Arzthaftung!

HALLO ! WER HAT ERFAHRUNG IN ARZTHAFTUNG? GEHE GEGEN ÄRZTE VOR DIE BEI MIR EINE PLASTISCHE OP UND EINE MEDIZINISCHE OP GEMACHT HABEN!!
ABER MICH VERPFUSCHT HABEN !

wer hat sowas oder kennt jemanden der sich da auskennt?
BIN TOTAL VERZWEIFELT!!

Hallo erstmal von der SAP Front.

–> Allgemeine Rechtsfragen (FAQ:1129 beachten)

So etwas gibt es ganz sicher, siehe z.B. bundesgerichtshof.de - suche nach ‚Arzthaftung AND Operation‘
Allerdings gilt das wohl nicht für subjektive Behandlungsmängel…

HTH
mfg M.L.

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Permanente Großschreibung wird als Herumbrüllen verstanden.
Rechtsbeistand bekommst Du bei Deinem Anwalt, aber nicht hier.

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Hi,
Du brauchst natürlich einen Anwalt, der sich auf dem Gebiet auskennt (wie schon gesagt: Rechtsbrett für evtl Hinweise), und der auch Experten heranziehen kann, die objektiv über das Geschehene & die Auswirkungen urteilen können.

Ich möchte auch gegen eine Ärztin vorgehen, ist aber eine kleinere Sache, und ich fragte bei der Krankenkasse nach.

Die sagten mir, das fiele unter den Aufgabenbereich des Sozialgerichts, da die Gesundheitsversorgung eine Sozialsache sei, und dort würde einem auch ein Anwalt gestellt.

Schön, wenn das wirklich so ist.
Das Ganze ist bei mir erst vor kurzem ‚aufgeflogen‘, und bisher hab ich mich darum noch nicht weiter gekümmert.

gruss, isabel

Notgemeinschaft Medizingeschädigter
Hallo Bea,

wende Dich am besten erst mal an die Die Notgemeinschaft Medizingeschädigter in Bayern e.V., die können Dir sicher weiterhelfen.
http://www.ngm-bayern.de/Allgemeines/unsere_gemeinsc…

Weitere Ansprechpartner findest Du auch hier:
http://www.patienten-rechte.org/patienten/charta-der…

Prinzipiell kann ich Dir aber sagen, dass es leider oft sehr schwer ist, gegen Ärzte vorzugehen - selbstverständlich abhängig von Art & Schwere des Behandlungsfehlers. Den Berichten Betroffener zufolge halten die Ärzte untereinander sehr zusammen - dies gilt leider auch für die Gutachter, die ja ebenfalls Mediziner sind. Selbst Rechtsanwälte und Richter können bei entsprechend „geschönten Berichten“ dann nichts ausrichten, da sie ja selbst keine Sachverständigen sind und den Sachverhalt, bzw,. ein Fehlverhalten nicht wirklich beurteilen können.

Ich drücke Dir auf alle Fälle die Daumen.

Liebe Grüße
von Stefanie

Hallo Stefanie,

Prinzipiell kann ich Dir aber sagen, dass es leider oft sehr
schwer ist, gegen Ärzte vorzugehen - selbstverständlich
abhängig von Art & Schwere des Behandlungsfehlers. Den
Berichten Betroffener zufolge halten die Ärzte untereinander
sehr zusammen - dies gilt leider auch für die Gutachter, die
ja ebenfalls Mediziner sind. Selbst Rechtsanwälte und Richter
können bei entsprechend „geschönten Berichten“ dann nichts
ausrichten, da sie ja selbst keine Sachverständigen sind und
den Sachverhalt, bzw,. ein Fehlverhalten nicht wirklich
beurteilen können.

das ist die eine Seite der Medaille, nämlich die Sicht des Patienten und Klägers.
Die andere Seite ist aber, dass ein Arzt immer auch ein Mensch ist, ihm also immer Fehler unterlaufen können. Ich kenne einen Medizinstudenten, der trotz Liebe zu seinem Beruf jetzt schon sorgenvoll nach vorne blickt, weil er weiß: Ein kleiner Fehler, und schon hat er ein Verfahren am Hals. Ich finde es nicht fair von „uns“ Patienten, die Ärzte mit lauter Klagedrohungen und tatsächlichen Klagen zu verunsichern. Klar, ein Arzt kann einen Fehler machen. Nur, stell dir vor, was wir OHNE Ärzte machen würden!

Grüße,
Anja

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Hallo Anja,
jeder der fehler macht, muss dafuer gerade stehen, auch Aerzte.

Ich finde es
nicht fair von „uns“ Patienten, die Ärzte mit lauter
Klagedrohungen und tatsächlichen Klagen zu verunsichern.

So, das findest Du nicht fair?
Den Aerzten gibst Du eine Lizenz zum Gelddrucken, wenn du ihn Deinen Krankenschein gibst, denn da kann er alles drauf hauen, was die "Kranke"kasse hergibt.
Es gibt kein Gegenzeichnen des Patienten, nur die Krankengymnastin musste sich frueher jede Leistung zweimal von mir gegenzeichnen lassen und dabei ging es vielleicht um 20,00 DM.
Du meinst wirklich, man sollte diese Menschen nicht bei ihren Betruegreien stoeren, denn sie wollen doch nur unser Bestes, unser Geld?
Da gibt es nur noch ganz wenige Idealisten, die wirklich deine Heilung wollen.Die meisten sind Unternehmer, die sehen muessen, dass der Laden laeuft und die Apparate auch ausgelastet werden.
Und der Kollege der muss doch auch mal wieder eine Ueberweisung von mir bekommen.Auch leichte Herzgeraeusche muss man unbedingt untersuchen,da ist gut was mit zu verdienen und wenn Du das als boese Unterstellungen abtust, dann traum mal weiter oder lese mal den Spiegelbericht ueber unnoetige Medizin.

Klar,
ein Arzt kann einen Fehler machen.

Und dafuer soll er, wie jeder Arbeitnehmer in verantwortungsvoller Stellung auch, haften.
Wo kommen wir dahin,erst abzocken und dann kneifen?
Es hat ihn keiner gezwungen Arzt zu werden und wenn doch, kann er jederzeit damit aufhoeren.

