Argumente für und wider Linux für ONUs

Erst mal recht herzlichen Dank für die zahlreichen Beiträge in dem Thread „Linux oder Windows?“. Es hat Spass gemacht die Beiträge zu lesen.
Aus Gründen der Übersichtlichkeit eröffne ich lieber einen neuen Thread:

Ich bin dabei Argumente für den Einsatz von Linux für ONUs (hier erscheint mir vorallem Ubuntu sinnvoll) zusammenzutragen.

Zuerst einmal die Vorteile.

  • Vorteile von Linux vor allem im Sicherheitsbereich
  • Ressourcen schonend, läuft auch auf älteren Rechnern
  • Geringe Kosten auch für Programme und Updates
  • Support und Unterstützung durch die Community
  • Geschwindigkeit des Betriebssystems
  • Standard Netzwerkunterstützung und Multiusereinsatz
  • Kompatibilität zu Windows (Datenaustausch)
  • Einfache Installation (z.B. Live CD von Ubuntu)

Allerdings gibt es doch eine Reihe von Nachteilen von Linux die ONUs vor einem Wechsel abschrecken lassen. Zum Teil habe ich diese Nachteile mit Anmerkungen versehen, die diese Einwände entkräften:

Programmangebot
Das Programmangebot für Microsoft Windows ist unvergleichlich. Es gibt praktisch keinen Bereich für den es nicht mehrere Programme gibt. Allerdings stellt sich die Frage, ob der ONU diese Programme überhaupt braucht oder sie je nutzen wird. Festzuhalten bleibt, dass für Standardanwendungen das Programmangebot für Linux ausreichend ist.

Hardwaretreiber
Viele Hardwareanbieter bieten für Geräte oft nur Windowstreiber an. Die Unterstützung für Linux lässt sehr zu wünschen übrig. Dies zeigt sich sowohl im Druckertreiber- als auch im Grafiktreiberbereich.

Softwareanpassungen
Fehlende oder fehlerhafte Treiber müssen oft händisch durch das Ausführen von Kommandozeilenbefehlen geladen bzw. ergänzt werden. Hier hat der ONU, der eine geschlossene grafische Oberfläche gewohnt ist Hemmschwellen. Zwar bemüht sich die Linuxgemeinde, und hier sei noch einmal lobend die Ubuntu-Community erwähnt, intensiv diese Problematik mit „How-to“ Anleitungen zu mildern. Der ONU braucht dabei die einzelnen Konsolenkommandos nur noch per cut&paste in die Konsole einzutragen.

Einarbeitungszeit
Viele ONUs schreckt die Einarbeitungszeit, da sie ein neues Betriebssystem erlernen müssen. Allerdings vermitteln moderne Linuxdistributionen mit den grafischen Desktopumgebungen wie GNOME und KDE eine Windowslike feeling. Viele Open Sourceprogramme für Standardanwendungen sind entweder auch schon unter Windows weit verbreitet (z.B. Mozilla Firefox) oder orientieren sich an den beliebten Windows Vorlagen (z.B. Open Office), so dass entweder gar keine oder nur geringe Einarbeitungszeit nötig ist.

Konsolenbefehle
Im Vergleich zu Windows gibt es eine größere Notwendigkeit Konsolenbefehle zu benutzen . Dies gilt vorallem wenn widerspenstige Hardware eingerichtet werden soll, oder falls gar etwas repariert werden muss. Zwar wird man in diesen Fällen die exakt einzugebenden Befehle in den Anleitungen oder im Forum finden, aber nicht jeder ONU traut sich den unfallfreien Umgang mit der Konsole zu. Es ist aber bei Linux dei eindeutige Tendenz festzustellen immer mehr Konfigurationsmechanismen in die grafische Desktopumgebung einzubinden.

Spiele
Für grafisch anspruchsvolle Spiele ist Linux nicht geeignet.

Mich würde eure Meinung zu den Argumenten interessieren. Wahrscheinlich habe ich auch etwas vergessen. Bitte bedenkt aber, dass sich diese Argumente immer auf einen ONU ohne besondere Computerkenntnisse bezieht. In englischsprachigen Foren wird hier häufig von „Mom&Dad“ gesprochen. Für erfahrene Computeranwender oder etwa gestandene Linuxuser sieht die Welt natürlich etwas anders aus.

Ola,
das ist alles sehr gut zusammengefasst, aber ich denke ein nicht unerheblicher Vorteil eines Linux/Unix Systemes ist dass du im Gegensatz zu Windows halbwegs weißt was dein System macht. Also man einen wesentlich besseren Einblick in die funktionsweise von Speicher/Festplatte/CPU-Zeit/Netzwergeräten bekommt. Wenn du ein ‚Experte‘ im Bereich EDV werden willst, führt eigentlich kein Weg an Linux vorbei.

Ich benutze zum Arbeiten Windows, aufgrund der erwähnten Programmvielfalt, aber ich habe in meiner Ausbildung auch verschiedene Server aufgesetzt, und dass war äußerst hilfreich um Netzwerkläufe und die enprechende Hard-/Softwarestruktur zu verstehen. Also vielleicht kannst du ja erstmal ne zweit Rechner als z.B. Samba und DHCP Server aufsetzen, aber wie auch immer. Es macht mehr Spass (Erfolgsfaktor) als Windows zu benutzen.

