Argumente, um Kaution zu mindern?

hallo,

füe einen Hausverkauf will ein Makler 5,95 Prozent brutto vom Kaufpreis als Courtage vom Käufer haben.

Der Verkäufer ist nicht bereit, sich an der Courtage zu beteiligen, der KP liegt auch fest. Hier ist kein Spielraum.

Der Makler ist eine Bank, bzw. deren Immo - Tochter, sie bietet das Objekt seit 2 Jahren an, mit zunehmenden Spritpreisen wird es aufgrund seiner Lage wohl zunehmend unattraktiver.

Der Maklervertreter selber hat durchaus gut gearbeitet, ist seriös und ernsthaft. Es geht uns nicht darum, ihm die Butter vom Brot zu nehmen.

Aber wir würden die Courtage gern mindern, da der Betrag als solcher eben verdammt hoch ist und man mit dem geld wesentlich Besseres tun kann.

Mit welchen Argumenten kann man hier vielleicht etwas bewirken? Es läuft darauf hinaus, dass der Makler auf einen Teil der Courtage verzichtet. Wie kann man ihm das schmackhaft machen (oder die bittere Pille versüßen)?

danke, dalga

Courtage!! nicht Kaution - sorry!
sorry für den falschen Titel - leider kann ich den oben nicht mehr editieren - dalga

Mit welchen Argumenten kann man hier vielleicht etwas bewirken?

Mir fällt keines ein.

Es läuft darauf hinaus, dass der Makler auf einen Teil der Courtage verzichtet.

Wie erfreut wärest Du, wenn Du auf einen Teil Deines Verdienstes verzichten solltest ?

Wie kann man ihm das schmackhaft machen (oder die bittere Pille versüßen)?

Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, ist ihm die Pistole auf die Brust zu setzen. So ungefähr: Courtage runter, dann gehen wir morgen zum Notar, ansonsten kaufen wir nicht. Ob das zieht läßt sich nicht abschätzen.

Hallo dalga,

ich würde dem Makler einfach ein „Komplettangebot“ unterbreiten: Du zahlst insgesamt xyz Euro für das Haus incl. Courtage. Wie das Geld dann zwischen Verkäufer und Makler aufgeteilt wird ist deren Sache. Entweder du bekommst die Hütte für den von dir angebotenen Betrag oder du bekommst sie nicht. Punkt.

Grüße von
Tinchen

Hallo

da muss man nicht groß argumentieren sondern sollte den Leuten klar machen, dass sie froh sein können, den Ladenhüter nach 2 Jahren los zu werden.

Man sollte versuchen den Kaufpreis insgesamt zu drücken, denn da ist nach dieser langen Zeit mit Sicherheit Spielraum drin, oder wie Tinchen rät:
Summe X ja oder nein.

Na wenn der Kaufpreis feststeht, kann man da nix mehr ändern.
Man kann dem Makler ja mal erklären, wie viel Geld dem Makler noch durch die Lappen geht, wenn er nochmal zwei Jahre am Preis festhält.
Wenn es vernünftige Argumente für einen niedrigeren Preis gibt, kann man diese auch dem Verkäufer zutragen. Einen spitzen Stift und einen Taschenrechner, einen fiktiven Zins von 3 oder 4% und schon weiß der Verkäufer, wann er diesen niedrigeren Preis wieder drin hätte. Nehmen wir doch die zwei Jahre zu Hilfe :wink: