Arzt krankenhaus doktor

Liebe/-r Experte/-in,

Hallo leute. wir haben in religion über hospize, sterbehilfen nd ethik gesprochen. jetzt sollen wir dazu aufgaben bearbeiten. und zwar habe ich eine karikatur auf der ein ziemlich nervöser arzt abgebildet ist der die uhr zurück dreht. im hintergrund liegt ein patient im bett und um ihn herum sind ca 20 maschinen und geräte nd etliche kabel.

wir sollen dieses(als realistisch dargestelltes problem/konfliktsituation)auf die rechtlichen Vorgaben überprüfen.

Meine Frage ist also:

WIE LANGE, MIT WELCHEN MITTEL ODER ZUSTIMMUNGEN/VORGABEN DARF EIN ARZT EIN PATIENT,(DER SICH NICHT MEHR SELBST ÄUßERN KANN), AM LEBEN HALTEN???

HAllo Selena,

ich bin krankenschwester… ein arzt muss davon ausgehen, dass ein patient leben will, bzw. er muss für das wohl des patienten entscheiden, erst wenn alle vitalfunktionen ausfallen und der patient nur noch z.b. mit der herz-lungen-maschine lebt, müssen die angehörigen entscheiden, ob der patient noch am leben gehalten werden soll…

Guten Abend,

ein Arzt dreht keine Alters-oder Lebenszeituhren zurück und ist hoffentlich auch nicht nervöser als der Patient. Er wird die Maßnahmen zur Lebenserhaltung durchführen, die human, erfolgversprechend und im Sinne des Patienten sind. Das Horrorbild der unsinnigen Maximalmedizin bei Präfinalen ist Laien-Unwissen und nicht Praxis in Kliniken. Patienten, die sich noch äußern können entscheiden nach Aufklärung immer primär selbst. Nichteinwilligungsfähige können, derzeit in verstärkter Rechtsposition, in einer Patientenverfügung selbst Dinge ausschließen, die ggfs. für sie gut sein könnten.
MIt freundlichem Gruss Theurich