Arztfehler,carbostesin

hallo erstmal.meine frage wäre. hat jemand schon mal carbostesin(bupivacein)in die lendenwirbelsäule gespritzt bekommen und wie ging es ihr/ihm danach. mir wurde dieses mittel mit scandicain(mepivacain)gespritzt mit dem ergebnis, das ich 6 wochen später in der universitätsklink landete, nach dem ich zu hause blut erbrochen und teerstuhl bekam.mir war schlecht und in der uni hatte ich nur noch 60-40 blutdruck.allem anschein nach, wurde bei der injektion eine aterie getroffen,womit die mittel direkt in den blutkreislauf kam.des weiteren hatte ich einen starken ausschlag an der einstichstelle der bis heute nicht ganz weg ist.der ausschlag ist zwar oberflächlich weg, aber unter der haut merke ich immer noch, das da was ist.ich hatte auch mehrere fachärzte aufgesucht, die bestritten aber alle, das dieses auf die verabreichung der medikamente zurück zu führen sei.auch hatte ich das meiner krankenkasse gemeldet worauf ich gesagt bekam…eine krähe hackt einer anderen krähe kein auge aus.falls jemand ähnlich erfahrungen gemacht hat,wäre ich für eine antwort sehr dankbar.vielleicht bin ich ja nicht der einzige, dem so etwas passiert ist.mfg.klausi

erstmal.meine frage wäre. hat jemand schon mal
carbostesin(bupivacein)in die lendenwirbelsäule gespritzt
bekommen und wie ging es ihr/ihm danach.

Das hat man mit mir noch nie gemacht, aber ich versuche dennoch mal eine Antwort.

mir wurde dieses
mittel mit scandicain(mepivacain)gespritzt mit dem ergebnis,
das ich 6 wochen später in der universitätsklink landete, nach
dem ich zu hause blut erbrochen und teerstuhl bekam.mir war
schlecht und in der uni hatte ich nur noch 60-40

Und hier bezweifle ich die Zusammenhänge. Das Zeug hat zwar Nebenwirkungen (kann es haben) aber nicht solche.
Eine solche Therapie macht man nicht einfach so aus dem Handgelenk. Sie sind also ein ziemlich kranker Mensch, und da frgat sich natürlich, welche Medikamente Sie sonst noch eingenommen haben.

Vielleicht haben Sie NSAR als Schmerzmittel genommen? Die haben nämlich eine solche Nebenwirkung, und wie!!

blutdruck.allem anschein nach, wurde bei der injektion eine
aterie getroffen,womit die mittel direkt in den blutkreislauf
kam.

Wenn das passiert wäre, würden Sie wahrscheinlich heute keine Postings mehr schreiben.

des weiteren hatte ich einen starken ausschlag an der
einstichstelle der bis heute nicht ganz weg ist.der ausschlag
ist zwar oberflächlich weg, aber unter der haut merke ich
immer noch, das da was ist.

Müßte man sehen, kann man so keine Stellungnahme zu abgeben.

ich hatte auch mehrere fachärzte
aufgesucht, die bestritten aber alle, das dieses auf die
verabreichung der medikamente zurück zu führen sei.

Auch wenn’s nicht gefällt: Diese Fachärzte haben recht!

auch hatte
ich das meiner krankenkasse gemeldet worauf ich gesagt
bekam…eine krähe hackt einer anderen krähe kein auge
aus.

Dieser dumme Spruch ist der Grund, weshalb ich auf Ihr Posting reagiert habe. Normalerweise gebe ich keine Antwortung auf durchgehende, unstrukturierte Kleinschreibung.

Aber diesen Quatsch mit den Krähen - das kriegt man einfach nicht aus den Leuten raus!

Ich verstehe das nicht so ganz:

Wurde das Carbostesin zum Zweck einer sog. Spinalanästhesie (d. h. zur örtlichen Betäubung der unteren Körperhälfte) gespritzt?

