Artillerie im 1. Weltkrieg

Hallo alle zusammen,
Ich habe mal ne Frage.
Also:
Wurde im WK I nach einer Artillerievorbereitung eine kurze Pause gemacht, bevor man Gasgranaten lud und sie verschoss, oder luden gegen Ende des Artilleriebeschusses (Hier: Paar Stunden vor Ende) einige Geschütze die Gasgranaten und diese wurden praktisch eingestreut.
Wieviele Geschütze (In Prozent) verschossen dann die Gasgranaten. Alle wären ja doch ein bisschen zu viel, will heißen zu teuer für den Staat.

Danke im Vorraus für die Hilfe.

Hallo

Chlorgasgranaten dürften doch nicht teuer sein oder. Oder wurde Chlor nur ausgeblasen. Was mag Phosgen und Diphosgen gekostet haben? Wieviel war überhaupt in einer Granate drin und welche Kaliber wurden mit Gas beladen. Neben dem haben ja auch die Alliuerten Gas eingesetzt. haben diese das Gas anders eingesetzt als die Deutschen oder waren die Taktiken sehr gleich? Was ja auch das Festrennen in den Gräben erklären könnte?

Viele GRüße
Martin

Wenn ich jetzt so bedenke, dann wurde vielleicht doch eine Pause gemacht, damit die Feinde evtl. aus den Gräben kommen (Ein paar müssen ja, es könnte ja ein Angriff kommen) und zu teuer war denen wahrscheinl. nichts (Millionen und Abermillionen Granaten allein in Verdun verschossen), das heisst es wurden wohl alle geladen.
Doch das sind jetzt Überlegungen, die ich noch angestellt habe.
Ich brauche jemanden, der etwas handfestes weiss (am besten mit Beleg)

Dabke euch

DaBenn

Hallo
was aus dem Buch

" Der Artillerist "
1901 1928

Wie wird der kampfstoff verwendet
(Formen des Gaskampfes.)
Kampfstoffe werben verwendet durch
I. Luftfahrzeuge
welche Gasbomben abwerfen.
Gasbomben Unterscheiden sich von Brisanzbomben durch ihren schwachen Knall und dadurch daß sie nur ganz kIeine Trichterbilden
Neben der Verwendung von Gasbomben muß auch mit regenartigem Versprühen v o n flüssigen Kampffstoffen vom Luftfahrzeug aus gerechnet werden. Die Anwendung kann nur aus geringer höhe erfolgen, weil bei ungünstigen Witterungsverhältnissen sonst der kampfstoff in der Luft t verdunstet ohne die Erde zu erreichen aber das Ziel nicht mit Sicherheit getroffen wird.

II. Artillerie ( Gasschießen )

In Artilleriegeschossen und Minen Können alle Arten von Kampfstoffen Verwendung finden.
Reine Gasgranaten (auch Gasminen haben eine möglichst große Kampfstoffüllung und nur so viel Sprenglabung, als nötig ist, um am Ziel den Kampfstoff freizumachen mit dem allein Wirkung beabsichtigt ist
Reine Gasgranaten (Gasminen) erkennt matt in der Regel an dem ihnen
e i g e n t ü m t i ch e n
FIuggeräusch , das durch die flüssige Kampfstoffüllung verursacht wird, am schwachen Knall des Einschlages
(Gasgranaten ähnlich wie Blindgänger, Gasminen oft ähnlich wie Handgranaten ) und an der am Boden
haftenben Wolke. Durch gleichzeitiges Brisanzfeuer sucht der Feind das Schießen mit reiner Gasmunition zu verschleiern
(Gasbrisanzgeschosse haben im Vergleich zu reinen Gasgeschossen weniger Kampfstoffinhalt zugunsten einer größeren Sprengladung.
Die geringere Kampfstoffwirkung wird durch eine erhebliche SpIitterwirkung ausgeglichen, die der jenigen reiner Brisanzgeschosse wenig nachsteht
Gasbrisanzgeschosse unterscheiden sich weder durch Fluggeräusch noch durch Detonationsknall und Aussehen der Sprengwolke erheblich von reinen Brisanzgeschossen und begünstigen daher eine überraschende Kampfstoffwirkung.

mfg

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Wurde im WK I nach einer Artillerievorbereitung eine kurze
Pause gemacht, bevor man Gasgranaten lud und sie verschoss,

die Pause wurde auch bei Motorlafetten gemacht.

warum ? Drill. Einer mußte die Pferde halten.

Thanx

Danke für alle Artikel, die mir gepostet wurden.
MfG DaBenn