Nur, stell dir vor, was wir
OHNE Ärzte machen würden!

Ich kenne einen Arzt, der hat alle seine Scheine und Pruefungen schon auf der Uni getuerkt und die guten Beziehungen des Vaters spielen lassen um das Medizinstudium auf teueren Internaten abzuschliessen.
Der ist nur ein guter Arzt fuer mich, weil er froh ist, dass ich selber Behandlungsvorschlaege mache und mir alles verschreibt, was ich will.
Ohne Rezeptpflicht und Aerzte koennte man sich selber sehr gut im Netz, wie z. B. hier,informieren und waere bestimmt besser dran, als viele, die sich auf nur die eine Stimme des Arztes verlassen.
Gruss
Rolf

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Hallo Rolf,

jeder der fehler macht, muss dafuer gerade stehen, auch
Aerzte.

es gibt einen Unterschied zwischen „rein menschlichen“ Fehlern und Fehlern, die man tatsächlich hätte vermeiden können.
Generell wird aber in allen Berufen der „Faktor Mensch“ mitgezählt, man geht von vornherein davon aus, dass Menschen Fehler machen. Und es ist ja auch nicht so, dass ein Ingenieur für einen Fehler sogleich vor Gericht kommt.

Ich finde es
nicht fair von „uns“ Patienten, die Ärzte mit lauter
Klagedrohungen und tatsächlichen Klagen zu verunsichern.

So, das findest Du nicht fair?

Es gibt Fälle, in denen es gerechtfertigt ist. Aber imho wird der Klageweg in letzter Zeit überstrapaziert, sodass Ärzte nur noch in Angst leben müssen. Deshalb auch die zig Absicherungen und Überweisungen an Fachärzte.

Den Aerzten gibst Du eine Lizenz zum Gelddrucken, wenn du ihn
Deinen Krankenschein gibst, denn da kann er alles drauf hauen,
was die "Kranke"kasse hergibt.

Informier dich mal, wieviel dein Arzt an dir als Kassenpatienten (falls du einer bist) verdient.

Es gibt kein Gegenzeichnen des Patienten, nur die
Krankengymnastin musste sich frueher jede Leistung zweimal von
mir gegenzeichnen lassen und dabei ging es vielleicht um 20,00
DM.

Was hat das mit Fehlern zu tun?
Im Übrigen darfst du dir die Rechnung aushändigen lassen, um sie zu überprüfen.

Du meinst wirklich, man sollte diese Menschen nicht bei ihren
Betruegreien stoeren, denn sie wollen doch nur unser Bestes,
unser Geld?

Unterstellst du jedem Arzt betrügerische Absichten?

Da gibt es nur noch ganz wenige Idealisten, die wirklich deine
Heilung wollen.Die meisten sind Unternehmer, die sehen
muessen, dass der Laden laeuft und die Apparate auch
ausgelastet werden.

Kennst du die Arbeitsbedingungen von Krankenhausärzten? Und insbesondere von denen an Unikliniken? An letzteren arbeiten ausschließlich Idealisten, die ihr Privatleben gaaaaanz weit hintendran gestellt haben. Aber auch die Arbeit der „normalen“ Krankenhausärzte würde ICH nicht übernehmen wollen. Die gesamte Schicht (also so um die 24 h Dienst) und wenn du am Ende der Schicht völlig fertig und verschlafen noch einen Patienten behandeln musst und dabei aus (völlig natürlicher) Unaufmerksamkeit aufgrund von Übermüdung einen Fehler machst (dir rutscht die Hand aus, z.B.), dann findest du dich ganz schnell vor Gericht wieder.

Und der Kollege der muss doch auch mal wieder eine
Ueberweisung von mir bekommen.Auch leichte Herzgeraeusche muss
man unbedingt untersuchen,da ist gut was mit zu verdienen und
wenn Du das als boese Unterstellungen abtust, dann traum mal
weiter oder lese mal den Spiegelbericht ueber unnoetige
Medizin.

Wenn er die leichten Herzgeräusche nicht untersucht, sondern als Belanglosigkeit abtut und sich hinterher herausstellt, dass du einen Schlaganfall erlitten hast, bist du vermutlich der erste, der ihn vor Gericht zerrt. Dann sichert er sich schon lieber ab.

Übrigens ist Spiegel natürlich eine äußerst seriöse Quelle… die Bild für Akademiker.

Klar,
ein Arzt kann einen Fehler machen.

Und dafuer soll er, wie jeder Arbeitnehmer in
verantwortungsvoller Stellung auch, haften.

Also kommt ein Manager für eine falsche (wohlgemerkt: keine kriminelle) Handlung vor Gericht? Das wäre mir neu.

Wo kommen wir dahin,erst abzocken und dann kneifen?
Es hat ihn keiner gezwungen Arzt zu werden und wenn doch, kann
er jederzeit damit aufhoeren.

Wie gesagt, mir ist ein Arzt, der ab und zu Fehler macht, besser, als gar kein Arzt. Ein Arzt ist auch nur ein Mensch und keine Maschine.

Nur, stell dir vor, was wir
OHNE Ärzte machen würden!

Ich kenne einen Arzt, der hat alle seine Scheine und
Pruefungen schon auf der Uni getuerkt und die guten
Beziehungen des Vaters spielen lassen um das Medizinstudium
auf teueren Internaten abzuschliessen.
Der ist nur ein guter Arzt fuer mich, weil er froh ist, dass
ich selber Behandlungsvorschlaege mache und mir alles
verschreibt, was ich will.

Ja, super, du kennst EINEN Arzt. Ich kenne solche Ärzte gar nicht. Und was nun? Willst du jetzt von diesem einen Einzelfall auf alle Ärzte schließen?

Ohne Rezeptpflicht und Aerzte koennte man sich selber sehr
gut im Netz, wie z. B. hier,informieren und waere bestimmt
besser dran, als viele, die sich auf nur die eine Stimme des
Arztes verlassen.