Hallo klausi58,

obwohl deine Schreibweise zu einer Beantwortung nicht gerade einlädt
und deine Aussagen unzureichend sind, möchte ich etwas dazu sagen:

Offenbar hat man bei dir eine Periduralanästhesie gemacht; ein nicht ungewöhnliches Verfahren zur Behandlung von Schmerzen, die von der Wirbelsäule ausgehen. Gegen einen Zusammenhang von Spritze und Magenblutung spricht das lange Intervall von 6 Wochen. Außerdem wäre eine solche Komplikation schwer verständlich. Dass intrarteriell gespritzt worden ist, halte ich für ganz unwahrscheinlich. Dann hätte es zu einer sofortigen Reaktion kommen müssen.

Vielleicht lässt du uns wissen, was als Ursache deiner Magenblutung ausgemacht worden ist. Hattest du vielleicht wegen deiner Schmerzen langfristig Schmerztabletten genommen? Und wenn ja, welche? Ich nehme an, dass inzwischen eine Magenspiegelung vorgenommen wurde?

Der Hautausschlag geht vermutlich auf eine Allergie gegen das angewandte Desinfektionsmittel oder das Pflaster zurück und sollte unter entsprechender Behandlung, z.B. Fenistilsalbe, heilen.

Wenn man dir bei deiner Krankenkasse auf deine Vorstellungen hin nur mit albernen Sprüchen gekommen ist, dann solltest du die Kasse baldmöglichst wechseln.

Gruß
Montanus

Hallo,

hat jemand schon mal

carbostesin(bupivacein)in die lendenwirbelsäule gespritzt
bekommen und wie ging es ihr/ihm danach. mir wurde dieses
mittel mit scandicain(mepivacain)gespritzt mit dem ergebnis,
das ich 6 wochen später in der universitätsklink landete, nach
dem ich zu hause blut erbrochen und teerstuhl bekam.mir war
schlecht und in der uni hatte ich nur noch 60-40
blutdruck.

Du beschreibst nicht die genaue Indikation, bzw. die Diagnose, die der spinalen Therapie voraus ging. Doch anhand der zu injizierenden Arzneimittel im LWS-Bereich, gehe ich davon aus, dass eine starke Schmerzproblematik besteht/bestand.

In solchen Fällen finden bekanntlich sog. NSAR, u. a. Diclofenac, oral Anwendung, welches laut IFU „häufig“ Blutungen im Magen-Darmtrakt auslösen kann, besonders wenn es auf nüchternen Magen eingenommen, bzw. lange oder/und in höherer Dosierung angewendet wird, sogar wenn es zuvor lange Zeit gut vertragen wurde.

Ein niedriger Blutdruck kann zwar auch von den beiden, vor Dir genannten Arzneimitteln verursacht werden, allerdings nicht mehr nach 6 Wochen, wohingegen die erwähnte Magen-Darmproblematik mit ihrem Wasser-Salzverlust und Kreislaufproblemen schon dazu führen kann.

.des weiteren hatte ich einen starken ausschlag an der

einstichstelle der bis heute nicht ganz weg ist.der ausschlag
ist zwar oberflächlich weg, aber unter der haut merke ich
immer noch, das da was ist.ich hatte auch mehrere fachärzte
aufgesucht, die bestritten aber alle, das dieses auf die
verabreichung der medikamente zurück zu führen sei.

Vor jedem Nadelstich wird in der Regel örtlich ein Hautdesinfektionsmittel angewandt.
Diese Mittel sind heute durchweg gut verträglich, doch können manche Zusatzstoffe dennoch in seltenen Fällen Allergien auslösen. Der auslösende Stoff sollte dann unbedingt mit geeigneten Hauttests ärztlich nachgewiesen werden. Der Allergiepass sollte dann vor solchen Eingriffen vorgezeigt werden.

auch hatte

ich das meiner krankenkasse gemeldet worauf ich gesagt
bekam…eine krähe hackt einer anderen krähe kein auge
aus.

Na ja, in diesem Forum antworten (glücklicherweise) auch Ärzte, die sich die Zeit nehmen und die Mühe machen, sich die Postings durchzulesen.
Da könnte es geschickter sein, die Frage so zu stellen, dass nicht eine pauschalisierende „Schuldzuweisung“, sondern das wirkliche, zu ergründende Problem im Mittelpunkt steht.

Es gibt noch ein Sprichtwort:
Wer arbeitet macht Fehler, nur wer nichts tut macht keine Fehler!

Das hört man im Gesundheitsbereich nicht gern, ist aber menschlich. Die Fehlervermeidung wird äußerst ernst genommen, daher werden u. a. die Packungsbeilagen der Medikamente schließlich immer länger.
Dann ist auch der Patient gefragt, der sie sich durchlesen müsste, um schnell zu wissen, warum er z. B. Blutungen hat. Hast Du die Packungsbeilagen Deiner Medikamente komplett durchgelesen, um an der Fehlervermeidung mitzuwirken?

Viele Grüße,

Renate

obwohl deine Schreibweise zu einer Beantwortung nicht gerade
einlädt
und deine Aussagen unzureichend sind

… dem kann man nur zustimmen !!!

Gegen einen Zusammenhang von
Spritze und Magenblutung spricht das lange Intervall von 6
Wochen. Außerdem wäre eine solche Komplikation schwer
verständlich.

Auch volle Zustimmung.

Dass intrarteriell gespritzt worden ist, halte
ich für ganz unwahrscheinlich. Dann hätte es zu einer
sofortigen Reaktion kommen müssen.

… die mit Intubation und Beatmung endet.

Wenn man dir bei deiner Krankenkasse auf deine Vorstellungen
hin nur mit albernen Sprüchen gekommen ist, dann solltest du
die Kasse baldmöglichst wechseln.

…und dann könnten wir ja auch hier die Beantwortung bleiben lassen

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OT, aber wahr
Liebe Experten,

wenn man die gebündelte Kompetenz und die sorgfältigen Antworten hier liest, kann man auf w-w-w schon ein bißchen stolz sein.

Grüße

Kai Müller

Hallo. Ich habe die Fachmeinungen gelesen.Zu meiner Gesundheit wäre zu sagen, HWS C6-7 BSV–TH 2-3 BSV–TH 6-7-8 BSV mit Betonung auf 7-8.LWS L3-4-5/S1 mit Betonung auf L5/S1.Weiter bin ich dieses Jahr 2 mal an der linken Schulter operiert worden.Tenotomie/Tenodese/AC-Plastik.Eine weitere OP der rechten Schulter steht an.Diese Carbostesin/Volonanwendungen hatte ich 2006-7 schon einmal bekommen.Dabei ist nichts passiert.Bei der ersten fühlte ich mich danach sehr gut und ich dachte, dass wars mit den Schmerzen.Die Wirkung hielt aber nur 3 Wochen an. Weiter möchte ich noch schreiben, dass ich seit nunmehr 16 jahren geröngt werde und außer konfentionellen Mitteln und Stoßwellentherapie an der Schulter wurde nichts weiter gemacht.Das ich Tabletten zu mir genommen habe, steht wohl außer Frage. Auch Akupunktur des Rückens wurden 2 mal gemacht mit keinem Erfolg.Durch das Wechseln der Fachärzte, das wohl nicht ausbleibt, wenn nach 5 jahren nichts passiert, fängt man immer wieder von vorne an. Bei älteren Patienten sollte unbedingt vor der verabreichung solch hochtoxicher Mittel ein Gespräch über Vorbehandlungen statt finden,was in meinem Fall nicht geschehen ist.( Mehrfachmedikamentation) Auch wurde mir erst nach der Verabreichung der Medikamente gesagt, um welche es sich handelt.Ich möchte hier auf die Seite im Net hinweisen, wo klar beschrieben wird, welche komplikationen auftreten können.Ps.Ich möchte mich führ die Kleinschreibung entschuldigen. sicherlich dürfte es egal sein einen bericht zu lesen ob Groß oder kleigeschrieben.

An alle, die ihre Zeit für w-w-w opfern,

das ist genau der Grund warum ich nach wie vor gerne auch längere statements abgebe, obwohl Stil und Benehmen mancher Beiträge zu wünschen übrig lassen.

Ich bin immer wieder erstaunt wie viele kompetente Experten hier ihre Zeit opfern, obwohl damit kein Blumentopf zu gewinnen ist.

Wenn man für sich entschieden hat, auf welche Anfragen man antwortet und auf welche nicht und sich auch nicht provozieren lässt, macht w-w-w immer noch viel Spass.

Meine ausdrückliche Hochachtung und herzlichen Dank an alle, die sich durch alle Widrigkeiten nicht davon abhalten lassen tatsächliches Wissen und nicht nur mainstreamkonforme Meinungen weiterzugeben.

Gruß
Gero

.Zu meiner Gesundheit
wäre zu sagen, HWS C6-7 BSV–TH 2-3 BSV–TH 6-7-8 BSV mit
Betonung auf 7-8.LWS L3-4-5/S1 mit Betonung auf L5/S1.

Das sind Ortsangaben, weiter nichts. Jetzt weiß ich immer noch nicht, was da los ist- Ich kann’s mir zwar denken, aber mit Vermutungen kommen wir nicht weiter.

Weiter
bin ich dieses Jahr 2 mal an der linken Schulter operiert
worden.Tenotomie/Tenodese/AC-Plastik.Eine weitere OP der
rechten Schulter steht an.Diese Carbostesin/Volonanwendungen
hatte ich 2006-7 schon einmal bekommen.Dabei ist nichts
passiert.Bei der ersten fühlte ich mich danach sehr gut und
ich dachte, dass wars mit den Schmerzen.Die Wirkung hielt aber
nur 3 Wochen an.

Das ist ein Lokalanästhetikum mit Cortison. Auf eine lange Wirkung würde ich da auch nicht hoffen.

Weiter möchte ich noch schreiben, dass ich
seit nunmehr 16 jahren geröngt werde und außer konfentionellen
Mitteln und Stoßwellentherapie an der Schulter wurde nichts
weiter gemacht.

Und operiert. Die Erfolge sind gewöhnlich etwas klägölich, wie Sie ja selbst mittlerweile entdeckt haben.

Das ich Tabletten zu mir genommen habe, steht
wohl außer Frage.

Nur eben welche? Ich habe es in meinem ersten Posting bereits angesprochen - die NSAR. Einer meiner Nachredner hat das noch einmal etwas ausführlicher dargelegt.

Auch Akupunktur des Rückens wurden 2 mal
gemacht mit keinem Erfolg.

Wer dran glaubt, wird selig. Ich halte das für Unfug (jaja, ich höre schon den Aufschrei aller TCM-Gläubigen).

Durch das Wechseln der Fachärzte,
das wohl nicht ausbleibt, wenn nach 5 jahren nichts passiert,
fängt man immer wieder von vorne an.

So ein häufiger Wechsel ist gar keine gute Idee, aber das haben Sie ja auch schon selbst gemerkt.

Bei älteren Patienten
sollte unbedingt vor der verabreichung solch hochtoxicher
Mittel ein Gespräch über Vorbehandlungen statt finden,was in
meinem Fall nicht geschehen ist.

Stimmt. Aber Sie haben doch gar nichts Hochtoxisches gekriegt!

( Mehrfachmedikamentation)

entsteht durch häufigen Arztwechsel.

Ps.Ich möchte mich führ die
Kleinschreibung entschuldigen. sicherlich dürfte es egal sein
einen bericht zu lesen ob Groß oder kleigeschrieben.

Nein, das ist es nicht. Mal ganz abgesehen von den forumsregeln: Es ist eine Qual, sich durch einen langen, ausschlließlich kleingeschriebenen Text hindurchwühlen zu müssen. Das Auge hat nichts, waran es sich festhalten kann.

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Das Auge hat nichts, waran es sich festhalten kann.

… besonders, wenn das Auge schon über 50 ist(wie bei mir)…

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