Viel Spass,
Julius

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

nimm mal bitte wörtlich, was ich frage, nicht als Provokation, bei so einem Thread muß ich das ja dazu schreiben.

Gibt es denn für z.B. Ubuntu eine Programmiersprache, die ähnlich wie VB leicht zu erlernen ist und mit der man sich für fast alles eine eigene Lösung bauen kann? Am Besten wirklich ein Basic, ähnlich VB?

Ich hatte schon einige Computer, wenn ich so zurück denke. Der Erste war noch nicht grafikfähig, hatte aber schon ein Basic. Ich hatte noch nie einen Computer ohne Basic, auf dem Amiga war’s dann AMOS, jetzt auf dem PC sind es VB und Blitzbasic. Für mich persönlich wäre das das entscheidend Kriterium. OO und FF gibt’s ja für alle, auf alles weitere könnte ich zur Not verzichten oder es selbst schreiben, das macht eh den meisten Spaß.

C/C++, Java ist mir zu kompliziert, eventuell bin ich auch einfach zu dumm dafür. :smile:

Gruß, Rainer

Gibt es denn für z.B. Ubuntu eine Programmiersprache, die
ähnlich wie VB leicht zu erlernen ist und mit der man sich für
fast alles eine eigene Lösung bauen kann?

Shellscripts, Perl, Python - Basic wird es wohl auch geben.

LG
Stuffi

Programmangebot
Das Programmangebot für Microsoft Windows ist unvergleichlich.
Es gibt praktisch keinen Bereich für den es nicht mehrere
Programme gibt. Allerdings stellt sich die Frage, ob der ONU
diese Programme überhaupt braucht oder sie je nutzen wird.
Festzuhalten bleibt, dass für Standardanwendungen das
Programmangebot für Linux ausreichend ist.

Das Programmangebot für Linux ist unvergleichlich. Selbst in Distributionen mit restriktivem Paketmanagement gibt es für nahezu jede Aufgabe die freie Wahl zwischen verschiedensten Lösungen.

Hardwaretreiber
Viele Hardwareanbieter bieten für Geräte oft nur
Windowstreiber an. Die Unterstützung für Linux lässt sehr zu
wünschen übrig. Dies zeigt sich sowohl im Druckertreiber- als
auch im Grafiktreiberbereich.

Softwareanpassungen
Fehlende oder fehlerhafte Treiber müssen oft händisch durch
das Ausführen von Kommandozeilenbefehlen geladen bzw. ergänzt
werden.

Treiber müssen dann manuell kompiliert werden, wenn die gewählte Distribution keine entspr. Binaries zur Verfügung stellt. Das kann aufgrund der Abhängigkeiten der Quellen von der Verfügbarkeit bestimmter Libraries, Compilerversionen, Kompilierflags… für den Normaluser ein enormer Graus sein.

Einarbeitungszeit
Viele ONUs schreckt die Einarbeitungszeit, da sie ein neues
Betriebssystem erlernen müssen.

Normaluser arbeiten nicht mit Betriebssystemen, sondern mit einigen, wenigen Programmen. Solange diese mit wenigen Mausklicks zu erreichen sind, ist der Einarbeitungsaufwand vernachlässigbar. Problematisch wird es, wenn verschiedene Anwendungen verschiedene Benutzungskonzepte aufweisen oder wenn der Anwender, was sehr häufig der Fall ist, nicht in der Lage ist, zu unterscheiden, welche Anwendung für welche Aufgabe zweckdienlich ist.

Konsolenbefehle
Im Vergleich zu Windows gibt es eine größere Notwendigkeit
Konsolenbefehle zu benutzen . Dies gilt vorallem wenn
widerspenstige Hardware eingerichtet werden soll, oder falls
gar etwas repariert werden muss.

Der reine Anwender wird die Konsole allenfalls dann zu Gesicht bekommen, wen er versehentlich über sie stolpert. Wer allerdings im Vertrauen auf Werbesuggestionen einstöpseln, klicken, alles erledigt, sein System selbst verwalten möchte, wird ohne entspr. Fachwissen in allen Betriebssystemen schnell an die Grenzen seiner Möglichkeiten stossen.

Spiele
Für grafisch anspruchsvolle Spiele ist Linux nicht geeignet.

Absolut falsch! Linux ist hervorragend geeignet für grafische Anwendungen aller Art. Grafisch anspruchsvolle Spiele werden für Linux aber nur in sehr seltenen Fällen (z. B. Doom3) angeboten.

Mich würde eure Meinung zu den Argumenten interessieren.
Wahrscheinlich habe ich auch etwas vergessen. Bitte bedenkt
aber, dass sich diese Argumente immer auf einen ONU ohne
besondere Computerkenntnisse bezieht. In englischsprachigen
Foren wird hier häufig von „Mom&Dad“ gesprochen. Für erfahrene
Computeranwender oder etwa gestandene Linuxuser sieht die Welt
natürlich etwas anders aus.

Mom & Dad lassen sich ihren Rechner von ihren Zöglingen einrichten. Müssen sie ihn selbst einrichten bzw. pflegen, sind sie, auf sich allein gestellt, bei jedem Betriebssystem aufgeschmissen.

Gruss
Schorsch

Shellscripts, Perl, Python - Basic wird es wohl auch geben.

