Arten von Lungenkrebs

Guten Morgen,

habe einige Fragen zum Thema Lungenkrebs.

Lungenkrebs ist bekanntlich schlecht heilbar und die Überlebensrate ist sehr gering.

1.) Gibt es verschiedene Arten von Lungenkrebs, d. h. gibt es aggressive Formen und weniger aggressive oder gibt es nur eine „Sorte“ von Lungenkrebs?

2.) Ein Bekannter hatte vor 5 Jahren schwarzen Hautkrebs. Jetzt wurde in der Lunge ein großer Schatten festgestellt, der sich als bösartiger Tumor herausgestellt hat. Größe 6x8 cm. Es wird vermutet, dass es sich um einen Tochtertumor des Hautkrebses handelt.

Frage: Macht es einen Unterschied, ob jemand an „klassischem“ Lungenkrebs erkrankt (z. B. ein starker Raucher) oder ob in der Lunge aufgrund einer anderen Krebserkrankung eine Tochtergeschwulst wächst?

Anders ausgedrückt: Hat der Hautkrebs bei meinem Bekannten klassischen Lungenkrebs ausgelöst oder handelt es sich um einen Ableger des Hautkrebses, der sich zufällig in der Lunge angesiedelt hat?

Vielen Dank und schönen Tag,

Hilde

Guten Morgen Hilde,
schulmedizinisch gibt es tatsächlich diese Einteilung aggressiv (infiltrierend = schnell wachsend oder Gewebsgrenzen überschreitend) oder weniger aggressiv (relativ abgegrenzt).

Zunächst darf man aber feststellen, daß ein schwarzer Hautkrebs (mesodermales Gewebe) natürlich niemals einen Lungenkrebs (entodermal oder ektodermal --> letzteres ist dann eher Bronchialkrebs) machen kann, weil nur Stammzellen sich in jede Art von Gewebe der drei Keimblätter (Ento-, Meso-, Ektoderm)ausdifferenzieren können. Die Mär von den Metastasen bei Krebs hält sich zwar hartnäckig bei der SM, aber Metastasen kann es per Definition der Embryologie niemals geben. Da haben die guten Schulmediziner ihre ersten Semester einfach verdrängt. Zweit-, Dritt und weitere Krebse bei einem Primärtumor sind immer Folgekonflikte. Lungenkrebs (klassisch=Rundherde) ist ein Todesangstkonflikt, der auch von der SM gern als Lungenkrebs bezeichnete Bronchialkrebs (eher flächig wachsend) ist ein neumedizinisch sg. Schreck-/oder Revierangstkonflikt.

Was nun bei deinem Bekannten vorliegt, kann ich aus der Entfernung so nicht sagen. Lösung vom Lungenkrebs (Rundherde) nannte man früher Tuberkulose, Lösung vom Bronchialkrebs macht Schwellung und damit Atemnot. Beides muss natürlich sinnvoll, symptomatisch behandelt und begleitet werden, bis es ausgeheilt ist. Chemo ist da die schlechteste Variante.

VG Antje

Weitere Infos im Internet unter „Neue Medizin“ oder „Germanische Heilkunde“

Hallo,

zu 1. Es gibt verschiedene Arten von Lungenkrebs.
zu 2. Diese Frage kann meiner Ansicht nach niemand mit Sicherheit beantworten, aber das macht ihn weder gesünder noch kränker.
Was den Einsatz einer Chemo bei Lungenkrebs angeht, kann man trefflich streiten (ich als Apotheker würde sie bei mir nicht durchführen).
Was ich persönlich auf jeden Fall machen würde, ist die ausschließliche Ernährung nach der Öl-Eiweiß-Kost (nach Dr. Johanna Budwig), im Internet unter www.oel-eiweiss-kost.de zu finden. Budwig hat (alleine) mit dieser Behandlungsart zahlreiche Heilungen erzielt, wurde aber von mächtigen Industrie-Verbänden (Margarine-Industrie) massiv unter Druck gesetzt…

Gruß Dirk Häfner

Die Frage lässt sich so nicht beantworten. Es gibt keine festen Regeln beim Verlauf von Krebs. Für weitere Hintergrundinformationen empfehle ich die Seite www.zellkreis.de.

Freundliche Grüße

Axel Bumb

"Lungenkrebs ist bekanntlich schlecht heilbar und die

Überlebensrate ist sehr gering"

dies trifft für das Bronchial-Ca zu - die häufigste durch Rauchen ausgelöste Krebsart.

„1.) Gibt es verschiedene Arten von Lungenkrebs, d. h. gibt es aggressive Formen und weniger aggressive oder gibt es nur eine „Sorte“ von Lungenkrebs?“

dummerweise gibts haufenweise abstufungen. Google Books Pathologie zeigt dir leider was es alles gibt (allein die gnazen Formen die durch Asbest erzeugt werden und die Leukämieähnlichen Erkraknungen der Lymphome…). Die sind natürlich alle anders!