Nur - nee, Zweitstimme ist bei schwierigen Sachen immer nützlich, gerade wegen dem „Faktor Mensch“.
Ich weiß nicht, wie aufmerksam du dieses Forum liest, denn eigentlich müsstest du auch schon bemerkt haben, wie oft hier die Aussage kommt: Eine Ferndiagnose ist generell nicht möglich!
Im Übrigen gäbe es auch in diesem Forum keine Experten, wenn es gar keine Ärzte mehr gäbe. Denn natürlich studiert niemand Medizin, um dann von Sozialhilfe zu leben und dir kostenlose Ferndiagnosen zu stellen.

Gruß,
Anja

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Gut, dass Anja das mal gesagt hat!!!

Hallo Rolf,

Was du von Ärzten hältst, das finde ich ungeheuerlich!!!
Wovon träumst du eigentlich?

Die Ärzte hätten eine Maschine zum Gelddrucken…
Ärzte sind allesamt korrupte Schweine…
Sind alle zutal inkompetent und du könntest dir jeden Arzt sparen, weil du eh jede Diagnose besser stellen kannst und wüsstest auch schon die Therapie.
Ärzte sind alle faul und warten nur auf ihren Gehaltscheck. Zwischen dem Fauldaliegen machen sie noch ein paar Kunstfehler und dafür müssen sie geköpft werden.

Völliger Unsinn:
Beim DRK gibt es eine Reihe Ärzte, die ich kenne. Das sind Menschen, die machen noch in ihrer Freizeit etwas, um anderen zu helfen. Das ist eher Weltverbessertum als Abzockerei!!! Es ist eher so, dass Krankenhausärzte sich geradezu selbst kaputt machen, weil sie ohne Ende Überstunden machen und die perversesten Schichten schieben müssen.
Und wohlgemerkt:
Ich selbst habe mir überlegt, Humanmedizin zu studieren. Das hätte ich in Bonn, in Heidelberg, in Tübingen, an der TU München oder an der Charité in Berlin machen dürfen. Also alles super Studienorte für Medizin, doch ich habe solche Angst, dass man in irgendeiner Situation eine grenzwertige Entscheidung treffen muss und einen dann nachher einer wie du verklagt, weil er irgendeinen Schuldigen suchen muss.
Außerdem hätte ich nicht Hausarzt werden wollen, sondern entweder Arzt in einer Fachpraxis oder im Krankenhaus Internist, Onkologe, Hämatologe oder ähnliches. In meiner Familie und Bekanntschaft haben mir Ärzte und Naturwissenschaftler tunlichst davon abgeraten, weil man als Arzt im Krankenhaus schuftet wie wohl in keinem anderen Job. Ich bin wirklich beeindruckt, was diese Menschen für die Patienten leisten. Und dabei machen sich viele dann sogar noch ihr eigenes Privatleben kaputt, da dies natürlich auf der Strecke bleibt…
Im Ausland werden Ärzte viel besser behandelt und deutsche Ärzte werden abgeworben. Und zwar nicht etwa, weil dort noch viel mehr Geld winkt und man sich noch mehr auf seinen Hintern legen kann, sondern weil die Arbeitsbedingungen etwas humaner sind und die Bezahlung angemessener.

Ich selbst bin ein sehr idealistisch denkender Mensch und mir wird echt schlecht, wenn ich lesen muss, dass du dich selbst als Weltverbesserer ansiehst!

Ein Arzt in der Intensivmedizin muss oft in wenigen Sekunden entscheiden, was er spritzt oder welche Untersuchung gemacht wird.

Stelle man sich vor: Ein Traumapatient (Verkehrsunfall) wird eingeliefert. (Thorax- und Abdomentrauma, auch eine Verletzung des Gehirns nicht ausgeschlossen)
Frage: Wann soll der Arzt den Patienten jetzt zum CT schicken?
Erst wenn die Abdomen- und Thoraxtraumata vollständig behandelt sind und der Patient voll stabil ist, doch dann kann z.B. ein irreparabler Hirnschaden eintreten.
Macht man das CT früher, dann besteht die Gefahr eines Kreislaufzusammenbruchs wegen innerer Blutungen usw.
Du würdest jetzt meinen, der Arzt müsste für beides verklagt werden.
Du gehst ja immer davon aus, dass es besser gelaufen wäre, hätte der Arzt etwas anders gemacht.
Ich selbst bin der Meinung, grob fahrlässiges Verhalten muss bestraft werden. Doch diese Selbstmitleidsgesellschaft kann ich nicht gutheißen. Fehlerhaft ist ein Verhalten, wenn keine ernsthaften Gründe dafür vorliegen. Es ist aber nicht richtig, zu sagen, der Arzt habe grobfahrlässig gehandelt, nur weil ein Ergebnis nicht in erwüschter Art erziehlt wurde.
Und was Anja zu Managern gesagt hat. Da wird von „suboptimalen“ Entscheidungen gesprochen und die Manager, die Firmen in die roten Zahlen gebracht haben, die werden mit Millionen „abgefunden“.

Ganz ehrlich: Ich weis nicht, wie jemand, der in den Natur- bzw. Ingenieurswissenschaften studiert hat, auf so einen Mumpitz kommen kann.

Entrüsteter Stefan

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Plastische OP?
Wenn es auf gutdeutschgesagt eine „Schönheits-OP“ war, dann muss ich dir persönlich sagen, das du dir über Risiken hättest bewusst sein sollen, bevor du diese eingegangen bist.
Denn eine „Schönheits-OP“ ist eine OP und nicht wie ein Besuch im Schönheitssalon.
Wenn es jedoch nicht ein rein kosmetischer Effekt war, dann nehme ich alles zurück.
Stefan

Traeumt ruhig weiter…
Hallo, ihr Traeumer.
Seid erst mal so lange krank wie ich und wenn ich mich nicht selber behandelt haette, waere ich jetzt bestimmt invalide.
Ihr habt halt viel Glueck mit eueren Aerzten, lasst sie euch nicht von mir vermiesen.
Gruss
Rolf

Hallo Rolf,

die Mitleidsschiene zieht nicht.
Ich bin leider auch schon mehr als mir lieb mit Ärzten in Kontakt gekommen und habe sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen gemacht. Einer Ärztin würde ich sogar grob fahrlässiges Handeln unterstellen, ja. Aber das heißt doch nicht, dass ich dadurch auf alle Ärzte schließen kann! Ich habe ebenso auch schon super engagierte und fachkundige Ärzte kennengelernt, und davon gibt es wesentlich mehr als von den schwarzen Schafen. Aber selbst dem besten Arzt kann auch mal ein Fehler unterlaufen oder eine Behandlung schiefgehen.