BwBasic und YaBasic unter Debian. VisualBasic aber verfügt über sehr umfangreiche Klassenbibliotheken und Schnittstellen zum Betriebssystem, das wird sich so unter Linux nicht finden lassen.

Gruss
Schorsch

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Hi Stuffi,

Gibt es denn für z.B. Ubuntu eine Programmiersprache, die
ähnlich wie VB leicht zu erlernen ist und mit der man sich für
fast alles eine eigene Lösung bauen kann?

Shellscripts, Perl, Python - Basic wird es wohl auch geben.

ich habe mich mal wieder falsch ausgedrückt. Ich meine natürlich eine Programmiersprache, mit der ich mir zum Beispiel einen eigenen Mailclient schreiben könnte, wenn mir Thunderbird nicht gut genug ist. Mit VB ist das kein Problem. Oder auch nur mal ein 3-D-Programm für ein Apfelmännchen … VB-Beispiel:
http://www.win-home.de/Apf3d.JPG
http://www.win-home.de/Apf3d2.JPG
Oder ein Strategiespiel …

Das wird ja mit Shellscripts nicht möglich sein, oder? Geht das mit Pearl oder Python? Wie heißt das Basic für Linux, mit dem das geht? Auf welcher Distribution kann man das verwenden?

Gruß, Rainer

Hallo Schorsch,

BwBasic und YaBasic unter Debian. VisualBasic aber verfügt
über sehr umfangreiche Klassenbibliotheken und Schnittstellen
zum Betriebssystem, das wird sich so unter Linux nicht finden
lassen.

So etwas wie die API-Aufrufe in VB geht nicht? Dann wird das Ergebnis etwas langsam, denke ich. Schnell und gut genug für ein Echtzeit-Strategiespiel? Mit Blizbasic geht das.

Danke!

Gruß, Rainer

Na, mein lieber Rainer,

ein enig off topic? Sowas von mir in Deinen Windows - Brettern, und Du wuerdest den Beitrag mal wieder loeschen. Dieses Brett heisst „IT- Sicherheit“, nicht „programmieren“?
Ich nehme Dir auch nicht ab, dass Du mit Deinem Einwand nicht provozieren willst, denn selbst wenn es basich fuer irgendein Linux geben wuerde, Du brauchst ohnehin Windows, weil nur darauf „Deine“ SW laeuft, sprich Spiele.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

nur allzu gerne beteilige ich mich an so sinnlosen Diskussionen =:wink:

Ich habe schon viele User in die kalten Fluten eines Linuxumstieges springen sehen. Nur die wenigsten sind auch komplett durchgeschwommen.

  • Vorteile von Linux vor allem im Sicherheitsbereich

Kann man eigentlich so unterschreiben. allerdings auch nur, wenn der Nutzer weiss was er macht. Es gibt schon die ein oder andere Distribution die standardmaessig offener als Windows ist. Nur die Anzahl der Angriffe gegen Linux-Maschinen ist geringer.

  • Ressourcen schonend, läuft auch auf älteren Rechnern

Halbwahr. Es gibt mit Sicherheit immer eine Distribution, die auch auf aelteren Rechnern laeuft. Aber es gibt auch immer Windows-Versionen, die auf 386ern laufen! Die Systemvoraussetzungen fuer KDE sind fast identisch mit denen fuer Windows XP Pro!! (Quelle: kde.org/microsoft.com)

  • Geringe Kosten auch für Programme und Updates

Fuer einen ONU sind auch die Kosten unter Windows nicht hoeher.

  • Support und Unterstützung durch die Community

Hmm, gleiches gilt aber auch fuer Windows, oder?

  • Geschwindigkeit des Betriebssystems

Klares Ja.

  • Standard Netzwerkunterstützung und Multiusereinsatz

Klares Ja.

  • Kompatibilität zu Windows (Datenaustausch)

Sollte kein Vorteil sondern ein Standard sein. Eher wuerde ich Windows die Inkompatibilitaet als Nachteil anrechnen

  • Einfache Installation (z.B. Live CD von Ubuntu)

Auch eine Windows-Installation ist einfach

Allerdings gibt es doch eine Reihe von Nachteilen von Linux
die ONUs vor einem Wechsel abschrecken lassen. Zum Teil habe
ich diese Nachteile mit Anmerkungen versehen, die diese
Einwände entkräften:

Programmangebot
Das Programmangebot für Microsoft Windows ist unvergleichlich.
Es gibt praktisch keinen Bereich für den es nicht mehrere
Programme gibt. Allerdings stellt sich die Frage, ob der ONU
diese Programme überhaupt braucht oder sie je nutzen wird.
Festzuhalten bleibt, dass für Standardanwendungen das
Programmangebot für Linux ausreichend ist.

ich glaube, das Angebot an Linux-Programmen sollte fuer einen ONU ausreichend sein.

Hardwaretreiber
Viele Hardwareanbieter bieten für Geräte oft nur
Windowstreiber an. Die Unterstützung für Linux lässt sehr zu
wünschen übrig. Dies zeigt sich sowohl im Druckertreiber- als
auch im Grafiktreiberbereich.

