeder Hund, egal welche Größe. Gut, ein Bernhardiner macht natürlich
mehr Dreck als ein Dackel :wink:)

und wenn Omi den Boxer als Welpen vor sich sieht, dann wird sie nicht
nur dahinschmelzen, sondern auch mit der ganzen Situation
„verwachsen“!

liebe Grüße
Martina

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Hi,

Dann kannst Du mir sicher auch erklären warum man als Normalmensch unbedingt einen Rassehund haben muss?

Wegen des tollen Namens (endlich ein Adelstitel in der Familie)?
Weil nur diese Rasse besondere Aufgaben (Stöckchenholen, Briefträger anbellen) erledigen kann?
Weil der Tierarzt auch von was leben muss (HD, triefaugen)?
Weil Mischlinge eine viel zu hohe Lebenserwartung haben und weniger vorgenormt sind?

Gruß
M (gegen Zuchtwahn)

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hallo,

also ich bin selber boxer-rüde-halterin.
für mich gibt es an sich überhaupt KEINE argumente GEGEN einen boxer!

boxer sind total gutmütig, friedlich, verschmust und haben kein problem mit anderen hunden - was auch nich ganz unwichtig ist.
er wird bei richtiger sozialisation auch mit den „kleinen hunden der nachbarschaft“ spielen.

meine mutter hatte immer eine heidenangst vor hunden, vor allem vor grossen. ich selber hatte auch mehr als respekt.
Schröder kam als welpe, klein, süss und wir haben ihn wachsen sehen.
wenn man einen hund als baby zu sich holt, wird er nie bedrohlich wirken…
also eigentlich ain argument für einen welpe, vor allem, wenn jemand angst hat.

ich selbst hab auch lange mit ihm in einer wg gewohnt. das gab nir probleme.

aber wie bereits erwähnt wurde - ein boxer braucht viel liebe und zuwendung. ist also kein hund, der irgendwie von irgendwem ausgeschlossen werden kann!

aber das ist wohl bei allen tieren so…

grüßle
eve

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