bin erst umgezogen, und suche nun eine neue Frauenärztin. Habe nun wegen gesundheitlicher Probleme versucht einen Termin bei einer Ärztin zu bekommen. Allerdings ist mir von ALLEN in meiner Stadt gesagt worden, dass sie keine Patienten mehr annehmen - ausgenommen private und schwangere. Wie kann das sein? Was mach ich falsch? Wo kann ich mich hinwenden um mich zu beschweren bzw. wo finde ich eine Ärztin? Kann doch nicht sein, dass man gezwungen werden kann einen männlichen Arzt aufzusuchen…
hast du denn direkt in der Praxis einen Termin gemacht?
Oder nur von ALLEN anderen aus der Stadt das gehört?
Wenn du dort einen Termin gemacht hast und sie dir abgesagt haben, dann beschwer dich vor Ort.
Manche haben zwischendurch mal einen Aufnahmestop, das kenn ich auch so.Ärgerlich natürlich für dich.
Beschweren kannst du dich bei der Ärztekammer, aber ob die dir weiter helfen, bezweifle ich.
Frage in der Praxis nach, zu welchen Arzt du dann gehen sollst…
Manu
zwischen Dir und dem Arzt käme ja ein Behandlungsvertrag zustande. Der Arzt ist nicht verpflichtet, diesen Vertrag einzugehen.
Du kannst natürlich an die Ärztekammer schreiben, doch können die dem Arzt nicht verbieten, sich seine Patienten auszusuchen.
Anders sieht es bei einem Notfall aus - hier kann Dir kein Arzt die Behandlung verwehren, doch ist er nach der Erstversorgung nicht verpflichtet, Dich weiterzubehandeln.
Wenn ich Dein Posting richtig interpretiere, so hast Du noch nicht nach einem Termin nachgefragt, sondern nur auf das gehört, was die Anderen (wer immer das sein mag) gesagt haben.
Die Gründe für einen Aufnahmestopp könnten z.B. sein, dass der Arzt demnächst seine Praxis aufgibt oder der Patientenstamm derart groß ist, dass mit jedem neuen Patienten zwangsläufig die zur Verfügung stehende Zeit pro Patient sinkt.
Darüber hinaus könnte es auch sein, dass es eine reine Privatpraxis ist. Auch hier kann man niemanden so einfach zwingen (mal vereinfacht gesagt), die Kassenzulassung zu behalten.
Gruß, Jürgen
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habs leider nicht nur gehört, sondern alle weiblichen abtelefoniert. Und bei der letzten dann auch gefragt, wohin ich gehen kann - die wussten auch niemanden (weibliches!).
Gruss Manu
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warum, weiß ich nicht, aber bei mir hats IMMER so geklappt (bei Kassenärzten, Private natürlich nicht): Ich habe gesagt, daß ich gerade in diese Gegend gezogen sei. Und plötzlich hieß es „tja, eigentlich nehmen wir niemanden mehr, aber wenn das so ist…“
Vielleicht funktionerts? Viel Glück!!
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ich bin schon mal so bei einem Arzt mit Aufnahmestopp untergekommen: Ich habe meinen Hausarzt gefragt, ob er mir einen Arzt (in meinem Fall wars ein Hautarzt) empfehlen kann. Er hat mir dann einen Arzt genannt, und gemeint, wenn ich sage, dass ich von ihm komme, würden sie mich evtl. noch aufnehmen - und so wars dann auch.
Vielleicht ist das ja für dich auch eine Möglichkeit - einen Hausarzt findet man ja doch schneller und einfacher als einen Frauenarzt oder vielleicht hast Du ja auch schon einen…
wenn ich meine Glaskugel nicht gerade in der Reinigung hätte, wüsste ich ja in welcher Stadt Du nun residierst. Ist es Jena oder bin ich auf der Hut, ehm Landshut? Oder ganz woanders…?
Also, wo ein Wille da ein Gebüsch.
Möglichkeit: Du rufst bei Deiner Kasse an und lässt Dir Adressen von Ärztinnen schicken. Wenn Du bei der Barmer z.B. versichert bist, operieren diese mit der „Green Line“. Dort kannst Du kostenlos eine Hotline-Rufnummer anwählen und Dir sofort am Telefon jemanden benennen lassen.
Ich will nicht glauben, dass alle weiblichen Ärzte bis zum Sankt Nimmerleinstag ausgebucht sind. Und was spricht gegen einen Mann? So übel sind sie nun auch wieder nicht. Aber gut, wenn das Geschlecht eine Rolle spielt. Doch vielleicht ist es Zeit einfach die Kompetenz des Arztes zu sehen und nicht ob mehr Östrogen oder Testosteron dahinter steht?
Just dieser Punkt scheint mir gerade der Knackpunkt zu sein, da Du auf einen weiblichen Arzt fixiert zu sein scheinst. Du schreibst sogar davon, dass man bzw. dass Du ja nicht gezwungen werden könnntest, zu einem männlichen Arzt zu gehen? Vielleicht will ja ein Teil von Dir mal zu einem männlichen Doc? Primär geht es meines Erachtens um die berufliche Kompetenz und nicht um das Geschlecht eines Arztes. Ich mutmasse mal, dass ein heterosexueller Gynäkologe im Laufe der Zeit abstumpft und nicht jede Ärztin ist heterosexuell.
Hast Du tatsächlich schon alle aus dem Telefonbuch abtelefoniert? Falls ja, dann fange nochmal von vorne an und mache es dringlich, so es dringlich ist.
Unlängst hatte ich auch ein Problem und sollte erst nach ein bis zwei Wochen einen Termin in einer Praxis bekommen. Ich beschrieb mich als Notfall und sollte dann nach drei bis vier Tagen drankommen. Mir wurde dabei noch eine andere Nummer gegeben, falls ich es die Zeit nicht mehr aushalten können sollte, sollte ich in der anderen, wohl nicht so ganz ausgebuchten Praxis, eher noch drankommen können. Ja, in der Tat, einen Tag wäre ich dort früher dran gekommen. Doch das Problem, so schlimm es auch war, hat sich dann anders aufgelöst.
Falls es nicht eilt, mache es wie ich, lasse Dir irgendwo einen nächstmöglichen Termin geben und telefoniere Dich durch bis Du dann einen Termin hast, der möglichst zeitnah ist. Dabei ist es selbstredend nur fair, wenn Du auch den bereits vereinbarten Termin / die bereits vereinbarten Termine wieder absagst.
Schon mal in Google geschaut? Eigenartigerweise finde ich teils in Suchmaschinen mehr Adressen als im Telefonbuch.
Abgesehen davon gibt es diverse Ärzteverzeichnisse. Eines davon, der Arzt-Atlas, wurde Dir hier schon genannt.
Ich wünsche Dir möglichst viel Gesundheit, das erspart Dir die Sucherei. Ich hoffe, Du verstehst, dass ich Dich nicht bekehren will, zu einem männlichen Arzt zu gehen. Vielleicht aber hast Du mal Interesse für Dich zu erkunden, was für Dich so sehr gegen einen männlichen Arzt spricht?