Hier liegt das groesset Problem! Es gibt immer einen Weg, aber der ist meist so beschwerlich, dass viele ihn scheuen. Ein Beispiel:

Scanner - jemand hat sich erfolgreich durch eine Linuxinstallation gequaelt und wollte dann noch den Scannr installieren. Lauffaehig war er, aber die Tasten an der Vorderseite fuers Kopieren und Faxen konnte man nunmer vergessen.

Softwareanpassungen
Fehlende oder fehlerhafte Treiber müssen oft händisch durch
das Ausführen von Kommandozeilenbefehlen geladen bzw. ergänzt
werden. Hier hat der ONU, der eine geschlossene grafische
Oberfläche gewohnt ist Hemmschwellen. Zwar bemüht sich die
Linuxgemeinde, und hier sei noch einmal lobend die
Ubuntu-Community erwähnt, intensiv diese Problematik mit
„How-to“ Anleitungen zu mildern. Der ONU braucht dabei die
einzelnen Konsolenkommandos nur noch per cut&paste in die
Konsole einzutragen.

Vorsicht! Du waerst nicht der erste, der ein „rm -rf *“ in seine Konsole kopiert! Gerade diese Gleichgueltigkeit der s.g. ONUs ist es, die immer wieder von Linux abhalten wird. Dieses „entweder klappts sofort oder ich lass es“!

Einarbeitungszeit
Viele ONUs schreckt die Einarbeitungszeit, da sie ein neues
Betriebssystem erlernen müssen. Allerdings vermitteln moderne
Linuxdistributionen mit den grafischen Desktopumgebungen wie
GNOME und KDE eine Windowslike feeling. Viele Open
Sourceprogramme für Standardanwendungen sind entweder auch
schon unter Windows weit verbreitet (z.B. Mozilla Firefox)
oder orientieren sich an den beliebten Windows Vorlagen (z.B.
Open Office), so dass entweder gar keine oder nur geringe
Einarbeitungszeit nötig ist.

IMHO kann man ein Linux-System so aufsetzen, dass die meisten ONUs nichtmal merken, dass es nicht Windows ist =:wink:

Konsolenbefehle
Im Vergleich zu Windows gibt es eine größere Notwendigkeit
Konsolenbefehle zu benutzen . Dies gilt vorallem wenn
widerspenstige Hardware eingerichtet werden soll, oder falls
gar etwas repariert werden muss. Zwar wird man in diesen
Fällen die exakt einzugebenden Befehle in den Anleitungen oder
im Forum finden, aber nicht jeder ONU traut sich den
unfallfreien Umgang mit der Konsole zu. Es ist aber bei Linux
dei eindeutige Tendenz festzustellen immer mehr
Konfigurationsmechanismen in die grafische Desktopumgebung
einzubinden.

Spiele
Für grafisch anspruchsvolle Spiele ist Linux nicht geeignet.

Es waere gut geeignet (naja, nicht viel schlechter als Windows). Allerdings sehen die Entwickler keine Notwendigketi fuer soetwas.

Es steht und faellt mit der kompatibilitaet zur breiten Masse der Hardware.

USB-DSL-Modem? Vergiss es! Videograbber aus dem Pearl-Versand? Keine Chance! Du willst WAS? Bilder vom NoName Tschibofon auf den Rechner bekommen? Mit dem Datenkabel von Ebay? No Way!
usw…

Ciao! Bjoern

Hallo,

So etwas wie die API-Aufrufe in VB geht nicht?

Du hast offenbar nicht so den Plan. Selbstverständlich gibt es „API
Aufrufe“. Die Frage ist nur, welche API denn so zur Verfügung stehen.

Dann wird das
Ergebnis etwas langsam, denke ich. Schnell und gut genug für
ein Echtzeit-Strategiespiel? Mit Blizbasic geht das.

Nu lass mal Dein olles Basic stecken. Gerade Python gilt als sehr
leicht zu erlernen, man kann es auch unter Windows nutzen und es gibt
säckeweise Grafikbibliotheken. Man kann z.B. mit dem PCGK (python
computer graphics toolkit) allerlei lustige Sachen machen …

http://cgkit.sourceforge.net/videos/nebula.avi
http://isas.uni-karlsruhe.de/site_de/research/pamcan…

Lass Dir mal ein paar neue Beispiele einfallen, nicht immer die
gleichen langweiligen, hässlichen Mandelbrot-Gitternetze, die Du
irgendwann als Jüngling mal in Basic gehackt hast.

Wer meint, Windows sei gegenüber Linux zum Zwecke der Programmierung
besser geeignet, der macht sich schlicht lächerlich.

Gruß

Fritze

Hallo Fritze,

ich dachte mir schon, daß wieder Jemand missionieren kommt, aber ich habe zum Glück schon nützliche Antworten bekommen.

Schönes Wochenende.

Gruß, Rainer

Hallo Rainer

Gibt es denn für z.B. Ubuntu eine Programmiersprache, die
ähnlich wie VB leicht zu erlernen ist und mit der man sich für
fast alles eine eigene Lösung bauen kann?

Shellscripts, Perl, Python - Basic wird es wohl auch geben.