„2.) Ein Bekannter hatte vor 5 Jahren schwarzen Hautkrebs.“

ich nehme an ein Melanom, Stadium ist leider nicht bekannt…

"Jetzt wurde in der Lunge ein großer Schatten festgestellt, der sich als bösartiger Tumor herausgestellt hat. Größe 6x8 cm. Es wird vermutet, dass es sich um einen Tochtertumor des
Hautkrebses handelt Frage: Macht es einen Unterschied, ob jemand an „klassischem“ Lungenkrebs erkrankt (z. B. ein starker Raucher) oder ob in der Lunge aufgrund einer anderen Krebserkrankung eine

Tochtergeschwulst wächst?"

ganz bestimmt sogar, erstens ist die stelle eine ganz andere, weiterhin verhält sich der Tumor meist eher so wie der Ursprungstumor (bösartige Knochentumoren machen Absiedelungen, die in der Lunge Knochen produzieren können). Abgesehen sind Absiedelungen oft wie Ratten - sieht man eine, gibst meist noch mehr an anderer Stelle. Das alleine entscheidet über das weitere Vorgehen. Eine einzelne Spätmetastase wird komplett anders therapiert als 2 oder mehrere.

„Anders ausgedrückt: Hat der Hautkrebs bei meinem Bekannten klassischen Lungenkrebs ausgelöst“

  • nein, die Kausalkette gibts nur alle 100.000.000 mal einmal

oder handelt es sich um einen Ableger des Hautkrebses, der sich zufällig in der Lunge angesiedelt hat?

kann man nicht sagen, da wird man wohl eine probe unterm Mikroskop anschauen müssen. zig tausend Tumore streuen in die Lunge. Wer einen Tumor hatte, kann auch gut nach 5 Jahren einen 2ten anderen bekommen, wenn man genetisch Krebs in der Familie hat. Zunächst liegt der Verdacht natürlich nahe, aber man wird schon schauen müssen.

Vielen Dank und schönen Tag,

Hilde

Sehr geehrter Herr Dr. Ahrens,

vielen Dank für Ihre Zeilen und natürlich auch noch viele Weihnachtsgrüße.

Noch eine letzte Frage:

Ist es medizinisch-technisch möglich, bei einem Tumor, bzw. einer Geschwulst mit der aktuellen Größe X zu ermitteln, wie schnell die Wachstumsgeschwindigkeit, bzw. die Geschwindigkeit der Zellteilung ist?

Vorausgesetzt diese Geschwindigkeit wäre seit Beginn des Wachstums immer konstant gewesen, dann müßte man doch zurückrechen können, wann ein Tumor/eine Geschwulst angefangen hat zu wachsen.

Ist das möglich?

Schöne Feiertage und viele Grüße,

Hilde

liebe Hilde,

Leider sind die Fragen wieder nicht so einfach zu beantworten wie gestellt.
a) Ist es medizinisch-technisch möglich, bei einem Tumor, bzw. einer Geschwulst mit der aktuellen Größe X zu ermitteln, wie schnell die Wachstumsgeschwindigkeit, bzw. die Geschwindigkeit der Zellteilung ist?

ja, dies wird mit der Diagnose mitgeteilt im sogenannten Grading. Abgekürzt G1, G2 G3 oedr manchmal G4. Dabei werden die Anzahlen der Zellteilungen im Mikroskop bei einer bestimmten Vergrößerung statistisch ausgezählt (High Power Field heisst diese Vergrößerung meist im englischen).
Darüber kann man schon erahnen, wann der Tumor theoretisch begonnen haben könnte, oder wo er in 14 Tagen sein wird (allerdings bei idealen Bedingungen, die natürlich nie vorliegen). Das heisst es ist immer genügend Nährstoff da und der Dreck wird schnell genug abtransportiert. Dazu benötigt er aber Anschluss ans Blutsystem, was immer dazu führt, dass der Tumor sprunghaft wächst, an seine Grenzen stößt (wie eine Stadt, die dann esrt wieder größere Strassen und Kanalisation baut) und dann gehts wieder rasant.
Somit sind die meisten Tumoren bei Entdeckung und einer Größe von 1cm schon 1-5 Jahre im Körper.
Man muss bedenken:

  1. am Anfang ist die Zellteilung meist langsam (alle 10-20 Tage) dann wirds immer schlimmer um dann am Schluss evtl. schon bei 20min liegt
  2. Die Zellen sich meist asymmetrisch teilen in eine schnell weiterwachsende und eine „im Winterschlaf“ gehende. die wächst natürlich langsamer.
  3. Bekommt man Chemo sterben alle schnell teilenden Zellen ab und der TUmor schmilzt förmlich dahin, allerdings nicht die „Winterschlafzellen“, die bleiben übrig.
  4. Wenn der TUmor 95% eingebüsst hat, können die übriggebliebenen Zellen wieder asymmetrisch teilen und eine schnelle und eine langsame generieren, somit ist der Tumor in der Pause rasch wieder da.
  5. Den Tumor komplett mit Chemo alleine zu töten geht somit nicht, da immer einige Schläfer übrig bleiben.
  6. Sie Schläfer muss das Immunsystem selber „killen“ mit natürlichen Killerzellen. Wenn der Körper die Kraft noch hat.

Somit nicht rückrechenbar…

"Vorausgesetzt diese Geschwindigkeit wäre seit Beginn des Wachstums immer konstant gewesen, dann müßte man doch zurückrechen können, wann ein Tumor/eine Geschwulst angefangen hat zu wachsen.
"
Antwort s.o.

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