Argumente für und wider Linux für ONUs

Hallo b.s !

Hallo insulin

Beispiel gefällig: Dann installiere doch einmal Antivir unter
Windows und unter Linux und lasse einen ONU dabei zuschauen.

Um Himmels Willen, welche Sau muss einen ONU reiten, damit er
einen Grund findet AV unter Linux zu installieren ?

Um z. B. seine Windows Partitionen zu scannen. Wobei Antivir beim letzten AV Vergleichstest in der c’t gar nicht so schlecht abgeschnitten hat und es eben in einer WIN und einer Linux Version vorliegt.

Sollte sowas erforderlich sein, dürfte das sowieso über das
Paketmanagment zu erledigen sein.Eine Installation unter einer
deb. basierten Distri mittels Synaptic dürfte nicht
anspruchsvoller sein als ne Tasse Kaffee einzuschenken.

Probiers einfach konkret aus und pass auf, dass der Kaffee nicht kalt wird!

Sollte das dann irgendwann mal nötig sein, dürfte ein starten
von Synaptic und Auswahl des AV Programms unter Synaptic z.B
kein Blick über die Schulter erfordern.Ausserdem kann ja ein
ONU sich mittels einer Disri wie Linspire und ihr CNR System,
das noch einfacher wie unter Winblöd installieren.Kostet dann
aber evtl. einen kleinen Obulus :wink:

Aha, der ONU hat also z.B. Ubuntu und dann sollte er doch zu Linspire wechseln oder wie? Oder kommt für ihn nur Linspire in Frage?

Der immer wieder erstaunt ist, wie von dir umschriebene ONU´s
besser unter Linux zurecht kommen, da meistens die erfahrenen
Windowsuser mit dem Umdenken so grosse Probleme haben.
Man kann scheinbar so schlecht vom altbewährten loslassen :wink:

Der ONU arbeitet aber zu weit über 90% bereits mit Windows. Was deine Aussage, dass er „besser mit Linux zurecht kommt“ stark relativiert, da er eben ungern von diesem gewohnten Betriebssystem ablässt, und auch nur dann, wenn er eindeutige Vorteile erkennt.
Wobei ich gar nicht ausschließen möchte, dass die erfahrenen Windowsnutzer noch größere Umstiegshemmungen haben, da sie ja wissen wie man Windowsunzulänglichkeiten glätten kann.

Gruß ins Badnerländle!

Hallo,

Beispiel gefällig: Dann installiere doch einmal Antivir unter
Windows und unter Linux und lasse einen ONU dabei zuschauen.

Um Himmels Willen, welche Sau muss einen ONU reiten, damit er
einen Grund findet AV unter Linux zu installieren ?

Um z. B. seine Windows Partitionen zu scannen.

Dafür gibt es schlanke Alternativen wie „Insert“ das passt auf einen USB Stick und kann
damit gebootet werden.
http://www.inside-security.de/INSERT.html

Eine Installation unter einer
deb. basierten Distri mittels Synaptic dürfte nicht
anspruchsvoller sein als ne Tasse Kaffee einzuschenken.

Synaptic will man nicht,man nimmt apt als zuverlässiges tool und ja
auch wenn man dazu eine root konsole nehmen muss.

Gruß Norbert

Hallo Norbert !

Synaptic will man nicht,man nimmt apt als zuverlässiges tool
und ja auch wenn man dazu eine root konsole nehmen muss.

Ja, aber es geht ja um den ONU der aus der Winwelt kommt und nur in der grafischen Oberfläche seinen Frieden findet.Ich persönlich nehme auch apt zum installieren i.d.R.

Gruss I.

Hallo b.s !

Hallo insulin

Beispiel gefällig: Dann installiere doch einmal Antivir unter
Windows und unter Linux und lasse einen ONU dabei zuschauen.

Um Himmels Willen, welche Sau muss einen ONU reiten, damit er
einen Grund findet AV unter Linux zu installieren ?

Um z. B. seine Windows Partitionen zu scannen. Wobei Antivir
beim letzten AV Vergleichstest in der c’t gar nicht so
schlecht abgeschnitten hat und es eben in einer WIN und einer
Linux Version vorliegt.

Wie kommst du dann drauf, das der Betreffende wie unter Win alles installieren soll/müsste.Sollte das jemand benötigen, kannste von c`t
genauso gut das benutzen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Knoppicillin

Probiers einfach konkret aus und pass auf, dass der Kaffee
nicht kalt wird!

Ne, warum sollte der ONU (du gehst ja aus, das er umgestiegen ist)mit sowas belasten.Wo kein Win drauf ist, braucht er keine Dateien des betreffenden OS scannen.Wenn er beides nutzt, dann eben so oder das von Norbert.Und wenn er da das eh nur ab und an benötigt, sehe ich darin nur verplemperten Plattenplatz.
Mein Käffchen ist immer schön warm, da das Maschinchen mir den schnell nachpumpt :wink:

Sollte das dann irgendwann mal nötig sein, dürfte ein starten
von Synaptic und Auswahl des AV Programms unter Synaptic z.B
kein Blick über die Schulter erfordern.Ausserdem kann ja ein
ONU sich mittels einer Disri wie Linspire und ihr CNR System,
das noch einfacher wie unter Winblöd installieren.Kostet dann
aber evtl. einen kleinen Obulus :wink:

Aha, der ONU hat also z.B. Ubuntu und dann sollte er doch zu
Linspire wechseln oder wie? Oder kommt für ihn nur Linspire in
Frage?

Nicht die Worte verdrehen.Du suchst ne Lösung für faule ONUs,da ist dann Linspire was.Der wo halt sich mal etwas damit beschäftigt, kriegt das auch mit Ubuntu hin.Deine ONUS müssen nämlich auch wenn sie sich nen modernes Handy zulegen und alles nutzen wollen ein bischen experimentieren und mal in nem Handbuch nachlesen.Ohne Fleiss kein Preis.Wer sagt überhaupt, das Linux den ONUs alles auf dem Silbertablett servieren soll.Wem ein bischen Opfer bringen zu viel ist, der kann doch Vista installieren und weiter seinem Hobby frönen.
Glaubst du etwa, das einer der Linuxuser hier als Anwender vom Pinguin auf die Welt kam.Jeder musste/muss sich damit’beschäftigen.Wenn nicht, es gibt für ONU`s auch in den regionalen Zeitungen Leute, die es ihm installieren und so einrichten, das er es nutzen kann.Und im RL musste halt auch die Handwerker bezahlen, wenn du etwas nicht lernen oder ausprobieren willst.Und unter Win gibt es auch genug, die ausser dem Einschaltknopf und ein bisschen Word nichts weiteres können.Wenn dann was ist, Telefon und ein Anruf, dann kommt sicher jemand.
ONU ist ja nicht gleich DAU.Das liegt an jedem was er draus macht.

