Hallo,
ich sehe es ähnlich wie die anderen. Wer hat Dir das erzählt, hast Du Arthrose? Wie alt bist Du? Und wie kommt man überhaupt auf die Idee das testen zu lassen? Gerade bei jungen Menschen wäre es gut, wenn so wenig wie möglich bekannt ist, denn Du möchtest ja vielleicht noch mal Krankenzusatzversicherungen haben oder Berufsunfähigkeit oder anderes und Arbeit, wie gut, das die Arbeitgeber noch nicht genetisch testen dürfen, um zu entscheiden, wen sie einstellen…
Mich würd es ehrlich gesagt nicht interessieren, gesund verhalten muss ich mich eh, ob ich das weiß oder nicht.
Und ich kenn meine Familie, weiß also ungefähr, was auf mich zu kommt und, was einige von sich selbst meist nicht wissen, ich habe eine angeborene Hüftfehlstellung und bin geboren worden, bevor es Ultraschallscreening für die Hüfte gab, das Arthrose-Risiko ist dadurch erhöht, Beschwerden habe ich, solange ich denken kann…
Und?
Aus meiner Erfahrung ist es sehr wichtig, sich einen Sport zu suchen, der einem Spaß macht und einen nicht zu sehr belastet.
Außerdem ist es zusätzlich wichtig, das man sich dehnt, die zur Verkürzung neigenden Muskeln immer wieder aufdehnen, sich beraten lassen in Bezug auf eine gute Haltung. (www.brügger-therapie.de) Eine Hüftarthrose z.b. kann ich mit bestimmten Haltungsmustern verschlimmern/provozieren. Die Gelenke durch Bewegung freihalten.
Womit ich über einen Arzt gute Erfahrung habe ist ein Knorpelaufbauprodukt, allerdings kein handlsübliches, und wie das so sein soll, weiß ich den Namen nicht. Es ist wohl sehr wichtig, in welchen Verhältnis welche Inhaltstoffe kombiniert sind und wie es verabreicht wird, aber der Arzt konnte bei seinem eigenen Vater im Knie eine Art Ersatzknorpel wieder aufbauen in Kombination mit Bewegung ohne Belastung (Rad). Dieser Knorpel ist evtl qualitativ weniger belastbar, aber immerhin.
Spritzen mit Hyaloronsäure bringen nur etwas, wenn noch Knorpel im Gelenk vorhanden ist. Hyaloronsäure ist auch Bestandteil des Knorpels und kann ein Vielfaches des eigenen Gewichtes an Wasser aufnehmen/anziehen, somit würde es bei dünner, aber vorhandener Knorpeldecke, diese dicker machen und lindert somit für einige Jahre die Schmerzen, aber das würde ich nur bei einem schon angegriffenen Knie machen lassen und es löst nicht die Ursache. In ein gesundes Knie, genetische Veranlagung hin oder her, würd ich mir nie eine Spritze geben lassen, hab mal von Zahlen gehört, das, vor ein paar Jahren, in Deutschland ca jd 3000 Spritze ins Gelenk zu Komplikationen (infekte u.a.) führt. Wenns also nicht nötig ist, Finger davon lassen.
Was mich heftig treffen würde, wäre die Diagnose eines Myoms, welches Kinderkriegen unmöglich macht oder gar Krebs, aber mit Arthrose kann man wunderbar alt werden, es ist nicht lebensgefährlich und es ist gut vermeidbar und an mind. 2 Gelenken schon sehr gut operierbar, Hüfte und Knie, wenns gar nicht mehr anders geht.
Gruß
Kathy