wir haben bei uns im Keller Teile alter Heizungsrohre Baujahr 1954, die eine neue Isolierung bekommen sollen. Jetzt haben wir diese Isolierung entfernt und sind im Nachhinein nicht sicher, ob diese vielleicht asbesthaltig waren. Ein Bekannter brachte uns erst auf die Idee.
Sehr staubig waren die Arbeiten nicht, es ließ sich gut entfernen. Nur haben wir jetzt Sorge, dass sich doch Partikel in die Luft abgesetzt haben könnten.
Kann man im Nachhinein testen ob es eine Asbestbelastung gibt? Und wie groß ist das Gesundeitsrisiko wirklich? Würde gründlich durchwischen was bringen?
Es war ein relativ kleine Menge, nicht mal ein halber Müllsack voll, aber man macht sich doch Sorgen.
Hallo!
wie sah diese Isolierung aus? Fasriges Material/Wellpappe das dann mit einer Art Gipsmantel stabilisiert wurde? - dann nach persönlicher Erfahrung >60% Wahrscheinlichkeit asbesthaltig…
Mit einer Staub-Wischprobe lässt sich problemlos noch feststellen ob der Staub asbeshaltig war (ich schätze ca. 80€)
Den abgesetzten Staub feucht auswischen bringt auf alle Fälle etwas und minimiert eine mögliche Verschleppung in andere Bereiche des Hauses! Gründliches durchwischen ist anerkannte Sanierungsmethode!
ich kann natürlich keinen pauschalen Freibrief ausstellen oder ein Horrorszenario ausmalen.
Fakt ist: Die Isolierungen wurden ausgebaut und entsorgt. Also geht hiervon keine evtl. Gefährdung mehr aus. Wischen ist eine sinnvolle Sache, sollte aber nach einer gründlichen Reinigung mit einem sog. H-Sauger erfolgen.
Da das Getippe aber länger dauert, als die ganze Erklärung, schlage ich vor, Sie rufen mich kurz an unter 06242/5030077 und ich erkläre es Ihnen direkt.
Ich bin heute noch bis ca. 17.15 erreichbar.
Servus, Die Idee mit dem gründlich durchwischen, vergiss mal ganz schnell!! Sollte da wirklich Asbest an den Rohren gewesen sein, hilft da nur ein Staubsauger der einen Partikelfilter (Feinstaubfilter für Schimmelsporen und Asbeststäube) hat. Ob eine Asbestfaserexposition statt gefunden hat, kann man durch ein Umwelt-Ingenieur Büro testen lassen. Ist aber, glaub ich nicht ganz billig. Wenn ihr von dem Zeug, das ihr da runter gemacht habt noch was übrig habt, könnt ihr das auch untersuchen lassen, bevor ihr gleich in Panik ausbrecht. Hab da was im Netz gefunden, das sich recht vernünftig anhört (liest). Hab mit dieser Firma nix am Hut, um eventuelle Mißverständnisse gleich aus zu schalten. http://www.asbesttest.eu/pags/asbesttest.htm?gclid=C…
Ich halte es für äußerst unwahrscheinlich, dass es sich um Asbest handelt, da es nicht zur Wärmedämmung sondern für den Brandschutz benutzt wurde. Wahrscheinlicher ist das Material Stein- oder Glaswolle, die sollte man natürlich auch nicht einatmen. Bei der geringen Menge reicht m. E. abwischen. Also, keine Panik.
Dinosaurier