Das Problem ist wohl, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der man sich gegen (fast) alle Schwierigkeiten absichern kann. Haus abgebrannt? Hausratsversicherung. Eine teure Vase umgeschmissen? Haftpflichtversicherung. Der Fernseher ist kaputt? Garantieleistung. Aber die Gesundheit, die kann man nicht versichern! Es gibt Menschen, die tun ihr Bestes, um einem Kranken zu helfen. Dennoch gibt es nie und nimmer eine Garantie dafür, dass die Behandlungsmethode anschlägt. Ich finde, Stefan hat hier auch ein schönes fiktives Beispiel gebracht: Wie man’s macht, macht man’s falsch. Und wird von dir verklagt, weil die Entscheidung vielleicht falsch war - aber ist ein Arzt ein Hellseher? Verfügt er über übernatürliche Kräfte? Wenn du zu dieser Spezies gehörst, dann bitte, werd doch selbst Arzt. Ich bin schon gespannt auf deine fehlerfreien Behandlungen, 100%ige Garantie auf Genesung und auch darauf, wieviel Kohle du dir erschaufelst.

Übrigens, die Arbeitsbedingungen im Krankenhaus sind wahrlich alles andere als ein Traum. Informier dich mal über die Fakten.

Anja

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nein Rolf, ich werde nicht auf Deinen frustierten und frustierenden Kommentar antworten, Anja hat schon alles gesagt. Danke, liebe Anja!
Rolf, Du hast mein Mitleid…
synapse

Hallo,
was regt ihr euch so auf, nur weil ich eure Goetter kritisiere.
Wenn ihr meinen Beitrag richtig durchgelesen haettet,wuerdet Ihr Euch gar nicht angesprochen fuehlen.
Denn da steht: „Da gibt es nur noch ganz wenige Idealisten, die wirklich deine Heilung wollen.Die meisten sind Unternehmer, die sehen muessen, dass der Laden laeuft und die Apparate auch ausgelastet werden.“
Wahrscheinlich regt ihr euch so auf, weil ihr euch nicht sicher seid, ob euer Arzt zu den Idealisten gehoert und reagiert deshalb so gereizt.
Wenn Du sicher bist, das er zu den Idealisten gehoert, brauchst du doch gar nichts dazu zu schreiben und dich erst recht nicht aufzuregen.
Gruss
Rolf

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Hallo Rolf,

nee, was mich aufregt ist, dass du den MEISTEN Ärzten reine Profitgier unterstellst. Natürlich braucht der Arzt auch Geld, von irgendwas muss er schließlich leben. Aber wenn man von deiner Logik ausgeht, dann ist JEDER Mensch, der einen Beruf ausübt, von reiner Profitgier getrieben.

Wenn du dir aber anschaust, wieviele Ärzte in Krankenhäusern arbeiten und wieviele gute Ärzte es auch als niedergelassene Ärzte gibt, dann stimmt deine Aussage einfach nicht. Es gibt schwarze Schafe, klar, das ist immer so. Aber es ist dann eben auch so, dass diese schwarzen Schafe die Minderheit darstellen.

was regt ihr euch so auf, nur weil ich eure Goetter
kritisiere.

Wieso Götter? Ich habe doch gerade eben von rein menschlichen Fehlern gesprochen. :smile:
Du bist es, der göttliche Fähigkeiten den Ärzten abverlangt. Denn Götter machen ja auch keine Fehler…

Denn da steht: „Da gibt es nur noch ganz wenige Idealisten,
die wirklich deine Heilung wollen.Die meisten sind
Unternehmer, die sehen muessen, dass der Laden laeuft und die
Apparate auch ausgelastet werden.“

siehe oben. Jeder Berufstätige ist auch Unternehmer, klar. Das bedeutet aber nicht, dass er seine Arbeit nicht gerne ausführt, nicht gut arbeitet und nicht engagiert ist.
Regt dich etwa die Tatsache auf, dass die Ärzte Geld für die Behandlung bekommen? Oder warum unterstellst du ihnen übermäßige Habgier?

Wahrscheinlich regt ihr euch so auf, weil ihr euch nicht
sicher seid, ob euer Arzt zu den Idealisten gehoert und
reagiert deshalb so gereizt.

Ich bin mir bei meinen Ärzten sicher, denn zu einem Arzt, der mir nicht gefällt, gehe ich einmal und nie wieder. Es herrscht ja zum Glück freie Arztwahl und wenn du zu wenig gesucht hast, dann ist es allein dein Fehler.

Wenn Du sicher bist, das er zu den Idealisten gehoert,
brauchst du doch gar nichts dazu zu schreiben und dich erst
recht nicht aufzuregen.

Es regt mich auf, wie du hier pauschal die Ärzteschaft verunglimpfst. Eben, weil ich auch die andere Seite der Medaille kenne, weil ich einen Kumpel habe, der Medizin studiert. Das Studium ist megahart und sehr lang. Die Krankenhausarbeit ist ebenfalls sehr hart, der Verdienst bescheiden. Um vernünftig Geld zu verdienen, ohne sich sonderlich anzustrengen, gibt es viel passendere Berufe.

Gruß,
Anja

Hallo Anja,

nee, was mich aufregt ist, dass du den MEISTEN Ärzten reine
Profitgier unterstellst.

Das sind die Erfahrungen, die ich nach ueber 30 jaehriger vermeidbarer Krankheit gemacht habe.Ich denke nicht, dass ich mich hier irgendwie mit meiner Meinung zurueckhalten muss.Jeder darf hier seinen Scheiss schreiben und das ist eben meine Meinumg ueber die Aerzte, die ich bisher kennengelernt habe.
Haetten die Aerzte auf mich gehoert, wuerde ich jetzt hier bestimmt nicht schreiben und waere wieder ein gesunder Mensch geworden.
Alle moeglichen Klopper haben sie an mir ausprobiert mit woechentlicher Blutabnahme, damit bei einem Nierenversagen das Imurek sofort abgesetzt werden kann.
Damals kostete Imurek 10,00 oder noch mehr Mark pro tablette.
Und ich habe immer wieder nach Antibiotika verlangt, die mir bei allen Aerzten verweigert wurden.
Was soll man als Jugendlicher auf dem Lande machen.Soviele Aerzte gibt es da nicht.Und ausserdem habe ich mich dann auch irgenwann damit abgefunden, dass es wohl so ist.
Bis ich mich dann im Internet durch die Seiten des Dr. Hellenthals bestaetigt fuehlte.
Jetzt mache ich reichlich spaet, das, was ich gleich nach meiner Erkrankung haette machen sollen, die Antibiose.

Aber wenn man von
deiner Logik ausgeht, dann ist JEDER Mensch, der einen Beruf
ausübt, von reiner Profitgier getrieben.

Wie kannst Du mir das unterstellen? Wo habe ich das geschrieben?
Wie oft muss ich dir noch mein Zitat wiederholen, damit Du solche Unterstellungen bleiben laesst „Da gibt es nur noch ganz wenige Idealisten,die wirklich deine Heilung wollen.Die meisten sind
Unternehmer, die sehen muessen, dass der Laden laeuft und die
Apparate auch ausgelastet werden.“

Wenn du dir aber anschaust, wieviele Ärzte in Krankenhäusern
arbeiten und wieviele gute Ärzte es auch als niedergelassene
Ärzte gibt, dann stimmt deine Aussage einfach nicht.

Warum denn nicht?

Es gibt
schwarze Schafe, klar, das ist immer so. Aber es ist dann eben
auch so, dass diese schwarzen Schafe die Minderheit
darstellen.

Meine Erfahrungen sind aber anders, darf ich das hier bitte schreiben?

Du bist es, der göttliche Fähigkeiten den Ärzten abverlangt.
Denn Götter machen ja auch keine Fehler…

Nur Goetter werden nicht bestraft, Menschen ja.
Deshalb soll man Aerzte genauso wie Menschen bestrafen und sie nicht wie Goetter verschonen.

Jeder Berufstätige ist auch Unternehmer, klar. Das
bedeutet aber nicht, dass er seine Arbeit nicht gerne
ausführt, nicht gut arbeitet und nicht engagiert ist.

Wo habe ich solche Pauschalierungen gebraucht?
Hoer doch mal auf mir solche primitiven Aesserungen zu unterstellen, denn die habe ich erstmal nie gemacht und die wuerde ich auch nie machen.

Regt dich etwa die Tatsache auf, dass die Ärzte Geld für die
Behandlung bekommen? Oder warum unterstellst du ihnen
übermäßige Habgier?

Weil viele habgierig sind und uns und die Krankenkasse betruegen und keiner es kontollieren kann.

Ich bin mir bei meinen Ärzten sicher, denn zu einem Arzt, der
mir nicht gefällt, gehe ich einmal und nie wieder.

Und ich habe eben sehr viele davon kennengelernt und du wahrscheinlich weniger.

Es herrscht
ja zum Glück freie Arztwahl und wenn du zu wenig gesucht hast,
dann ist es allein dein Fehler.

Bei uns in der Kleinstadt gab es vielleicht 4 Aerzte und im Krankenhaus hat man eigentlich nur einen zur Auswahl, der letztendlich auch den Behandlungsvorschlag an den Hausarzt weitergegeben hat.
Der hat dann nicht auf mich gehoert, sondern hat das eben durchgezogen.

Es regt mich auf, wie du hier pauschal die Ärzteschaft
verunglimpfst.

Es regt mich auf , wie Du mir das immer wieder unterstellst.
Soll ich Dir mein Zitat nochmal um die Ohren Hauen?
Les Dir das doch bitte noch einmal Zeile fuer Zeile durch.
Danke,
Rolf

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Hallo Rolf,

nee, was mich aufregt ist, dass du den MEISTEN Ärzten reine
Profitgier unterstellst.

Das sind die Erfahrungen, die ich nach ueber 30 jaehriger
vermeidbarer Krankheit gemacht habe.Ich denke nicht, dass ich
mich hier irgendwie mit meiner Meinung zurueckhalten
muss.Jeder darf hier seinen Scheiss schreiben und das ist eben
meine Meinumg ueber die Aerzte, die ich bisher kennengelernt
habe.

Meinung ja, aber was du hier bereits von dir gegeben hast, ging dann schon eher in Richtung Beleidigung. Wäre ich Arzt, hätte ich mich jedenfalls durch solche Aussagen beleidgit gefühlt. Und wenn die Patienten so eingestellt sind, wundert es mich auch nicht, dass den Ärzten die Motivation langsam vergeht. Ich hätte auch keine Lust, mir den A… aufzureißen für die Behandlung von jemandem, der mich eh für einen Abzocker hält.

Haetten die Aerzte auf mich gehoert, wuerde ich jetzt hier
bestimmt nicht schreiben und waere wieder ein gesunder Mensch
geworden.

Was wäre, wenn… Ja, bei mir hat ein Arzt auch was verschleppt. Ich kenne diese Situation. Aber wie gesagt, Ärzte sind keine Götter und ohne schwarze Schafe geht es nicht. Andererseits: Ich begebe mich nicht auf das Niveau der Was-wäre-wenn-Diskussionen, weil ich es einfach nicht mit Sicherheit wissen kann.

Alle moeglichen Klopper haben sie an mir ausprobiert mit
woechentlicher Blutabnahme, damit bei einem Nierenversagen das
Imurek sofort abgesetzt werden kann.
Damals kostete Imurek 10,00 oder noch mehr Mark pro tablette.
Und ich habe immer wieder nach Antibiotika verlangt, die mir
bei allen Aerzten verweigert wurden.

Gut, ich bin kein Mediziner, um deine konkrete Situation beurteilen zu können.

Was soll man als Jugendlicher auf dem Lande machen.Soviele
Aerzte gibt es da nicht.Und ausserdem habe ich mich dann auch
irgenwann damit abgefunden, dass es wohl so ist.