Ich möchte noch eines drauf setzen: http://de.wikipedia.org/wiki/Kylix

Aber so wie mir scheint, ist wohl alles in einer erlernbaren Programmiersprache geschrieben und es scheint auch zu funktionieren :wink:

der hinterwäldler

Hallo Hinterwäldler,

Ich möchte noch eines drauf setzen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kylix

stimmt, das habe ich sogar. :smile: Aber in der Firma, nie benutzt und völlig vergessen, Danke! Delphi habe ich mir mal angesehen und bin nicht damit zurecht gekommen.

Aber so wie mir scheint, ist wohl alles in einer erlernbaren
Programmiersprache geschrieben und es scheint auch zu
funktionieren :wink:

Klar ist jede Programmiersprache erlernbar, aber mit unterschiedlichem Aufwand. Bei manchen steht alles in der Hilfe/Anleitung, bei anderen muß man einen Lehrgang besuchen und für Hunderte Euro Bücher kaufen.

Lehrgang und Hunderte Euro fallen bei mir aus. :smile:

Gruß, Rainer

Hallo Big_Surfer

Programmangebot
Das Programmangebot für Microsoft Windows ist unvergleichlich.
[…]
Programmangebot für Linux ausreichend ist.

Das ist eine Legende. Du hast die Links nicht besucht. Ich schrieb auch, das wilde Downloadarchive unbekannt sind. Du kannst also nicht deine Software auf solchen Seiten wie http://www.bodo-wolff.de/ beziehen oder noch viel schlimmer, in einem der Zeitungsarchive. Wer sollte diese pflegen? Nur in zentralen Pagen erhältst du ein umfangreiches, aktuelles, sauberes und gepflegtes Angebot.

Hardwaretreiber
Viele Hardwareanbieter bieten für Geräte oft nur
Windowstreiber an. Die Unterstützung für Linux lässt sehr zu
wünschen übrig. Dies zeigt sich sowohl im Druckertreiber- als
auch im Grafiktreiberbereich.

Für jedes (exotische) Devirat einen Treiber anzubieten ist ein Unding. Das ist keinem Hersteller zuzumuten. Er kommt der Sache weitestgehend entgegen, wenn er den Code zur Verfügung stellt. Da gibt es jedoch die unterschiedlichsten Hemmnisse. Oft spielt das Unternehmen auch eine Rolle, welche die Treiber für ihr BS signiert. Nicht umsonst wurde AVM-Fritz! auch zu meinem Leidwesen aus Suse und anderen Distris entfernt. Das sind aber Ausnahmen. Mir ist kein wirklicher Fall bekannt, in welchem eine Hardware, die länger als 6 Monate auf dem Markt ist, nicht angeschlossen und betrieben werden kann. Es gibt für alles eine Lösung.

Softwareanpassungen
Fehlende oder fehlerhafte Treiber müssen oft händisch durch
[…]
einzelnen Konsolenkommandos nur noch per cut&paste in die
Konsole einzutragen.

Hier bringst du etwas durcheinander. Wenn ich mich daran erinnere, welche Kopfstände wir unter DOS gemacht haben, so ist die Konsole von Linux nur noch ein Kinderspiel. Zudem hatten wir früher nicht die effektive Hilfe in den Foren, sondern haben nur in Bunten kommuniziert und uns ausgetauscht oder mußten 1/2 Meter Handbücher wälzen. Das alles bleibt dem Anwender heute erspart.

Konsolenbefehle
Im Vergleich zu Windows gibt es eine größere Notwendigkeit
Konsolenbefehle zu benutzen .

Nein, nur im Ausnahmefall bei der Einrichtung und Konfiguration des Systems. Sie wird ansonsten nicht öfter gebraucht wie unter XP und ist dann mit einem Mausklick auf dem Desktop. Bei Windows ist das für ONU viel verwirrender, denn das Konsolefenster ist Default nicht offen.

im Forum finden, aber nicht jeder ONU traut sich den
unfallfreien Umgang mit der Konsole zu. Es ist aber bei Linux
dei eindeutige Tendenz festzustellen immer mehr
Konfigurationsmechanismen in die grafische Desktopumgebung
einzubinden.

Sehe dich auf den Win-Brettern um und vergleiche das mit deiner Aussage, eines von vielen Stichwörtern sind „Systemwiederherstellung“ oder „Abgesicherter Modus“… Ich biete nicht umsonst einem ausgewälten Klientel meinen Supertweaker an und er wird angenommen, auch wenn da paar Leuts ihr weißes Haupt schütteln.

Spiele
Für grafisch anspruchsvolle Spiele ist Linux nicht geeignet.

Das ist falsch. Die kommerziellen Spieleprogrammierer finden nur keinen Markt. Wer eine schnelle Grafik hat, kann sich dutzende 3D-Spielchen aus den Archiven holen. Für Suse hier: http://packman.links2linux.de/category/games-fun

aber, dass sich diese Argumente immer auf einen ONU ohne
besondere Computerkenntnisse bezieht. In englischsprachigen
Foren wird hier häufig von „Mom&Dad“ gesprochen.

Gerade für diese Altersgruppe ist Linux bestens geeignet. Ich bin auch derzeit beim Umstieg. Ganz einfach, weil ich keine Lust mehr habe, mich ständig mit BGs Schweizer Käse auseinanderzusetzen. Ich hätte ihn schon längst komplett vollzogen, wenn bei meinem Hobby die Hersteller mitspielen würden. So mache ich es eben mit Windows und alles andere mit Linux.
Ich habe damit keine ideologischen Probleme.

der hinterwäldler


Von 0 auf 100 benötigt Linux ca. 90 bis 120 Minuten.
Für einen Linux-OfficePC auf einer Hardware von der Stange braucht
der ONU maximal 2 Stunden, um ab Einschieben der SetupDVD
komplett betriebsbereit ins Internet zu gehen. Dazu benötigen
nur der Internetzugang und der Mailclient einiger spezieller
Konfigurationen.

Hier liegt das groesset Problem! Es gibt immer einen Weg, aber
der ist meist so beschwerlich, dass viele ihn scheuen. Ein
Beispiel:

Scanner - jemand hat sich erfolgreich durch eine
Linuxinstallation gequaelt und wollte dann noch den Scannr
installieren. Lauffaehig war er, aber die Tasten an der
Vorderseite fuers Kopieren und Faxen konnte man nunmer
vergessen.

Nur gibt’s für die Tasten leider auch keine Treiberunterstützung für Windows. Klar, die Tasten funktionieren unter Windows - aber dafür muss ich eine komplette, mehrere hundert Megabyte grosse Softwaresuite installieren. Die sich neben mehreren Einträgen im Startmenu und auf dem Desktop im Systemtray einnistet, damit die Startdauer des Systems weiter erhöht; die ungefragt die von mir gewünschte Standardbehandlung bestimmter Dateitypen abändert, die ich schlicht nicht will! Ich wollte eine Twain-Schnittstelle und einen Treiber, der diese Buttons unterstützt. Um alle paar Wochen mal ein Dokument zu scannen.

Und genau solche Software ist ganz wesentliche Ursache für den immer wieder (in aller Regel) vorzufindenen katastrophalen Zustand der Windowssysteme bei Otto Normaluser. Da ziehe ich generische Treiber - ob unter Linux, ob unter Windows - allemal vor. Auch wenn dann einige Funktionen fehlen, deren Bequemlichkeitsgewinn die vom Hersteller dafür auferlegten Kosten deutlich unterschreitet.

Gruss
Schorsch

So etwas wie die API-Aufrufe in VB geht nicht? Dann wird das
Ergebnis etwas langsam, denke ich. Schnell und gut genug für
ein Echtzeit-Strategiespiel? Mit Blizbasic geht das.

Die naheliegendste Alternative unter Linux wäre Perl, eine weitaus mächtigere, in den Anfangsgründen aber genauso leicht zu erlernende Sprache wie BASIC. Nur ist Visual Basic nicht eigentlich eine Programmiersprache, sondern weit wesentlicher (das Visual) ein Entwicklungsumgebung. Daher ist deine Frage nach einer Programmiersprache als Alternative zu VB eigentlich falsch gestellt.

Ferner ist VB ausschliesslich spezifisch auf Windows bzw. .net zugeschnitten, es gibt somit ein eng definiertes Subset an Möglichkeiten, das du unter jeder Windows-Installation voraussetzen kannst. Das wirst du unter Linux so nicht vorfinden. Zumal unter Linux entwickelte Programme möglicherweise ja nicht nur unter SuSE oder Ubuntu, sondern auch unter BSD oder sogar auch unter Windows laufen sollen. Womit dem Zugriff auf System-APIs enge Grenzen gesetzt sind. Die du aber natürlich beliebig dehnen kannst, soweit du auch unter Linux nur für eine bestimmte Laufzeitumgebung entwickelst.

Alleine diese Vorüberlegungen anzustellen bedeutet für dich gegenüber der VB-Programmierung schon einen höheren Aufwand. Den du dir ersparen kannst, solange du nur zum Privatvergnügen entwickelst. Bleibt der Nachteil, dass du fertige Kompilate nicht mehr so einfach im Bekanntenkreis verteilen kannst wie unter Windows, wo du weisst, dass die alle im wesentlichen das gleiche XP fahren wie du.

Gruss
Schorsch

Hallo Hinterwäldler,

vielen Dank für deine Antworten auf meine Threads. Du hast jeweils umfangreich geantwortet aber manchmal leider am Thema vorbei oder du hast die Frage nicht richtig verstanden.

Programmangebot für Linux ausreichend ist.

Das ist eine Legende. Du hast die Links nicht besucht. Ich
schrieb auch, das wilde Downloadarchive unbekannt sind. Du
kannst also nicht deine Software auf solchen Seiten wie
http://www.bodo-wolff.de/ beziehen oder noch viel schlimmer,
in einem der Zeitungsarchive. Wer sollte diese pflegen? Nur in
zentralen Pagen erhältst du ein umfangreiches, aktuelles,
sauberes und gepflegtes Angebot.

Ich schrieb: Festzuhalten bleibt, dass für Standardanwendungen das Programmangebot für Linux ausreichend ist.

Hardwaretreiber
Viele Hardwareanbieter bieten für Geräte oft nur
Windowstreiber an. Die Unterstützung für Linux lässt sehr zu
wünschen übrig. Dies zeigt sich sowohl im Druckertreiber- als
auch im Grafiktreiberbereich.

