ich habe Kontakt zu einer amerikanischen Firma, die ihre Produkte gerne in Deutschland vertreiben möchte. Als deutschen Ansprechpartner hätte sie gerne mich - Ich stelle die Artikel rein, die Käufer zahlen an mich, ich leite das Geld minus 10 Prozent nach Amerika weiter, Amerika schickt die Produkte zum Käufer. (Auch wenn es sich genau nach Abzock-Masche anhört - keine Panik, ich kenne die Verkäufer sehr gut.)
Inwiefern handele ich hier gewerblich? Muss ich Steuern abführen? Was habe ich zu beachten?
Du handelst eindeutig mit Gewinnerzielungsabsicht und damit bist Du gewerblicher Anbieter. Bitte informiere Dich ausführlich bei einem Rechtsanwalt und lasse Dich für den konkreten Fall beraten.
Und ja, man muss wirklich alle gerichtlich umstrittenen Fälle bei der rechtlichen Information einbeziehen, Mitbewerber könnnen dich abmahnen und im Streitfall durch fliegenden Gerichtsstand damit vor jedes deutsche Gericht ziehen.