Der ONU arbeitet aber zu weit über 90% bereits mit Windows.

Es gibt immer irgendwie ONU´s, warum soll es ausgerechnet beim nutzen des Rechenknechts anderst sein.Dort informieren sich ja die Leute auch nach Alternativen.Linux ist so eine. Ob der das dann nutzen will, spielt dabei keine Rolle.ONU hin oder her.

Was deine Aussage, dass er „besser mit Linux zurecht kommt“
stark relativiert, da er eben ungern von diesem gewohnten
Betriebssystem ablässt, und auch nur dann, wenn er eindeutige
Vorteile erkennt.

Du willst aber nicht sagen, das die o.g. 90% damit besser zurechtkommen.
Angesichts der hilfesuchenden Postings alleine in www, wage ich das den aber schon etwas stark zu bezweifeln.Wenn WIndows wirklich ONU freundlich wäre, würde ja niemand da suchen oder etwa nicht ?

Warum muss alles von Vorteil sein. Wenn es das für Ihn nicht ist, kann er das wenigstens als Alternative sehen.
Ob es aber das dann ist, kann sowieso nur er für sich entscheiden.
Wenn er dem in der Werbung dauernd suggerierten "Nur Windows ist das einzig wahre "glaubt, wird er eh nie wechseln wollen.

*Kleiner Scherz*
Wird ja sowieso alles ein bischen überbewertet und ein gutes Buch statt dessen lesen,hat ja auch was für sich :wink:

Er kann ja auch ganz darauf verzichten und wie in der guten alten Zeit seine Briefchen auf der Adler tippen.Er braucht kein Wissen um Win, Linux, Spam, Pishing,Viren Trojaner und das ganze andere Gerümpel.

Wobei ich gar nicht ausschließen möchte, dass die erfahrenen
Windowsnutzer noch größere Umstiegshemmungen haben, da sie ja
wissen wie man Windowsunzulänglichkeiten glätten kann.

Deswegen ist es doch schön, das jetzt Vista auf den MARKT kam. Da kann dann jeder wieder vom Anfang an dabei sein.
Neues Spiel, neues Glück :wink:

Gruss aus dem Badnerland

I.

Hallo,

Nur gibt’s für die Tasten leider auch keine
Treiberunterstützung für Windows. Klar, die Tasten
funktionieren unter Windows - aber dafür muss ich eine
komplette, mehrere hundert Megabyte grosse Softwaresuite
installieren. Die sich neben mehreren Einträgen im Startmenu
und auf dem Desktop im Systemtray einnistet, damit die
Startdauer des Systems weiter erhöht; die ungefragt die von
mir gewünschte Standardbehandlung bestimmter Dateitypen
abändert, die ich schlicht nicht will! Ich wollte eine
Twain-Schnittstelle und einen Treiber, der diese Buttons
unterstützt. Um alle paar Wochen mal ein Dokument zu scannen.

Ok, das nimmt mir natuerlich immens den Wind aus den Segeln. Als Ottonormalverbraucher ist es mir natuerlich nicht so wichtig, dass die Tasten funktionieren. NEIN, viel wichtiger ist es, dass das ganze TWAIN-kompatibel ist

Ich hab mal grad bei mir nachgeschaut. Die „Suite“ belegt ganze 1,38 MB =:wink: Und dass es beim Systemstart mitstarten muss ist doch eigentlich logisch, oder?

Und genau solche Software ist ganz wesentliche Ursache für den
immer wieder (in aller Regel) vorzufindenen katastrophalen
Zustand der Windowssysteme bei Otto Normaluser. Da ziehe ich
generische Treiber - ob unter Linux, ob unter Windows -
allemal vor. Auch wenn dann einige Funktionen fehlen, deren
Bequemlichkeitsgewinn die vom Hersteller dafür auferlegten
Kosten deutlich unterschreitet.

Hmm, da wendest du jetzt aber eine Taktik an, die eigentlich den Herren aus Redmond immer angedichtet wird: das Nichtfunktionieren als Standard, als das Bessere zu deklarieren.

Merke: eine funktionierende Loesung schlecht zu reden aber selber keine Anbieten ist kein Argument!

Ich bleibe dabei: Linux ist mit Sicherheit ist gutes OS, aber vom ONU so weit entfernt wie der Mars von der NASA.

Ciao! Bjoern

Dazu habe ich Fragen, darf ich die per Mail stellen?

Habe ich diese Frage jemals verneint?

Gruss
Schorsch

1 „Gefällt mir“

Hallo Schorsch,

Dazu habe ich Fragen, darf ich die per Mail stellen?

Habe ich diese Frage jemals verneint?

*gg* danke! Das ist halt meine persönlich Art. :smile:

Bis nachher,

Gruß, Rainer

Hallo,

Hardwaretreiber
Viele Hardwareanbieter bieten für Geräte oft nur
Windowstreiber an. Die Unterstützung für Linux lässt sehr zu
wünschen übrig.

Ja, und ich habe hier eine Menge Hardware, die unter Linux prima läuft. Du bekommst von mir 12 Kisten Bier oder 3 Kästen Champagner, wenn Du auch nur irgendeine Version von Windows darauf bzw damit zum laufen bekommst.

Warum denken die Leute eigentlich, dass jede schimmelige Plastikplatine in ihrem Rechner was tun muß, nur weil sie gerade bei Mediamarkt geizkompatibel billig ist und ganz groß in der Werbung war? Und was ist das für ein dämliches Argument?

Ferraris sind auch nicht deshalb scheiße, weil die Reifen von einem Fiat Panda nicht drauf passen.

Dies zeigt sich sowohl im Druckertreiber- als
auch im Grafiktreiberbereich.

Nein, die Wintereifen fon Panda passen ja auch nicht. Und die Schneeketten haben mir dann noch den Spoiler uriniert. Hach, wie schröcklich!11!

Softwareanpassungen
Fehlende oder fehlerhafte Treiber müssen oft händisch durch
das Ausführen von Kommandozeilenbefehlen geladen bzw. ergänzt
werden.

Erstens: fehlerhafte Treiber funktionieren nicht und werden korrigiert.

Zweitens ist es mir nicht vorgekommen, daß ich Treiber instalieren mußte. Sie waren im kKernel bereits enthalten. (Ja, meine Tekram SCSI-Karte war in der Tat mal eine Ausnahme. Früher …)

Einarbeitungszeit
Viele ONUs schreckt die Einarbeitungszeit, da sie ein neues
Betriebssystem erlernen müssen.

Wenn sie mit dem alten zufrieden sind, weshalb bleiben sie nicht da. Windows Vista lässt sich ja schließlich genauso beideinen wie damals schon Windows 95. Und hach das war doch eigentlich auch schon wie früher, als mit Windows 3 die grafische Benutzeroberfläche erfunden wurden. Heieiei.

Konsolenbefehle
Im Vergleich zu Windows gibt es eine größere Notwendigkeit
Konsolenbefehle zu benutzen .

Ja. Unter Windows installiert man eben neu. Das ist auch gut so, denn es gibt hunderte von Nutzern, die von der Konsole erst gefoltert, dann gefressen wurden. Wenn Du keinen kennst, leigt das daran, daß er es Dir von dem Gefressenwerden nicht erzählen konnte.

Dies gilt vorallem wenn
widerspenstige Hardware eingerichtet werden soll,

Und jetzt kommt eine ganz, ganz überraschende Tatsache: Wenn die Hardware nur scheiße genug ist, reicht es nicht aus, Konsolenbefehle der Shell zu kennen, nein, dann muß man einzelne Bits in Binärcode in den Speicher würgen. Und auch dann klappt es nicht immer!11!

Mensch, warum wird denn die dümmst und untaugliche hardware zusammen mit einem anaphabetischen Idioten als Adminstrator immer so gerne als Argument gegen Linux angeführt? Verstehe ich nicht.

oder falls
gar etwas repariert werden muss.

Was denn eigentlich? Alternativ machst Du halt eine Neuinstalation. Auch diese Windows-Lösung funktioniert als „Reparatur“ wie unter Windows, auch wenn sie im Allgemeinenen vollkommen hirnamputiert ist.

Spiele
Für grafisch anspruchsvolle Spiele ist Linux nicht geeignet.

Das würde ich anders ausdrücken: „es gibt deutlich mehr graphisch anspruchsvolle Spiele für Windows als für Linux“. Danke für eine mal halbwegs sinnvolle Aussage.

Für erfahrene
Computeranwender oder etwa gestandene Linuxuser sieht die Welt
natürlich etwas anders aus.

Kennst Du die Unterscheidung zwischen „Anwender“ und „Administrator“? Ich sehe gerade keinen wirklichen Unterschied zwischen Mom und Dad als Anwender. Außer daß sie bei Windows sehr mit dem Klicken achtgeben müssen. Irrrsin, in den Betriebssystem was nicht eine blöde Shell hat, sondern wo man jede Wurst anklicken kann darf man nicht alles anklicken. Kann mir das mal jemand erklären?

Sebastian

Hallo,

Scanner - jemand hat sich erfolgreich durch eine
Linuxinstallation gequaelt und wollte dann noch den Scannr
installieren. Lauffaehig war er,

Prima, das ist unter Windows ja nicht unbedingt selbstveständlich.

http://article.gmane.org/gmane.comp.security.full-di…

USB-DSL-Modem?

Meine FritzBox hat versuchsweise auch mit USB-Anschluß getan. Jawohl, unter Debian Woody, also eher alt …

Mit dem Datenkabel von Ebay? No Way!

Und wenn ich wild bei Ebay suche, finde ich schnell auch was, was unter Windows nicht tut. http://cgi.ebay.de/SUN-Enterprise-3500-Server_W0QQit…

Ist das denn wirklich ein Problem?

Gruß,

Sebastian

Hallo b.s !

Hm, die Abkürzung kenne ich ja mit anderer Bedeutung.

Beispiel gefällig: Dann installiere doch einmal Antivir unter
Windows und unter Linux und lasse einen ONU dabei zuschauen.

Achso, er will ein Windows-Problem lösen. Okay, wir einigen uns darauf, daß Windows-Probleme unter Windows einfacher lösbar sind als unter Linux (auch wenn dies prinzipiell möglich ist). Linux-Probleme sind hingegen unter Windows nicht lösbar.

War es das, was das Posting sagen wollte?

Sebastian

Hy,

Ich bin dabei Argumente für den Einsatz von Linux für ONUs
(hier erscheint mir vorallem Ubuntu sinnvoll)
zusammenzutragen.

Ich denke auch hier gilt immer noch mein Satz von unten: Jeder bekommt das Betriebssystem was er verdient.

Zuerst einmal die Vorteile.

  • Vorteile von Linux vor allem im Sicherheitsbereich
  • Ressourcen schonend, läuft auch auf älteren Rechnern
  • Geringe Kosten auch für Programme und Updates
  • Support und Unterstützung durch die Community
  • Geschwindigkeit des Betriebssystems
  • Standard Netzwerkunterstützung und Multiusereinsatz
  • Kompatibilität zu Windows (Datenaustausch)
  • Einfache Installation (z.B. Live CD von Ubuntu)

Das sind IMHO schwammige allgemeingültige Sätze, die ebenso für Windows wie für Linux gelten können. Entweder man differenziert GANZ stark oder man kann die Worte austauschen (nach belieben).

Konsolenbefehle
Im Vergleich zu Windows gibt es eine größere Notwendigkeit
Konsolenbefehle zu benutzen .

Für den ONU? Nein.

Spiele
Für grafisch anspruchsvolle Spiele ist Linux nicht geeignet.

Hmm, ich kann mich erinnern das es auch für Linux genug „anspruchsvolle“ Spiele zu haben. Aber spätestens ab jetzt „könnte“ wieder die Philosophiefrage aufkommen (Linux for work, mac for painting and Windows for solitär). naja.

besondere Computerkenntnisse bezieht. In englischsprachigen
Foren wird hier häufig von „Mom&Dad“ gesprochen. Für erfahrene
Computeranwender oder etwa gestandene Linuxuser sieht die Welt
natürlich etwas anders aus.

ich führe hier immer das Beispiel der Oma an, die gerne Ihrem Enkel schreiben möchte. Wenn die es schafft, dann ist es Ok.

Gruß
h.

Glückwunsch…

Erst mal recht herzlichen Dank für die zahlreichen Beiträge in
dem Thread „Linux oder Windows?“. Es hat Spass gemacht die
Beiträge zu lesen.