Für jedes (exotische) Devirat einen Treiber anzubieten ist ein
Unding. Das ist keinem Hersteller zuzumuten. Er kommt der
Sache weitestgehend entgegen, wenn er den Code zur Verfügung
stellt. Da gibt es jedoch die unterschiedlichsten Hemmnisse.
Oft spielt das Unternehmen auch eine Rolle, welche die Treiber
für ihr BS signiert. Nicht umsonst wurde AVM-Fritz! auch zu
meinem Leidwesen aus Suse und anderen Distris entfernt. Das
sind aber Ausnahmen. Mir ist kein wirklicher Fall bekannt, in
welchem eine Hardware, die länger als 6 Monate auf dem Markt
ist, nicht angeschlossen und betrieben werden kann. Es gibt
für alles eine Lösung.

Dann schau dir z.B. doch mal das leidige Problem mit der Installation von WLAN-Hardware an. Es ist für den ONU unbedeutend, warum hier keine einfach zu installierenden Treiber von den Herstellern angeboten werden. Er sieht nur: Hier muss ich an die Konsole ran und die Befehle aus dem Linux-Forum abtippen. Hoffentlich funktioniert es dann! Das ist in den Augen eines ONU ein Qualitäts- und Komfortnachteil gegenüber Windows. Für ihn zählt nur: Läuft’s und mit welchem Aufwand.

Ein weiteres Beispiel: Versuche doch mal ein Standard Motherboard mit eingebautem 845 Grafikchip vernünftig zum Laufen zu bringen. Dieser Chipsatz hat eine nicht unerhebliche Verbreitung ist seit Jahren auf dem Markt.

Softwareanpassungen
Fehlende oder fehlerhafte Treiber müssen oft händisch durch
[…]
einzelnen Konsolenkommandos nur noch per cut&paste in die
Konsole einzutragen.

Hier bringst du etwas durcheinander. Wenn ich mich daran
erinnere, welche Kopfstände wir unter DOS gemacht haben, so
ist die Konsole von Linux nur noch ein Kinderspiel. Zudem
hatten wir früher nicht die effektive Hilfe in den Foren,
sondern haben nur in Bunten kommuniziert und uns ausgetauscht
oder mußten 1/2 Meter Handbücher wälzen. Das alles bleibt dem
Anwender heute erspart.

Beispiel gefällig: Dann installiere doch einmal Antivir unter Windows und unter Linux und lasse einen ONU dabei zuschauen.
Was interessiert den ONU, was früher mit DOS oder mit Lochkarten alles für Probleme aufgetreten sind. Mit diesem Argument wirst du jede Diskussion mit einem ONU sofort abwürgen.

Konsolenbefehle
Im Vergleich zu Windows gibt es eine größere Notwendigkeit
Konsolenbefehle zu benutzen .

Nein, nur im Ausnahmefall bei der Einrichtung und
Konfiguration des Systems. Sie wird ansonsten nicht öfter
gebraucht wie unter XP und ist dann mit einem Mausklick auf
dem Desktop. Bei Windows ist das für ONU viel verwirrender,
denn das Konsolefenster ist Default nicht offen.

Du irrst und redest dir aus ideologischen Gründen dein Linux rund. Siehe Software und Treiberinstallation. Für dich mögen das keine Probleme darstellen, wohl aber für den ONU.

im Forum finden, aber nicht jeder ONU traut sich den
unfallfreien Umgang mit der Konsole zu. Es ist aber bei Linux
dei eindeutige Tendenz festzustellen immer mehr
Konfigurationsmechanismen in die grafische Desktopumgebung
einzubinden.

Sehe dich auf den Win-Brettern um und vergleiche das mit
deiner Aussage, eines von vielen Stichwörtern sind
„Systemwiederherstellung“ oder „Abgesicherter Modus“… Ich
biete nicht umsonst einem ausgewälten Klientel meinen
Supertweaker an und er wird angenommen, auch wenn da paar
Leuts ihr weißes Haupt schütteln.

Auch hier geht deine Argumentation an der Sache vorbei. Weiter oben in meinem Thread habe ich gesagt: die Vorteile von Linux vor allem im Sicherheitsbereich. Also braucht er gerade die von dir erwähnten Stichwörter nicht. Ich bezog mich ausdrücklich auf die Anwendung von Konsolenbefehlen für Aktionen, die bei Windows ohne Probleme menügesteuert erledigt werden können (Softwareinstallation, Hardwaretreiber).

Spiele
Für grafisch anspruchsvolle Spiele ist Linux nicht geeignet.

Das ist falsch. Die kommerziellen Spieleprogrammierer finden
nur keinen Markt. Wer eine schnelle Grafik hat, kann sich
dutzende 3D-Spielchen aus den Archiven holen. Für Suse hier:
http://packman.links2linux.de/category/games-fun

Auch wieder eine realitätsfremde Argumentation. Spieler anspruchsvoller, aktueller Spiele bekommen bei diesem Angebot noch nicht einmal ein gequältes Lächeln auf die Lippen.

aber, dass sich diese Argumente immer auf einen ONU ohne
besondere Computerkenntnisse bezieht. In englischsprachigen
Foren wird hier häufig von „Mom&Dad“ gesprochen.

Gerade für diese Altersgruppe ist Linux bestens geeignet. Ich
bin auch derzeit beim Umstieg. Ganz einfach, weil ich keine
Lust mehr habe, mich ständig mit BGs Schweizer Käse
auseinanderzusetzen. Ich hätte ihn schon längst komplett
vollzogen, wenn bei meinem Hobby die Hersteller mitspielen
würden. So mache ich es eben mit Windows und alles andere mit
Linux.
Ich habe damit keine ideologischen Probleme.