Ich fahre z.Z. regelmäßig 600 km zu einem Arzt, bei dem ich mir sicher bin, dass er wirklich qualifiziert ist. Das ist es mir wert. Und ihn zu finden sowie dann an einen Termin bei ihm ranzukommen hat mich viel Zeit und viele Nerven gekostet. Man muss halt kämpfen können. Denn es ist ja klar, gerade bei seltenen Erkrankungen gibt es nur wenige wirkliche Spezialisten. Aber das hat dann schon wieder nichts mit Profitgier und/oder Unternehmertun zu tun, sondern damit, dass es sehr, sehr viele Krankheiten gibt und jeder Arzt nur einen kleinen Ausschnitt davon kennen kann.

Bis ich mich dann im Internet durch die Seiten des Dr.
Hellenthals bestaetigt fuehlte.
Jetzt mache ich reichlich spaet, das, was ich gleich nach
meiner Erkrankung haette machen sollen, die Antibiose.

Es freut mich für dich, wenn es tatsächlich hilft.

Aber wenn man von
deiner Logik ausgeht, dann ist JEDER Mensch, der einen Beruf
ausübt, von reiner Profitgier getrieben.

Wie kannst Du mir das unterstellen? Wo habe ich das
geschrieben?

Hier hast du den Ärzten pauschal Betrügertum unterstellt:

Du meinst wirklich, man sollte diese Menschen nicht bei ihren :::Betruegreien stoeren, denn sie wollen doch nur unser Bestes, unser :::Geld?

Davon ausgehend, setze ich deinen Gedanken fort. Jeder, der arbeitet, bekommt dafür Geld und jeder würde am liebsten möglichst viel Geld bekommen. Also müsste nach deiner Logik jeder arbeitende Mensch von der Profitgier getrieben sein.

Wenn du dir aber anschaust, wieviele Ärzte in Krankenhäusern
arbeiten und wieviele gute Ärzte es auch als niedergelassene
Ärzte gibt, dann stimmt deine Aussage einfach nicht.

Warum denn nicht?

Weil diejenigen, die dauerhaft in Krankenhäusern arbeiten, sehr schlechte Arbeitsbedingungen haben und verglichen daran nur wenig Geld verdienen. Ohne Idealismus hält man da gar nicht durch.

Es gibt
schwarze Schafe, klar, das ist immer so. Aber es ist dann eben
auch so, dass diese schwarzen Schafe die Minderheit
darstellen.

Meine Erfahrungen sind aber anders, darf ich das hier bitte
schreiben?

Deine Erfahrungen, ja. Aber vergiss nicht zu erwähnen, wie groß deine Stichprobe für deine eigene Statistik ist und dass deine Erfahrung nicht repräsentativ ist.

Du bist es, der göttliche Fähigkeiten den Ärzten abverlangt.
Denn Götter machen ja auch keine Fehler…

Nur Goetter werden nicht bestraft, Menschen ja.
Deshalb soll man Aerzte genauso wie Menschen bestrafen und sie
nicht wie Goetter verschonen.

Weiter oben wurde schon das Beispiel mit den Managern und suboptimalen Entscheidungen angeführt. Bestrafung? Keine Spur davon.
Dafür gibt es auch einen guten Grund: Da JEDER Mensch bei seiner Arbeit Fehler macht, müssten wir alle für eine völlig natürliche (in der Natur des Menschen liegende) Tatsache regelmäßig bestraft werden.

Außerdem, was willst du mit der Bestrafung „unvermeidbarer“ Fehler erreichen? Noch mehr Frust und Angst bei der Ärzteschaft? Meinst du, das steigert ihre Motivation, dir zu helfen?

Jeder Berufstätige ist auch Unternehmer, klar. Das
bedeutet aber nicht, dass er seine Arbeit nicht gerne
ausführt, nicht gut arbeitet und nicht engagiert ist.

Wo habe ich solche Pauschalierungen gebraucht?

Deine Aussage war, dass es nur sehr wenige Idealisten gäbe und die meisten Unternehmer seien. Das eine schließt das andere aber nicht aus. Auch ein Idealist braucht Brot zum Leben.

Regt dich etwa die Tatsache auf, dass die Ärzte Geld für die
Behandlung bekommen? Oder warum unterstellst du ihnen
übermäßige Habgier?

Weil viele habgierig sind und uns und die Krankenkasse
betruegen und keiner es kontollieren kann.

Ich würde dir zustimmen, wenn du „viele“ durch „einige“ ersetzen würdest.
Außerdem, wie gesagt, es steht dir frei, die Rechnungen an die Krankenkasse selbst zu kontrollieren. Warum tust du es nicht?
Und letztendlich: Ein „schlechter“ Arzt ist nicht notwendigerweise ein Betrüger. Qualität in der Behandlung hängt nicht nur von der Motivation, sondern auch von den Kenntnissen und der Erfahrung des Arztes ab.

Ich bin mir bei meinen Ärzten sicher, denn zu einem Arzt, der
mir nicht gefällt, gehe ich einmal und nie wieder.

Und ich habe eben sehr viele davon kennengelernt und du
wahrscheinlich weniger.

a) Ich gehe nicht von vornherein mit Misstrauen an die Menschen (Ärzte) heran.
b) Wenn mir ein Arzt nicht gefällt, dann gehe ich auch nicht weiter hin, sondern suche mir einen anderen. Mag sein, dass der Arzt gut gewesen ist, aber persönliche Sympathie ist für mich auch wichtig und meine Gesundheit steht an erster Stelle.
c) Ich suche eben nicht bloß nach Ärzten in der näheren Umgebung. Für einen guten Spezialisten ist mir kein Weg zu weit.

Es herrscht
ja zum Glück freie Arztwahl und wenn du zu wenig gesucht hast,
dann ist es allein dein Fehler.

Bei uns in der Kleinstadt gab es vielleicht 4 Aerzte und im
Krankenhaus hat man eigentlich nur einen zur Auswahl, der
letztendlich auch den Behandlungsvorschlag an den Hausarzt
weitergegeben hat.

siehe oben, wer zwingt dich, innerhalb dieser Kleinstadt zu suchen?

Der hat dann nicht auf mich gehoert, sondern hat das eben
durchgezogen.

Du hättest dich auch weigern können, diese Behandlung durchzuziehen, wenn du dich für so kompetent hältst. Es ist dein gutes Recht.

Es regt mich auf, wie du hier pauschal die Ärzteschaft
verunglimpfst.

Es regt mich auf , wie Du mir das immer wieder unterstellst.
Soll ich Dir mein Zitat nochmal um die Ohren Hauen?

Ich habe dein Zitat oft genug gelesen. Was mich stört, sind das Wörtchen „wenige“ und die Suggestion einer negativen Bedeutung des Wortes „Unternehmertum“.

Gruß,
Anja

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Hallo Anja,

Meinung ja, aber was du hier bereits von dir gegeben hast,
ging dann schon eher in Richtung Beleidigung.

O.K.wo ist die Beleidigung?

Wäre ich Arzt,
hätte ich mich jedenfalls durch solche Aussagen beleidgit
gefühlt.

Das heist aber nicht, das er auch beleidigt wurde.

Ich begebe mich nicht auf das Niveau der
Was-wäre-wenn-Diskussionen, weil ich es einfach nicht mit
Sicherheit wissen kann.

Fuer mich waere es auch einfacher, nicht darueber nachzudenken.
Aber einen Arzt zu verklagen ist fuer mich einfach absurd und kann nur vollkommen erfolglos sein.

Jetzt mache ich reichlich spaet, das, was ich gleich nach
meiner Erkrankung haette machen sollen, die Antibiose.

Es freut mich für dich, wenn es tatsächlich hilft.

Danke, es hilft, aber vielleicht sind 30 Jahre falsche Bahandlung doch zu lange gewesen und ich werde es nie wieder los.

Davon ausgehend, setze ich deinen Gedanken fort.

Und dazu hast du keine Befugnis.

Jeder, der
arbeitet, bekommt dafür Geld und jeder würde am liebsten
möglichst viel Geld bekommen. Also müsste nach deiner Logik
jeder arbeitende Mensch von der Profitgier getrieben sein.

Auch diese Schlussfolgerung steht dir nicht zu.

Wenn du dir aber anschaust, wieviele Ärzte in Krankenhäusern
arbeiten und wieviele gute Ärzte es auch als niedergelassene
Ärzte gibt, dann stimmt deine Aussage einfach nicht.

Warum denn nicht?

Weil diejenigen, die dauerhaft in Krankenhäusern arbeiten,
sehr schlechte Arbeitsbedingungen haben und verglichen daran
nur wenig Geld verdienen. Ohne Idealismus hält man da gar
nicht durch.

Ich glaube nicht, das der Idealismus da die treibende Kraft ist, sondern die spaetere Stellung als Arzt sehr motivierend sein wird.
Es ist muehsig, darueber zu streiten, was andere Leute fuer motive haben.

Deine Erfahrungen, ja. Aber vergiss nicht zu erwähnen, wie
groß deine Stichprobe für deine eigene Statistik ist und dass
deine Erfahrung nicht repräsentativ ist.

Ich habe sehr viele Aerzte kennengelernt und glaube mir ein Urteil bilden zu koennen.
Es tut mir jetzt leid, das es sich nicht mit eueren Erfahrungen deckt.

Außerdem, was willst du mit der Bestrafung „unvermeidbarer“
Fehler erreichen? Noch mehr Frust und Angst bei der
Ärzteschaft? Meinst du, das steigert ihre Motivation, dir zu
helfen?

Wann und wo wurde denn mal irgendwann ein Arzt bestraft, fuer das was er angerichtet hat?
Da gab es doch genug Skandale und es wurde kaum mal jemand bestraft.

Ich würde dir zustimmen, wenn du „viele“ durch „einige“
ersetzen würdest.

O.K. dann einige, auf die ich zufaellig immer gestossen bin.

Außerdem, wie gesagt, es steht dir frei, die Rechnungen an die
Krankenkasse selbst zu kontrollieren. Warum tust du es nicht?

Das wusste ich nicht. Geht das heute? Frueher ging das jedenfalls nicht.

Und letztendlich: Ein „schlechter“ Arzt ist nicht
notwendigerweise ein Betrüger. Qualität in der Behandlung
hängt nicht nur von der Motivation, sondern auch von den
Kenntnissen und der Erfahrung des Arztes ab.

Stimmt und ich fuehle mich durch die Erfahrung meiner langen Krankheit vielen Medizinern ueberlegen.

a) Ich gehe nicht von vornherein mit Misstrauen an die
Menschen (Ärzte) heran.

Das wuerde ich auch lieber so machen und das ist mir freuher auchviel leichter gefallen.Jetzt geht es einfach nicht mehr.

b) Wenn mir ein Arzt nicht gefällt, dann gehe ich auch nicht
weiter hin, sondern suche mir einen anderen. Mag sein, dass
der Arzt gut gewesen ist, aber persönliche Sympathie ist für
mich auch wichtig und meine Gesundheit steht an erster Stelle.

Gebe ich Dir vollkommen recht.

c) Ich suche eben nicht bloß nach Ärzten in der näheren
Umgebung. Für einen guten Spezialisten ist mir kein Weg zu
weit.

Ich denke genauso und lehne in diesem Falle den Arzt auch nicht ab.
Der gehoert dann fuer mich ja zu den Idealisten.
Viel Erfolg mit deinen aufwendigen Arztbesuchen, ich hoffe das es sich fuer Dich lohnt.
Gruss
Rolf

Hallo Rolf,

Ich begebe mich nicht auf das Niveau der
Was-wäre-wenn-Diskussionen, weil ich es einfach nicht mit
Sicherheit wissen kann.

Fuer mich waere es auch einfacher, nicht darueber
nachzudenken.

Es ist sinnlos, da du das Ergebnis nicht kennen kannst. Das hat nichts mit einfacher oder schwerer zu tun.

Aber einen Arzt zu verklagen ist fuer mich einfach absurd und
kann nur vollkommen erfolglos sein.

Ich habe durchaus schon von erfolgreichen Prozessen gelesen.

Davon ausgehend, setze ich deinen Gedanken fort.

Und dazu hast du keine Befugnis.

Warum nicht? Wenn du hier ein „logisches Konstrukt“ aufzubauen versuchst, dann darf ich dieses nicht anhand anderer Situationen auf seine Logik überprüfen?

Jeder, der
arbeitet, bekommt dafür Geld und jeder würde am liebsten
möglichst viel Geld bekommen. Also müsste nach deiner Logik
jeder arbeitende Mensch von der Profitgier getrieben sein.

Auch diese Schlussfolgerung steht dir nicht zu.

Warum nicht? Das ergibt sich doch direkt aus deiner Aussage über Unternehmertum und sehr seltenem Idealismus bei Ärzten. Warum soll es nicht auf andere Berufsgruppen übertragbar sein?

Ich glaube nicht, das der Idealismus da die treibende Kraft
ist, sondern die spaetere Stellung als Arzt sehr motivierend
sein wird.

  1. Hast du dich schon mal darüber informiert, wieviel ein niedergelassener Arzt an Kassenpatienten verdient? Nein? Such mal im Archiv, es gab in diesem Brett mal ein Thema dazu.
  2. Es gibt viele Ärzte, die dauerhaft im Krankenhaus bleiben. Besonders in den Unikliniken arbeiten Ärzte, die ihr Privatleben weit hintendran stellen müssen. Ärztliche Tätigkeit ist nicht nur mit extremem Stress verbunden, sondern ist auch harte körperliche Arbeit.

Es ist muehsig, darueber zu streiten, was andere Leute fuer
motive haben.

Dan frag diese „anderen“ direkt.

Außerdem, wie gesagt, es steht dir frei, die Rechnungen an die
Krankenkasse selbst zu kontrollieren. Warum tust du es nicht?

Das wusste ich nicht. Geht das heute? Frueher ging das
jedenfalls nicht.

Das geht seit der letzten Gesundheitsreform. Du kannst dir eine Kopie der Rechnung an die Krankenkasse aushändigen lassen. Dementsprechend kannst du auch Widerspruch einlegen, wenn Behandlungen aufgelistet sind, die gar nicht durchgeführt wurden.

Und letztendlich: Ein „schlechter“ Arzt ist nicht
notwendigerweise ein Betrüger. Qualität in der Behandlung
hängt nicht nur von der Motivation, sondern auch von den
Kenntnissen und der Erfahrung des Arztes ab.

Stimmt und ich fuehle mich durch die Erfahrung meiner langen
Krankheit vielen Medizinern ueberlegen.

Wenn es eine sehr spezielle Krankheit ist, dann ist es klar, dass es auch nur wenige Spezialisten auf dem Gebiet ist und ein Allgemeinarzt sich damit kaum auskennen wird. Aber das ist auch nicht der Sinn und Zweck, dass jeder Arzt alle Krankheiten genauestens kennt. Das geht gar nicht.

a) Ich gehe nicht von vornherein mit Misstrauen an die
Menschen (Ärzte) heran.

Das wuerde ich auch lieber so machen und das ist mir freuher
auchviel leichter gefallen.Jetzt geht es einfach nicht mehr.

Ohne Misstrauen bedeutet nicht, dass ich jedes ärztliche Wort als die absolute Wahrheit auffasse. Ich versuche mich immer auch, über eine Krankheit zu informieren, die diagnostiziert wurde. Aber ich kann doch nicht davon ausgehen, dass die meisten Ärzte mir Böses wünschen !!!

Der gehoert dann fuer mich ja zu den Idealisten.
Viel Erfolg mit deinen aufwendigen Arztbesuchen, ich hoffe das
es sich fuer Dich lohnt.

Danke.

Gruß,
Anja

Hallo Anja,
dein Satz sagt doch schon alles:

Ich habe durchaus schon von erfolgreichen Prozessen gelesen.

Das heisst doch soviel, es gibt die theoretische Moeglichkeit, da du schon davon gelesen hast.
Kennst du jemanden persoenlich der schon mal einen Prozess gewonnen hat?

Davon ausgehend, setze ich deinen Gedanken fort.

Und dazu hast du keine Befugnis.

Warum nicht?

Du sollst dir Deine gedanken machen und mir nicht einfach welche unterstellen.

Jeder, der
arbeitet, bekommt dafür Geld und jeder würde am liebsten
möglichst viel Geld bekommen. Also müsste nach deiner Logik
jeder arbeitende Mensch von der Profitgier getrieben sein.

Auch diese Schlussfolgerung steht dir nicht zu.

Warum nicht?

Weil das wieder eine Unterstellung ist.
Ich denke nicht so, das waere ja traurig, wenn alle so waeren.

Das ergibt sich doch direkt aus deiner Aussage
über Unternehmertum und sehr seltenem Idealismus bei Ärzten.

Das ist meine persoenliche Erfahrung und die daraus resultierende Meinung ueber Mediziner.

Warum soll es nicht auf andere Berufsgruppen übertragbar sein?

Das ist bestimmt auch auf alle anderen Berufsgruppen uebertragbar, muss aber , wie bei den Aerzten,nicht generell so sein.

  1. Hast du dich schon mal darüber informiert, wieviel ein
    niedergelassener Arzt an Kassenpatienten verdient? Nein? Such
    mal im Archiv, es gab in diesem Brett mal ein Thema dazu.
  2. Es gibt viele Ärzte, die dauerhaft im Krankenhaus bleiben.
    Besonders in den Unikliniken arbeiten Ärzte, die ihr
    Privatleben weit hintendran stellen müssen. Ärztliche
    Tätigkeit ist nicht nur mit extremem Stress verbunden, sondern
    ist auch harte körperliche Arbeit.

Es gibt bestimmt viele Idealisten unter den Aerzten, nur bin ich noch so gut wie nie an einen gelangt:
Koennen wir uns auf diese Aussage einigen?

Das geht seit der letzten Gesundheitsreform. Du kannst dir
eine Kopie der Rechnung an die Krankenkasse aushändigen
lassen. Dementsprechend kannst du auch Widerspruch einlegen,
wenn Behandlungen aufgelistet sind, die gar nicht durchgeführt
wurden.

Das ist ja endlich mal ein Fortschritt.
Du musst zugeben, dass es vorher unmoegliche Zustaende waren.

Aber ich kann doch nicht davon ausgehen, dass die
meisten Ärzte mir Böses wünschen !!!

Dazu empfehle ich den Leuten ein bisschen mehr sich im Netz zu erkundigen und nicht nur die, durch Pharmafirmen gesponserten Webseiten zu besuchen.
Dann kann man sich sein eigenes Bild machen und auch mal bei der Behandlung mitreden.

Gruss
Rolf