Yep, das mit dem Spass kann ich bestätigen, auch wenns manchmal traurig ist.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit eröffne ich lieber einen
neuen Thread:

Ich bin dabei Argumente für den Einsatz von Linux für ONUs
(hier erscheint mir vorallem Ubuntu sinnvoll)
zusammenzutragen.

Zuerst einmal die Vorteile.

  • Vorteile von Linux vor allem im Sicherheitsbereich
  • Ressourcen schonend, läuft auch auf älteren Rechnern
  • Geringe Kosten auch für Programme und Updates
  • Support und Unterstützung durch die Community
  • Geschwindigkeit des Betriebssystems
  • Standard Netzwerkunterstützung und Multiusereinsatz
  • Kompatibilität zu Windows (Datenaustausch)
  • Einfache Installation (z.B. Live CD von Ubuntu)

Allerdings gibt es doch eine Reihe von Nachteilen von Linux
die ONUs vor einem Wechsel abschrecken lassen. Zum Teil habe
ich diese Nachteile mit Anmerkungen versehen, die diese
Einwände entkräften:

Programmangebot
Das Programmangebot für Microsoft Windows ist unvergleichlich.
Es gibt praktisch keinen Bereich für den es nicht mehrere
Programme gibt. Allerdings stellt sich die Frage, ob der ONU
diese Programme überhaupt braucht oder sie je nutzen wird.
Festzuhalten bleibt, dass für Standardanwendungen das
Programmangebot für Linux ausreichend ist.

Hardwaretreiber
Viele Hardwareanbieter bieten für Geräte oft nur
Windowstreiber an. Die Unterstützung für Linux lässt sehr zu
wünschen übrig. Dies zeigt sich sowohl im Druckertreiber- als
auch im Grafiktreiberbereich.

Softwareanpassungen
Fehlende oder fehlerhafte Treiber müssen oft händisch durch
das Ausführen von Kommandozeilenbefehlen geladen bzw. ergänzt
werden. Hier hat der ONU, der eine geschlossene grafische
Oberfläche gewohnt ist Hemmschwellen. Zwar bemüht sich die
Linuxgemeinde, und hier sei noch einmal lobend die
Ubuntu-Community erwähnt, intensiv diese Problematik mit
„How-to“ Anleitungen zu mildern. Der ONU braucht dabei die
einzelnen Konsolenkommandos nur noch per cut&paste in die
Konsole einzutragen.

Einarbeitungszeit
Viele ONUs schreckt die Einarbeitungszeit, da sie ein neues
Betriebssystem erlernen müssen. Allerdings vermitteln moderne
Linuxdistributionen mit den grafischen Desktopumgebungen wie
GNOME und KDE eine Windowslike feeling. Viele Open
Sourceprogramme für Standardanwendungen sind entweder auch
schon unter Windows weit verbreitet (z.B. Mozilla Firefox)
oder orientieren sich an den beliebten Windows Vorlagen (z.B.
Open Office), so dass entweder gar keine oder nur geringe
Einarbeitungszeit nötig ist.

Konsolenbefehle
Im Vergleich zu Windows gibt es eine größere Notwendigkeit
Konsolenbefehle zu benutzen . Dies gilt vorallem wenn
widerspenstige Hardware eingerichtet werden soll, oder falls
gar etwas repariert werden muss. Zwar wird man in diesen
Fällen die exakt einzugebenden Befehle in den Anleitungen oder
im Forum finden, aber nicht jeder ONU traut sich den
unfallfreien Umgang mit der Konsole zu. Es ist aber bei Linux
dei eindeutige Tendenz festzustellen immer mehr
Konfigurationsmechanismen in die grafische Desktopumgebung
einzubinden.

Spiele
Für grafisch anspruchsvolle Spiele ist Linux nicht geeignet.

Mich würde eure Meinung zu den Argumenten interessieren.
Wahrscheinlich habe ich auch etwas vergessen. Bitte bedenkt
aber, dass sich diese Argumente immer auf einen ONU ohne
besondere Computerkenntnisse bezieht. In englischsprachigen
Foren wird hier häufig von „Mom&Dad“ gesprochen. Für erfahrene
Computeranwender oder etwa gestandene Linuxuser sieht die Welt
natürlich etwas anders aus.

Erst mal „Glückwunsch“ zu deiner Herangehensweise an das Thema und zu deiner Sachlichkeit.

Im Wesentlichen kann ich deine Pro/ Kontra Auflistung bestätigen;- Kritikpunkte hat u.a. Björn schon aufgelistet.

Hier noch 3 Anmerkungen.
1.
Das „Softwareargument“ scheint mir das stärkste (gewichtigste) zu sein.
Den „Normalverbrauchern“ ist es am wichtigsten, dass Software die sie im Kaufhaus mal eben mitnehmen (sowas wie „10000 Schriften für Ihren PC“; „DataBeckers Homepagegestalter“; ein cooles Spiel; etc. pp. ) sofort und unproblematisch auf Ihrem PC läuft.
Ebenso wie z.B. die komplizierte Excel Datei oder das umfangreiche Word Dokument mit Fussnoten etc. das sie von der Arbeit mit nach Hause nehmen…(OpenOffice ist da nach wie vor zu problematisch) oder auch nur sowas wie z.B die t-online Software (Homebanking; Mail)
2.
Zum Thema Sicherheit
Obwohl Linux theoretisch sicherer ist, zeigt sich in der Praxis, dass der Grossteil meiner „Windows Leute“ faktisch gar kein Sicherheitsproblem hat.
Selbst auf PCs die ein Jahr lang völlig unadministriert vor sich hin liefen lässt sich in 99,9 % aller Fälle kein Schädling feststellen.
(In der Regel suche ich mit mehreren Scannern; - im Zweifel auch nach rootkits)
Voraussetzung ist lediglich, dass die „Normalverbraucher“ keine Spamanhänge öffnen (was diese völlig problemlos verinnerlichen) und dass sie nicht auf „komischen Seiten“ rumsurfen (auch das tun die sowieso nicht).
Problematischer wird es erst bei „Kids“ und bei Leuten die meinen sich Software und anderes in „Tauschbörsen“ besorgen zu müssen etc.
3.
Zeit
Nach meiner Erfahrung haben die allermeisten „Normalverbraucher“ nicht die geringste Lust, sich mit dem Thema Betriebssystem auseinanderzusetzen.
Da nutzt es auch nichts ihnen ein fertig eingerichtetes Linux vor die Nase zu setzen.
Früher oder später kommt garantiert ein Problem (s.o.) und sie wollen vehement ihr Windows wiederhaben.

Am besten gefällt mir zu dieser Thematik Björns Anmerkung:

Ich habe schon viele User in die kalten Fluten eines Linuxumstieges
springen sehen. Nur die wenigsten sind auch komplett
durchgeschwommen.

So ist es.
…Nur die allerwenigsten… würde ich sogar sagen.

Viel Spass weiterhin
Stefan

(dem aufgefallen ist, dass die „Pro Windows“ Fraktion in derartigen Debatten im statistischen Mittel deutlich sachlicher (vor allem in Hinblick auf Realitätsnähe) argumentiert und der in Sachen „Wahl des Betriebssystems“ nach wie vor Leidenschaftslos ist)

Danke (o.t)

Hallo,

Hallo auch,

Hardwaretreiber
Viele Hardwareanbieter bieten für Geräte oft nur
Windowstreiber an. Die Unterstützung für Linux lässt sehr zu
wünschen übrig.

Ja, und ich habe hier eine Menge Hardware, die unter Linux
prima läuft. Du bekommst von mir 12 Kisten Bier oder 3 Kästen
Champagner, wenn Du auch nur irgendeine Version von Windows
darauf bzw damit zum laufen bekommst.

Warum denken die Leute eigentlich, dass jede schimmelige
Plastikplatine in ihrem Rechner was tun muß, nur weil sie
gerade bei Mediamarkt geizkompatibel billig ist und ganz groß
in der Werbung war? Und was ist das für ein dämliches
Argument?

Ferraris sind auch nicht deshalb scheiße, weil die Reifen von
einem Fiat Panda nicht drauf passen.

Dies zeigt sich sowohl im Druckertreiber- als
auch im Grafiktreiberbereich.

Nein, die Wintereifen fon Panda passen ja auch nicht. Und die
Schneeketten haben mir dann noch den Spoiler uriniert. Hach,
wie schröcklich!11!

Softwareanpassungen
Fehlende oder fehlerhafte Treiber müssen oft händisch durch
das Ausführen von Kommandozeilenbefehlen geladen bzw. ergänzt
werden.

Erstens: fehlerhafte Treiber funktionieren nicht und werden
korrigiert.

Zweitens ist es mir nicht vorgekommen, daß ich Treiber
instalieren mußte. Sie waren im kKernel bereits enthalten.
(Ja, meine Tekram SCSI-Karte war in der Tat mal eine Ausnahme.
Früher …)

Einarbeitungszeit
Viele ONUs schreckt die Einarbeitungszeit, da sie ein neues
Betriebssystem erlernen müssen.

Wenn sie mit dem alten zufrieden sind, weshalb bleiben sie
nicht da. Windows Vista lässt sich ja schließlich genauso
beideinen wie damals schon Windows 95. Und hach das war doch
eigentlich auch schon wie früher, als mit Windows 3 die
grafische Benutzeroberfläche erfunden wurden. Heieiei.

Konsolenbefehle
Im Vergleich zu Windows gibt es eine größere Notwendigkeit
Konsolenbefehle zu benutzen .

Ja. Unter Windows installiert man eben neu. Das ist auch gut
so, denn es gibt hunderte von Nutzern, die von der Konsole
erst gefoltert, dann gefressen wurden. Wenn Du keinen kennst,
leigt das daran, daß er es Dir von dem Gefressenwerden nicht
erzählen konnte.

Dies gilt vorallem wenn
widerspenstige Hardware eingerichtet werden soll,

Und jetzt kommt eine ganz, ganz überraschende Tatsache: Wenn
die Hardware nur scheiße genug ist, reicht es nicht aus,
Konsolenbefehle der Shell zu kennen, nein, dann muß man
einzelne Bits in Binärcode in den Speicher würgen. Und auch
dann klappt es nicht immer!11!

Mensch, warum wird denn die dümmst und untaugliche hardware
zusammen mit einem anaphabetischen Idioten als Adminstrator
immer so gerne als Argument gegen Linux angeführt? Verstehe
ich nicht.

oder falls
gar etwas repariert werden muss.

Was denn eigentlich? Alternativ machst Du halt eine
Neuinstalation. Auch diese Windows-Lösung funktioniert als
„Reparatur“ wie unter Windows, auch wenn sie im Allgemeinenen
vollkommen hirnamputiert ist.

Spiele
Für grafisch anspruchsvolle Spiele ist Linux nicht geeignet.

Das würde ich anders ausdrücken: „es gibt deutlich mehr
graphisch anspruchsvolle Spiele für Windows als für Linux“.
Danke für eine mal halbwegs sinnvolle Aussage.

Für erfahrene
Computeranwender oder etwa gestandene Linuxuser sieht die Welt
natürlich etwas anders aus.

Kennst Du die Unterscheidung zwischen „Anwender“ und
„Administrator“? Ich sehe gerade keinen wirklichen Unterschied
zwischen Mom und Dad als Anwender. Außer daß sie bei Windows
sehr mit dem Klicken achtgeben müssen. Irrrsin, in den
Betriebssystem was nicht eine blöde Shell hat, sondern wo man
jede Wurst anklicken kann darf man nicht alles
anklicken. Kann mir das mal jemand erklären?

Wow!

Im „richtigen Leben“ sage ich dazu für gewöhnlich lediglich:

Vielen Dank für Ihre Ausführungen.
Rufen Sie uns nicht an, Wir rufen gegebenenfalls Sie an.
Den Ausgang finden Sie dort drüben.

Stefan

(dem aufgefallen ist, dass die „Pro Windows“ Fraktion in
derartigen Debatten im statistischen Mittel deutlich
sachlicher (vor allem in Hinblick auf Realitätsnähe)
argumentiert und der in Sachen „Wahl des Betriebssystems“ nach
wie vor Leidenschaftslos ist)

Also „leidenschaftslos“ klingen Deine Ausführungen nicht gerade…

Selbst wenn obige Aussage stimmen sollte, wird sie durch Dein Diskussionsverhalten nicht unbedingt bestätigt.

Natürlich mag es auf Außenstehende „sachlich“ wirken, als Advokat des status quo (und der heißt in puncto Endbenutzer-Betriebssysteme numal Windows) aufzutreten - in Abwandlung des alten EDV-Spruches (ursprünglich über IBM geprägt) „No one ever got fired for buying Microsoft“.

Tatsache ist, daß viele Windows-Nutzer mit ihrem Betriebssystem unzufrieden sind, etliche sogar (selbst wenn es schizophren sein mag) die Herstellerfirma allerhand übler Praktiken verdächtigen (was ich, abgesehen, vom Bereich „Interoperability“ ausdrücklich nicht tue) und sich nach Alternativen umsehen wollen.

In dieser Situation halte ich die Anmerkung, daß dann Data-Becker-Schrottsoftware vom Mediamarkt-Wühltisch nicht mehr laufen könnte doch eher für sekundär.

Klar - Probleme gibts bei jedem BS - aber es ist auffallend, daß Benutzer anderer Systeme im Schnitt glücklicher mit ihrer Wahl zu sein scheinen, sodaß sie auf Dich dann weniger sachlich wirken, wenn sie voller Stolz von ihrem System berichten.

Zu Macintoshs entwickeln manche Leute sogar Gefühle, die ander nichtmal ihren Partnern entgegenbringen:
http://www.youtube.com/watch?v=zsqi2QHXaFI

Ich kann jedem lernwilligen Menschen nur raten, über den eigenen Tellerrand zu blicken und dann seine Wahl zu treffen - wenn diese dann „Windows“ lautet - warum nicht. „Was der Bauer ned kennt frisst er nicht“ halte ich aber für ein schlechtes Argument.

LG
Stuffi

Hallo,

(dem aufgefallen ist, dass die „Pro Windows“ Fraktion in
derartigen Debatten im statistischen Mittel deutlich
sachlicher (vor allem in Hinblick auf Realitätsnähe)
argumentiert und der in Sachen „Wahl des Betriebssystems“ nach
wie vor Leidenschaftslos ist)

Also „leidenschaftslos“ klingen Deine Ausführungen nicht
gerade…

Sind sie aber.

Selbst wenn obige Aussage stimmen sollte, wird sie durch Dein
Diskussionsverhalten nicht unbedingt bestätigt.

Nun ja, du bist vielleicht nicht unbedingt in der passenden Zielgruppe.
Sei versichert;- mein Diskusionsverhalten beruht auf einer sorgfältigen Analyse sowohl der Thematik, als auch der „Gesprächspartner“ und ist in der Wahl der rethorischen Mittel auf „maximale Effizienz“ unter Einbeziehung von Sekundärwirkungen optimiert.

Oder kurz: Das macht schon Sinn so.

Natürlich mag es auf Außenstehende „sachlich“ wirken, als
Advokat des status quo (und der heißt in puncto
Endbenutzer-Betriebssysteme numal Windows) aufzutreten - in
Abwandlung des alten EDV-Spruches (ursprünglich über IBM
geprägt) „No one ever got fired for buying Microsoft“.

Da missverstehst du mich aber gründlich.
Keineswegs bin ich ein „Advokat des status quo“, ich sehe lediglich den Tatsachen ins Auge.
Im Gegenteil würde ich sogar eine grössere Verbreitung von Linux ausdrücklich begrüssen, allerdings muss ein derartiger Wunsch eben auch der Realität gerecht werden in der wir nun mal leben.

Tatsache ist, daß viele Windows-Nutzer mit ihrem
Betriebssystem unzufrieden sind, etliche sogar (selbst wenn es
schizophren sein mag) die Herstellerfirma allerhand übler
Praktiken verdächtigen (was ich, abgesehen, vom Bereich
„Interoperability“ ausdrücklich nicht tue) und sich nach
Alternativen umsehen wollen.

Diesen Eindruck kann ich so nicht bestätigen.
Sicher wünschen sich viele ein besseres Windows und haben so manches auszusetzen.
Allerdings veranlasst der Grad der „Unzufriedenheit“ faktisch seltenst jemanden, sich ernsthaft mit „Alternativen“ auseinanderzusetzen und auch bereit zu sein den Preis für einen eventuell eintretenden „höheren Grad der Zufriedenheit“ zu zahlen.

In dieser Situation halte ich die Anmerkung, daß dann
Data-Becker-Schrottsoftware vom Mediamarkt-Wühltisch nicht
mehr laufen könnte doch eher für sekundär.

Die Verwendung des Begriffs „Schrottsoftware“ ist hier schon des Pudels Kern.
Das magst du so sehen; - mitunter sogar zu Recht; - allerdings muss sich dein Urteil eben auch an der Realität messen lassen und da ist es eben so, dass derartige Produkte von der breiten Masse (und um die geht es hier gerade) eben nicht als „Schrottsoftware“ empfunden werden.
Und es ist in der Realität eben nicht sekundär, sondern nach meiner Erfahrung PRIMÄR, dies obendrein in höchstem Masse.

Klar - Probleme gibts bei jedem BS - aber es ist auffallend,
daß Benutzer anderer Systeme im Schnitt glücklicher mit ihrer
Wahl zu sein scheinen, sodaß sie auf Dich dann weniger
sachlich wirken, wenn sie voller Stolz von ihrem System
berichten.

Klar, das kann ich absolut nachvollziehen, nur hilft das in einer derartigen Debatte eben nicht weiter; - Im Gegenteil!

Zu Macintoshs entwickeln manche Leute sogar Gefühle, die ander
nichtmal ihren Partnern entgegenbringen:
http://www.youtube.com/watch?v=zsqi2QHXaFI

Nun ja, das ist ein Thema für sich :wink:

Ich kann jedem lernwilligen Menschen nur raten, über den
eigenen Tellerrand zu blicken und dann seine Wahl zu treffen -
wenn diese dann „Windows“ lautet - warum nicht. „Was der
Bauer ned kennt frisst er nicht“ halte ich aber für ein
schlechtes Argument.

Aber ja,
es ist halt nur so, dass die breite Masse selbst mit „über den Tellerrand hinausschauen“ und „Linux gefressen haben“ schlussendlich deutlich mehrheitlich Windows will.

Nochmal:
Mir geht es in meinen Ausführungen explizit um erlebte und erlebbare Realität.

Gruss
Stefan

Sei versichert;- mein Diskusionsverhalten beruht auf einer
sorgfältigen Analyse sowohl der Thematik, als auch der
„Gesprächspartner“ und ist in der Wahl der rethorischen Mittel
auf „maximale Effizienz“ unter Einbeziehung von
Sekundärwirkungen optimiert.

Wieso das, wenn man der Sache so „leidenschaftslos“ gegenübersteht?

Allerdings veranlasst der Grad der „Unzufriedenheit“ faktisch
seltenst jemanden, sich ernsthaft mit „Alternativen“
auseinanderzusetzen und auch bereit zu sein den Preis für
einen eventuell eintretenden „höheren Grad der Zufriedenheit“
zu zahlen.

Das ist alles eine Frage des Mutes, Deine Ausführungen sind nicht geeignet, diesen zu erhöhen.

In dieser Situation halte ich die Anmerkung, daß dann
Data-Becker-Schrottsoftware vom Mediamarkt-Wühltisch nicht
mehr laufen könnte doch eher für sekundär.

Die Verwendung des Begriffs „Schrottsoftware“ ist hier schon
des Pudels Kern.
Das magst du so sehen; - mitunter sogar zu Recht; - allerdings
muss sich dein Urteil eben auch an der Realität messen lassen
und da ist es eben so, dass derartige Produkte von der breiten
Masse (und um die geht es hier gerade) eben nicht als
„Schrottsoftware“ empfunden werden.

Im Geschäft vielleicht nicht, weil der Titel so ähnlich klingt, wie das, was man eigentlich wollte und weil 9,99€ daneben steht - sobald das Ding aber auf der eigenen Festplatte ist, hält die von Dir so gepriesene Realität Einzug.

Und es ist in der Realität eben nicht sekundär, sondern nach
meiner Erfahrung PRIMÄR, dies obendrein in höchstem Masse.

Nein, sich wegen „die Visitkartendruckerei“ & Co auf ein bestimmtes Betriebssystem festzulegen ist nur absurd - jedes Office-Paket ist den die ach so speziellen Programmen um Längen überlegen.

Klar - Probleme gibts bei jedem BS - aber es ist auffallend,
daß Benutzer anderer Systeme im Schnitt glücklicher mit ihrer
Wahl zu sein scheinen, sodaß sie auf Dich dann weniger
sachlich wirken, wenn sie voller Stolz von ihrem System
berichten.

Klar, das kann ich absolut nachvollziehen, nur hilft das in
einer derartigen Debatte eben nicht weiter; - Im Gegenteil!

Doch. Es ist als Maß für die Zufriedenheit sogar sehr wertvoll.

Aber ja,
es ist halt nur so, dass die breite Masse selbst mit „über den
Tellerrand hinausschauen“ und „Linux gefressen haben“
schlussendlich deutlich mehrheitlich Windows will.

Das kann „die breite Masse“ aber nur sagen, wenn sie bereits über den Tellerrand geblickst hat - und das versuchst Du zu verhindern.

Nochmal:
Mir geht es in meinen Ausführungen explizit um erlebte und
erlebbare Realität.

Was ist „Realität“ in diesem Bereich? Die Wahnehmung und das Dafürhalten von Menschen (auch der „breiten Masse“) stellt keine objektive Realität dar sondern ist letztendlich nur eine Meinung.

LG
Stuffi

Hmm…
Hallo,
Hätte man Anfangs (deine vorhergehende Antwort)
noch eine konstruktive Kritik vermuten können, so stellt sich jetzt heraus, dass es dir eigentlich wohl nur um eine dumme Anmache geht.
Schade eigentlich.

Sei versichert;- mein Diskusionsverhalten beruht auf einer
sorgfältigen Analyse sowohl der Thematik, als auch der
„Gesprächspartner“ und ist in der Wahl der rethorischen Mittel
auf „maximale Effizienz“ unter Einbeziehung von
Sekundärwirkungen optimiert.

Wieso das, wenn man der Sache so „leidenschaftslos“
gegenübersteht?

Deine dumme Anmache Nr.1
Das ist Handwerk und hat nicht mal was mit dem Thema zu tun.
Es gehört schon eine gute Portion Ignoranz dazu, das nicht so sehen zu wollen.

Allerdings veranlasst der Grad der „Unzufriedenheit“ faktisch
seltenst jemanden, sich ernsthaft mit „Alternativen“
auseinanderzusetzen und auch bereit zu sein den Preis für
einen eventuell eintretenden „höheren Grad der Zufriedenheit“
zu zahlen.

Das ist alles eine Frage des Mutes, Deine Ausführungen sind
nicht geeignet, diesen zu erhöhen.

Deine dumme Anmache Nr.2
Das hat mit Mut so rein gar nichts zu tun.
Selbst ein „Normalverbraucher“ hat eine Vorstellung von dem was er will und was nicht.
Den Fakt der Bewertung „pro Windows“ als eine Frage des (mangelnden)Mutes zu sehen geht an der erlebbaren Realität völlig vorbei.

In dieser Situation halte ich die Anmerkung, daß dann
Data-Becker-Schrottsoftware vom Mediamarkt-Wühltisch nicht
mehr laufen könnte doch eher für sekundär.

Die Verwendung des Begriffs „Schrottsoftware“ ist hier schon
des Pudels Kern.
Das magst du so sehen; - mitunter sogar zu Recht; - allerdings
muss sich dein Urteil eben auch an der Realität messen lassen
und da ist es eben so, dass derartige Produkte von der breiten
Masse (und um die geht es hier gerade) eben nicht als
„Schrottsoftware“ empfunden werden.

Im Geschäft vielleicht nicht, weil der Titel so ähnlich
klingt, wie das, was man eigentlich wollte und weil 9,99€
daneben steht - sobald das Ding aber auf der eigenen
Festplatte ist, hält die von Dir so gepriesene Realität
Einzug.

Deine dumme Anmache Nr.3
Zum einen preise ich die Realität nicht, sondern betrachte sie nüchtern.
Zum anderen siehst du die 9,99 € Software deshalb überall, weil sie sich millionenfach verkaufen lässt und das nicht erst seit gestern.
Hier geht es für die Vertreibenden um eine knallharte betriebswirtschaftliche Realität.
DataBecker und co. wissen genau was sich verkaufen lässt und was nicht.
Angesichts dieser simplen Realität des Marktes ist deine hier vorgetragene Meinung dazu so unmassgeblich wie nur irgendwas.

Und es ist in der Realität eben nicht sekundär, sondern nach
meiner Erfahrung PRIMÄR, dies obendrein in höchstem Masse.

Nein, sich wegen „die Visitkartendruckerei“ & Co auf ein
bestimmtes Betriebssystem festzulegen ist nur absurd - jedes
Office-Paket ist den die ach so speziellen Programmen um
Längen überlegen.

Deine dumme Anmache Nr.4
Keine Ahnung in welchem (Pinguin-?)Keller du so deine Erkenntnisse ausbrütest.
In meiner Welt wollen die Leute die „Visitenkartendruckerei“ und für selbige ist es auch ein wichtiges Kaufargument pro Windows.
Das kannst du für so absurd halten wie du willst.

Klar - Probleme gibts bei jedem BS - aber es ist auffallend,
daß Benutzer anderer Systeme im Schnitt glücklicher mit ihrer
Wahl zu sein scheinen, sodaß sie auf Dich dann weniger
sachlich wirken, wenn sie voller Stolz von ihrem System
berichten.

Klar, das kann ich absolut nachvollziehen, nur hilft das in
einer derartigen Debatte eben nicht weiter; - Im Gegenteil!

Doch. Es ist als Maß für die Zufriedenheit sogar sehr
wertvoll.

Mag sein, bei mir persönlich kommt das so nicht an.

Aber ja,
es ist halt nur so, dass die breite Masse selbst mit „über den
Tellerrand hinausschauen“ und „Linux gefressen haben“
schlussendlich deutlich mehrheitlich Windows will.

Das kann „die breite Masse“ aber nur sagen, wenn sie bereits
über den Tellerrand geblickst hat - und das versuchst Du zu
verhindern.

Deine dumme Anmache Nr.5
Mir in diesen Zusammenhängen unterstellen zu wollen ich würde irgendwas verhindern wollen ist eine bodenlose Unverschämtheit.
Da frage ich mich glatt nach deinen kognitiven Fähigkeiten.

Nochmal:
Mir geht es in meinen Ausführungen explizit um erlebte und
erlebbare Realität.

Was ist „Realität“ in diesem Bereich? Die Wahnehmung und das
Dafürhalten von Menschen (auch der „breiten Masse“) stellt
keine objektive Realität dar sondern ist letztendlich nur eine
Meinung.

Wow,
dein Realitätsbegriff hat an dieser Stelle eine pathologische Qualität erreicht die wohl kaum noch zu toppen sein dürfte.
Kein Wunder also, dass du Beiträge wie den gerade eben schreiben musst.

Aber:
In der Welt ausserhalb deines Kellers gibt es eine Welt die ist gross und bunt und die Gesetze deines Denkens funktionieren dort nicht so wie du es gerne hättest.
Wenn du dort tatsächlich etwas ändern willst, solltest du erst mal anfangen die Leute die dich in deinen Zielen eventuell unterstützen würden nicht dumm anzumachen.

An diesem Punkt der Debatte hast du bei mir jedenfalls nichts anderes erreicht als erstens „persönlich verschissen“ zu haben und zweitens sachlich/ fachlich als „nicht ernst zu nehmen“ bewertet zu sein.

Traurig
Stefan

Sorry,

aber Du tust genau das, was Du anderen vorwirfst - von wegen „dumme Anmache“.

Ich habe gedach, daß mit Dir vielleicht doch eine Diskussion möglich wäre, aber dem ist wohl nicht so - jetzt sehe ich Deine „Leidenschaftslosigkeit“ unter einem anderen Licht.

Für mich ist hier EOD.

*PLONK*
Stuffi

Sorry,

Na das ist doch schon ein Anfang…

aber Du tust genau das, was Du anderen vorwirfst - von wegen
„dumme Anmache“.

Gerade das mache ich eben nicht!

Ich habe gedach, daß mit Dir vielleicht doch eine Diskussion
möglich wäre, aber dem ist wohl nicht so - jetzt sehe ich
Deine „Leidenschaftslosigkeit“ unter einem anderen Licht.

Eine Frage der Wahrnehmung.
Ich nehme wahr, dass du meine Texte nicht wirklich liest sondern in erster Linie durch die Brille deiner irrealen Weltsicht filterst wobei deine Rethorik die Grenzen des rational Zulässigen regelmässig deutlich überschreitet.
Nix ungewöhnliches, aber eben auch etwas das dich schlussendlich disqualifiziert.

Für mich ist hier EOD.

Aber ja doch.

*PLONK*

Yep
Stefan

Hallo,

Im Geschäft vielleicht nicht, weil der Titel so ähnlich
klingt, wie das, was man eigentlich wollte und weil 9,99€
daneben steht - sobald das Ding aber auf der eigenen
Festplatte ist, hält die von Dir so gepriesene Realität
Einzug.

**niehaus@ceramic:~$** apt-cache show glabels
Package: glabels
Priority: optional
Section: gnome
Installed-Size: 1024
Maintainer: Andrew Lau 
Architecture: i386
Version: 2.1.3-1
Depends: glabels-data (= 2.1.3-1), libart-2.0-2 (\>= 2.3.16), libc6 (\>= 2.3.6-6), libebook1.2-5 (\>= 1.6.2), libgconf2-4 (\>= 2.13.5), libglade2-0 (\>= 1:2.5.1), libglib2.0-0 (\>= 2.10.0), libgnome2-0 (\>= 2.14.1), libgnomecanvas2-0 (\>= 2.11.1), libgnomeprint2.2-0 (\>= 2.12.1), libgnomeprintui2.2-0 (\>= 2.12.1), libgnomeui-0 (\>= 2.13.0), libgnomevfs2-0 (\>= 2.13.92), libgtk2.0-0 (\>= 2.8.0), libpopt0 (\>= 1.10), libxml2 (\>= 2.6.26)
Suggests: evolution-data-server
Filename: pool/main/g/glabels/glabels\_2.1.3-1\_i386.deb
Size: 357076
MD5sum: 812437ce793b54ec9a193bf4e7fecf89
SHA1: 75355408b78402c88cc8d47c991428fc6689926d
SHA256: 2cb54acacfd583609440d2389696ff71681de17aacbf1b0c6da0acad832c6e14
Description: label, business card and media cover creation program for GNOME
 gLabels is a lightweight program for creating labels, business cards and media
 covers for the GNOME desktop environment. It is designed to work with various
 laser/ink-jet peel-off label and business card sheets that you'll find at most
 office supply stores.
 .
 gLabels also supports mail merge from sources such as CSV files, vCards and
 Evolution data servers.
 .
 Author: Jim Evins 
 Homepage: http://glabels.sourceforge.net/
Tag: interface::x11, role::stuck\_out\_tongue:rogram, scope::application, suite::gnome, uitoolkit::gtk, use::stuck\_out\_tongue:rinting, x11::application

Ich habe das nicht ausprobiert, weil ich nicht wirklich Bedarf habe, aber es dürfte sich mit einem beherzten „aptitude install glabels“ installieren lassen.

Und weil hier anscheinend eine Menge Leute mit ausgeprögter Tastaturphobie mitliest: das Ding ist auch mittels synaptic per Mausklick installiert. Hmm. Es sind genau 5 Klicks bis zur Installation.

Ist das zu schwer?

Sebastian