Hallo (hoffentlich) Wissende,
der Hund (Mischling aus einer großen Portion Schäferhund und einigem anderem) hat außer der bereits im ersten Lebensjahr festgestellten HD (wurde damals operiert und ein Stück Knochen entfernt, damit da halbwegs in der Pfanne was ging) mittlerweile leider auch ausgeprägte Arthrose im linken vorderen Kniegelenk. Es scheint mittlerweile schon zu Lähmungen in der Pfote zu kommen, da er auf der Pfote nichtmal mehr stehen kann, also wenn man die andere hochhebt.
Der Tierarzt schlug wohl 2 Möglichkeiten vor, wobei er der ersten (Spülen) nicht wirklich viel Erfolg gegen die Schmerzen beimisst.
Die andere wäre die Versteifung - Arthrodese, soweit ich mich schonmal im web durchgeforstet habe.
Zwar scheint man ihm damit auch gegen die Schmerzen helfen zu können, aber wenn in jungen Jahren durchgeführt, wird die veränderte Haltung zu weiteren Arthrose in den höheren Gelenken führen, soweit ich das gelesen habe.
Der Hund wird im Mai 8 Jahre und hat leider einige Schwierigkeiten. Neben der HD, die ihn immer noch den bekannten Twist aufs Parkett legen lässt, hat er auch einige Probleme mit dem Stoffwechsel, so dass er jeden Tag ein Medikamten bekommt (komme gerade nicht auf den Namen), ohne das er vor dem vollen Napf verhungern würde und mit dem er fressen könnte bis zum platzen ;(
Meine Fragen sind nun:
Hat jemand Erfahrung mit einer solchen Arthrodese ? Kommt der Hund auch im gesetzteren Alter damit zurecht ? Ich kann mir grad nicht vorstellen, wie er sich mit einem steifen Gelenk überhaupt bewegen oder hinlegen / aufstehen soll ?
Auf die Nachfrage nach der Goldimplantation meinte der Tierarzt, das würde er nicht machen, sieht er nicht als wirkliche Maßnahme. Würde eine Goldimplantation auch bei ausgeprägter Arthrose noch helfen?
Wie ist eigentlich der preisliche Vergleich: Ich las was von rund 1.000 - 1.200 € für die Sache mit dem Gold, was bezahlt man für so eine Versteifungs-OP?
Meine Eltern überlegen darüber auch noch einen anderen Tierarzt wegen einer 2. Meinung zu fragen. Mal angenommen, der jetzige zickt rum (was wir nicht hoffen), wir aber die Röntgenbilder brauchen, um dem Hund eine 2. Narkose mit Kontrastmittel zu ersparen, haben meine Eltern ein Recht die Bilder zu bekommen, oder sind die Eigentum des Tierarztes?
Apropos Röntgen, ist es eigentlich normal, dass man das Tier nach dem Röntgen, aber noch in tiefer Narkose mit nach Hause bekommt ? Narkosespritze gab es gegen 13-13:30 Uhr, Hund ist erst gegen 18:00-18:30 Uhr wieder wach geworden. Ich dachte, die Tiere behält man unter Beobachtung beim Tierarzt?
Fragen über Fragen, wobei mir am wichtigsten Erfahrungberichte über die Versteifung wären.
Danke & Gruß
T.