Leider hast du anscheinend doch jede Menge ideologische Probleme und schließt immer von dir auf Andere. Aber was für dich, der anscheinend im Bereich der EDV in den letzten Jahrzehnten schon einiges ausprobiert hat, passend scheint, ist für einen ONU mit einem nicht-technischen Background meistens ungeeignet.

Mit besten Grüßen

big_surfer

Hallo Schorsch,

Die naheliegendste Alternative unter Linux wäre Perl, eine
weitaus mächtigere, in den Anfangsgründen aber genauso leicht
zu erlernende Sprache wie BASIC.

Danke, ich habe mir gerade SynTax-Beispiele angesehen, das sieht verständlich aus. Eine Entwicklungsumgebung habe ich mir gerade geladen, werde ich gleich installieren.

Nur ist Visual Basic nicht
eigentlich eine Programmiersprache, sondern weit wesentlicher
(das Visual) ein Entwicklungsumgebung. Daher ist deine Frage
nach einer Programmiersprache als Alternative zu VB eigentlich
falsch gestellt.

Da hast Du Recht, die Entwicklungsumgebung wäre mir wichtiger. Aber so flexibel bin ich dann schon. Daß ich auch völlig auf eine Entwicklungsumgebung verzichten könnte, wenn der Rest stimmt.

Viel wichtiger ist, wie verständlich die Syntax ist und wie ich Informationen zur Syntax finde. Es gibt für mich nichts leichteres, als einen Überblick über das, was geht und zu jeder Methode ein Beispiel.

Ferner ist VB ausschliesslich spezifisch auf Windows bzw. .net
zugeschnitten, es gibt somit ein eng definiertes Subset an
Möglichkeiten, das du unter jeder Windows-Installation
voraussetzen kannst. Das wirst du unter Linux so nicht
vorfinden. Zumal unter Linux entwickelte Programme
möglicherweise ja nicht nur unter SuSE oder Ubuntu, sondern
auch unter BSD oder sogar auch unter Windows laufen sollen.

Dazu habe ich Fragen, darf ich die per Mail stellen? Du siehst ja an den anderen Antworten, was hier passiert, wenn ich etwas frage. :smile:

Womit dem Zugriff auf System-APIs enge Grenzen gesetzt sind.
Die du aber natürlich beliebig dehnen kannst, soweit du auch
unter Linux nur für eine bestimmte Laufzeitumgebung
entwickelst.

In VB ist die Möglichkeit auf System-APIs zuzugreifen nach meiner Meinung nur eine Erweiterung der Möglichkeiten um das, was nicht implementiert wurde. Hätte ich zum Beispiel in VB eine Methode CpoyMemory, bräuchte ich den API-Aufruf nicht. Wenn die Möglichkeiten der Programmiersprache groß genug sisnd, kann man auf die APIs weitgehend verzichten.

Alleine diese Vorüberlegungen anzustellen bedeutet für dich
gegenüber der VB-Programmierung schon einen höheren Aufwand.
Den du dir ersparen kannst, solange du nur zum Privatvergnügen
entwickelst.

Das ist noch etwas, das ich vergessen habe zu erwähnen, wenn ich Überlegungen anstelle, mir einen Linux-Rechner aufzusetzen und da eine Entwicklungsumgebung zu installieren, ist das zum reinen Privatvergnügen. ich werde mit Sicherheit nie Programme für einen Arbeitgeber schreiben wollen oder kommerzielle Programme entwickeln.

Bleibt der Nachteil, dass du fertige Kompilate
nicht mehr so einfach im Bekanntenkreis verteilen kannst wie
unter Windows, wo du weisst, dass die alle im wesentlichen das
gleiche XP fahren wie du.

*gg* Mein ‚Bekanntenkreis‘ ist w-w-w. :smile: Aber damit bin ich dann wirklich komplett im falschen Brett.

Gruß, Rainer

Hallo b.s !

Beispiel gefällig: Dann installiere doch einmal Antivir unter
Windows und unter Linux und lasse einen ONU dabei zuschauen.

Um Himmels Willen, welche Sau muss einen ONU reiten, damit er einen Grund findet AV unter Linux zu installieren ?

Sollte sowas erforderlich sein, dürfte das sowieso über das Paketmanagment zu erledigen sein.Eine Installation unter einer deb. basierten Distri mittels Synaptic dürfte nicht anspruchsvoller sein als ne Tasse Kaffee einzuschenken.

Sollte das dann irgendwann mal nötig sein, dürfte ein starten von Synaptic und Auswahl des AV Programms unter Synaptic z.B kein Blick über die Schulter erfordern.Ausserdem kann ja ein ONU sich mittels einer Disri wie Linspire und ihr CNR System, das noch einfacher wie unter Winblöd installieren.Kostet dann aber evtl. einen kleinen Obulus :wink:

FG I.

Der immer wieder erstaunt ist, wie von dir umschriebene ONU´s besser unter Linux zurecht kommen, da meistens die erfahrenen Windowsuser mit dem Umdenken so grosse Probleme haben.
Man kann scheinbar so schlecht vom altbewährten loslassen :wink: