Ihr kennt das sicherlich:
Einer hält einen an den Armen fest und man drückt so etwa 30 Sekunden
so stark wie man kann dagegen.
Wird man dann losgelassen gehen die Arme wie von Geisterhand selbst
hoch.
Das Gefühl wird noch verstärkt, wenn man die Augen schließt.
Kann einer erklären (am besten mit wissenschaftlichen Belegen) was da
im Körper vorgeht?
Gruß und Danke
Fred
ähmm… ich bin mir nicht sicher, ob ich dich richtig verstanden hat…
du willst mit ganzer kraft eine bewegung mit dem arm nach oben ausführen und plötzlich fällt der widerstand weg… ist ähnlich als wenn du mit nem aufgezogenen spielzeugauto gegen eine hand fährst und die plötzlich wegziehst… das auto fährt weiter…
der arm bewegt sich nicht nicht aus geisterhand sondern durch deine kraft und dem willen eine bestimmte bewegung auszuführen…
ich versteh - glaub ich - die problematik nicht!?
Nein, man übt nachdem der andere, der einen festgehalten hat keinen (willentlichen) Druck mehr aus!
Und der Arm geht wie von selbst nach oben!
Probiers ma aus 
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Hallo mir fällt grad der passende Begriff nicht ein, aber das hat was damit zu tun, dass das Gehirn denkt „ich muss drücken, ich muss drücken“ wenn es über eine gewisse Zeit geht auch unbewusst und wenn dann bewusst mit dem Drücken aufgehört wird, von beiden Seiten, dann tun die Arme immer noch der Drückbewegung folgen.
Ist so öhnlich wie der Effekt, wenn man auf eine sich drehende Spirale guckt und irgendwann dann irgendwoanders hin, dann fängt dieses „irgendwoanders“ an sich spiralig zu bewegen.
Frag mal bei den Psychologen nach, wie dieser Gewöhnungseffekt genannt wird.
Von da aus kommst du dann auch zu wissenschaftlichen Belegen.
Gruß Susanne
Hallo!
Das ist die sogennante Kohnstamm-Illusion.
Hab ich hier mal versucht teilweise zu erklären:
http://neurotopian.blogspot.com/2007/08/viva-la-revo…
Tschüss
Matthias